Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Determining Work Units in Year 2000 Maintenance Projects

Abstract
The dominant issue for software management at the end of this century is to make information systems year 2000 compliant. The respective changes of programs and data stores need very high human and system resources. Not all programs and data stores can be converted at once; therefore, work units that consist of those programs and data stores that will be changed simultaneously have to be determined.
In this paper, a hierarchical planning procedure to construct appropriate work units is developed. It combines a cluster identification algorithm, a branch-and-bound technique and a greedy heuristic. The solution obtained also shows whether the planner can expect the project to be finished in time with the resources available. The procedure has been implemented in the prototype FUSE2000 (Fusion & Sequence); the application of this prototype is illustrated by an example.
Gerhard F. Knolmayer, Dieter M. Spahni

Prioritätensteuerung von Projekten bei der GEZ

Abstract
In Organisationen, deren Geschäftsprozesse hochgradig mit Informationstechnologie unterstützt werden, existiert zu jedem Zeitpunkt ein bezüglich der organisatorischen Zuordnung und Zielsetzung heterogener Bedarf, Projekte zu initiieren und durchzuführen. Da für die Durchführung nur knappe Ressourcen zur Verfügung stehen, muß eine Priorisierung der Projektwünsche erfolgen werden. Dies erfolgt in der GEZ über ein beschriebenes Beantragungs- und Genehmigungsverfahren mit festgelegten Kompetenzen. Priorisiert wird anhand der Kriterien Wirtschaftlichkeit, Strategische Bedeutung und Operative Dringlichkeit, deren Ausprägung für das jeweilige Projekt in einer dreistelligen Bewertungsziffer abgebildet wird. Das Verfahren ermöglicht es, vergleichend Projektdurchführungen zeitlich und hinsichtlich der Ressourcenzuordnung zu priorisieren, gleichzeitig wird die Dokumentation der für ein Projekt ausschlaggebenden Faktoren vorgenommen. Die Probleme bei der Anwendung des Verfahrens können weitgehend durch Anpassung ohne Strukturbruch beseitigt oder in ihrer Wirkung abgeschwächt werden.
Axel Fell

SW-Management im Wandel

Abstract
Die Entwicklung von Software hat sich in den vergangenen 40 Jahren von einer wissenschaftlichen Herausforderung über eine mehr “handwerkliche” Phase zu einer Großindustrie entwickelt. Die dazu nötigen technischen Hilfsmittel und Managementverfahren haben sich — wenn vielleicht auch nicht immer im vorher erhofften Maße — mitentwickelt. Durch den derzeit stattfindenden Übergang in eine neue Phase — die der Verwendung von Standardkomponenten — müssen sie aber überdacht werden. In diesem Beitrag wird versucht, auf der Grundlage der beruflichen Erfahrungen des Verfassers in Industrie und Hochschule einige der schon eingetretenen oder zu erwartenden Veränderungen darzustellen und ihre möglichen Auswirkungen auf das Management von Softwareprojekten abzuschätzen.
Peter F. Elzer

Systematische Aufbereitung und Nutzung von Erfahrungen aus Softwareprojekten bei Daimler-Benz

Abstract
Die Kompetenz, effizient qualitativ hochwertige Software selbst entwickeln zu können oder von anderen entwickeln lassen zu können, beruht wesentlich auf der Fähigkeit, systematisch aus Erfahrungen zu lernen, die in diesem Umfeld bereits gemacht wurden. In diesem Beitrag wird ein Projekt vorgestellt, in dem bei der Daimler-Benz AG eine sog. Experience Factory etabliert wird, die eine systematische Aufzeichnung und Nutzung von Erfahrungen ermöglicht. Das in der Literatur beschriebene Konzept der Experience Factory muß in diesem Projekt zunächst auf die konkreten Gegebenheiten angepaßt und erweitert werden. Erstes Anwendungsfeld ist die Aufbereitung und Nutzung konkreter Erfahrungen zum Qualitätsmanagement bei der Entwicklung administrativer Software.
Dieter Landes, Kurt Schneider

