Services Management und Künstliche Intelligenz
Grundlagen und Anwendungsfelder für den Einsatz von KI-unterstützten Services
- 2025
- Buch
- Herausgegeben von
- Kai Altenfelder
- Sonja Kieffer-Radwan
- Dieter Schönfeld
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Das Herausgeberwerk bietet einen Einblick in das Thema Services Management und Künstliche Intelligenz. In den aufeinander aufbauenden Beiträgen beleuchten die Autorinnen und Autoren technische Grundlagen, praktische Anwendungsfelder, strategische und operative Überlegungen sowie Herausforderungen, die mit der Entwicklung von KI-basierten Services in Unternehmen einhergehen. Im Fokus stehen insbesondere die Kundenzentrierung, die unternehmensinterne KI-Readiness, das Wissensmanagement sowie eine kritische Betrachtung des Datenschutzes und ethischer Fragestellungen.
Die Lesenden erhalten Impulse und Best-Practices für die erfolgreiche Implementierung von generativer KI im Services Management, um die Servicequalität zu verbessern und die Zufriedenheit der Kunden proaktiv zu steigern.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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1. Einleitung: Wie die Algorithmen Einzug in das Services Management gehalten haben
Die historische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz Kai Altenfelder, Sonja Kieffer-Radwan, Dieter SchönfeldDer Fachbeitrag untersucht die historische Entwicklung der Künstlichen Intelligenz (KI) und deren Einfluss auf das Services Management. Es wird dargelegt, wie KI die menschliche Arbeitskraft ergänzt und neue Möglichkeiten für automatisierte Prozesse schafft. Der Beitrag beleuchtet die verschiedenen Phasen der KI-Entwicklung, von den frühen Konzepten und Theorien bis hin zu den modernen Anwendungen wie Deep Learning und generativer KI. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von KI in der Automatisierung betrieblicher Prozesse und die Notwendigkeit einer sorgfältigen Integration dieser Technologien. Der Beitrag bietet auch einen Einblick in die Herausforderungen und ethischen Fragen, die mit der Nutzung von KI verbunden sind, und zeigt auf, wie eine erfolgreiche Symbiose zwischen Mensch und Maschine erreicht werden kann.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDie Digitalisierung und Automatisierung betrieblicher Prozesse sind zentrale Aspekte der modernen Arbeitswelt. Sie ermöglichen die Umwandlung analoger Daten in digitale Formate, die dann mithilfe von Informationstechnologien verarbeitet werden können. Künstliche Intelligenz (KI) und die daraus resultierenden Möglichkeiten der Automatisierung können einen seit jeher existierenden Menschheitstraum nach autonom agierenden Maschinen und Prozessen erfüllen. Gleichwohl wurde in der Recherche für dieses Buch deutlich, dass KI die menschliche Arbeitskraft keineswegs obsolet macht. Vielmehr ergänzt sie sie durch die Übernahme repetitiver und datenintensiver Aufgaben, wodurch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in die Lage versetzt werden, ihre Kompetenzen auf komplexere und kreativere Tätigkeitsfelder zu fokussieren. Es wird deutlich, dass menschliche Eigenschaften wie kritisches Denkvermögen, emotionale Intelligenz und die Fähigkeit zur zwischenmenschlichen Interaktion essenzielle Bestandteile zahlreicher beruflicher Rollen bleiben, die durch KI nicht repliziert werden können. Folglich fungiert KI nicht als Ersatz, sondern als Unterstützung für die menschliche Arbeitskraft, indem sie Werkzeuge bereitstellt, die das Potenzial menschlicher Fähigkeiten erweitern und somit zu einer wertvollen Symbiose zwischen Mensch und Maschine führen können. -
KI-Anwendungsfelder im Service
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Frontmatter
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2. Anwendungsbeispiele für KI im industriellen Service
