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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Anforderungen an den Software-Engineering-Unterricht der Hochschulen aus Sicht der Industrie

Software Engineering zwischen Hoffnung auf finale Rettung und Sisyphusarbeit Anmerkungen aus der Praxis

Zusammenfassung
Anforderungen an SEUH (Software Engineering im Unterricht der Hochschulen) aus der Sicht der Industrie zu definieren, ist mir nur ohne direkte Kenntnis über den heutigen Unterricht an den Hochschulen möglich: nach dem Studium der Informatik an der TU München von 1968 bis 1973 habe ich die Probleme des Software Engineerings in der Praxis erlebt. Heute bin als Manager für Anwendungsentwicklung bei einem großen Finanzdienstleister verantwortlich. Als Mitglied von ACM, IEEE und GI habe ich die Publikationen über Software Engineering mehr oder minder intensiv verfolgt.
Gunther Mathy

Anforderungen an Mitarbeiter für den Einsatz in einem Software-Haus

Zusammenfassung
Ausgehend von den typischen Aufgabenstellungen und Arbeitsweisen in einem Software-Haus wird dargestellt, welche Anforderungen sich hieraus an die Berufsausbildung eines Software-Ingenieurs ableiten lassen.
Hieraus wiederum ergeben sich Anforderungen an die Ausbildungspläne der verschiedenen Bildungsinstitutionen (Hochschulen, Fachhochschulen, Berufsakademien).
Werner Altmann

Software-Ingenieure für Europa

Zusammenfassung
Der vorliegende Kurzbeitrag zum Workshop SEUH 94 beschäftigt sich mit den Anforderungen an das "Software Engineering im Unterricht der Hochschulen", die sich aus der Realisierung des europäischen Binnenmarktes im IT-Bereich ergeben. Es handelt sich dabei bewußt um einen subjektiven Beitrag aus der Sicht des European Methodology & System Center (EMSC), einer gemeinsamen Einrichtung von Bull, Olivetti und Siemens Nixdorf, die sich schwerpunktmäßig mit diesen Fragestellungen befaßt.
Rudolf Haggenmüller

Anwendungsentwicklung bei der START Informatik GmbH

Zusammenfassung
Die "Studiengruppe zur Automatisierung in Reise und Touristik" (START) wurde 1971 gegründet. 1976 wurde die Studiengesellschaft in die Betriebsgesellschaft "START Datentechnik für Reise und Touristik GmbH" umgewandelt. Die Markteinführung des START Systems erfolgte Mitte 1979.
Udo Bittner

Anforderungen an den Unterricht der Hochschulen im Fach Software Engineering aus Sicht eines Softwarehauses

Zusammenfassung
F.L. Bauer (zitiert nach [Wal90, S. 284]) definiert Software Engineering wie folgt:
Software Engineering ist eine Disziplin, die mit ingenieurmäßigen Mitteln und ökonomischem Vorgehen dem Entwickler hilft, qualitativ hochwertige Software zu erstellen und zu pflegen.
Software Engineering (SE) behandelt die allgemeinen Prinzipien der systematischen Erstellung von Software und ist daher ein zentrales Querschnittsthema für den gesamten Informatikbereich. Es umfaßt nicht nur fachliche In halte. sondern wesentlich auch eine (ingenieurmäßige) Denk- und Arbeitsweise bei der Software-Entwicklung.
Ralf Kneuper

Soziale Kompetenzen als Grundlage von Handlungskompetenzen in der betrieblichen Anwendungsentwicklung

Zusammenfassung
Forschungen zum Softwareentwicklungs-Prozeß werden überwiegend unter technischen oder betriebswirtschaftlichen Aspekten betrieben. Die Ausbildung von Informatikern im Software-Engineering ist hiervon wesentlich beeinflußt und läßt damit wichtige Qualifikationsanforderungen unberücksichtigt, die für die Softwareentwicklung in der Unternehmensrealität notwendig sind. Die meisten Probleme in der Entwicklung komplexer (betrieblicher) Softwaresysteme sind nicht primär technologischer Natur, sondern sozialer bzw. psychologischer Natur. Soziale Kompetenzen wie z.B. Kommunikations- und Kooperationsfähigkeiten sind Schlüsselqualifikationen in betrieblichen interdisziplinären Projektteams und müssen deshalb in der Software Engineering Ausbildung verstärkt Beachtung finden. Spezifische Inhalte einer sozialen Qualifizierung von Informatikern müssen aus einer Betrachtung des Berufsbildes "Software Ingenieur" abgeleitet und mit Hilfe adäquater didaktischer Konzepte vermittelt werden.
Günther Thoma

