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Über dieses Buch

Ausgangspunkt der vorliegenden Untersuchung ist das Entscheidungsproblem des Mitunternehmers, wie mit diesem SBV, das zwar steuerliches Betriebsvermögen der Personengesellschaft darstellt, eigentumsmäßig gleichwohl nur dem Gesellschafter zuzuordnen ist, im Rahmen von betriebswirtschaftlichen Umstrukturierungs- und Übergabevorgängen (Dispositionen über Sachgesamtheiten) zu verfahren ist. Hierzu werden zunächst die Bausteine der Identifizierung von Sonderbetriebsvermögen herausgearbeitet und die steuerlichen Konsequenzen der Bewegung von SBV innerhalb der einzelnen Dispositionsvorgänge (unentgeltlich - entgeltlich – gegen Gewährung oder Minderung von Gesellschaftsrechten) gezogen. Sodann erfolgt die Optimierung jeder einzelnen Fallgruppe anhand eines entwickelten steuerlichen Zielsystems, verbunden mit hieraus abgeleiteten Handlungsempfehlungen für den betrieblichen Entscheider.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlegung

Zusammenfassung
Aus der zweistufigen Gewinnermittlung von Personengesellschaften im deutschen Steuerrecht ergibt sich, dass Wirtschaftsgüter, die zwar der Gesellschaftersphäre zuzurechnen sind, jedoch einen besonderen Bezug zur Gesellschaft aufweisen, als sogenanntes „Sonderbetriebsvermögen“ (SBV) mit in die steuerliche Betriebsvermögenssphäre einbezogen werden. Um das Rechtsinstitut des SBV rankt sich seit jeher eine umfangreiche und umstrittene Dogmatik, die ihre Grundlegung darin fand, dass der BFH im Jahre 1967 Anteile von Kommanditisten an der Komplementär-GmbH dem notwendigen Betriebsvermögen der KG zuordnete. 1972 präzisierte er seine Auffassung dahingehend, dass er solche Anteile dem Betriebsvermögen der Kommanditisten – nicht der Gesellschaft – zurechnete.
Felix Werthebach

Kapitel 2. Determinanten der Identifikation von SBV

Zusammenfassung
Für die Verwirklichung des SBV-Tatbestandes müssen zunächst auch außerhalb der Unternehmenssphäre des Mitunternehmers Vermögenswerte zu finden sein, welche bei steuerrechtlicher Betrachtung als „Wirtschaftsgüter“ in Betracht kämen. Grundsätzlich können dies nicht nur Sachen und Rechte im Sinne des Bürgerlichen Rechts, sondern sämtliche Vorteile für den Betrieb, deren Erlangung der Kaufmann sich etwas kosten lässt, darstellen.
Felix Werthebach

Kapitel 3. Determinanten der steuerlichen Bewegungskonsequenzen von SBV

Zusammenfassung
Werden Beteiligungen an Personengesellschaften, deren Betrieb oder Teilbetriebe gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten auf eine andere Personen- oder Kapitalgesellschaft übertragen, so handelt es sich um eine Einbringung gem. den §§ 20, 24 UmwStG. Einbringungsgegenstand können nach deren klarem Gesetzeswortlaut nur die bezeichneten Sachgesamtheiten sein, einzelne Wirtschaftsgüter, die nicht diese Eigenschaft erfüllen, sind dementsprechend nicht erfasst. Für sie gelten die allgemeinen ertragsteuerlichen Regelungen.
Felix Werthebach

Kapitel 4. Optimierung der steuerlichen Konsequenzen auf Dispositions- und SBV-Ebene

Zusammenfassung
Unter gegebener Dispositionsentscheidung und gegebener Entscheidung für Zurückbehalt bzw. Mitübertragung bestehen im Rahmen der Übertragung von ganzen Mitunternehmeranteilen oder ganzen Betrieben als Entscheidungsmöglichkeiten die Entnahme in das Privatermögen, Überführung in ein anderes (S)BV sowie die Ausgliederung auf eine hundertprozentig dem Mitunternehmer gehörende Einheits-GmbH & Co. KG, die sich neben § 6 V 3 EStG auch nach Veräußerungsgrundsätzen vollziehen kann.
Felix Werthebach

Kapitel 5. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Ziel der Untersuchung waren eine strukturierte Aufarbeitung und Optimierung der steuerlichen Konsequenzen jedes Mitübertragungs- und Zurückbehaltspfades unter gegebener Entscheidung für eine Dispositionsgruppe und für Mitübertragung oder Zurückbehalt des SBV selbst.
Felix Werthebach

Backmatter

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