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Über dieses Buch

Dieses Buch setzt sich mit den Veränderungen im Softwarelizenzmanagement auseinander

Die Autoren geben einen Überblick über Neuerungen und Veränderungen im Softwarelizenzmanagement und zeigen, wie sie sich auf das Management von Unternehmen auswirken. Dazu präsentieren sie praxisnahe Ansätze und Handlungsempfehlungen, die auf theoretischen Erkenntnissen basieren.

Bisher hat sich die Fachliteratur diesem Thema, wenn überhaupt, nur aus operativer Sicht genähert. Das möchte dieses Werk ändern. Deshalb zielt dieses Buch darauf ab, fachliche Zusammenhänge im Bereich des Softwarelizenzmanagements für Sie nachvollziehbar darzustellen. Daneben gehen Stefan Brassel und Andreas Gadatsch auf aktuelle Marktveränderungen ein und geben konkrete Impulse für das (IT-)Management. Durch diese Herangehensweise gelingt den Autoren ein Brückenschlag zwischen der Theorie und Anwendbarkeit ihrer Feststellungen. Neben zentralen Grundlagen enthält das Buch viele Praxisbeispiele aus dem Softwarelizenzmanagement. Ein wichtiger Schwerpunkt dieses Werks ist außerdem die Transformation von Softwarelizenzen hin zu Public Cloud Services.

Von der Theorie zum Fokus auf die Praxis

Zunächst liegt der Fokus dieses Werks auf der Theorie, doch hier halten sich die Autoren nur kurz auf. Sie erfahren z. B. mehr über die klare Abgrenzung zentraler Begriffe wie „Softwarelizenz“ und „Softwarelizenzmanagement“. Auch die Problematik immaterieller Wirtschaftsgüter sowie deren Nutzungsrechte werden behandelt. Anschließend geht das Buch „Softwarelizenzmanagement kompakt” stärker in die Tiefe und erläutert Themen wie:

· Praxis der Softwarelizenzierung am Beispiel Microsoft

· Transformation: Von der Software Lizenz zu Public Cloud Services

· IT-Assetmanagement von Software und Public Cloud-Diensten

Abschließend erhalten Sie Handlungsempfehlungen für das Management sowie für eine evtl. notwendige strategische Neuausrichtung von Unternehmen. Erschienen in der Reihe „IT kompakt“, ermöglicht Ihnen dieses Buch über Softwarelizenzmanagement einen schnellen und vor allen Dingen praxisorientierten Einstieg in die Thematik. Daher eignet es sich optimal für Selbststudium und Lehre. Durch den grundlegenden Fokus auf Veränderungen im Softwaremarkt wurde dieses Werk speziell für diese Zielgruppen verfasst:

a) Fachverantwortliche des IT-Lizenzmanagements

b) Führungskräfte in der Unternehmensleitung oder in IT-Abteilungen

c) Verantwortliche des Geschäftsprozessmanagements

d) Masterstudierende der BWL, Informatik oder Wirtschaftsinformatik

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Zusammenfassung
Das Management von Softwarelizenzen war bislang ein vernachlässigtes Thema in der Literatur. Zudem wurde es primär als Aufgabe der IT-Abteilung betrachtet. Die Veränderungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass diese Sicht nicht mehr zeitgemäß ist. Das Buch versucht daher einen Managementansatz darzustellen, der aufzeigt, das modernes Lizenzmanagement mehr ist als die Beschaffung und Administration von Softwarelizenzen.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 2. Management von Softwarelizenzen

Zusammenfassung
Software ist ein abstraktes Gut und Softwarelizenzen sind immaterielle Wirtschaftsgüter. Der Abschnitt definiert relevante Begriffe wie „Softwarelizenz“ oder „Softwarelizenzmanagement“ und geht in Grundzügen auf die bilanzielle Behandlung von Software ein. Weiterhin behandelt der Abschnitt die Einordnung des Lizenzmanagements in das IT-Controllingkonzept und beschreibt hier die wesentlichen Aufgaben. Schließlich wird der Aspekt der Kostenverrechnung behandelt, der durch den zunehmenden Einsatz von Clouddiensten komplexer wird.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 3. Praxis der Softwarelizenzierung am Beispiel Microsoft

Zusammenfassung
Um die Komplexität der Standardsoftware sowie Onlinediensten zugrunde liegenden Nutzungsbedingungen zu verdeutlichen, erfolgt im nachfolgenden Kapitel ein Überblick über das Lizenzierungsmodell der Firma Microsoft. Die Autoren haben dabei bewusst beispielhaft einen der größten Anbieter von Standardsoftware und Onlinediensten im Produktivitätsumfeld ausgewählt, um für die nachfolgende Darstellung eine möglichst große Zielgruppenrelevanz zu gewährleisten. Im weiteren Verlauf wird zudem die grundsätzliche Trennung zwischen Lizenz sowie Wartungskomponenten (Software Assurance) und deren lizenzrechtlicher Einfluss erläutert. Nach allgemeinen Ausführungen zum Thema Nutzungsrechte geben die Autoren einen Überblick über die Lizenzierung eines klassischen Microsoft Standardproduktes, dem Windows Server. In diesem Zusammenhang erfolgt auch die grundlegende Erläuterung des „Operating System Environment“ (OSE) sowie der bei Microsoft Serverlizenzen grundlegenden Problemstellung des Server/Client Access License (CAL)-Modells. Ausgehend von dieser Basis werden die Besonderheiten der Lizenzierung klassischer Applikationsserverprodukte wie dem Exchange Server betrachtet. Anschließend erfolgt aufgrund der Komplexität und Bedeutung im Unternehmenseinsatz eine dedizierte Betrachtung der Lizenzierung des Microsoft Datenbankservers SQL 2017. Nach einem Blick auf die grundlegenden Fragen der Microsoft Serverproduktlizenzierung erfolgt unter Betrachtung der Lizenzierung von Windows 10 der Wechsel auf die Desktopsoftwarelizenzierung. Aufgrund technischer sowie lizenzrechtlicher Besonderheiten wird der Bereich der virtuellen Desktopinfrastruktur dabei im Folgenden dezidiert betrachtet. Das Kapitel schließt nach einem kurzen Überblick über das Umfeld der Applikationslizenzierung (wie z. B. Microsoft Office Professional Plus) mit einem Blick auf das von Microsoft bereits im Oktober 2010 auf den Weg gebrachte Konzept von Office 365 sowie der zugrunde liegenden Lizenzierungsphilosophie von Microsoft Onlinediensten.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 4. Transformation: Von der Softwarelizenz zu Public Cloud Services

