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Smart City – Made in Germany

Die Smart-City-Bewegung als Treiber einer gesellschaftlichen Transformation

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Das Buch, das Smart Cities einfach, aber nicht vereinfachend erklärt. Erfahren Sie alles, was Sie über die Licht- und Schattenseiten smarter Entwicklungen wissen müssen und wie eine positive Transformation gelingen kann. Führende deutsche Unternehmen, Verbände, Vereine, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, NGO, Startups und Experten sowie Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung erklären qualifiziert, wo wir stehen und was uns bevorsteht.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Governance

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 2. Baden-Württemberg auf dem Weg zur digitalen Leitregion

      Stefan Krebs, Benedikt Paulowitsch
      Zusammenfassung
      Die Digitalisierung ist für Politik und Verwaltung eine enorme Herausforderung. Sie sind nicht nur zuständig, eigene Prozesse und Leistungen zu digitalisieren, sondern auch gefordert, die für die Digitalisierung notwendige Infrastruktur wie Gigabit-Netze oder das Bildungssystem weiterzuentwickeln und Impulse für die Wirtschaft zu setzen. Die Landesregierung Baden-Württemberg hat sich vorgenommen, den laufenden und noch anstehenden Wandel proaktiv mitzugestalten. Dafür hat sie nicht nur klare Zuständigkeiten geschaffen und eine Konsolidierung der eigenen IT vorangetrieben, sondern eine ressortübergreifende Digitalisierungsstrategie aufgesetzt, welche vor allem Kommunen und die Bürgerschaft ins Zentrum rückt.
    3. Kapitel 3. Ein Steuermann für jedes Rathaus

      Ilona Benz, Franz-Reinhard Habbel
      Zusammenfassung
      Digitalisierung muss in den Gemeinden, Städten und Landkreisen als Chance und Gestaltungsaufgabe begriffen werden. Dazu müssen Verwaltungsmitarbeitende entsprechend befähigt werden. Es bedarf eines breit angelegten Qualifizierungsprogramms zum Aufbau der in der Verwaltung erforderlichen Digitalisierungskompetenzen. In Baden-Württemberg haben Gemeindetag, Städtetag und Landkreistag unter dem Dach der Digitalakademie@bw des Landes deshalb das Qualifizierungsprogramm „Kommunale Digitallotsen“ ins Leben gerufen. Das Programm wird im Rahmen der Digitalisierungsstrategie des Landes Baden-Württemberg digital@bw gefördert. Das Erfolgsmodell könnte beispielgebend für ganz Deutschland sein.
    4. Kapitel 4. Ludwigsburg – Von der Planstadt zur sozio-digitalen Zukunftsstadt

      Werner Spec, Andrea Bräuning
      Zusammenfassung
      Seit 2004 richtet Ludwigsburg das Verwaltungshandeln an Zielen der Nachhaltigkeit aus und erhielt 2014 den Deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte mittlerer Größe. Diese Auszeichnung motiviert und verpflichtet Politik und Verwaltung, aber auch Wirtschaft und Gesellschaft, die Stadtentwicklung generationengerecht auszurichten. Aus diesem Kontext heraus erkannte die Verwaltung, dass die evolutionäre Entwicklung von Technologie, hin zu mehr Digitalisierung, einen revolutionären Einfluss auf den Lebens- und Wirtschaftsraum Ludwigsburg haben wird. Prozesse und Projekte werden im Folgenden beschrieben.
    5. Kapitel 6. Freiheit in der Smart City

      Steffen Saebisch
      Zusammenfassung
      Smart Cities wirken sich positiv auf die ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekte des städtischen Lebens aus. Sie sind daher eine nachhaltige Antwort auf die Herausforderungen des weltweiten Urbanisierungstrends. Doch gleichzeitig birgt die Sammlung und Auswertung von Daten in der Smart City auch Gefahren für den Schutz individueller Freiheitsrechte. Der Artikel zeigt Möglichkeiten auf, wie der Konflikt zwischen Effizienzgewinnen und Freiheitsverlusten gelöst werden kann und wie alle Bürgerinnen und Bürger von den Vorteilen einer Smart City profitieren können.
    6. Kapitel 7. E-Government aus Sicht einer kreisfreien Stadt

      Markus Bereiter
      Zusammenfassung
      Der Artikel beschäftigt sich mit E-Government aus Sicht der kreisfreien bayerischen Stadt Kempten (Allgäu) mit 70.000 Einwohnern. Ausgehend von den wesentlichen Handlungsanreizen, warum E-Government überhaupt ein Thema ist, beschreibt der Beitrag die Ausgangsbedingungen und Herausforderungen, die mit dem Thema aus Sicht einer Kommunalverwaltung verknüpft sind. Darauf aufbauend werden die Digitalisierungsziele und die Strategie, wie diese erreicht werden sollen, erläutert. Beschrieben werden unter anderem die Bedeutung von Verwaltungsportalen, von Bürgerkonten sowie das Onlinezugangsgesetz (OZG). Neben dem Kernthema der digitalen Behördengänge umfasst der Artikel auch einen Ausblick auf die Rolle der Kommunalverwaltung in intelligenten und vernetzten Smart Cities beziehungsweise Smart Regions.
    7. Kapitel 8. Online-Zugangsgesetz und Bürgerservice-Portal