Anregungen für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im industriellen Service Dieter SchönfeldDas Kapitel beleuchtet die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Künstlicher Intelligenz im industriellen Service. Es werden sechs zentrale Probleme der Unternehmen identifiziert, die durch KI-basierte Tools adressiert werden können. Diese reichen von der sofortigen Lösung von Problemen und Entlastung der Arbeitskräfte bis hin zur Schaffung einer robusten IT-Umgebung und der Optimierung von Entscheidungsprozessen. Besonders hervorgehoben werden die Vorteile wie Produktivitätssteigerungen, verbesserte Kunden- und Beschäftigtenerlebnisse sowie die strategische Differenzierung von Unternehmen. Zudem werden konkrete Anwendungsfälle in verschiedenen Serviceprozessen, wie der Vorhersage von Markttrends und der vorausschauenden Wartung, aufgezeigt. Die Integration von KI in den Serviceprozess wird als zentraler Treiber für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit dargestellt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag gibt Anregungen für die Anwendung von Künstlicher Intelligenz im industriellen Service entlang einer typischen Prozessstruktur. Er zeigt verschiedene Einsatzmöglichkeiten auf, die Vorteile für Kundschaft, Beschäftigte und Unternehmen bieten. Kunden profitieren von schnelleren Lösungen und proaktiven Angeboten, Mitarbeitende werden von Routineaufgaben entlastet und können sich auf komplexere Aufgaben konzentrieren, während Unternehmen ihre Produktivität steigern, Kosten senken und die Kundenzufriedenheit verbessern können. Es ist jedoch auch offensichtlich, dass durch eine starke Fokussierung auf Chatbot-Anwendungen andere Chancen übersehen werden. Der Beitrag dient als Inspiration für den Einstieg in das Thema und gibt eine Orientierung für die Entwicklung einer strategischen Roadmap bei der Implementierung von KI. Unternehmen sollten eine umfassende KI-Strategie entwickeln, um die Bedürfnisse aller Stakeholder zu berücksichtigen und das Risiko zu vermeiden, nicht in KI zu investieren. KI kann den Kundenservice revolutionieren, wenn sie verantwortungsvoll eingesetzt wird, und Unternehmen, die dies tun, werden sich langfristig von der Konkurrenz abheben und ihre Kundinnen und Kunden begeistern. -
3. Chatbots im Kundenservice: Selfservice-Lösungen
Das Zeitalter der LLM: eine neue Dimension im Kundendialog Roman SengerDas Kapitel behandelt die Adaption von Chatbots im Kundenservice und die Einführung von Large Language Models (LLM) wie ChatGPT, die intuitive, natürlichsprachliche Konversationen ermöglichen. Es diskutiert die Herausforderungen und Potenziale dieser Technologie und stellt die Rolle von Knowledge Graphen in der Informationsverarbeitung heraus. LLM-basierte Chatbots können die Effizienz und Effektivität des Kundenservices erheblich steigern, indem sie komplexe Anfragen besser verstehen und beantworten. Das Kapitel untersucht auch die spezifischen Überlegungen und Herausforderungen bei der Gestaltung und Implementierung dieser Technologie und zeigt anhand von Beispielen aus technischem Support und Field Service die Vorteile von Knowledge Graphen im Vergleich zu unstrukturierten Datenquellen auf.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Integration von Large Language Models (LLM) wie ChatGPT revolutioniert den Kundenservice, da sie traditionelle, regelbasierte Chatbots durch intuitive, dialogorientierte Interaktionen ersetzen. Diese Entwicklung ermöglicht es Unternehmen, die Kundenkommunikation zu personalisieren und zu optimieren, was zu erhöhter Zufriedenheit und Effizienz führt. LLM überwinden die Grenzen herkömmlicher Systeme, erkennen Kontext und Emotionen und ermöglichen einen natürlichen Gesprächsfluss. Der strategische Einsatz dieser Technologie verspricht signifikante Vorteile für Unternehmen, darunter verbesserte Kundenbindung, Kosteneinsparungen und ein starker Wettbewerbsvorteil. Dieser Beitrag beleuchtet den entscheidenden Wendepunkt in der Kundeninteraktion durch LLM-basierte Chatbots und skizziert die Chancen und Herausforderungen für den modernen Kundenservice. -
4. Generative KI Chatbots: die Zukunft der Kundenbetreuung
