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Service-Oriented Computing

18th Symposium and Summer School, SummerSOC 2024, Crete, Greece, June 24–29, 2024, Revised Selected Papers

  • 2025
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Buch stellt die referierten Beiträge des 18. Symposiums und der Summer School on Service-Oriented Computing, SummerSOC 2024, dar, die vom 24. bis 29. Juni 2024 in Kreta, Griechenland, stattfanden. Die 8 überarbeiteten vollständigen und 1 kurzen Beiträge wurden sorgfältig geprüft und aus 24 Einreichungen ausgewählt. Sie decken die folgenden Themen ab: Modellierung der digitalen Welt; Quantencomputing; Datenplattformen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Modeling the Digital World

    1. Frontmatter

    2. API-Driven Cloud-Edge Orchestration with PULCEO: A Proof of Concept

      Sebastian Böhm, Guido Wirtz
      Das Kapitel stellt PULCEO vor, eine Plattform, die entwickelt wurde, um die komplexe Aufgabe der Cloud-Edge-Orchestrierung zu vereinfachen. Darin werden die Herausforderungen beim Management heterogener Ressourcen in Cloud-Edge-Umgebungen diskutiert und PULCEO als Lösung präsentiert. Die Plattform basiert auf einer Mikroservice-Architektur und enthält eine RESTful API für die Interaktion. Die Fallstudie demonstriert die Fähigkeiten von PULCEO durch die Implementierung einer typischen Cloud-Edge-Topologie, die Konfiguration von Umgebungen, die Platzierung von Anwendungen und die Bewertung von Leistungskennzahlen. Die Evaluierung zeigt, dass PULCEO für den Einsatz in der realen Welt geeignet ist und fortschrittliche Orchestrierungstechniken aus der Cloud unterstützt.
    3. An Orchestrator for the Dynamic Extension of Automotive E/E Architectures to the Cloud

      Martin Sommer, Houssem Guissouma, Marc Schindewolf, Eric Sax
      Das Kapitel stellt die Herausforderungen moderner E / E-Architektur im Automobilbau vor und konzentriert sich auf die Notwendigkeit flexibler und dynamischer Softwarefunktionen. Analog zur IT-Branche wird ein Service-orientierter Architekturansatz (SOA) vorgeschlagen, der die nachträgliche Erweiterung neuer Softwarefunktionen und das Outsourcing kompletter Softwarekomponenten (SWCs) in externe Netzwerke wie die Cloud ermöglicht. Das Kapitel definiert und entwirft einen Orchestrator zur Verwaltung dieser dynamischen Erweiterungen, skizziert die wichtigsten Anforderungen und implementiert einen Prototypen unter Verwendung der Robot Operating System (ROS) 2-Middleware. Der Orchestrator wird anhand eines Testszenarios bewertet, das die HLK-Funktion eines Fahrgastraummodells für Stadtbusse einbezieht und seine Fähigkeit demonstriert, je nach Netzwerkbedingungen dynamisch zwischen On-Board-Services und Cloud-basierten Diensten zu wechseln. Das Kapitel schließt mit der Hervorhebung des Potenzials zukünftiger Verbesserungen, wie etwa der Berücksichtigung von Sicherheitsniveaus und Servicequalitätsanforderungen bei der Integration von Cloud-Diensten.
    4. Integrating Artifact Translation Into Model Transformation Processes

      Daniel Vietz, Johanna Barzen, Lukas Harzenetter, Frank Leymann, Benjamin Weder
      Das Kapitel untersucht die entscheidende Rolle von Modellen in der Softwareentwicklung und die Herausforderungen bei der Erstellung detaillierter, feinkörniger Modelle. Es stellt das Konzept der Modelltransformationen vor, die ein Softwaremodell in ein anderes umwandeln, und diskutiert verschiedene Ansätze wie Dreifachgrammatiken und relationale Ansätze. Der Schwerpunkt liegt auf der Integration von Artefaktübersetzungen in Modelltransformationen, wobei das Problem manueller Anpassungen an Artefakte nach der Transformation angesprochen wird. Der vorgeschlagene Ansatz erweitert Transformationsregeln um Translation Mappings, die die automatisierte Übersetzung von Artefakten während der Modelltransformation ermöglichen. Das Kapitel stellt außerdem eine prototypische Umsetzung und zwei Fallstudien vor, um die praktische Durchführbarkeit des Ansatzes zu demonstrieren. Abschließend werden die Beschränkungen und die zukünftige Arbeit diskutiert, einschließlich des Potenzials einer automatisierten Migration von Modellbeispielen.
    5. Evaluating Cloud-Native Deployment Options with a Focus on Reliability Aspects