Planung und Realisierung einer DV-Strategie

Abstract
DV-Strategien werden oft in speziellen Projekten erarbeitet. In exklusiven Zirkeln werden High-Tech-Szenarien untersucht und unrealistische Maßnahmenpläne verabschiedet. Der hier vorgestellte Ansatz geht einen anderen Weg. In einem Arbeitskreis werden alle beteiligten Mitarbeiter zusammengeführt und Ergebnisse gemeinsam erarbeitet und diskutiert. DV-Strategie manifestiert sich bei diesem Ansatz nicht in alles umfassenden Gesamtansätzen sondern in kleinen realistischen Einzel-schritten. Dem High-Tech-Diktat wird die Kraft von Teamwork und Langfristperspektive entgegengesetzt.
Axel Lukassen

Der Einsatz der Optionspreistheorie zur Bewertung von Softwareentwicklungsprojekten

Abstract
Die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Softwareentwicklungsprojekten ist ein bedeutsames Problem, das bis jetzt aber leider nur rudimentär gelöst ist. Die Kapitalwertmethode wird in der Praxis oft eingesetzt. Sie erfordert detaillierte Zahlungsströme und basiert auf relativ restriktiven Prämissen, die bei praktischen Anwendungen nahezu nie erfüllt sind. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, wie Ergebnisse der Optionspreistheorie angewendet werden können, um die Wirtschaftlichkeit von Softwareentwicklungsprojekten abzuschätzen. Der vorgestellte Ansatz erlaubt insbesondere die Berücksichtigung und Bewertung von Handlungsspielräumen der Entscheidungsträger. Die Methode wird anhand eines durchgängigen Beispiels, welches auf einem Praxisfall beruht, skizziert. Zum Abschluß werden mögliche Erweiterungen sowie noch zu lösende Probleme angegeben.
Eberhard Stickel

Erfolgsfaktoren des Managements von Migrationsprojekten

Abstract
Eine signifikante Verbesserung der informationstechnischen Unterstützung bei gleichzeitiger Begrenzung des Aufwands ist in vielen Situationen nur über die Migration eines alten Informationssystems auf ein neues realisierbar. Die betroffenen Unternehmen sehen sich dabei häufig mit bisher unbekannten Aufgaben und komplexen Fragestellungen konfrontiert. Dieser Beitrag zeigt auf Basis einer empirischen Untersuchung von Migrationsprojekten, welche wesentlichen Faktoren den Erfolg einer Migration maßgeblich beeinflussen und bietet damit einen Orientierungsrahmen für die Planung und Durchführung von Migrationsprojekten.
Fabian Dömer

Das Jahr 2000: Vorgehensweisen für die Konvertierung zweiziffriger Jahresdarstellungen in betrieblichen Informationssystemen

Abstract
Ziel dieses Artikels ist es, das Problem der zweiziffrigen Speicherung von Jahresdaten in seiner Dimension eingehend zu erläutern und Lösungsansätze aufzuzeigen. Von zentralem Interesse ist dabei ein methodisches Vorgehen, welches in dem vorgestellten Modell auf der Basis der Portfolioanalyse erfolgt. Die erforderlichen Schritte werden eingehend diskutiert, unter Berücksichtigung ihrer informationstechnischen Relevanz.
Knut Hildebrand

Konfiguration, Adaption und Wiederverwendung einer Softwarelösung für die öffentliche Verwaltung