Zusammenfassung
Im diesem Kapitel geben die Autoren einen Überblick über die Auswirkungen von Public Cloud Services auf die Entscheidungsfindungsprozesse in Unternehmen bzgl. des Einsatzes von Standardsoftware. Bisher war die Rollenverteilung dabei eindeutig geregelt: Die Beschaffung von „Standardsoftware“ war eine Aufgabe für die IT-Leitung. Im Kern war es ein Bestellprozess für Softwarelizenzen. Die Unternehmensführung (CEO) konnte sich darauf konzentrieren, die Unternehmensstrategie zu entwickeln und in diesem Zusammenhang das Budget für die IT bereitzustellen. Strategisch in der Unternehmensführung diskutiert wurden lediglich Softwarebeschaffungsprojekte mit Einfluss auf sämtliche Unternehmensabläufe, wie z. B. die Einführung eines ERP-Systems. Im Fokus des Kapitels steht die Erkenntnis, welcher Einfluss auf die „klassische“ Rollenverteilung zwischen Einkauf und IT-Public Cloud Services besteht. Nach einem Blick auf den Wandel von Softwarelizenzierungsoptionen zeigen die Autoren die Wechselwirkungen zu den Bereichen IT-Governance, Risk und Compliance auf. Es folgen einige theoretische Überlegungen zum Transaktionskostentheorem. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis für ein Vorgehensmodell in Bezug auf die Nutzung von Public Cloud-Diensten im Sinne eines partiellen Outsourcings. Das Kapitel schließt mit einem umfassenden Blick auf die Herausforderungen, welche Clouddienste abseits von technischen und datenschutzrechtlichen Fragestellungen für Lizenznehmer im Detail zur Folge haben.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 5. Assetmanagement von Software und Public Cloud-Diensten

Zusammenfassung
In diesem Kapitel geben die Autoren einen Überblick über das klassische Software Assetmanagement, dessen strategischen Nutzen für die sich ändernden Anforderungen an die unternehmensweite IT-Infrastruktur sowie den entsprechenden Auswirkungen der in Unternehmen immer stärker zum Einsatz kommenden Public Cloud Services. Hierzu werden zunächst noch einmal kurz die unterschiedlichen Bereitstellungsmodelle von Softwareanbietern abgegrenzt sowie die Problemstellung der sogenannten Nutzungsrechte erläutert. Es folgt eine Ableitung der sich hieraus ergebenden Risiken der Softwarenutzung im Sinne von ungewollten Nutzungsrechtsverstößen, Compliancefragen, sowie mögliche Konsequenzen aus der Substitution klassischer Softwareprodukte durch „Public Cloud-Dienste“. Ein aus der zuvor beschriebenen Problemstellung abgeleitetes Anforderungsmanagement soll Entscheidern dabei helfen, die Problematik von Lizenzierungsfragen innerhalb von Softwarenutzungsverträgen sowie deren Wechselwirkungen mit Verträgen unterschiedlicher Anbieter von Software und Public Cloud Services abschätzen zu können. Aus dem Anforderungsmanagement leitet sich im Folgenden die Fragestellung nach der Synchronisation der unternehmensweiten IT-Strategie und der Softwarenutzung ab. Als praxisnahe Unterstützung bei der Einführung eines Software Assetmanagementansatzes stellt der nachfolgende Abschnitt einen Leitfaden für ein entsprechendes Projekt zur Verfügung und arbeitet die notwendigen Aufgaben eines entsprechenden Ansatzes heraus. Den Abschluss des Kapitels bildet die Beantwortung der Fragestellung nach den erweiterten Ableitungen der aus der Nutzung eines Scantools innerhalb eines Software Assetmanagementprojektes gewonnenen Daten.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 6. Handlungsempfehlungen für das Management

Zusammenfassung
In diesem Kapitel geben die Autoren unter Berücksichtigung der bisherigen Ausführungen eine Empfehlung für einen konzeptionellen Ansatz in Bezug auf eine IT-Sourcing Strategie ab. Dabei geht es neben technischen Fragestellungen insbesondere um die zu berücksichtigenden Themenfelder sowie die grundlegende Integration von IT-Sourcing Entscheidungen in die Unternehmensstrategie. Das Kapitel schließt mit einem Blick auf die Auswirkungen einer „Make-or-Buy“-Entscheidung von IT-Services im Sinne einer kritischen Selbstreflexion für Entscheider.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Kapitel 7. Fazit

Zusammenfassung
Die Veränderungen der Geschäftsstrategien von großen Standardsoftwareanbietern hat zu einer verstärkten Nutzung cloudbasierter Ansätze der Softwarebereitstellung geführt. Die Konsequenzen für die Unternehmen sind gravierend und betreffen nicht nur die IT-Abteilung, sondern auch die Führungsebene.
Stefan Brassel, Andreas Gadatsch

Backmatter

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