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Über dieses Buch

Patricia Müller untersucht in ihrer Studie, wie sich die Nutzung von Nachrichten im Social Web auf die politische Informiertheit junger Menschen auswirkt. Die Arbeit beleuchtet anknüpfend an die Wissenskluftforschung vielfältige Faktoren für politischen Wissenserwerb: Basierend auf einer zweiwelligen Panelbefragung 16-29-Jähriger zeigt die Autorin auf, wie Bildung, Motivation, differenzielle Nachrichtennutzung, Informationsverarbeitung sowie politische Gespräche und der Austausch über Politik auf Social Network Sites die Entwicklung von Wissensklüften beeinflussen. Darüber hinaus wird die Illusion of Knowing in den Blick genommen und analysiert, was eine Überschätzung der eigenen politischen Informiertheit begünstigen kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

„If it wasn’t for Facebook news, I’d probably never really know what’s going on in the world“, so äußert sich ein US-Amerikaner in einer Befragung des PEW Research Centers (Mitchell, Kiley, Gottfried, & Guskin, 2013, S. 1) und verweist damit gleichermaßen auf Ausgangspunkt als auch Ziel der vorliegenden Arbeit: Sie setzt an der Beobachtung an, dass junge Menschen Social Media nicht nur generell umfassend in ihren Medienalltag integrieren, sondern sie auch zunehmend als eine Nachrichtenquelle fungieren (z. B. Hasebrink & Schmidt, 2013; Schmitt, 2014). Aus zweierlei Gründen erscheint es besonders lohnenswert, sich auf junge Menschen zu konzentrieren. Erstens werden jüngere Alterskohorten, so lässt sich aus langfristig angelegten, generationenübergreifenden Studien erahnen, vermutlich nicht zu traditionellen (politischen) Informationsmustern zurückkehren (Bennett, 2014, S. 26).
Patricia Müller

Kapitel 2. Nachrichten und ihre Nutzung

Nachrichtenberichterstattung gilt als ein wesentlicher Grundpfeiler des Medienangebots. Das journalistische (Nachrichten-)Angebot kann und soll dazu beitragen, dass Bürger von politisch und gesellschaftlich wichtigen Ereignissen erfahren, die außerhalb ihrer direkt erfahrbaren Lebenswelt liegen – was zweifelsohne auf weite Bereiche des politischen Geschehens zutrifft (z. B. Zucker, 1978). Dementsprechend gilt es, zunächst den Nachrichtenbegriff zu klären und Funktionen der journalistischen Nachrichtenberichterstattung zu skizzieren.
Patricia Müller

Kapitel 3. Nachrichten und politische Informiertheit – Wissenskluftperspektive

Die normative Wichtigkeit zumindest grundlegender politischer Informiertheit in demokratischen Gesellschaften wurde bereits mit Blick auf Anforderungen an Bürger sowie an journalistische Nachrichtenberichterstattung diskutiert. Heute ist es einfacher denn je, sich regelmäßig über das aktuelle Geschehen zu informieren, Nachrichten sind jederzeit und gerade durch mobiles Internet auch ortsunabhängig verfügbar. Junge Menschen können online Informationen zu allen erdenklichen Themen recherchieren und nachschlagen, um Wissenslücken zu schließen.
Patricia Müller

Kapitel 4. Zusammenfassung, Forschungsfragen und Hypothesen

Als übergeordnetes Ziel der Studie wurde formuliert, zu untersuchen, wie die veränderte Nachrichtennutzung junger Menschen mit politischer Informiertheit zusammenhängt. Ausgangspunkt dafür ist einerseits die Beobachtung, dass sich junge Menschen eher wenig für Politik interessieren und sich entsprechend selten zielgerichtet darüber informieren. Darüber hinaus wächst diesbezüglich die Schere zwischen niedrig und höher gebildeten jungen Menschen (Schneekloth, 2011, S. 130–134).
Patricia Müller

Kapitel 5. Methodisches Vorgehen

Um die gestellten Forschungsfragen zu beantworten und Hypothesen zu prüfen, wurde eine Online-Befragung unter 16-29-jährigen jungen Erwachsenen durchgeführt. Im Folgenden wird das gewählte Untersuchungsdesign beschrieben und begründet (Abschnitt 5.1), die Fragebogenentwicklung und Operationalisierung der zentralen Konstrukte dargestellt (Abschnitt 5.2) sowie abschließend ein Überblick über die Stichprobe gegeben (Abschnitt 5.3).
Patricia Müller

Kapitel 6. Ergebnisse

Kernstück jeder empirischen Studie sind die Ergebnisse. Sie werden im Folgenden entlang der zentralen Forschungsfragen und Hypothesen präsentiert.
Patricia Müller

Kapitel 7. Zusammenfassung und Fazit

Ausgangspunkt dieser Arbeit war die Beobachtung, dass sich die Nachrichtennutzung junger Menschen verändert – Veränderungen, die Langzeitstudien zufolge vermutlich überdauern werden (z. B. Bennett, 2014, S. 26). Nicht nur schlagen sie sich darin nieder, dass junge Menschen die Printausgaben von Tageszeitungen kaum noch lesen und sich stattdessen ein großer Teil ihrer Nachrichtennutzung auf das Internet verlagert, sondern ebenso darin, dass zunehmend Social Media als Nachrichtenquelle fungieren. Insbesondere soziale Online-Netzwerke wie Facebook gewinnen auch für die Nachrichtennutzung an Relevanz (z. B. Hölig & Hasebrink, 2016). Anders als Nachrichtenwebsites sind sie keine originären professionell-journalistische Nachrichtenangebote und stellen als Plattformen für gewöhnlich keine eigenen publizistisch relevanten Nachrichten bereit.
Patricia Müller

Backmatter

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