Methoden, Techniken und Werkzeugeinsatz in der betrieblichen Systementwicklung - der Versuch einer Prognose für 1997

Zusammenfassung
Die Chancen am Arbeitsmarkt haben sich 1993 auch für Absolventen der Informatik- Studiengänge rapide verschlechtert, obwohl nach wie vor ein immer noch steigender Entwicklungsstau für neue und veränderte Anwendungen in den Firmen besteht. Eine Folge dieser rezessionsbedingten Verschlechterung ist, daß Erstsemester an den Universitäten wieder eher Studiengänge wählen, die ihren tatsächlichen Interessen und Neigungen entsprechen, als sich wegen der guten Berufschancen in der Informationsverarbeitung für Informatik einzuschreiben.
Gerhard Koch

Didaktische Konzepte

From Toy System to Real System Development: Improvements in Software Engineering Education

Abstract
We identify four problems that must be addressed to improve the quality of teaching a Software engineering course that mirrors the real world: We have to Start teaching iterative and incremental design, we need to introduce students to the problems of negotiation, co-ordination and team-work, we have to learn how to re-use large complex systems across project courses and we must overcome the inadequacy of traditional means of dissemination of course materials. We identify the pedagogical implications of these problems that have to be addressed before we can hope to improve Software engineering education. The ideas presented in this paper are currently investigated in the framework of a senior undergraduate course at Carnegie Mellon University.
Bernd Bruegge

Ein Jahr Erfahrung im Unterricht von C++ für Anfangssemester

Zusammenfassung
Die Objektorientierung hat in den letzten Jahren in ungewöhnlichem Ausmaß an Bedeutung gewonnen. Während früher objektorientierte Programmierung im Vordergrund stand, konzentriert sich das Interesse gegenwärtig etwas stärker auf Analyse und Design. Dennoch kann die Entwicklung objektorientierter Sprachen keineswegs als abgeschlossen gelten und - wichtiger noch - hat die objektorientierte Programmiermethodik weltweit noch nicht die gebührende Akzeptanz gefunden. Dafür gibt es eine Reihe technischer Gründe, wie z.B. mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Werkzeuge oder das Trägheitsmoment bestehender Software. Ein nicht zu unterschätzender Grund jedoch dürfte ein Defizit an objektorientierter Kompetenz bei den Softwareentwicklern sein.
Guido Pfeiffer, Jörg Raasch

Re-Engineering und Re-Use von Software: Konzeption einer Veranstaltung und erste Erfahrungen aus der Lehre

Zusammenfassung
Re-Engineering und Re-Use von Software sind Themen, die in der Wissenschaft schon seit Jahren behandelt werden. Dennoch verbreiten sich die damit verbundenen Konzepte nur langsam in der Praxis. Neben dem anscheinend noch nicht ausreichenden Leidensdruck der Systemverantwortlichen könnte aber noch eine zweite Ursache dafür in Frage kommen: Die Thematik wird zwar erforscht, aber erst wenig gelehrt.
Knut Hildebrand

Reengineering als Lehrgegenstand: Zweck und Gestaltung

Zusammenfassung
Software-Engineering umfaßt insbesondere die Software-Wartung, d.h. die Adaption bestehender Software an neue Aufgaben, dabei Ergänzung durch neue Komponenten und natürlich auch Behebung von Fehlfunktionen. Zum gleichen Aufgabenkreis gehört die Portierung bestehender Software in andere Zielumgebungen.
Lothar Schmitz

Erfahrungen aus einem objektorientiert durchgeführten Software-Engineering Lehrprojekt