Abstract
Bei dem vorliegenden Beitrag handelt es sich um einen Erfahrungsbericht aus der Praxis des betrieblichen Software Managements, in dem Anforderungen, Lösungskonzepte, Technologien und Methoden zur Konfiguration, Adaption und Wiederverwendung einer Softwarelösung als aktuelles Ergebnis eines laufenden großen Projektes für die Berliner Verwaltung dargestellt werden. Grundidee des Konzeptes ist ein wiederverwendbarer Lösungskern mit verschiedenen Schalen zur Konfiguration und Adaption an die speziell geforderte Variante der Softwarelösung. Im Vordergrund des Beitrages steht dabei die Machbarkeit des Konzeptes und nicht die hohe Originalität der verwendeten Idee. In dem Projekt werden als technologische Grundlage die Network Computing Architecture und als methodisches Rahmenwerk der Software-Entwicklungsstandard V-Modell eingesetzt.
Werner Wirdemann

Retrieval-Dienste für Software-Entwicklungsumgebungen

Abstract
Moderne Software-Entwicklungsumgebungen bestehen aus einer Vielzahl von Werkzeugen, die hinsichtlich der Benutzungsoberfläche, der Ablaufsteuerung und der Datenhaltung integriert sind. Die integrierte Datenhaltung wird dabei i. allg. durch die Verwendung eines Repository unterstützt. Sowohl die kommerziell verfügbaren Repositories als auch die Standards zu diesem Bereich stellen aber leider nur unzureichende Anfragemöglichkeiten zu den verwalteten Daten zur Verfügung. Deshalb haben wir beispielhaft Retrieval-Dienste für den ISO-Standard PCTE entwickelt, die Möglichkeiten des navigierenden Zugriffs mit der Funktionalität einer OQL-artigen Anfragesprache und Techniken des Dokumenten-Retrieval kombinieren. Das vorliegende Papier beschreibt diese Retrieval-Dienste und stellt exemplarisch einige Anwendungen vor.
Andreas Henrich

EMMA — Eine Entwicklungsplattform für Multimediaanwendungen

Abstract
Das Projekt EMMA trägt als Ziel die Unterstützung des Entwicklers bei Entwurf und Realisierung von interaktiven World Wide Web-Anwendungen mit Multimedia-Elementen. Schwerpunkte sind dabei die Aktivitäten des Web-Engineering und die Realisierung von Web-Anwendungen. Geeignete Werkzeuge für diese Schritte werden in einer integrierten Plattform angeboten. Das Kernstück der Entwicklungsumgebung der EMMA (in Bezug auf das Software-Management) bildet dabei ein Repository, in dem alle im Web-Entwicklungsprozeß anfallenden Informationen und Dokumente abgespeichert sind.
Martina Schollmeyer, Günther Müller-Luschnat

Abschlußbericht der GI-Arbeitsgruppe „Vergleichende Analyse von Problemstellungen und Lösungsansätzen in den Fachgebieten Information Systems Engineering, Software Engineering und Knowledge Engineering“

Abstract
Im folgenden wird das Ergebnis einer Arbeitsgruppe dargestellt, deren Ziel der Vergleich unterschiedlicher Problemstellungen und Lösungsansätze in den Bereichen Information Systems Engineering, Software Engineering und Knowledge Engineering war. Dazu werden beispielhaft vier unterschiedliche Methodiken aus diesen Bereichen kurz charakterisiert. Anschließend werden die Unterschiede in den Problemstellungen und Methoden dieser Ansätze, aber auch deren Gemeinsamkeiten aufgezeigt. Es zeigt sich, daß die Methodiken aus den jeweiligen Gebieten unterschiedliche Stärken aufweisen, so daß es angebracht erscheint, die unterschiedlichen Komponenten bei komplexen Problemstellungen jeweils auch mit den dafür geeignetsten Methoden aus den drei Fachgebieten zu entwickeln. Dies erfordert dann auch eine größere Kommunikations- und Kooperationsbereitschaft zwischen diesen Gebieten und eine gemeinsame Behandlung der Methoden in der Lehre.
Jürgen Angele, Rudi Studer

