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Smart City – Made in Germany

Die Smart-City-Bewegung als Treiber einer gesellschaftlichen Transformation

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Das Buch, das Smart Cities einfach, aber nicht vereinfachend erklärt. Erfahren Sie alles, was Sie über die Licht- und Schattenseiten smarter Entwicklungen wissen müssen und wie eine positive Transformation gelingen kann. Führende deutsche Unternehmen, Verbände, Vereine, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, NGO, Startups und Experten sowie Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung erklären qualifiziert, wo wir stehen und was uns bevorsteht.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Bildung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 18. Von der Smart City zur Learning City

      Julia André
      Zusammenfassung
      Bildung ist ein kritischer Erfolgsfaktor für Smart Cities. Das Potenzial innovativer Technologien wird sich nur da nachhaltig entfalten, wo die Menschen mit der digitalen Transformation ihrer Stadt Schritt halten – und sie bestenfalls mitgestalten können. Schule allein wird die dafür erforderlichen Kompetenzen nicht vermitteln können. Eine Smart City sollte immer auch Learning City sein, in der sich die unterschiedlichen Akteure vor Ort – Schulen, Hochschulen, Kultureinrichtungen, Bibliotheken, Unternehmen und Vereine – zu einem regionalen Ökosystem für Lernen und Innovation vernetzen.
    3. Kapitel 19. Die Bildungscloud – smarte Bildung für ein smartes Deutschland

      Christoph Meinel
      Zusammenfassung
      Deutschland steht in den nächsten Jahren vor immensen Herausforderungen. Die digitale Transformation fordert Gesellschaften weltweit heraus, sich neu zu erfinden. Wem dies zuerst gelingt, wird einen Wettbewerbsvorteil haben und die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Standards einer neuen Ära setzen. Bildung ist dabei der Schlüssel zum Verständnis der neuen Technologien und ihrer sinnvollen Nutzung. Gleichzeitig stehen heute erstmals Technologien bereit, die es uns ermöglichen, Bildung in noch ungekannter Weise zu bereitzustellen und zu verbreiten. Die Bildungscloud ist ein Beitrag für eine hochmoderne vernetzte Bildungsinfrastruktur in Deutschland.
  2. Gesundheit

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 20. Mit eHealth und Telemedizin auf dem Weg zum digitalen Gesundheitswesen

      Florian Burg, Oliver G. Opitz, Sarah Ganz, Armin Pscherer
      Zusammenfassung
      Deutschland hat im Vergleich zu anderen Industrienationen noch einen großen Nachholbedarf bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Aktuell ist viel Bewegung in diesem Bereich zu sehen, v.a. bei der Liberalisierung der ausschließlichen Fernbehandlung. Weitere Beispiele sind die Fernüberwachung von Herzinsuffizienzpatienten, telemedizinische Neurokonsile und das digitale Rezept. Viele Fragen der konkreten Umsetzung sind noch ungeklärt, viele Ängste ob der Datensicherheit und der Verdrängung von Tätigkeitsfeldern bestehen. Daher ist eine unabhängige, wissenschaftliche Begleitung der weiteren Entwicklung notwendig. Um nicht – wie bislang – in Deutschland eine Verhinderungsdiskussion zur digitalen Gesundheit zu führen, sondern eine inhaltsgetriebene, offene Nutzenanalyse zu gewährleisten, bedarf es der Objektivierung durch neutrale Kompetenzzentren.
    3. Kapitel 21. Digitalisierung am Universitätsklinikum Freiburg

      Michael Kraus
      Zusammenfassung
      Die Digitalisierung ist ein Schlüsselfaktor für die Weiterentwicklung der Qualitätsmedizin. Die Erschließung der verfügbaren Datenquellen ist von größtem Interesse für die medizinische Forschung und Patientenversorgung. Am Beispiel des Uniklinikums Freiburg wird dargestellt, wie sich das Krankenhausinformationssystem, die datengetriebene Forschung und die Vernetzung zwischen Klinik, niedergelassenen Ärzten und Patienten unter Berücksichtigung des Rechtsrahmens aktuell entwickeln und sich damit neue Perspektiven für eine personalisierte Medizin und die Partizipation der Patienten eröffnen.
  3. Lebensmittel

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 24. Der Ernährungsrat Köln und Umgebung

      Valentin Thurn
      Zusammenfassung
      Der Kölner Ernährungsrat wurde als Erster in Deutschland gegründet, ein breites Bündnis von Akteuren des lokalen Ernährungssystems, darunter Gastronomen, Landwirte, Vereine, Kommunalpolitik und die Stadtverwaltung. Thematisch beschäftigt sich das Netzwerk mit Themen, in denen die Kommune Kompetenzen hat: Vermarktung regionaler Lebensmittel, Kantinen, urbane Gärten und Schulbildung. So wurde das Projekt „Essbare Städte“ gestartet und eine Ernährungsstrategie erarbeitet. Das Beispiel ermutigte über 30 Städte und Regionen im deutschsprachigen Raum, ebenfalls einen Ernährungsrat zu initiieren.
    3. Kapitel 25. foodsharing! Retten – Vernetzen – Bilden

      David Jans
      Zusammenfassung
      Foodsharing ist eine 2012 in Deutschland entstandene Initiative gegen Lebensmittelverschwendung. Überproduzierte und nicht gewollte Lebensmittel werden vor der Tonne gerettet und unentgeltlich verteilt. Durch über 200.000 registrierte Nutzer und über 40.000 freiwillige Foodsaver ist die Initiative mittlerweile zu einer internationalen Bewegung geworden. Neben dem aktiven Lebensmittelretten versteht sich foodsharing auch als eine bildungspolitische Bewegung, die sich den nachhaltigen Umwelt- und Konsumzielen der Vereinten Nationen verpflichtet fühlt. Die globalen Zusammenhänge im Blick sorgt das Wirken der Freiwilligen lokal für Vernetzung, Integration, Gemeinschafts- und Gesellschaftsbildung.
    4. Kapitel 26. Wir stellen vor: Rettet das Huhn e.V.