Intelligente Suche: Der KI-Assistent zur Informationsfindung Letícia BaumannDer Beitrag beleuchtet die Evolution von Selfservice-Technologien im B2B-Sektor, von einfachen FAQs und Onlineformularen bis hin zu intelligenten Chatbots und Kundenportalen. Es wird gezeigt, wie KI-Chatbots die Kundenbetreuung revolutionieren können, indem sie autonom und effizient auf Kundenanfragen reagieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Integration von KI in Wissensmanagementsystemen, die eine personalisierte und effiziente Informationsbeschaffung ermöglichen. Das Pilotprojekt von KUKA Xpert demonstriert die praktische Anwendung und die Herausforderungen bei der Implementierung von KI-Chatbots. Die Zukunft der Kundeninteraktion wird durch sprachgesteuerte Technologien und emotionale KI geprägt, die eine nahtlose und empathische Kommunikation ermöglichen. Der Beitrag hebt hervor, dass Unternehmen, die diese Technologien frühzeitig einsetzen, einen signifikanten Wettbewerbsvorteil erzielen können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag beleuchtet Innovationen in den Selfservice-Technologien, die von einfachen FAQ bis hin zu fortschrittlichen KI-Chatbots reichen. KI-Chatbots bieten rund um die Uhr Unterstützung für eine Vielzahl von Kundenanfragen und verbessern Effizienz, Skalierbarkeit und Kundenerlebnis. Erfolgreiche Implementierungen basieren jedoch auf soliden Wissensmanagementsystemen und strukturierten Daten, wie das Beispiel KUKA Xpert zeigt.Zu den Herausforderungen bei der Einführung von KI-Chatbots gehören neben der Notwendigkeit von Genauigkeit und Transparenz auch das Management potenzieller Risiken wie falscher oder unangemessener Inhalte. Pilotprojekte sollten klar definierte Ziele und die Unterstützung des Managements haben, um erfolgreich zu sein. Datenschutz und ethische Erwägungen sind bei der Implementierung von KI-Systemen im Kundenservice von entscheidender Bedeutung. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Anpassung an die Kundenbedürfnisse wird dazu beitragen, dass Unternehmen, die KI-Chatbots effektiv einsetzen, sich einen erheblichen Wettbewerbsvorteil sichern können. -
5. Wandel der Serviceorganisation
Der Weg zu einer KI-unterstützten Serviceerbringung René ZeymerDas Kapitel 'Wandel der Serviceorganisation: Der Weg zu einer KI-unterstützten Serviceerbringung' untersucht die Transformation von Serviceorganisationen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Es wird betont, dass die KI nicht nur relevante Veränderungen mit sich bringt, sondern auch die Erwartungen der Kundschaft an Servicequalität, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit beeinflusst. Die KI kann den Servicewert weiter steigern und die Wertsteigerung erhöhen. Das Kapitel beleuchtet die Notwendigkeit, sich mit der KI zu befassen, und zeigt anhand der Bundesdruckerei, wie KI-Technologien in den Servicebereich integriert werden können. Es werden interne und externe Anwendungsfälle vorgestellt, wie z.B. Ticket-Bearbeitung, Ticket-Routing und Mustererkennung. Die Herausforderungen und Vorteile der KI-Implementierung werden detailliert diskutiert, einschließlich der regulatorischen Herausforderungen und der Notwendigkeit eines sorgfältigen Change Managements. Das Kapitel endet mit Reflexionsfragen, die Organisationen dazu anregen, ihre strategische Ausrichtung und den tatsächlichen Nutzen der KI-Technologien zu überdenken.KI-Generiert
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ZusammenfassungKünstliche Intelligenz hat in vielen Lebensbereichen Einzug gehalten und bewusst oder unbewusst Veränderungen in unserem Handeln und Denken bewirkt. Auch Serviceorganisationen können sich diesem Wandel nicht verschließen und müssen sich mit den Möglichkeiten der neuen Technologien beschäftigen und sie in ihre Überlegungen einfließen lassen.Der vorliegende Beitrag zeigt auf, welche Fragen gestellt werden sollten und welche Herausforderungen bevorstehen. Er will Impulse setzen, sich dem Thema Künstliche Intelligenz anzunähern. Dazu werden interne Erwartungen und die der Kundschaft betrachtet. An einem konkreten Beispiel wird aufgezeigt, wie es möglich ist, sich das Thema trotz fehlender Erfahrungen Stück für Stück zu erschließen. Zurückliegende Projekte können als Basis für neue Implementierungen genutzt werden. Getreu dem Motto, dort zu beginnen, wo man steht, ist es an der Zeit, sich auch mit dem Thema Künstliche Intelligenz im Service zu beschäftigen und die jeweils passenden Anwendungsszenarien durchzuspielen.