Wiederverwendung von Software-Elementen: Das Java Repository

Zusammenfassung
Die weltweite Entwicklung von Java-Applets und -Klassen eröffnet ein enormes Potential für die Wiederverwendung dieser Software-Elemente mit dem Internet als einer großen „Klassenbibliothek“. Das Hauptproblem der Nutzung von Klassenbibliotheken besteht häufig darin, die richtigen Klassen für bestimmte Problemstellungen zu finden. Zur Unterstützung der Suche, Evaluation und anschließendem Austausch von Java-Elementen wurde das Java Repository (http://​java.​wiwi.​unifrankfurt.​de) entwickelt, das in diesem Beitrag vor dem Hintergrund der Wiederverwendung vorgestellt wird.
Peter Buxmann, Frank Rose, Wolfgang König

Eine Studie zur Erzielung kürzerer EDV-Projektlaufzeiten in einem Versicherungsunternehmen

Abstract
Die EDV-Projektlaufzeit ist bedeutsam für den wirtschaftlichen Erfolg der Software-Entwicklung. Dieser Artikel zeigt wie das Ziel “Verkürzung von EDV-Projektlaufzeiten“ erreicht wird. Dabei ist es nicht das Ziel der Studie, konkrete, ausgearbeitete und somit sofort in Projekten einsetzbaren Maßnahmen zu finden. Vielmehr liegt der Schwerpunkt in dem “wissenschaftlichen” Finden von Kriterien und dazugehörigen Maßnahmenideen. Das “Wissenschaftliche” findet seine Bestätigung in der Berücksichtigung eines Tools, interner und externer Experten sowie eines Arbeitsteams zur Lösung dieser Aufgabe.
Helmut Häck

Wissensbasierte Techniken zur Flexibilisierung von Workflowsystemen

Abstract
Dieses Papier stellt einen Ansatz vor, in dem Flexibilitätsdefizite beim Einsatz herkömmlicher Workflowmanagementsysteme in Softwareprozessen gelöst werden. Zum einen werden unter Verwendung expliziter Prozeß- und Produktmodelle Planungs- und Ausführungsschritte verzahnt. Zum anderen können Pläne von Workflows während der Abwicklung geändert, die Effekte der Änderungen berechnet und betroffene Personen benachrichtigt werden. Als Grundlage dienen dabei Mechanismen zur Verwaltung von Abhängigkeiten zwischen Entscheidungen, Prozessen und Produkten.
Barbara Dellen, Harald Holz, Frank Maurer, Gerhard Pews

Prozeßautomation im kleinen Software-Unternehmen

Abstract
Dieser Artikel diskutiert Probleme kleiner Software-Betriebe und deren spezielle Anforderungen bei der Automation von Entwicklungsprozessen. Zunächst erfolgt eine Darstellung von Struktur und Hauptproblemen der österreichischen Software-Industrie. Im Anschluß daran werden Ebenen der Technologieunterstützung bei der Prozeßautomation behandelt. Schließlich erörtern wir die Einführung von Prozeß-automation und diskutieren dabei die speziellen Bedürfnisse kleiner Software-Betriebe.
Paul Grünbacher, Susanne Hofer

Vergleich von Ansätzen zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen

Abstract
Workflow-Management-Systeme werden entscheidende Impulse für die Gestaltung von Informationssystemen der nächsten Generation geben. Ähnlich wie Datenbanksysteme heute werden Workflow-Systeme zukünftig als Basistechnologie in komplexen Informationssystemen verwendet werden. Ansätze zur Entwicklung von Workflow-basierten Anwendungen sind somit von großem Interesse. Ausgehend von einem Vorgehens-Meta-Modell stellt dieser Beitrag zunächst wichtige in der Literatur vorgeschlagene Vorgehensmodelle zur Entwicklung von Workflow-Anwendungen einheitlich und klassifizierend dar. Darauf aufbauend erfolgt eine vergleichende Einordnung der verschiedenen Ansätze anhand von Kriterien, die basierend auf dem Meta-Modell entwickelt werden.
Roland Holten, Rüdiger Striemer, Mathias Weske

Backmatter

Weitere Informationen