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Smart City – Made in Germany

Die Smart-City-Bewegung als Treiber einer gesellschaftlichen Transformation

  • 2020
  • Buch

Über dieses Buch

Das Buch, das Smart Cities einfach, aber nicht vereinfachend erklärt. Erfahren Sie alles, was Sie über die Licht- und Schattenseiten smarter Entwicklungen wissen müssen und wie eine positive Transformation gelingen kann. Führende deutsche Unternehmen, Verbände, Vereine, Universitäten, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, NGO, Startups und Experten sowie Vertreter der Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltung erklären qualifiziert, wo wir stehen und was uns bevorsteht.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Mobilität – Personen- und Gütertransport

    1. Frontmatter

    2. Kapitel 49. „Smart Cities“ als Überbegriff für eine lebenswerte, komfortable und Teilhabe ermöglichende Umgebung

      Meike Niedbal
      Zusammenfassung
      Der Verkehr in Städten steht vor einer fundamentalen Transformation. Das Internet der Dinge und die vielfach gewonnenen Daten bilden dabei das Rückgrat der Städte. Sharing- und On-Demand-Angebote, die in den öffentlichen Verkehr integriert sind, reduzieren die verkehrliche Belastung. Intelligente Schließfächer und Lastenfahrräder fungieren als wichtiger Bestandteil der innerstädtischen Logistik von morgen. Bahnhöfe entwickeln sich zur multimodalen Mobilitätsplattform weiter und sind ein zentraler Ort in Städten. Sie bieten Aufenthaltsqualität und dienen Menschen im Rahmen von Coworking-Angeboten als flexibler, dezentraler Arbeitsplatz.
    3. Kapitel 50. Stadtverkehr zu Fuß – so einfach wie smart

      Roland Stimpel
      Zusammenfassung
      Die eigenen Füße sind auch heute in vielen Städten das meistgenutzte Verkehrsmittel. Fußgänger brauchen am wenigsten Raum und Infrastruktur; ihre Wege und Kreuzungen haben die höchste Kapazität und sie belasten Mitbürger und Umwelt am wenigsten. Vor allem für Ältere, Kinder und Ärmere ist Gehen die Basis der Mobilität. Allerdings leidet der Fußverkehr unter großen Defiziten an Fläche, Komfort, Sicherheit und Vorrang bei der Begegnung mit anderen Verkehrsmitteln. Er braucht Vorrang in der Verkehrsplanung und gute Verknüpfungen insbesondere mit dem öffentlichen Verkehr.
    4. Kapitel 51. Regionales Radwegenetz in der Metropole Ruhr

      Martin Tönnes, Sebastian Welter
      Zusammenfassung
      Die Weiterentwicklung des Regionalen Radwegenetzes zielt als ein Bedarfsplan auf die Verbesserung der Radverkehrsinfrastruktur für die Metropole Ruhr. Der Radverkehr nimmt schon heute eine wichtige Funktion als Verkehrsträger ein und soll diese weiter – auch im Rahmen von Smart City – ausbauen. In diesem Zusammenhang werden die angewandte Methodik, die entwickelten Qualitätsstandards für eine zukunftsfähige Radverkehrsinfrastruktur und die Möglichkeiten und Chancen von Smart City aufgezeigt.
    5. Kapitel 52. Mobility inside: der öffentliche Verkehr als Basis für Smart Cities

      Till Ackermann
      Zusammenfassung
      Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) muss die Basis für Smart Cities sein, denn die Ziele, die mit Smart Cities verbunden werden, können nur erreicht werden, wenn der ÖPNV eine wesentliche Rolle spielt. Die Mobilitätsplattform ist in der digitalen Repräsentanz einer Smart City die gemeinsame Datenhaltung für alle Verkehrsmittel sowie der integrierte Zugriff auf alle öffentlich buchbaren Verkehrsmittel. Mobility inside wird als gemeinsame Mobilitätsplattform der ÖPNV-Branche entwickelt. Mit Mobility inside wird jedes lokale Verkehrsunternehmen und jeder Verkehrsverbund der sichtbare Integrator für multimodale Reiseangebote und vernetzt sich gleichzeitig mit der gesamten Branche.
    6. Kapitel 53. Die Dieseldebatte als Auslöser der Verkehrswende

      Siegfried Balleis
      Zusammenfassung
      Mit dem Abgasskandal im Herbst 2015 und den daraus resultierenden rechtlichen Folgen hat in Deutschland eine intensive Debatte über die Themen Mobilität und Luftqualität in unseren Städten begonnen. Derzeit wird intensiv nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, wie der Verkehr menschengerechter und ökologischer organisiert werden kann. Diese Lösung kann nur durch eine intensive Vernetzung des motorisierten Individualverkehrs einerseits und des öffentlichen Personenverkehrs andererseits gefunden werden. Dabei ist eine systematische Elektrifizierung und Digitalisierung des Verkehrs sowie eine zunehmende Verlagerung des MIV auf einen wesentlich attraktiveren ÖPNV unerlässlich. In diesem Zusammenhang müssen auch die weiteren Elemente des Umweltverbunds, wie Radfahren und Zufußgehen, weiter gefördert werden.
    7. Kapitel 54. Keine Smart City ohne smarte Mobilität