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KI Customer Journey
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6. Kundenzufriedenheit durch KI-basierte Service entlang der Customer Journey
Sonja Kieffer-RadwanDer Fachtext beleuchtet die Möglichkeiten und Herausforderungen von KI-basierten Services entlang der Customer Journey. KI wird als Technologie vorgestellt, die Prozesse erleichtern und gleichzeitig Ressourcen für den Aufbau nachhaltiger Kundenbeziehungen schaffen kann. Die Zufriedenheit der Kunden wird als zentraler Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen betrachtet. Der Einsatz von generativer KI (genKI) wird als vielversprechendes Mittel zur Automatisierung und Personalisierung von Services entlang der Customer Journey dargestellt. Dabei werden die verschiedenen Phasen der Customer Journey, von der Suche bis zum Ersatzkauf, detailliert analysiert. Die Herausforderungen und Erwartungen der Kunden werden identifiziert und Lösungen vorgeschlagen, um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von persönlichem Support und personalisierten Services, um ein nahtloses und positives Kundenerlebnis zu schaffen. Der Text bietet praktische Empfehlungen für Unternehmen, um die Akzeptanz von KI-basierten Services zu sichern und die Customer Journey effizient zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungServices erweitern den reinen Produktnutzen und schaffen Mehrwert, indem sie die Kunden an allen relevanten Kontaktpunkten und Prozessschritten auf ihrer Customer Journey begleiten.Durch ein kontaktpunktspezifisches Angebot an KI-basierten, smarten und auch persönlichen Services über alle Kaufphasen hinweg können Unternehmen ihrer Kundschaft die notwendigen Voraussetzungen für eine Kaufentscheidung bieten und einen optimalen Verlauf der weiteren Customer Journey gewährleisten. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz KI-basierter Services ist ein Customer-Journey-Check, der die Herausforderungen, Erwartungen und den Informationsbedarf der eigenen Kundschaft entlang der Customer Journey definiert. Hierauf aufbauend wird eine kontaktpunktspezifische und über alle Kaufphasen hinweg optimale Unterstützung möglich. Unternehmen können auf diese Weise die Zufriedenheit und Bindung ihrer Kundschaft nachhaltig erhöhen.
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KI-Readiness
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7. Strategische Fragestellungen
Timo FuldeDer Beitrag beleuchtet die strategischen Fragestellungen, die Unternehmen bei der Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in ihre Geschäftsprozesse bewältigen müssen. Vor der Implementierung von KI-Anwendungen ist eine gründliche Bewertung der Machbarkeit und Relevanz notwendig. Ein adaptiertes Business Model Canvas, das speziell für KI entwickelt wurde, unterstützt die Entscheidungsfindung. Dieses Tool hilft Unternehmen, die Potenziale, Risiken und Ziele des KI-Einsatzes zu evaluieren. Darüber hinaus wird die Bedeutung ethischer Fragestellungen im Services Management hervorgehoben. Unternehmen müssen sicherstellen, dass der Einsatz von KI im Einklang mit ethischen Grundsätzen und rechtlichen Vorgaben steht. Dies ist entscheidend, um Vertrauen zu schaffen und langfristige Geschäftsbeziehungen zu fördern. Der Beitrag bietet praktische Ansätze und Reflexionsfragen, um Unternehmen bei der erfolgreichen Implementierung von KI zu unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel fokussiert sich auf strategische Fragen, die sich Entscheidungsträger vor der Integration von KI in Unternehmen stellen sollten. Im ersten Unterkapitel wird die Notwendigkeit einer sorgfältigen Bewertung von KI-Anwendungen vor ihrer Implementierung hervorgehoben, wobei betont wird, dass kein universeller Ansatz existiert und eine individuelle Betrachtung erforderlich ist. Das zweite Unterkapitel stellt das KI-Canvas-Modell vor, basierend auf dem Business Model Canvas von Osterwalder, das als praxistaugliches Werkzeug zur Entscheidungsfindung über die Implementierung von KI dient, indem es wichtige Fragestellungen zusammenstellt. Im dritten Unterkapitel wird durch die Einbeziehung ethischer Aspekte der Bezug zum Services Management dargestellt. Ein KI-Kodex oder ethische Überlegungen, gerade im Hinblick auf Datenschutz, Transparenz und Verantwortlichkeit, sind zentral für die vertrauenswürdige Anwendung von KI im Services Management. -