      Franka Knoch, Robin Lichtenthäler, Guido Wirtz
      Das Kapitel "Evaluating Cloud-Native Deployment Options with a Focus on Reliability Aspects" (Bewertung von Cloud-Native-Deployment-Optionen mit Fokus auf Zuverlässigkeitsaspekte) vertieft sich in die vielfältige Landschaft des Cloud Computing und untersucht die verschiedenen heute verfügbaren Servicemodelle und -angebote. Es beleuchtet die Entwicklung von der Bereitstellung grundlegender Infrastruktur hin zu anspruchsvollen Cloud-Anwendungen, die die einzigartigen Eigenschaften von Cloud-Umgebungen nutzen. Die Autoren konzentrieren sich auf die Einsatzoptionen für diese Anwendungen und betonen die Bedeutung von Zuverlässigkeitsaspekten wie Verfügbarkeit, Fehlertoleranz und Verwertbarkeit. Aufbauend auf einem bestehenden Qualitätsmodell untersucht das Kapitel, wie sich unterschiedliche Einsatzoptionen auf diese Zuverlässigkeitsfaktoren auswirken. Die Methodik beinhaltet eine praktische Umsetzung mit der Referenzanwendung TeaStore, die auf Amazon Web Services (AWS) eingesetzt wird, um verschiedene Einsatzstrategien zu bewerten und zu vergleichen. Die Ergebnisse werden dann verwendet, um das Qualitätsmodell und den damit verbundenen Modellierungsansatz zu verfeinern und eine genauere Darstellung und Bewertung nativer Cloud-Architekturen zu ermöglichen. Das Kapitel schließt mit der Erörterung der wichtigsten Erkenntnisse, Einschränkungen und potenziellen zukünftigen Arbeit und bietet wertvolle Erkenntnisse für Fachleute, die die Zuverlässigkeit von cloud-basierten Anwendungen optimieren wollen.
    6. Towards a Taxonomy of Infrastructure as Code Misconfigurations: An Ansible Study

      Roya Nasiri, Indika Kumara, Damian Andrew Tamburri, Willem-Jan van den Heuvel
      Das Kapitel stellt Infrastructure as Code (IaC) und seine Vorteile vor und unterstreicht die Notwendigkeit der Qualitätssicherung in IaC-Skripten. Es präsentiert eine Taxonomie von 25 Fehlerkonfigurationsklassen für Ansible, die aus der Analyse der 100 besten Ansible-Module abgeleitet wurde. Die Taxonomie deckt verschiedene Arten von Fehlkonfigurationen ab, wie Modulmissbrauch, Abhängigkeitsverletzungen und illegale Parameterwerte. Zusätzlich beschreibt das Kapitel ein Proof-of-Concept-Tool zur automatischen Erkennung von Fehlkonfigurationen mithilfe des Ansible Liner Tools. Die Verallgemeinerbarkeit der Taxonomie wird durch eine vergleichende Analyse mit anderen IaC-Tools wie Terraform und Puppet demonstriert. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über Bedrohungen der Gültigkeit und zukünftige Forschungsrichtungen, was es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute macht, die die Zuverlässigkeit und Sicherheit ihrer IAK-Skripte verbessern wollen.
  3. Quantum Computing

    1. Frontmatter

    2. Minimial-Risk Training Samples for QNN Training from Measurements

      Alexander Mandl, Johanna Barzen, Marvin Bechtold, Frank Leymann
      Das Kapitel geht der Herausforderung nach, Quanten-Neuronale Netzwerke (QNNs) anhand von Messungen auszubilden, bei denen nur Messwerte einer Quantentransformation zur Verfügung stehen. Es werden spezifische Trainingsproben eingeführt, die selbst bei Verwendung einer einzigen Trainingsprobe einen minimalen Annäherungsfehler gewährleisten. Die Autoren liefern analytische Ergebnisse und Theoreme, die zeigen, dass bestimmte Trainingsproben null Fehler garantieren können. Zusätzlich führen sie Simulationsexperimente durch, um diese Ergebnisse zu verifizieren und die Leistung von QNNs mit und ohne Verflechtungen zu vergleichen. Das Kapitel diskutiert auch die Implikationen dieser Ergebnisse und schlägt zukünftige Forschungsrichtungen zur Verbesserung der QNN-Trainingsprozesse vor.
    3. Exploring the Cost Landscape of Variational Quantum Algorithms

