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19.09.2019 | Social Media Marketing | Infografik | Onlineartikel

Mercedes-Benz und BMW mögen Follower am liebsten

Autor:
Eva-Susanne Krah

Große Automarken sind beliebt in den sozialen Netzwerken. Vor allem Premium-Marken wie Mercedes räumen im Netz ab. Für Nutzer zählt: Hauptsache "Made in Germany", dann folgen sie. Das zeigt eine Social-Media-Analyse. 

Wer sind die Renner im Netz bei den Autoherstellern und wer punktet mit welchen Social-Media-Aktivitäten auf Instagram, Facebook, Twitter oder Youtube am meisten bei den Nutzern? Das hat die Mannheimer Digitalagentur Suchdialog anhand der Accounts bei den 20 bestverkauften Automarken in Deutschland untersucht. Analysiert wurden in der Studie jeweils die Anzahl der Follower und Posts. Dabei zeigen sich neben der Tatsache, dass deutschen Top-Automarken im Netz am meisten gefolgt wird, auch interessante Unterschiede: 

  • Mercedes-Benz hat mit rund 47,7 Millionen die meisten Follower auf allen Kanälen. 
  • Es folgen die deutschen Konkurrenten BMW mit 45,9 Millionen und Volkswagen mit 40,9 Millionen. 
  • Schlusslicht des Rankings bilden internationale Hersteller wie etwa Hyundai, Mazda oder Skoda.
  • Abgeschlagen sind Luxushersteller wie der Innovationsbolide Tesla oder Ferrari.

Interessant ist die Verteilung nach den verschiedenen Plattformen. Während Facebook die meisten Fans von Automarken anzieht, ist Instagram mit 83 Millionen Usern der zweitaktivste Social-Media-Kanal. Hier liegt BMW Deutschland mit knapp 22,7 Millionen Fans vorn, gefolgt von Mercedes-Benz mit 22,7 Millionen Anhängern. 

Honda ist Spitzenreiter bei Posts

Bei der Anzahl veröffentlichter Posts zeigt sich: je mehr Power, desto mehr Aufmerksamkeit. So kann Honda hier mit seiner Content-Marketing-Strategie punkten: Mit 204.000 Veröffentlichungen, darunter Bilder, Videos und Tweets, die der japanische Autohersteller seit 2009 platziert hat, ist die Marke am häufigsten aktiv, vor allem auf Twitter. Hier wurden laut der Social-Media-Analyse allein 202.600 Einträge geteilt. Mit deutlichem Abstand folgen Mercedes-Benz mit 81.000 und Ford mit knapp 44.000 Beiträgen auf Platz zwei und drei des Rankings. Eher enttäuschend ist jedoch die Gesamtresonanz der Nutzer in diesem Medium bei den Automarken, denn alle Hersteller aus dem Ranking kommen insgesamt nur auf rund 12,8 Millionen Abonnenten im Twitter-Netzwerk. Auf Youtube sind es mit rund drei Millionen nochmal deutlich weniger. Mercedes-Benz, BMW und Audi belegen auch bei diesen Plattformen jeweils die ersten drei Plätze. 

Bei Instagram bespielen nur fünf der untersuchten Automarken ihre Kanäle einmal pro Tag. Während die Marke mit dem Stern 4,6 Beiträge täglich veröffentlicht, kommt BMW nur auf halb so viele Beiträge, die sie mit ihren Followern teilt.

Gut vernetzt sein ist wichtig

Nicht nur für Automobilmarken wird die vernetzte Kommunikation über viele Kanäle immer wichtiger: Für die Marketingkommunikation und das Brand Management kristallisierten sich "neue Instrumente heraus, die unter anderem durch Vernetzung, Partizipation und Multimedialität gekennzeichnet sind", bestätigt der Springer-Autor Jörn Redler im Kapitel "Die digitale Transformation der Markenkommunikation verstehen, einordnen und nutzen" des Buchs Corporate Brand Management. Der kontinuierlichen "Pflege" der Follower im Netz kommt damit abseits von Trends im Automobilsektor für Unternehmen eine wachsende Bedeutung zu, um die eigene Marke zu stärken und sich von Wettbewerbern durch den unterschiedlichen Einsatz in den sozialen Medien abzusetzen.

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