8. KI-Readiness-Check
Timo FuldeDas Kapitel 'KI-Readiness-Check' untersucht die Vorbereitung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) auf die Implementierung von Künstlicher Intelligenz (KI). Die Covid-19-Pandemie hat die digitale Transformation beschleunigt, jedoch befinden sich viele KMU noch am Anfang dieser Reise. Der KI-Readiness-Check, vorgestellt durch das Mittelstand-Digital-Zentrum Kaiserslautern, ermöglicht eine strukturierte Selbstbewertung der KI-Bereitschaft. Dieser Check analysiert vier Hauptbereiche: Anwendungsbereiche und Technologien, Prozesse, Strategie und Organisation, Mitarbeitende sowie wirtschaftliche Perspektive, Produkte und Dienstleistungen. Die Ergebnisse werden in fünf Reifegradstufen eingeteilt, von 'Novize' bis 'Anwender', und bieten spezifische Empfehlungen zur weiteren Vorgehensweise. Der Fachtext betont die Bedeutung von Mitarbeiterbeteiligung und -schulung sowie die Notwendigkeit von Schlüsselkompetenzen wie Datenverständnis und Soft Skills. Abschließend werden die Vorteile und Limitationen von KI-Readiness-Checks diskutiert und praktische Reflexionsfragen gestellt, um die Implementierung von KI in Unternehmen zu fördern.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer Beitrag beleuchtet die digitale Transformation und KI-Readiness in Unternehmen. Im ersten Unterkapitel wird die Ausgangssituation von KMU in Bezug auf digitale Transformation und KI-Implementierung dargestellt, wobei Herausforderungen wie Fachwissenmangel, unzureichende Dateninfrastrukturen und Ressourcenknappheit erörtert werden. Das zweite Unterkapitel geht auf den Begriff „KI-Readiness“ ein, der die Bereitschaft und Eignung von Unternehmen für die Einführung von KI-Technologien beschreibt. Im dritten Unterkapitel wird der KI-Readiness-Check des Mittelstand-Digital-Zentrums Kaiserslautern vorgestellt – ein Tool zur Selbstanalyse der KI-Bereitschaft im eigenen Unternehmen. Es werden fünf Reifegradstufen definiert und entsprechende Handlungsempfehlungen für jede Stufe gegeben. Abschließend werden Vorteile und Limitationen von KI-Readiness-Checks sowie die Notwendigkeit von Schlüsselkompetenzen der Mitarbeitenden diskutiert. Es wird empfohlen, KI-Readiness-Checks als Grundlage für erste Handlungsempfehlungen zu nutzen und externe Expertise in das Implementierungsvorhaben einzubeziehen, um eine erfolgreiche KI-Implementierung zu gewährleisten.
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KI und Wissensmanagement
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9. Ersetzt die KI das Wissensmanagement im Service?
Die digitale Transformation beschert uns immer leistungsfähigere Algorithmen – sind sie unverzichtbare Hilfsmittel zur Automation oder schlicht „Jobkiller“? Kai AltenfelderDer Beitrag untersucht die Frage, ob Künstliche Intelligenz das Wissensmanagement im Service ersetzen kann. Im Zuge der digitalen Transformation werden immer leistungsfähigere Algorithmen entwickelt, die als unverzichtbare Hilfsmittel zur Automatisierung gelten könnten, aber auch als potenzielle „Jobkiller“ betrachtet werden. Wissensmanagement im Service basiert auf der methodischen Einflussnahme auf die Wissensbasis eines Unternehmens, die alle Daten, Fakten und Informationen umfasst, die zur Lösung von Aufgaben erforderlich sind. Der Text betont die Bedeutung von Wissen für den Service und die Herausforderungen, die mit der Erfassung und Speicherung von implizitem Wissen verbunden sind. Es werden verschiedene Methoden und Tools vorgestellt, die das Wissensmanagement unterstützen, wie Knowledge-Centered Service (KCS) und Intelligent Swarming. Der Autor diskutiert auch die Rolle von KI in diesen Methoden und die realistischen Erwartungen an die Technologie. Der Beitrag schließt mit einer Reflexion über die Zukunft des Wissensmanagements und die Notwendigkeit, KI in einem sinnvollen Rahmen zu nutzen.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer Hype um die Möglichkeiten der Large Language Models (LLM) veranlasste Befürworter der KI-Technologie zu der Aussage, dass es keines Wissensmanagements in Organisationen mehr bedürfe und auch Menschen auf absehbare Zeit keine Rolle mehr im Service spielen würden. Der Beitrag beschreibt zwei Methodenwerke für Wissensmanagement in Serviceorganisationen und untersucht, an welchen Stellen KI-basierte Lösungen einen Nutzen beisteuern können und welchen Beschränkungen sie unterliegen.
