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04.09.2018 | Simulation + Berechnung | Nachricht | Onlineartikel

BMW baut Simulationszentrum für automatisiertes Fahren

Autor:
Patrick Schäfer

BMW errichtet in München-Milbertshofen ein neues Fahrsimulationszentrum. Damit stärkt die BMW-Gruppe ihre Entwicklungskompetenz auf dem Gebiet des automatisierten Fahrens.

Auf dem Gelände des Forschungs- und Innovationszentrums FIZ im Norden Münchens baut BMW ein neues Fahrsimulationszentrum. Insgesamt sollen dort 14 Simulatoren und Usability Labs sowie Arbeitsplätze für 157 Beschäftigte entstehen. BMW plant die Eröffnung für das Jahr 2020. 

Im neuen Fahrsimulationszentrum soll die Entwicklung und Erprobung von Fahrerassistenzsystemen vorangetrieben werden. Für die Tests werden die zu testenden Systeme in einem fest montierten Fahrzeugmodell auf der Plattform installiert. Die Plattform ist auf einem elektromechanischen Hexapod-System gelagert und kann über einen elektrischen Antrieb in Längs- und Querrichtung bewegt und gleichzeitig gedreht werden. Eine Projektionsleinwand soll die simulierten Fahrsituationen abbilden und mit den Bewegungen des Modells sowie einer Geräuschsimulation zu einem realistischen Gesamteindruck führen.

Für die Erprobung automatisierter Fahrsysteme sind zwei neuartige Anlagen vorgesehen. Der "High Dynamic Simulator" ist auf die Erprobung neuer Systeme und Funktionen zur Darstellung von Ausweichmanövern, Vollbremsungen und Beschleunigungsvorgängen zugeschnitten, in ihm lassen sich Längs- und Querbeschleunigungen von bis zu 1,0 g erzeugen. Im "High Fidelity" (hohe Wiedergabetreue) genannten Simulator soll das Abbremsen und Beschleunigen in Kurven, Fahrten im Kreisverkehr oder mehrere, schnelle Abbiegemanöver hintereinander abbilden. Das soll auch die Darstellung komplexer Situationen im innerstädtischen Verkehr ermöglichen.

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