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01.02.2019 | Smart Grid | Nachricht | Onlineartikel

Audi setzt auf EEBUS-Standard für digitale Energie-Kommunikation

Autor:
Sven Eisenkrämer

Die EEBUS-Initiative hat im Audi-Werk in Brüssel Tests mit der Kommunikationsschnittstelle für Energiesysteme durchgeführt. Audi beteiligt sich an der Initiative zur Verbreitung des Standards.

Der deutsche Autobauer Audi will dabei helfen, die Entwicklung und Verbreitung von EEBUS, einer Kommunikationsschnittstelle für Energiesysteme, voranzutreiben. Das Audi-Werk in Brüssel war Gastgeber einer Entwickler-Veranstaltung der Initiative, dem "Plugfest E-Mobility". 

EEBUS-Mitglieder haben ihre Entwicklungen auf Basis des offenen Kommunikationsstandards bei Audi getestet. Entwickler und Ingenieure prüften dabei in Modellversuchen, ob Photovoltaikanlage, Ladeinfrastruktur, Elektroauto und Heizung störungsfrei miteinander kommunizieren. Elektrofahrzeuge wie Audis e-tron sind nämlich nicht nur zusätzliche Verbraucher im Stromnetz sondern könnten potenziell auch als flexible Speicher für Energie dienen. 

Kommunikation mit Smart Grid erforderlich

Dazu ist allerdings die intelligente Kommunikation nicht nur mit einem Heimenergie-Managementsystem (HEMS) erforderlich, sondern auch mit dem gesamten Energienetz. Der Standard EEBUS, der von der Initiative entwickelt und verbreitet wird, könnte als Basis für ein intelligentes Stromnetz, ein Smart Grid, werden.

Audi hat den EEBUS-Standard in den Audi e-tron implementiert. Damit ist es das erste Elektroauto, das diese Schnittstelle nutzt. Konkreter Anwendungsfall neben der eventuellen Nutzung als Energiespeicher ist aktuell vor allem ein Überlastungsschutz: Wenn Elektroauto und andere Energiesysteme über ein HEMS miteinander kommunizieren, lässt sich die Lastverteilung steuern und eine Überlastung des Hausenergienetzes gezielt vermeiden. 

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