      Tom Kirschbaum
      Zusammenfassung
      Der Mobilitätssektor spielt für das Smart-City-Konzept eine zentrale Rolle. Mit einer wachsenden Bevölkerung wird die Infrastruktur steigenden Belastungen ausgesetzt sein. Um einen nahtlosen, effizienten und nachhaltigen Transport von Personen und Gütern zu ermöglichen, ist ein Betriebssystem erforderlich, das z.B. Bus, Bahn, Fahrräder, Carsharing und On-Demand-Ridepooling synchronisiert. Der öffentliche Personennahverkehr ist von der Grundstruktur her am besten geeignet, die ganzheitliche Sicht einzunehmen, die das Smart-City-Konzept braucht. Nur sie kann Mobilität als allgemeines Gut erhalten. Nur dann profitieren Verbraucher mit digitaler Technologie von Innovation und Regulierung zugleich.
    8. Kapitel 55. Management von Mobilitätssystemen

      Günther Schuh, Markus Kowalski, Len Maximilian Heyder, Nils Klingbeil, Michael Riesener
      Zusammenfassung
      Der Beitrag beschreibt zentrale Herausforderungen, mit denen urbane Räume konfrontiert sind, und zeigt konkrete Lösungsansätze zum Management urbaner Mobilitätssysteme. Angesichts der in Deutschland und weltweit zu beobachtenden Veränderungen im Mobilitätssektor ist die Auseinandersetzung mit Smart Cities ein gesellschaftspolitisches Thema. Es wird erörtert, inwiefern die Zukunftsfähigkeit von urbanen Räumen gesichert wird, indem zentrale Themenfelder wie ganzheitliche Mobilitätssysteme (e2GO) oder auch innovative Formen bedarfsgerechter Personenbeförderung adressiert werden (e.GO on Demand).
    9. Kapitel 56. „Smartes“ Parkraummanagement: Ein Schlüsselbeitrag zur nachhaltigen urbanen Mobilität

      Frank van der Sant
      Zusammenfassung
      Wachsende Städte und Verkehrsprobleme sind eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung. Ein weiterer Ausbau der Verkehrsinfrastruktur ist kaum möglich. Die Digitalisierung bietet dagegen alternative Lösungen. Ein smartes plattformbasiertes Parkraummanagement ermöglicht die Optimierung von Verkehrsflüssen und eine Reduktion des Parksuchverkehrs. Gleichzeitig lassen sich verschiedene Verkehrsträger verknüpfen. Der Beitrag analysiert den Status quo, identifiziert Probleme und nennt Lösungsbeispiele. Gleichzeitig zeigt er auf, wie Kommunen und Unternehmen Städte lebenswerter machen können.
    10. Kapitel 57. Intelligente Verkehrsinfrastruktur

      Thomas Novak
      Zusammenfassung
      Lösungen für smarte Mobilität in einer Stadt bedürfen intelligenter Verkehrsinfrastruktur. Sie muss an die lokalen Gegebenheiten angepasst werden, aber auch wirtschaftlich leistbar sein. Daher ist an skalierbaren Umsetzungen zu arbeiten, die auch Querschnittsthemen wie vernetztes Fahren oder IoT berücksichtigen. Technologisch braucht es dafür effiziente Kommunikationsnetzwerke, Sensorik und Zentralensysteme, um Anwendungen wie die stadtübergreifende Verkehrsregelung, multimodale Reise durch die Stadt oder smarte Fußgängerübergänge zu realisieren.
    11. Kapitel 58. Wasserstoff – Bindeglied zwischen Energiewende und Verkehrswende

      Siegfried Balleis
      Zusammenfassung
      Um die ehrgeizigen Klimaziele der Vereinten Nationen zu erreichen, ist eine systematische Dekarbonisierung des Verkehrs unerlässlich. Während derzeit die meisten Länder auf Elektromobilität setzen, bietet die Wasserstofftechnologie eine langfristigere und vor allen Dingen ressourcenschonendere Alternative. Mithilfe der Bindung des ansonsten explosiven Wasserstoffs an eine organische Trägersubstanz wurde eine Speicherungs- beziehungsweise Transportmöglichkeit geschaffen, die es erlaubt, die vorhandene Tankstelleninfrastruktur nahezu unverändert zu nutzen. Auch beim nationalen beziehungsweise internationalen Handel mit dem so gefahrlos gebundenen Wasserstoff können vorhandene Strukturen in Form von Tankschiffen oder auch auf dem Schienenweg genutzt werden.
    12. Kapitel 60. Herausforderungen und Lösungsansätze urbaner Logistikanforderungen