Zusammenfassung
Objektorientierte Softwareentwicklung ist einer der zentralen Aspekte im modernen Software-Engineering Unterricht an Hochschulen. Aufbauend auf einer Basislehrveranstaltung „Objektorientierte Softwareentwicklung" an der TU-Berlin wurden seit 1991 mehrere Lehrprojekte durchgeführt. In diesem Papier werden einige konzeptuelle Grundlagen dieser Projektlehrveranstaltungen anhand der praktischen Erfahrungen der letzten beiden Semester diskutiert.
Boris Groth, Olaf Bigalk, Semsi Kaya, Henning Rietz, Oliver Strunk, Dominik Zimmermann

Software-Engineering aus der Sicht eines Gymnasiallehrers

Zusammenfassung
Ein Gymnasiallehrer auf dem 3.Workshop SEUH 1994? - Das Interesse an diesem Workshop wurde geweckt durch den Bericht vom 2.Workshop zum Thema "Software-Engineering im Unterricht der Hochschulen SEUH’93" (in Softwaretechnik-Trends, Band 13, Heft 2, Mai 1993, Seite 26f.). Dort heißt es:
"Ausgangspunkt des Workshops waren Probleme, die in Vorlesungen, vor allem aber in Praktika zum Software-Engineering an allen Orten schmerzlich festgestellt werden können."
Eberhard Lehmann

Komm, wir spielen Projektleiter!

Ein Lehrspiel für Software Engineering
Zusammenfassung
Software Engineering ist schwer zu unterrichten: Eigentlich bräuchten die Studenten ständige Praxiserfahrungen, um die Lehren und Warnungen des Software Engineering wirklich verstehen und nachvollziehen zu können. Die Universität kann aber Praxiserfahrungen im eigentlich nötigen Umfang nicht bieten: Weil es zu aufwendig für Betreuer und Betreute ist, und weil Projekte ohne vorherige Software Engineering Kenntnisse oft mißlingen, also keine brauchbaren Ergebnisse bringen. Ein Teufelskreis.
Mit SESAM (Software Engineering durch Simulation Animierter Modelle) versuchen wir, Praxis zu simulieren, die Studenten also "synthetischer Praxis" auszusetzen. Wir simulieren Software-Projekte so, daß ein "Spieler" darin Projektleiterentscheidungen trifft und beobachten kann, was aus seinem Projekt wird. Solche Lehrspiel-Simulationen sind nicht nur wesentlich billiger und schneller durchzuführen als Praxisprojekte; sie erlauben auch umfangreichere und detailliertere Kritik. Nebenbei stellt die Modellentwicklung für SESAM ein interessantes Forschungsvorhaben dar. In diesem Beitrag werden die Idee und die didaktischen Ziele von SESAM dargestellt. Die Metapher der Stillen Post wird erklärt, die unserem aktuellen Modell zugrundeliegt, und die auch andernorts in Lehrveranstaltungen eingesetzt werden kann.
Kurt Schneider

Arbeitsgruppe „Entwurf eines Software-Engineering-Curriculums“

Agenda für die Curriculum-AG

Zusammenfassung
Die in [1] zur Diskussion gestellten Empfehlungen zur Software-Ergonomie-Ausbildung könnten als Muster für einen Curriculum-Entwurf für die Software Engineering-Anteile des Informatikstudiums herangezogen werden. In dem zeitlich engen Rahmen des Workshops wird man hierzu höchstens das vorhandene Material sichten und diskutieren und ein Meinungs-bild zu einigen, wichtigen Fragen erheben können. Ideal wäre es, wenn anschließend eine kleinere Arbeitsgruppe diese Anregungen aufgreifen und zu einem ersten Entwurf ausarbeiten würde.
Lothar Schmitz

Thesen und Vorschläge eines Software-Herstellers zum Software-Engineering-Unterricht an Hochschulen

Zusammenfassung
Der Aufsatz umfaßt Beobachtungen und Thesen (Punkt 1) sowie Vorschläge (Punkt 2) zum Thema "Software Engineering im Unterricht der Hochschulen" aus der Sicht eines in einem Systemhaus für die Software-Erstellung verantwortlichen und in der Lehre tätigen Informatikers. Der Autor stellt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Begriffe "Hochschule" und "Universität" werden (mit Ausnahme expliziter Unterscheidungen) synonym verwendet, "Software Engineering" wird mit "SE" abgekürzt.
Hermann Sikora