      Clemens Krüger
      Zusammenfassung
      Gesetzliche Anforderungen und zunehmende Erwartungen von Bürgern und Unternehmen an eine serviceorientierte Verwaltung haben den Handlungsdruck bei den Kommunen im Bereich eGovernment spürbar erhöht. Lösungen, wie das Bürgerservice-Portal bieten hier eine Lösung und ermöglichen es der Verwaltung, ihre Digitalisierung gezielt voranzutreiben. Praxisorientierte Lösungen mit echtem Mehrwert für Kommunen und Bürger bzw. Wirtschaft stehen dabei im Vordergrund.
    8. Kapitel 9. Digitale Identitäten – Herausforderungen im E-Government

      Gregor Boeckeler, Alina Hasecker
      Zusammenfassung
      Die Digitalisierung der Verwaltung bringt für Behörden, Bürger und Unternehmen einen großen Effizienzgewinn. Doch bei der Verwendung von Online-Diensten einer Behörde muss sichergestellt sein, dass der Nutzer tatsächlich der ist, der er vorgibt zu sein. Zur Repräsentation der physischen Identität des Nutzers wird daher eine digitale Identität erstellt. Deren Verlässlichkeit hängt von den Registrierungs- und Authentisierungsmitteln ab, mit denen sich der Nutzer im Webportal anmeldet. Eine ideale Lösung im E-Government muss dafür zahlreiche Anforderungen auf Behörden- und Nutzerseite erfüllen.
  3. Smart Community

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 10. Eine Frage der Perspektive: Zusammenleben lässt sich nur gemeinsam gestalten

      Peter Neher
      Zusammenfassung
      Die Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände sind nicht nur wichtige Anlaufstellen für viele Menschen, sie sind auch zivilgesellschaftliche Akteure, die sich in die Entwicklung der städtischen Quartiere einmischen und diese mit gestalten. Dabei zeigen unterschiedliche Beispiele der Quartiersarbeit, welche Chancen sich für unser Zusammenleben ergeben, wenn es gelingt, selbstbestimmte Teilhabe zu realisieren. Diese Strukturen sind aber auf eine gute Vernetzung mit anderen Akteuren und Unterstützung durch Politik und Verwaltung angewiesen, wenn sie dem Zusammenleben nachhaltig dienen sollen.
    3. Kapitel 12. KulturLeben Berlin – Eine Organisation zur Ermöglichung von kultureller und sozialer Teilhabe für Menschen mit geringen Einkünften

      Angela Meyenburg
      Zusammenfassung
      KulturLeben Berlin – Schlüssel zur Kultur e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, sozial benachteiligten Menschen in Berlin den Zugang zu kulturellen Angeboten zu erleichtern. Durch die persönliche Vermittlung kostenloser Veranstaltungen ermöglicht der Verein seinen Nutzern gesellschaftliche Teilhabe und leistet einen Beitrag zu ihrem geistigen und sozialen Wohlergehen. KulturLeben Berlin kooperiert eng mit Partnern der Wohlfahrtspflege und kann bestehende soziale Unterstützungsangebote wirkungsvoll ergänzen.
    4. Kapitel 13. Auf digitalem Weg zu mehr lokaler Gemeinschaft – das Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de

      Hannah-Ruth Kappes, Michael Vollmann
      Zusammenfassung
      Nachbarschaften zu beleben und den sozialen Zusammenhalt in Quartieren zu fördern, sind die Ziele der Nachbarschaftsplattform nebenan.de und der nebenan.de Stiftung. In diesem Kapitel wird beleuchtet, welches Potenzial in der „digitalen Nachbarschaft“ für lokale Akteure sowie Städte und Kommunen liegt. Es wird herausgestellt, inwieweit nebenan.de die Quartiersarbeit bereichern und zur Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements beitragen kann. Am Beispiel des Modellprojekts mit dem Fachbereich Senioren der Stadt Hannover wird erläutert, wie auch ältere Bürgerinnen und Bürger in die digitale Nachbarschaft integriert werden und von den positiven Effekten der Digitalisierung profitieren können.
    5. Kapitel 14. Von der Beteiligung zur „Citizen Innovation“

      Julian Petrin
      Zusammenfassung
      Bürgerbeteiligung ist ein breit erprobtes Grundelement der Stadtentwicklung. In einer „Smart City“ sind aber neue Wege der Partizipation gefragt, die auf aktuelle Herausforderungen und Trends reagieren – das Ermöglichen des Selbermachens von Stadt, das Erproben radikal neuer digitaler Möglichkeiten und ein grundlegender Wechsel der Haltung: Beteiligung ist nicht „Mitreden lassen“, sondern gemeinsames Innovieren.
    6. Kapitel 15. Interview: Tiere in der Stadt

      Herbert Lohner, Chirine Etezadzadeh
  4. Kunst

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 16. NO NO NO – Kuratorisches Statement zur Urbanen Kunst und der Konzeption einer Smart City

      Dirck Möllmann
      Zusammenfassung
      Der Aufsatz widmet sich der Frage, wie sich mit der technologischen Entwicklung des Digitalen aus der Sicht der öffentlichen Kunst umgehen lässt. Das Initiativprojekt Stadtkuratorin Hamburg, das aktuell ein KünstlerInnen-Programm zur Digitalität entwickelt, wird kurz vorgestellt und Begriffe des Öffentlichen geklärt. An die kritische Einschätzung einer Smart City als Mittlerin für Top-Down-Entscheidungswege schließt sich ein künstlerisches Beispiel an, das Entscheidungswege und ihre Spielräume zu öffnen vermag, ohne vordergründig zu politisieren.
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Titel
Smart City – Made in Germany
Herausgegeben von
Dr. Chirine Etezadzadeh
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-27232-6
Print ISBN
978-3-658-27231-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-27232-6

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