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Implementierung von KI im Services Management/Unternehmen
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10. Menschenorientiertes Change Management als Erfolgsfaktor
Wie die frühzeitige Einbeziehung betroffener Akteure der Schlüssel einer langfristig funktionierenden KI-Integration wird. Maximilian de GeusDas Kapitel 'Menschenorientiertes Change Management als Erfolgsfaktor' beleuchtet die Notwendigkeit eines angepassten Change Managements bei der KI-Implementierung in Unternehmen. Es wird dargelegt, dass die Veränderung der Arbeitsteilung und -gestaltung durch KI neue Anforderungen stellt, insbesondere die Fähigkeit lernender Systeme, sich selbstständig weiterzuentwickeln. Studien zeigen, dass eine frühe Einbeziehung der Betroffenen oft vernachlässigt wird, was zu fehlenden Akzeptanz und geringerem Erfolg führt. Das Kapitel stellt ein Modell vor, das die Betroffenen frühzeitig einbindet und auf die individuellen Ängste und Expertisen der Mitarbeitenden eingeht. Es wird ein vierstufiger Prozess beschrieben, der von der Zielsetzung über die Planung und Implementierung bis hin zur Evaluation und Anpassung reicht. Besonderes Augenmerk wird auf die Rolle der Führungskräfte gelegt, die als Begleiter, Projektverantwortliche und Multiplikatoren fungieren. Das Kapitel schließt mit einem Fazit, das die Bedeutung eines menschenorientierten Change Managements bei der KI-Einführung unterstreicht und Reflexionsfragen für die Praxis stellt.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDie Integration von Künstlicher Intelligenz in bestehende Unternehmensprozesse fordert ein neu auf dem Menschen orientiertes Change Management. Mitarbeitende müssen die Komplexität selbstlernender Systeme verstehen können und dabei Raum bekommen, ihre Ängste und Bedenken äußern zu dürfen. Nur durch grundlegende Transparenz im Veränderungsprozess können die Akzeptanz der Belegschaft gewonnen und die betroffenen Akteure zu Beteiligten gemacht werden. In einer gemeinsamen Ausgestaltung der zukünftigen Arbeitsweise mit dem Ansatz eines kollaborativen Zusammenwirkens zwischen Mitarbeitenden und KI-Systemen lassen sich nachhaltige Erfolge langfristig verwirklichen.Wie diese Form des Veränderungsmanagements aussieht, welche Rolle die Führungskraft dabei spielt und wie herkömmliche Methoden für die Einführung von KI ergänzt werden, erläutert dieser Beitrag mit Praxisbeispielen aus dem Services Management. -
11. Kundenorientierte Implementierung von KI im Kontext von Predictive Maintenance
Ein Erfahrungsbericht der Heidelberger Druckmaschinen AG Tim ZülchDieser Fachbeitrag behandelt die kundenorientierte Implementierung von Künstlicher Intelligenz im Kontext der Predictive Maintenance anhand eines Erfahrungsberichts der Heidelberger Druckmaschinen AG. Es wird gezeigt, wie KI genutzt werden kann, um den Betriebszustand von Druckmaschinen zu verbessern und ungeplante Stillstandszeiten zu vermeiden. Der Beitrag beginnt mit einer Einführung in die Technologie der Künstlichen Intelligenz und die Jobs-to-be-Done-Theorie, die darauf abzielt, die Aufgaben der Kunden genau zu verstehen. Im weiteren Verlauf wird ein konkreter Anwendungsfall der Heidelberger Druckmaschinen AG dargestellt, in dem KI zur Predictive Maintenance eingesetzt wurde. Dabei werden grundlegende Prinzipien der Instandhaltung und verschiedene Instandhaltungspraktiken beleuchtet. Besonders interessant ist die detaillierte Darstellung der Herausforderungen und Erkenntnisse aus dem Projekt, die aufzeigen, welche Voraussetzungen für den erfolgreichen Einsatz von KI in der Predictive Maintenance erfüllt sein müssen. Der Beitrag schließt mit Reflexionsfragen, die dazu anregen, die eigenen Projekte und Strategien zu hinterfragen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Abhandlung