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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

8. Sinn stiften

verfasst von : Jörg Hawlitzeck

Erschienen in: Das Zukunfts-Mindset

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der Sieg des Kapitalismus, Globalisierung und Digitalisierung haben uns ein Schlaraffenland für Konsumenten katapultiert. Wir leben in einer überbordenden Fülle von Angeboten. Die Sache hat nur einen Haken. Habenwollen und schrankenloser Materialismus machen uns nicht wirklich erfüllt und zufrieden. Zum Glück gibt es noch die Ausrichtung auf das Sein. Sind unsere grundlegenden materiellen Bedürfnisse erst einmal erfüllt, streben wir Menschen nach einem übergeordneten Beitrag, nach Transzendenz und Sinn. Lernen, lesen, miteinander sprechen, zuhören, glauben und lieben ermöglichen uns, persönlich zu wachsen und dabei unser Umfeld zu bereichern und anderen Menschen Gutes zu tun.
Fußnoten
1
Wie ernsthaft Zuckerberg dieses Anliegen ist, muss angesichts seines rücksichtslosen Vorgehens auf der zu Hawaii gehörenden Insel Kauai ernsthaft in Zweifel gezogen werden. Dort ließ er auf seinem 300 ha großen Anwesen hawaiianische Familien vertreiben und errichtete eine 2 Meter hohe Mauer, die unter anderem einen jahrhundertealten Weg zur Küste absperrte. Seine Anwälte sollen zeitweise gegen 100 Einheimische vorgegangen sein.
 
Literatur
1.
Zurück zum Zitat John C. Ryan & Alan Thein Durning: Stuff:The secret lives of everyday things, in The Futurist, 1. 3. 1998. John C. Ryan & Alan Thein Durning: Stuff:The secret lives of everyday things, in The Futurist, 1. 3. 1998.
2.
Zurück zum Zitat Erich Fromm: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. München, dtv 1979, S. 23. Erich Fromm: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. München, dtv 1979, S. 23.
3.
Zurück zum Zitat Helga Dittmar, Rod Bond, Megan Hurst & Tim Kasser: The Relationship between Materialism and personal Well-being: a meta-analysis, in: Journal of Personality and Social Psychology (2014), S. 879–924, zitiert nach Jens Förster: Was das Haben mit dem Sein macht. München, Pattloch 2015. Helga Dittmar, Rod Bond, Megan Hurst & Tim Kasser: The Relationship between Materialism and personal Well-being: a meta-analysis, in: Journal of Personality and Social Psychology (2014), S. 879–924, zitiert nach Jens Förster: Was das Haben mit dem Sein macht. München, Pattloch 2015.
4.
Zurück zum Zitat Richard A. Easterlin:  Does Economic Growth Improve the Human Lot? In: Paul A. David & Melvin W. Reder (Hrsg.):  Nations and Households in Economic Growth: Essays in Honor of Moses Abramovitz. Academic Press, New York 1974, S. 89–125. Richard A. Easterlin:  Does Economic Growth Improve the Human Lot? In: Paul A. David & Melvin W. Reder (Hrsg.):  Nations and Households in Economic Growth: Essays in Honor of Moses Abramovitz. Academic Press, New York 1974, S. 89–125.
5.
Zurück zum Zitat Collins, Jim: Der Weg zu den besten. Die sieben Management‐Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg. Stuttgart/München 2001. Collins, Jim: Der Weg zu den besten. Die sieben Management‐Prinzipien für dauerhaften Unternehmenserfolg. Stuttgart/München 2001.
6.
Zurück zum Zitat Bodo Janssen: Die stille Revolution. Führen mit Sinn und Menschlichkeit. Ariston 2016. Bodo Janssen: Die stille Revolution. Führen mit Sinn und Menschlichkeit. Ariston 2016.
8.
Zurück zum Zitat Bronnie Ware: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Einsichten, die Ihr Leben verändern werden. München, Arkana 2013. Bronnie Ware: 5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen. Einsichten, die Ihr Leben verändern werden. München, Arkana 2013.
Metadaten
Titel
Sinn stiften
verfasst von
Jörg Hawlitzeck
Copyright-Jahr
2018
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-20795-3_8

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