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Über dieses Buch

Dieses essential beschäftigt sich zunächst mit der Klassifizierung sexueller Grenzverletzungen am Arbeitsplatz und den sich dadurch ergebenden rechtlichen Implikationen für den Arbeitgeber. Ferner werden Eskalationsprozesse vorgestellt. Der letzte Teil des essentials beschäftigt sich mit den rechtlichen Anforderungen an Schutzkonzepte und stellt ein konkretes Beispiel für eine Workplace Policy vor.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes stellt fest: „Mehr als die Hälfte aller Beschäftigten in Deutschland hat sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz schon einmal erlebt oder beobachtet – über ihre Rechte sind viele aber nur unzureichend informiert. 81 Prozent wissen nicht, dass Arbeitgeber verpflichtet sind, sie aktiv vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz zu schützen. Und mehr als 70 Prozent kennen zu dem Thema auch keine präsente Ansprechperson in ihrem Betrieb.“ Man mag nun darüber diskutieren, wie valide diese Zahlen tatsächlich sind, denn alles, was unter einem eindeutig illegalem Verhalten liegt, kann nur als subjektives Empfinden abgefragt werden. Aber jeder Fall ist einer zu viel.
Thorsten Krings

Kapitel 2. Rechtliche Dimension

Zusammenfassung
Die rechtlich verbindliche Definition von sexueller Belästigung geht auf die Richtlinie 2006/54/EG der Europäischen Union zurück. Hierbei handelt es sich um eine grundsätzliche Gleichbehandlungsrichtlinie, die in jeweils nationales Recht umgesetzt wurde. Daher ergeben sich neben kulturellen also auch rechtliche Unterschiede von Land zu Land.
Thorsten Krings

Kapitel 3. Sanktionierung

Zusammenfassung
Grundsätzlich sind zwar mehr Frauen Opfer sexueller Grenzverletzungen als Männer, jedoch darf man die Thematik keines Falls zu „Männer sind Täter“ und „Frauen sind Opfer“ verkürzen. Die grundsätzliche Problematik bei der Erfassung der Zahlen von Opfern besteht darin, dass viele Fälle oft nicht erfasst sind, weil sie strafrechtlich nicht relevant sind. Daher wird in Studien in der Regel nur gefragt, ob man sich belästigt gefühlt hat.
Thorsten Krings

Kapitel 4. Schutzkonzepte

Zusammenfassung
Den Arbeitgeber hat nach § 12 AGG die Vorschriften, Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung sexueller Grenzverletzungen am Arbeitsplatz. Ferner sind durch die Beschwerdestelle auch Reaktionspflichten verlangt. Es reicht also schon rein juristisch betrachtet nicht aus, sexuelle Grenzverletzungen nicht zu billigen, sondern es müssen proaktiv Maßnahmen zum Schutz getroffen werden.
Thorsten Krings

Kapitel 5. Schlussbemerkung

Zusammenfassung
Das Thema Umgang mit sexuellen Grenzverletzungen am Arbeitsplatz ist sehr wichtig. Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, dieses Thema zu ignorieren. Daher gilt es zum einen, klar zu definieren, welche rechtlichen Handlungsspielräume es gibt bzw. nicht gibt.
Thorsten Krings

Backmatter

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