beschäftigt sich mit der Herausforderung, neue Technologien, insbesondere Künstliche Intelligenz (KI), in Unternehmen zu implementieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Unter Bezugnahme auf die Jobs-to-be-Done-Theorie wird dabei die Bedeutung der Kundenorientierung betont, um gezielt Mehrwert zu generieren. Durch die Analyse eines Anwendungsfalls bei der Heidelberger Druckmaschinen AG wird die Nutzung von KI im Kontext von Predictive Maintenance untersucht. Die Grundlagen der Instandhaltung und generische Instandhaltungspraktiken werden erläutert, ein Schwerpunkt liegt dabei auf vorbeugender Instandhaltung. Zudem wird anhand des CRISP-DM-Modells beschrieben, wie bei der Durchführung eines KI-Projekts vorzugehen ist. Abschließend werden Erkenntnisse aus der Implementierung von KI bei der Heidelberger Druckmaschinen AG geteilt. Hierbei wird vor allem auf die Bedeutung der Verfügbarkeit der benötigten Daten in entsprechender Datenqualität eingegangen. -
12. KI zur Unterstützung von Enterprise Services Management
Die beste Anwendung für Künstliche Intelligenz in den Unternehmen liegt darin, sie dort einzusetzen, wo gar nicht viel Intelligenz notwendig ist, um viel zu erreichen. Martin PscheidlDas Kapitel untersucht die Rolle von Künstlicher Intelligenz im Enterprise Services Management (ESM) und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Es wird dargelegt, wie KI dazu beitragen kann, Prozesse zu automatisieren und die Effizienz zu steigern. Besonders beleuchtet wird die Hyperautomatisierung als strategischer Ansatz zur systematischen und langfristigen Automatisierung von Business- und IT-Prozessen. Darüber hinaus wird das Konzept des Enterprise Services Management (ESM) und dessen Ausweitung auf andere serviceerbringende Geschäftseinheiten erläutert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Integration von KI in bestehende Unternehmensprozesse und die damit verbundenen Verbesserungen in der Servicequalität und Mitarbeiterzufriedenheit. Abschließend werden konkrete Beispiele und Fallstudien vorgestellt, die die praktische Anwendung und den Nutzen von KI im ESM verdeutlichen.KI-Generiert
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ZusammenfassungViele Abläufe in Unternehmen sind wiederkehrender Natur. Organisationen unterstützen einander durch Service. Viel Kommunikation passiert heute per E-Mail. Dies geht unter anderem besser, kundenfreundlicher, intuitiver, schneller, qualitativer, kostengünstiger oder mit weniger Personal. Der vorliegende Beitrag beschreibt, wie die aktuelle Ausgangslage ist und wie Künstliche Intelligenz – mit konkreten Erfolgsbeispielen – bei all diesen Zielen unterstützen kann. -
13. Praxisorientierter Leitfaden zur Implementierung
Simon BarjasicDer Fachbeitrag präsentiert einen praxisorientierten Leitfaden zur Implementierung von Künstlicher Intelligenz im Services Management. Im Mittelpunkt steht ein fünfphasiger Prozess, der Unternehmen bei der erfolgreichen Integration von KI unterstützt. Die erste Phase umfasst die Informationsbeschaffung und den Austausch mit Forschungseinrichtungen, um ein solides Grundwissen über KI zu schaffen. Die zweite Phase konzentriert sich auf die Entwicklung einer spezifischen KI-Strategie, die neben der Unternehmensstrategie besteht und proaktive Anpassungen an technologische Fortschritte ermöglicht. In der dritten Phase werden Anwendungsfälle für KI im Servicebereich identifiziert, die Synergieeffekte aus verschiedenen Abteilungen nutzen. Die vierte Phase beinhaltet die sorgfältige Auswahl und Priorisierung von Pilotprojekten, wobei Projekte mit niedrigen Einstiegshürden und hohem Potenzial bevorzugt werden. Abschließend wird die Bedeutung der kontinuierlichen Evaluation und Verbesserung von KI-Projekten betont, um die Anpassungsfähigkeit in einer dynamischen VUCA-Welt zu gewährleisten. Der Leitfaden bietet praktische Empfehlungen und Best Practices, um die Herausforderungen der KI-Implementierung zu meistern und den Erfolg zu maximieren.