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26.02.2013 | Social Media | Im Fokus | Onlineartikel

Social SEO: Facebook Shares sind Gold für die Online-PR

Autor:
Andrea Amerland
2 Min. Lesedauer

Der wichtigste SEO-Faktor für das Google-Ranking in Deutschland waren 2012 Facebook Shares. Social Media wird für die Suchmaschinenoptimierung also immer wichtiger. Allerdings kann auch Google+ nicht mehr ignoriert werden.

Die so genannten Social-Media-Signale haben auch in Deutschland immer mehr Einfluss auf das Suchmaschinenranking, so das Ergebnis einer Analyse von Searchmetrics. Die Social Signals durch Facebook, Twitter und Google+ sorgen demnach neben anderen Faktoren für gute Positionen im Google-Index.

Social Signals sind Aktivitäten in Sozialen Netzwerken, die Aufschluss über Interaktionen geben. Social Signals entstehen, wenn Unternehmen Presseinformationen, Meldungen oder Produktinformationen über ihre Social-Media-Kanäle veröffentlichen und die Links mit anderen teilen. Auch Kommentare und Bewertungen von Beiträgen erzeugen Social Signals, die Einfluss auf die Indexierung von Online-PR-Maßnahmen in Suchmaschinen haben.

Mit Facebook das Ranking beeinflussen

Für die Sichtbarkeit von Unternehmensinformationen im Web ist also eine wirkungsvolle Verbindung von Social Media und Suchmaschinenoptimierung die Erfolgsstrategie. Dabei spielt derzeit noch das Facebook-Marketing oder der F-Commerce, so die von Buchautor Erwin Lammenett geprägte Bezeichnung, eine Rolle. Neben der Facebook-Werbung sind es vor allem Facebook Fanpages und Facebook-Gruppen, die die notwendigen Social Signals auslösen können, wenn die Inhalte folgende Kriterien erfüllen, die Markus Hübener in seinem 9-Punkte-Optimierungsplan definiert:

  • informativ
  • neu
  • einzigartig
  • witzig
  • provokant

Die Anzahl der dadurch ausgelösten Interaktionen wie Shares, Likes und Kommentare bewertet Google als Hinweis darauf, dass die Informationen einer Website für die Nutzer besonders relevant sind und ermöglicht so eine entsprechend gute Indexierung der Online-PR-Kampagnen.

Warum Google+ für SEO immer wichtiger wird

Doch eine Facebook-Präsenz allein reicht für die Suchmaschinenoptimierung offenbar nicht mehr aus. Die Stimmen aus SEO-Kreisen mehren sich, dass Google seinem eigenen sozialen Netzwerk Google+ verstärkt Relevanz für das Ranking beimisst und die Zahl der Google+-Follower und die Anzahl der erhaltenen +1-Votes künftig deutlich wichtiger sein wird als Facebook- und Twitter-Aktivitäten. "Google will was abhaben" schreibt dazu Erwin Lammenett in seinem Buch "Praxiswissen Online-Marketing". Unternehmen sollten sich also spätestens jetzt stärker mit Google+ und SEO auseinandersetzen.

Fazit: Mit Social Media gewinnen Unternehmen nicht nur weitere Kommunikationskanäle hinzu, sondern tragen aktiv zur Suchmaschinenoptimierung bei. War im Jahr 2012 noch die Facebook-Interaktion der Faktor für ein hohes Ranking, wird es 2013 voraussichtlich das Engagement bei Google+ sein, welches über eine hohe Positionierung in den Suchmaschinen entscheidet.

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