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Über dieses Buch

​Die wachsende Bedeutung von Dienstleistungen führt zu einer höheren Serviceorientierung im industriellen Sektor und damit einhergehend verstärkt zu einem Angebot an hybriden Produkten. Andreas Wassmus zeigt mögliche Gestaltungsfelder zum Komplexitätsmanagement bei hybriden Produkten auf. Für den Umgang mit Komplexität stehen in Unternehmen mit strategischer Positionierung und optimierender und approximierender Rationalisierung zwei alternative Formen zur Verfügung. In einer vertiefenden Analyse der strategischen Positionierung wird der Einfluss der Markt- und Serviceorientierung auf die Leistungsfähigkeit neuer Produkte untersucht. Mittels einer umfangreichen empirischen Studie kann in dem entwickelten Untersuchungsmodell ein positiver Einfluss der Serviceorientierung auf die Leistungsfähigkeit neuer Produkte von Industrieunternehmen festgestellt werden. Darüber hinaus werden für die Praxis Handlungsempfehlungen zur Gestaltung der Serviceorientierung in Industrieunternehmen identifiziert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Technologische und gesellschaftliche Entwicklungen sowie Veränderungen im Nachfrageverhalten privater und gewerblicher Kunden führen zu einer Verschärfung des Wettbewerbs und zu erhöhten Herausforderungen für Unternehmen. Neben erhöhten Qualitätsanforderungen sind hier insbesondere das Produzieren einer hohen Erzeugnisvielfalt, die daraus resultierenden Flexibilitäts- und Zeiterfordernisse sowie ein erhöhter Bedarf an Services zu nennen (Kaluza & Blecker, 2005, S. 4; Becker, Knackstedt, Matzner & Pöppelbuß, 2008a, S. 1-2; Meffert & Bruhn, 2009, S. 6-7). Eine konsequente Kundenorientierung erschwert die Koordination, da ein vielfältiges und umfangreiches Angebot an Neuprodukten und/oder Produktvarianten entsteht (Closs, Nyaga & Voss, 2010, S. 47; Hermann & Wenda, 2009, S. 454; Kuhn & Bandow, 2008, S. 55), das dann sowohl bei Sach- als auch bei Dienstleistungen eine größere Anzahl individuell zugeschnittener Leistungsangebote verlangt (Perona & Miragliotta, 2004, S. 103).
Andreas Wassmus

2. Grundlagen der Untersuchung

Zusammenfassung
Zur inhaltlichen Auseinandersetzung mit hybriden Produkten ist zunächst eine Einordnung der Thematik in den Wandel von Produktionskonzepten bei Industriebetrieben erforderlich. Hybride Produkte stellen keinen Paradigmenwechsel der industriellen Wertschöpfung dar, sondern sind vielmehr die Folge einer sukzessiven Anpassung des betrieblichen Outputs an externe Gegebenheiten und damit einhergehend einer kontinuierlichen, komplexitätserhöhenden organisationalen Weiterentwicklung.
Andreas Wassmus

3. Konzeption des Untersuchungsmodells

Zusammenfassung
Ziel dieses Kapitels ist es, ein Untersuchungsmodell zu entwickeln, das die Auswirkungen der strategischen Positionierung als Teil des Ansatzes zum Komplexitätsmanagement auf den Unternehmenserfolg abbildet. Dabei soll insbesondere die im Kontext hybrider Produkte angesprochene zunehmende Dienstleistungsorientierung von Industriebetrieben Berücksichtigung finden und mit der Marktorientierung verknüpft werden. Dazu wird zunächst der ganzheitliche Ansatz des Komplexitätsmanagements eingegrenzt, um einen geeigneten theoretischen Bezugsrahmen für die Untersuchung zu schaffen. Das daraus resultierende Untersuchungsmodell wird anschließend in ein Strukturgleichungsmodell überführt.
Andreas Wassmus

4. Empirische Analyse

Zusammenfassung
Zur Analyse des Untersuchungsmodells wurde erneut eine Befragung im verarbeitenden Gewerbe durchgeführt. Auch in diesem Fall wurde die standardisierte schriftliche Befragung ausgewählt, die in einem Online-Fragebogen umgesetzt wurde. Diese konnte durchgeführt werden, da von Seiten der Probanden ein großes Interesse hinsichtlich der Thematik besteht, die angesprochene Zielgruppe verhältnismäßig homogen ist, der Fragenkatalog ein hohes Maß an Systematisierbarkeit zulässt und die Stichprobe eine große Anzahl von Unternehmen einschließen soll (Berekoven, Eckert & Ellenrieder, 1993, S. 107).
Andreas Wassmus

5. Kausalanalytische Auswertung

Zusammenfassung
Zur Beantwortung der zentralen Forschungsfrage der Arbeit wird in diesem Kapitel der Einfluss der Markt- und Serviceorientierung auf die Leistungsfähigkeit neuer Produkte untersucht. Ziel dieses Kapitels ist, das Strukturgleichungsmodell auszuwerten und die Hypothesen 1 bis 8 zu testen. Zunächst muss die Auswahl eines geeigneten Schätzverfahrens vorgenommen werden. Mit varianz- und kovarianzbasierten Verfahren stehen dafür zwei alternative Methoden zur Verfügung. Zunächst sind beide Verfahren einander gegenüberzustellen, ehe die Wahl zugunsten eines Verfahrens für die vorliegende Untersuchung erfolgt.
Andreas Wassmus

6. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit greift die Notwendigkeit der Forschung im Bereich hybrider Produkte auf und leistet einen Beitrag, das Management hybrider Produkte zu verbessern. Dies geschieht auf der Basis, dass zunächst Gestaltungsfelder des Komplexitätsmanagements in einem Ansatz zum Komplexitätsmanagement bei hybriden Produkten aufgezeigt worden sind. Im Anschluss daran ist ein Untersuchungsmodell abgeleitet worden, das die Markt- und Serviceorientierung als Teil des Ansatzes zum Komplexitätsmanagement möglichst umfassend abbildet und mit dem Unternehmenserfolg in Beziehung setzt. Darauf aufbauend sind in einer empirischen Untersuchung im verarbeitenden Gewerbe der Einfluss der Markt- und Serviceorientierung auf die Leistungsfähigkeit neuer Produkte untersucht und Gestaltungsfelder der Serviceorientierung identifiziert worden.
Andreas Wassmus

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