      Jörn Hasenfuß, Fabian Galbarz
      Zusammenfassung
      Die voranschreitende Urbanisierung und eine darauf zurückzuführende Zunahme von Logistikaufgaben wird unsere Lebensweise in naher Zukunft substanziell verändern. Insbesondere in dicht besiedelten urbanen Räumen wird eine effiziente, ökologische und nachhaltige Ver- und Entsorgung von Privathaushalten, aber auch Gewerbebetrieben in einem stadtverträglichen Kontext in den Vordergrund rücken. Als Lösungsanbieter zukünftiger Logistik- und Mobilitätsherausforderungen engagiert sich Volkswagen Nutzfahrzeuge im Rahmen der „Projektinitiative Urbane Logistik Hannover“ und entwickelt auch auf Basis daraus abgeleiteter Erkenntnisse maßgeschneiderte Produkte für diverse Kundengruppen. E-Mobilität, autonomes Fahren und die Auseinandersetzung mit neuen Geschäftsmodellen stehen dabei im Vordergrund des operativen und strategischen Handelns und beeinflussen somit uneingeschränkt das zukünftige Angebotsportfolio von Volkswagen Nutzfahrzeuge.
    13. Kapitel 61. Smart City Loop

      Christian Kühnhold
      Zusammenfassung
      Während in vielen Städten Lkw auf Straßen mehr im Stau stehen als fahren, bietet „Smart City Loop“ (SCL) eine Lösung. Dieses innovative Logistikkonzept legt den Güterverkehr der „vorletzten Meile“ unter die Erde. In Röhren mit 2,80 m Durchmesser werden die Güter auf Ladungsträgern (Paletten und Transportbehälter für beispielsweise Stückgut oder Pakete) vollautomatisch transportiert – dazu gehören auch Leergut, Retouren, Entsorgungs- und/oder Fertigprodukte.
    14. Kapitel 62. Eine Alternative im öffentlichen Warennahverkehr: elektronische Lastenräder und Hub-Lösungen

      Hartwig Bippus
      Zusammenfassung
      Eine lebenswerte Stadt ist nicht zuletzt dann nachhaltig, wenn sie die Nutzungsansprüche unterschiedlicher Interessengruppen an Verkehrsmittel erfüllen kann. Dies setzt eine Infrastruktur voraus, in der alte und neue Verkehrsformen eine Verbindung eingehen und in welcher die Bevölkerungsgruppen und Wirtschaftsbetriebe in ihrer Diversität gleichermaßen profitieren können. Insbesondere innerstädtische Transportwege und -möglichkeiten sollten als Gesamtheit unter dem Begriff „Öffentlicher Warennahverkehr“ neu gedacht werden. Nehmen die politischen Entscheidungsträger die Klimaschutzziele ernst, sind in diesem Bereich deutliche Reduzierungen notwendig. Und wenn sie über die Sicherung geeigneter Rahmenbedingungen hinaus Chancengleichheit im Verkehrssektor schaffen, haben Mobilitätsoptionen wie elektronische Lastenräder im Verbund mit innovativen Hub-Lösungen eine vielversprechende Zukunft.
    15. Kapitel 63. Kern 24/7 Smart Terminals – die neue Kraft auf der letzten Meile

      Rainer Rindfleisch
      Zusammenfassung
      Beim „neuen Wohnen“ gehört eine Rundumversorgung mittlerweile zum Standard, Stichwort „Microliving“, also der moderne Lifestyle in urbaner Lage, Stichwort „Smart City“. Wir sind der Überzeugung, dass die Smart Terminals Teil dieser Konzepte werden.
      Wie all die Funktionen und Einsatzmöglichkeiten der 24/7 Smart Terminals im Detail aussehen, erfahren Sie in diesem Beitrag. Wir stellen u.a. exemplarisch drei Pilotprojekte aus den Bereichen Urbane Stadtlogistik (Stadt Ludwigsburg), Förderung des lokalen Einzelhandels (Stadt Pfaffenhofen) sowie Onlinehandel (dm Drogeriemarkt) vor.
    16. Kapitel 64. Die fliegenden Helfer – sichere und schnelle Hilfe durch Wingcopter

      Tom Plümmer
      Zusammenfassung
      Wingcopter, ein vielfach ausgezeichneter deutscher Hersteller innovativer Drohnen für die Logistik, Vermessung, Aufklärung und Inspektion, gestaltet schon heute die Luftfahrt der Zukunft mit. Die auf Effizienz ausgerichteten Drohnen des Unternehmens können, dank eines selbst entwickelten Schwenkrotorsystems, senkrecht starten sowie landen und zusätzlich für Langstreckenflüge innerhalb von Sekunden in den Flugmodus eines unbemannten Flächenflugzeugs übergehen.
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Titel
Smart City – Made in Germany
Herausgegeben von
Dr. Chirine Etezadzadeh
Copyright-Jahr
2020
Electronic ISBN
978-3-658-27232-6
Print ISBN
978-3-658-27231-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-27232-6

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