Vorschlag für ein SE-Curriculum und seine bisherige Realisierung an der TU Ilmenau - Thesen

Ohne Zusammenfassung
Reinhold Schönefeld

Ein Vorschlag zur Integration der Software Engineering Ausbildung in das Informatik-Studium

Zusammenfassung
Der größte Teil der Informatikerinnen ist im Beruf mit der Entwicklung von Informationssystemen befaßt (z.B. laut [GI92] 90% aller GI-Mitglieder). Nach Meinung vieler Kritikerinnen werden die Studierenden durch das heutige Informatik-Studium darauf nicht ausreichend vorbereitet (siehe z.B. auch [FB2]). Auch wenn umstritten ist, inwieweit ein Universitätsstudium auf den späteren Beruf vorbereiten soll (Stichwort: Bildung statt Ausbildung), so besteht doch Einigkeit darin, daß es zumindest ermöglichen muß, sich schnell in die Erfordernisse des ausgeübten Berufs einzuarbeiten.
Barbara Paech

Arbeitsgruppe „Einsatz von CASE-Werkzeugen in der Lehre“

Agenda für die Arbeitsgruppe „CASE-Werkzeuge“

Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, konkrete Handlungsempfehlungen für den Einsatz von CASE-Werkzeugen in der Lehre zu geben. Diese Aufgabe ist sehr schwierig und möglicherweise sogar derzeit nicht lösbar: Denn ein breiter Einsatz von CASE- Werkzeugen in der Lehre stellt spezifische Anforderungen an CASE-Werkzeuge, die von den derzeit auf dem Markt befindlichen Produkten nur teilweise erfüllt werden. Generell stehen CASE-Produkte im akademischem Umfeld immer im Spannungsfeld zwischen akademischen Vorstellungen von einer idealen, wohlfundierten und einfachen Entwicklungsumgebung und aus der Praxis entstandenen und von Marketing-Überlegungen geprägten Lösungen.
Heinrich Hußmann

CASE-Einsatz in der Informatik-Grundausbildung

Zusammenfassung
Der Fachbereich Informatik der Universität Dortmund hat im Sommer 1992 beschlossen, sich bei der Einführung in die Grundlagen der Software-Technik nicht an eine existierende Software-Entwicklungsumgebung anzupassen, sondern statt dessen eine den gewünschten Studieninhalten angepaßte Entwicklungsumgebung zu erstellen [1]. Das Ergebnis dieser Bemühungen ist OPHELIA [2, 3], eine Eigenentwicklung des Software-Technologie-Labors des Fachbereichs und des Lehrstuhls Software-Technologie, die verschiedene, bereits verfügbare Werkzeuge [4] auf der Plattform SoftBench [5, 6] von Hewlett-Packard integriert. Dieses Thesenpapier faßt einige der Erfahrungen zusammen, die bei den ersten Einsätzen von OPHELIA gemacht wurden.
Stefan Dißmann

Wie industrienah muß/darf ein universitäres Software-Labor sein?

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird auf Basis von in Industrieprojekten gewonnenen Erfahrungen und aufgrund einer Bestandsaufnahme kommerziell angebotener CASE-Tools die Gestaltung eines universitären Software-Labors diskutiert.
H.-J. Appelrath, J. Sauer

Einsatz von CASE im Wirtschaftsinformatikstudium Erste Erfahrungen und Perspektiven

Zusammenfassung
Die aktuelle Diskussion zu CASE in Wissenschaft und Praxis ist durchaus zwiespältig und reicht von Euphorie bis zur Ablehnung. Eine aktuelle Befragung von 200 Unternehmungen in Deutschland über den Einsatz von Methoden und Werkzeugen in laufenden Projekten zeigt jedoch, daß in einem Viertel der Fälle CASE eine Rolle spielt (vgl. Abb. 1).
Karl-Heinz Rau

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