Skip to main content

2016 | Buch

Social Media für Journalisten

Redaktionell arbeiten mit Facebook, Twitter & Co

share
TEILEN
insite
SUCHEN

Über dieses Buch

Der Band führt in die praktischen Grundlagen von Social Media ein und zeigt, wie sich durch Facebook, Twitter, Instagram, Youtube & Co. der Journalismus verändert hat. Er legt dar, wie die einzelnen Dienste sinnvoll im redaktionellen Alltag eingesetzt werden und wo Potential für weitergehende redaktionelle Strategien zu sehen ist. Eine wichtige Rolle wird dem Zusammenspiel mit dem Leser/Zuschauer/Zuhörer eingeräumt. Denn dieser rückt von der rein passiven Rezipienten-Rolle in die aktive Rolle eines Partners des Journalisten. Auch will der Umgang mit User-Material gelernt sein. Vom Überprüfen und Verifizieren von Youtube-Videos bis zum redaktionellen Crowdsourcing bietet das Buch Checklisten und Muster-Konzepte sowie Beispiele aus der Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Einleitung
Zusammenfassung
Social Media, Facebook, Twitter, YouTube und Co, Community-Management, das Verifizieren und Kuratieren von Inhalten aus dem Netz – das sind Themen, mit denen sich alle journalistisch Tätigen mittlerweile im Alltag konfrontiert sehen. Und zwar nicht nur Onliner oder spezialisierte Community-Manager.
Stefan Primbs
2. Was ist Social Media?
Zusammenfassung
Was ist das Besondere an Social Media? Wie bringt man die Nutzer dazu, Inhalte zu teilen? Warum sind Social Networks und ist die öffentliche Konversation darin so wichtig? Journalisten und ihre Medienhäuser können Massenwirkung erzielen, wenn sie verstehen, wie Social Media und deren Nutzer ticken. Dazu braucht es Informationsmanagement, Identitätsmanagement und Beziehungsmanagement.
Stefan Primbs
3. Überblick: Social Media-Dienste, Funktionen, Formate
Zusammenfassung
Was sind die wichtigsten Plattformen für Social Media? Was sind die technischen Besonderheiten der einzelnen Dienste? Welche Stilformen und Formate sind dort besonders erfolgreich? Und was muss beim journalistischen Einsatz bedacht werden? Wer professionell bloggt, twittert oder auf Facebook unterwegs ist, muss die technischen Möglichkeiten dieser Plattformen kennen und seine Inhalte gezielt an diese anpassen.
Stefan Primbs
4. Social Media verstehen
Zusammenfassung
Die große Chance von Social Media für Journalisten bzw. ein Medienhaus liegt darin, die User zu Unterstützern und Verbündeten zu machen. Doch das kann nur gelingen, wenn sich das Selbstverständnis der Medienschaffenden ändert. Denn Social Media ist im Kern ausgelegt auf einen Dialog auf Augenhöhe. Die Rolle des Lesers/Zuschauers/Zuhörers/Users wird zu der des Beteiligten. Und die Journalisten werden greifbar, angreifbar – und gewinnen gerade dadurch Vertrauen.
Stefan Primbs
5. Publizistische Phänomene in Sozialen Netzwerken nutzen
Zusammenfassung
Die höchsten Reichweiten in Sozialen Netzwerken werden durch „virale Verbreitung“ erzielt – das heißt, dadurch, dass Inhalte von vielen Nutzern geteilt und damit weiterverbreitet werden. Wer sich die Mechanismen hinter solchen viralen Erfolgen anschaut, wird erkennen: Den schnellen viralen Hit kann man nicht mit Sicherheit vorausplanen. Aber man kann durch die Wahl des geeigneten Formats und Inhalts, durch gute zeitliche Planung sowie eine ideale Kommunikation optimale Bedingungen dafür schaffen.
Stefan Primbs
6. Social Media im redaktionellen Umfeld
Zusammenfassung
Wer heute einen Auftritt für Social Media startet, sollte sich zuvor überlegen, warum er das tut – und wie das zu seinen anderen Auftritten passt. Definieren Sie also Ziele und Erwartungen ebenso wie Ihre Taktik in einer Strategie und beantworten Sie in einem Konzept die wichtige Frage: Was soll wer wann wie posten – und wie gehen wir mit unseren Fans um? Und dann messen Sie Ihren Erfolg, bessern nach. Die Checklisten in diesem Kapitel helfen bei der Formulierung von Zielen und beim Erstellen von Social-Media-Konzepten.
Stefan Primbs
7. Tools für Publikation und Monitoring
Zusammenfassung
Wenn eine Redaktion eine ganze Reihe von Social-Media-Plattformen nutzt, wird deren Betreuung schnell unübersichtlich und komplex. Spezielle Tools helfen bei der Planung und Publikation der Inhalte ebenso wie bei der Organisation des Teams, der Bearbeitung von Nutzerkommentaren sowie bei der inhaltlichen Auswertung von Sozialen Netzwerken. Doch der Markt an solchen Tools ist groß und vielfältig. Dieses Kapitel schafft einen Überblick über die wichtigsten Funktionen und Typen von Tools.