      Lavinia Stiliadou, Johanna Barzen, Frank Leymann, Alexander Mandl, Benjamin Weder
      Das Kapitel vertieft die Feinheiten der Kostenlandschaft in Variationalen Quantenalgorithmen (VQAs) und hebt das Potenzial des Quantencomputerwesens in Branchen wie dem Finanzwesen und der Chemie hervor. Er diskutiert die Beschränkungen aktueller Quantencomputer, insbesondere Noisy Intermediate-Scale Quantum (NISQ) -Bauelemente, und die Entwicklung von VQAs als vielversprechende Lösung. Der Optimierungsprozess in den VQAs steht vor erheblichen Herausforderungen wie kargen Hochebenen und engen Schluchten, die im Detail untersucht werden. Das Kapitel führt verschiedene Kennzahlen ein, einschließlich Gesamtvariation, Fourierdichte und Skalarkrümmung, um die Kostenlandschaft zu charakterisieren und Optimierer effektiv zu führen. Durch Experimente zum MaxCut-Problem wird die Relevanz dieser Kennzahlen demonstriert und gezeigt, wie sie wertvolle Einsichten in den Optimierungsprozess liefern können. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit weiterer Forschungen über die Korrelation zwischen diesen Kennzahlen und der Entwicklung neuer Kennzahlen, um die Kostenlandschaft besser zu verstehen und zu navigieren.
  4. Data Platforms

    1. Frontmatter

    2. A Service-Based Pipeline for Complex Linguistic Tasks Adopting LLMs and Knowledge Graphs

      Filippo Bianchini, Marco Calamo, Francesca De Luzi, Mattia Macrì, Massimo Mecella
      Das Kapitel befasst sich mit der Evolution natürlicher Sprachverarbeitungssysteme und hebt die Entstehung von Large Language Modellen (LLMs) wie GPT-4 hervor. Sie befasst sich mit den Herausforderungen, Halluzinationen zu mildern und die Abstimmung der LLM-Ergebnisse auf die Absichten der Nutzer sicherzustellen. Das vorgeschlagene konzeptionelle Rahmenwerk integriert Dokumentensuche und strukturierte Wissensdarstellungen durch Wissensgraphen (KGs), um die Output-Kohärenz und das Abrufen von Fachwissen zu verbessern. Das Kapitel stellt eine Mikroservice-Architektur zur effizienten Lösung komplexer sprachlicher Aufgaben vor, die drei Hauptdienstleistungen umfasst: Domänenspezifische Erstellung von KGs, Retrieval Augmented Generation (RAG) und Validierung. Ein laufendes Beispiel im Rechtsbereich veranschaulicht die praktische Anwendung dieser Architektur und zeigt das Potenzial dieses Ansatzes bei der Lösung komplexer sprachlicher Aufgaben innerhalb eines bestimmten Bereichs. Das Kapitel behandelt auch die Methodik zum Aufbau von KGs aus unstrukturierten Dokumenten und den Einsatz von Zero-Shot Prompt Engineering, um die Informationsextraktion zu erleichtern. Die Schlussfolgerung beleuchtet zukünftige Forschungsrichtungen und potenzielle Verbesserungen des vorgeschlagenen Rahmens.
    3. Design and Implementation of a High Performance Domain Name Service on Commodity Hardware

      Florian Heinz, Martin Kluge
      Das Kapitel befasst sich mit dem Design und der Implementierung von Dynaspore, einem Hochleistungs-DNS-Server, der DNS-Abfragen mit 10 GBit / s auf handelsüblicher Hardware bearbeiten kann. Das System ist in eine Hochgeschwindigkeits-Datenebene und eine Steuerungsebene strukturiert, wodurch die Leistung optimiert wird, indem DNS-Antworten vorberechnet werden und eine spezialisierte Datenstruktur auf Basis von Radixbäumen für schnelle Nachforschungen verwendet wird. Es beinhaltet auch eine staatenlose Implementierung zur Beantwortung von TCP-Anfragen und DNSSEC-Unterstützung. Die Auswertung anhand eines realen Datensatzes zeigt die Fähigkeit des Systems, linear mit der Anzahl der Kerne zu skalieren, wodurch nahezu lineare Leistungssteigerungen erzielt werden. Das Kapitel schließt mit dem Vergleich von Dynaspore mit anderen Hochleistungs-DNS-Servern und der Diskussion potenzieller zukünftiger Verbesserungen.
  5. Backmatter

Titel
Service-Oriented Computing
Herausgegeben von
Marco Aiello
Johanna Barzen
Schahram Dustdar
Frank Leymann
Copyright-Jahr
2025
Electronic ISBN
978-3-031-72578-4
Print ISBN
978-3-031-72577-7
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-031-72578-4

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