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungIn der heutigen Zeit, geprägt von stetigem technologischem Wandel und steigenden Kundenbedürfnissen, wird die Integration von KI im Services Management immer wichtiger. Für Unternehmen, die sich entschlossen haben, den Weg der digitalen Transformation mit KI zu beschreiten, dient dieser Leitfaden als Überblick und Anstoß, sich erstmalig oder weiter mit KI im Services Management auseinanderzusetzen. Er bietet nicht nur Einblicke und Anleitungen, sondern ist auch ein Zeugnis dafür, dass das Verständnis und die Auseinandersetzung mit KI-Anwendung in Form von Pilotprojekten essenziell sind, um in der heutigen Geschäftswelt erfolgreich zu sein.
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KI-Herausforderungen
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14. Unternehmensperspektiven für den Einsatz von KI im deutschen Mittelstand
Daryoush Daniel VaziriDas Kapitel untersucht die Herausforderungen und Chancen des Einsatzes von generativer Künstlicher Intelligenz (KI) im deutschen Mittelstand. Es beginnt mit der Einführung von ChatGPT im November 2022 und der daraufhin einsetzenden Diskussion über die Vereinbarkeit dieser Technologie mit den Zielen der deutschen Wirtschaft und Gesellschaft. Die Autoren betonen die Bedeutung der Digitalisierung und digitalen Souveränität, die von der Bundesregierung gefördert werden. Besonders hervorgehoben wird der Umweltschutz, der durch den Einsatz ressourcenintensiver KI-Modelle gefährdet werden könnte. Die Autoren analysieren die technischen Anforderungen und den enormen Energiebedarf von Modellen wie GPT und Bard und diskutieren die ökologischen und rechtlichen Implikationen. Sie plädieren für eine kritische Würdigung und einen notwendigen Diskurs über die Perspektiven des Einsatzes von KI im Mittelstand, um eine nachhaltige und souveräne Zukunft zu gewährleisten.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDie Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022 hat die deutsche Wirtschaft dazu veranlasst, die Potenziale und Herausforderungen dieser Technologie zu erkunden. Jedoch wird zunehmend klar, dass der Einsatz generativer KI nicht automatisch mit den Zielen unserer Gesellschaft und Wirtschaft vereinbar ist. Die deutschen Unternehmen integrieren die Ziele der Bundesregierung wie die Förderung der Digitalisierung und digitalen Souveränität in ihre Strategien. Besonders der Umweltschutz steht dabei im Fokus.Generative KI-Technologien wie ChatGPT und Bard erfordern einen erheblichen Energiebedarf, was zu Umweltbelastungen führt. Zudem sind Fragen des Datenschutzes und der Rechtssicherheit noch nicht vollständig geklärt. Trotz der Chancen, die KI bietet, ist ein kritischer Diskurs über ihren Einsatz notwendig.Für Unternehmen, insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU), ist es entscheidend, den Einsatz von KI mit ihrer Strategie zu verknüpfen, ihre Prozesse darauf auszurichten und ihre Digitalisierungs- und KI-Readiness sicherzustellen. Nur so können sie die Vorteile der KI voll ausschöpfen und in einer zunehmend digitalen Welt erfolgreich bestehen.
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Backmatter
- Titel
- Services Management und Künstliche Intelligenz
- Herausgegeben von
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Kai Altenfelder
Sonja Kieffer-Radwan
Dieter Schönfeld
- Copyright-Jahr
- 2025
- Electronic ISBN
- 978-3-658-46665-7
- Print ISBN
- 978-3-658-46664-0
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-46665-7
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