Stefan Primbs
8. Der Umgang mit der Community
Zusammenfassung
Eine (Fan-)Community ist mehr als nur eine Gruppe von Rezipienten. Sie bildet eine mehr oder weniger lockere Gemeinschaft von Menschen, die bereit sind, auf unseren Webseiten mitzudiskutieren, mitzudenken, mitzumachen. Erst eine Community bringt Leben in unsere Online-Angebote. Doch wie baut man eine Community auf? Wie geht man mit ihr um? Und was macht man mit Störern und Trollen? Gelassenheit ist angesagt. Selbst bei einem Shitstorm.
Stefan Primbs
9. Arbeiten mit Material aus den Sozialen Netzwerken
Zusammenfassung
Die Sozialen Netzwerke sind voll von Bildern, Filmen, Informationen aller Art. Eine Fundgrube für jeden Journalisten. Doch neben wertvollen Hinweisen und Dokumenten finden sich falsche Spuren, Fakes und Scherzhaftes. Wie trennt man die Spreu vom Weizen? Wie recherchiert man gezielt und wie nutzt man Social Media neben den klassischen Kanälen für das persönliche und berufliche Informationsmanagement? Ein paar Tricks und Werkzeuge helfen bei den ersten Schritten in die Echtzeit-Archive des Netzes – der Wert dieses unendlichen Archivs wächst mit der Erfahrung.
Stefan Primbs
10. Kuratieren – jeder ist ein Herausgeber
Zusammenfassung
Die Arbeit einer Redaktion wird künftig immer weniger darin liegen, Inhalt zu produzieren, sondern für den Nutzer die besten, nützlichsten, relevantesten Informationen aus der Vielfalt des Internets auszuwählen. Doch wie präsentiert man die Inhalte aus verschiedenen Quellen in einem sinnvollen Zusammenhang, sodass mehr daraus wird als nur ein Linkhaufen? Eine Handvoll sinnvoller Werkzeuge und ein paar Regeln helfen dabei.
Stefan Primbs
11. Crowdsourcing – die Grundlagen
Zusammenfassung
Gemeinsam sind wir stärker – doch wie bringen wir unsere Community dazu, uns beim Recherchieren, Fotografieren, Schreiben, Informieren, Werben zu helfen? Die wichtigsten Tipps: Das Projekt muss sinnfällig sein, der Nutzer muss etwas davon haben, dass er hilft, seine Aufgabe muss klar sein, sein Aufwand minimal. Und Spaß soll es auch noch machen. Nutzen Sie Ihre Community nicht aus, das funktioniert nicht. Bereichern Sie sie. Lassen Sie dem Nutzer den Ruhm, den er verdient hat!
Stefan Primbs
12. Darf ich das? Rechtliche Fallstricke
Zusammenfassung
Urheberrecht, Presserecht, Datenschutz, Persönlichkeitsrechte und das weite Feld der AGB – Social Media und Social Networks schufen – beispielsweise durch das Embedden – eigene Konfliktfelder und warfen Fragen auf, die es in der traditionellen Medienwelt kaum gab. Wer als Journalist – das heißt als Profi – auf diesem Feld arbeitet, sollte die wichtigsten Fallstricke kennen und wissen, wo die Risiken liegen.
Stefan Primbs
13. Exkurs: Journalismus mit dem Smartphone
Zusammenfassung
Soziale Netzwerke können optimal via Smartphone bedient werden. Das macht diese Geräte zu praktischen Medienproduktionssystemen. Man kann damit in für viele Zwecke ausreichender Qualität produzieren, wenn man ein paar Tipps beherzigt, sich das eine oder andere nützliche Zubehör anschafft und übt.
Stefan Primbs
14. Fünf Blogs für Social-Media-Journalisten
Zusammenfassung
Für Social-Media-Profis ist es wichtig, sich ständig über technische Neuerungen auf den Plattformen, Branchen-Trends und journalistische Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Deshalb sollten Sie Fachblogs aus den Bereichen Social-Media-Marketing, Soziale Netzwerke, Internetkultur und moderner Journalismus kennen und lesen. Dieses Kapitel stellt einige Blogs als Beispiele vor, die als Basis einer persönlichen „Lektüreliste“ dienen können.
Stefan Primbs
15. Journalistische Berufsbilder im Social-Media-Bereich
Zusammenfassung
Aufgaben im Bereich Social-Media reichen vom Erstellen von Inhalten über das Betreuen von Kunden/Usern bis hin zur Planung von Kampagnen und dem Entwickeln von Strategien für PR und Werbung. Entsprechend vielfältig sind die Berufsbezeichnungen für Social-Media-Spezialisten in Medienhäusern: Community-Manager, Social-Media-Manager, Social-Media-Readakteur, Head of Social-Media. Wie unterscheiden sich die Berufsbilder und Tätigkeitsfelder?
Stefan Primbs
Backmatter
Metadaten
Titel
Social Media für Journalisten
verfasst von
Stefan Primbs
Copyright-Jahr
2016
Electronic ISBN
978-3-658-07359-6
Print ISBN
978-3-658-07358-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-07359-6