      Stefanie Laab
      Zusammenfassung
      „Rettet das Huhn“ wurde Ende 2007 auf Initiative von Katja Tiepelmann zunächst als nichteingetragener Verein gegründet, nachdem sie überlegt hatte, wie man den damals 3000 Hennen in einer Legebatterie in der Nähe ihres Wohnortes helfen und die Tiere vor der Entsorgung im Geflügelschlachthof bewahren könnte.
    5. Kapitel 27. IPGarten – der erste Onlinegarten der Welt mit echter Ernte

      Boris Thiemig
      Zusammenfassung
      Ein junges Start-up hat eine innovative Geschäftsidee entwickelt, die für Gesprächsstoff sorgt. Über das Smartphone soll es jedem ermöglicht werden, den eigenen Gemüsegarten fernzusteuern und gleichzeitig eine sozialverträgliche und ökologische Landwirtschaft zu fördern. IPGarten baut die dafür nötige „digitale Brücke“ zwischen Stadt und Land. Urbanes und ländliches Leben können so wieder näher zusammenrücken. Städter sollen den Sinn einer ökosozialen Landwirtschaft verstehen und wertschätzen lernen. Behauptet sich das IPGarten-Konzept auf dem Markt, könnte es die Landwirtschaft verändern.
  4. Stadtbegrünung

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 28. Integrierte Stadtentwicklung braucht lebendiges Grün

      Peter Menke
      Zusammenfassung
      Der anhaltende Trend zur Urbanisierung erhöht den Druck auf die Freiräume. Die Funktionen der urbanen grünen Infrastruktur reichen von der Wirkung zur Stadtklimatologie und zum Hochwasserschutz über soziale Aspekte bis zu ihrer ökologischen Bedeutung als Lebensräume. Das Stadtgrün steht in Deutschland verstärkt auf der politischen Agenda. Höhepunkt war 2017 das „Weißbuch Stadtgrün“ der Bundesregierung mit zehn konkreten Handlungsfeldern. Ziel ist ein Bewusstseinswandel für den Wert von Grün, dazu braucht es die Sensibilisierung der Öffentlichkeit wie der Entscheider in Kommunen und Investitionen in Anlage und Pflege.
    3. Kapitel 29. Stadtbegrünung in Frankfurt am Main – ein Statement von Rosemarie Heilig, Stadträtin und Umweltdezernentin

      Rosemarie Heilig
      Zusammenfassung
      Auf manche Rekorde würde man gerne verzichten. 2018 war Frankfurt am Main die heißeste Stadt Deutschlands. An mehr als 100 Tagen stieg die Temperatur über 25 °C, an 42 Tagen sogar über 30 °C, von April bis November fiel kaum ein Tropfen Regen. Die Dürre machte schmerzlich bewusst, wie sehr der Klimawandel auch unsere Grünanlagen und Stadtbäume gefährdet. Als Konsequenz stockte die Stadt die Mittel für Grünpflege auf und bewilligte ein Programm zur Entsiegelung von Plätzen. Wir geben unser Stadtgrün nicht einfach auf!
    4. Kapitel 30. Kommunales Grünflächenmanagement – ein wichtiger Beitrag auf dem Weg zur Smart City

      Roland Hachmann
      Zusammenfassung
      Urbane Grünflächen tragen entscheidend zur grünen Identität und Attraktivität bzw. Lebensqualität einer Kommune bei. Diese Vielfalt zu wahren und einen Beitrag zur nachhaltigen Flächenentwicklung zu liefern, ist sehr wichtig. Die kommunale Pflichtaufgabe eines Grünflächenmanagements wird durch moderne Informations- und Kommunikationstechnologie unterstützt und bietet großes Potenzial, einen wichtigen Beitrag zur Smart City zu leisten. Chancen und Mehrwerte liegen z.B. bei der Gestaltung des Wohnumfeldes, im Bürgerdialog sowie im Bereich Energie und Klima bei freier Verfügbarkeit der Daten.
    5. Kapitel 31. Anpassungsfähig, kraftvoll und schön – Die Ulme als smarter Citybaum

      Matthias Eisele
      Zusammenfassung
      Die Stadt der Zukunft muss ihren Bewohnern optimale Überlebens- und Weiterentwicklungschancen inmitten einer globalisierten Welt bieten, die mit immer deutlicheren Auswirkungen des Klimawandels zu kämpfen hat. Um Lebensqualität und Nachhaltigkeit im urbanen Umfeld zu gewährleisten, muss Themen wie „Stadtbegrünung“ und „Straßenbäume“ bei der Stadtplanung höchste Priorität eingeräumt werden. Die Ulme eignet sich als visionärer Stadtbaum optimal, weil sie durch den Kampf gegen Baumkrankheiten im Gegensatz zu anderen Baumarten eine beeindruckende Anpassungsfähigkeit selbst an widrige Umstände entwickelt hat.
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Titel
Smart City – Made in Germany
Herausgegeben von
Dr. Chirine Etezadzadeh
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-27232-6
Print ISBN
978-3-658-27231-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-27232-6

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