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15.05.2018 | Simulation + Berechnung | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer FHR entwickelt Radarzielsimulator

Autor:
Christiane Köllner

​​​​​​​Im Forschungsprojekt Atrium entwickelt das Fraunhofer FHR eine Over-The-Air-Simulationsumgebung. Damit lässt sich die Zuverlässigkeit neuer Automobilradare einfacher und trotzdem deutlich umfangreicher testen.

Das Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (FHR) entwickelt mit Atrium (Automobile Testumgebung für Radar-In-the-loop-Untersuchungen und Messungen) einen digitalen Radarzielsimulator, der kritische Verkehrsszenarien umfassend simulieren kann. Atrium wird über 100 virtuelle Radarziele erzeugen können, was eine realitätsnahe Wiedergabe von Verkehrsteilnehmern durch die Simulation von Reflektionen beispielsweise an Heck, Stoßstangen und Rädern ermöglichen soll. Diese Radarziele ließen sich relativ frei in der digitalen Testumgebung positionieren, sowohl in unterschiedlichen Entfernungen, als auch in unterschiedlichen Winkeln. Auch ihre Bewegung könne simuliert werden. Eine Software-Toolchain unterstützt den Benutzer des Systems bei der Simulation, wodurch der Nutzer sich auf die Modellierung des Verkehrsszenarios beschränken kann und die Positionierung der Streuzentren vollautomatisiert durchgeführt wird. 

Zudem soll Atrium als Prüfstand aufgebaut werden, vor den ein mit Radarsensorik ausgestattetes Auto positioniert werden kann. Auf diese Weise könnten radarbasierte Fahrerassistenzsysteme sehr ausgiebig und dennoch einfach, schnell und damit kostengünstig getestet werden. Die so beschleunigte und kostengünstigere Entwicklung helfe nicht nur, neue Automobilradare zu verbessern und die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen, sondern auch das autonome Fahren in greifbare Nähe zu rücken.

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