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Über dieses Buch

​Die Geschichte der Sozialen Arbeit ist eng mit dem Werden von Stadt verbunden. Dabei haben sich unterschiedliche Positionierungen professionellen Handelns und Forschens herausgebildet. Dieser Sammelband stellt diese Konzepte dar und gibt anhand von Fallbeispielen Einblick in die Chancen und Grenzen ihrer Umsetzung. Darüber hinaus werden zukünftige Herausforderungen wie die Recht-auf-Stadt-Bewegungen, Leitbilder wie das der Sozialen Nachhaltigkeit und Ansätze einer planungsbezogenen Sozialen Arbeit beleuchtet.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Frontmatter

Soziale Arbeit, Gemeinwesenarbeit und Stadtentwicklung

Eine theoriegeschichtliche Spurensuche

Die „Wiederentdeckung des Raums“ – die „räumliche Wende“ (spatial turn) – in den Kultur- und Sozialwissenschaften (vgl. Döring/Thielmann 2008) sowie der viele Städte betreffende „Zurück in die Stadt“-Trend haben innerhalb der Disziplin und Profession der Sozialen Arbeit zu einer Re-Thematisierung von (Sozial-) Raum, Gemeinwesenarbeit (GWA) und Stadtentwicklung geführt. Im Fokus der Fachöffentlichkeit stehen bis anhin allerdings die Auseinandersetzung mit dem Sozialraum an sich bzw. mit sozialräumlichen Konzepten, Methoden und Arbeitsfeldern Sozialer Arbeit (vgl. Kessl et al. 2005).

Patrick Oehler, Matthias Drilling

Forschungsperspektiven

Frontmatter

Soziale Arbeit und Stadtentwicklung aus einer parteilichen Perspektive

Die Städte in den entwickelten kapitalistischen Ländern haben heute ihre Rolle als privilegierte Zentren der industriellen Produktion verloren. Das ist eine Folge des wirtschaftlichen Strukturwandels, aber auch der internationalen Arbeitsteilung. Und es zeigt sich in Deindustrialisierungsprozessen, also als Abbau von Arbeitsplätzen in der Fertigung, mit der Folge, dass sich seit Jahren in den Städten die Arbeitslosigkeit konzentriert – mit allen sozialen und sozialräumlichen Begleiterscheinungen, die wir kennen.

Dieter Oelschlägel

Soziale Arbeit und Stadtentwicklung aus einer intermediären Perspektive

Meine Ausführungen zu intermediären Ansätzen der Gemeinwesenarbeit (GWA) erfolgen auf Basis eines Grenzgängertums zwischen Theorie und Praxis der Gemeinwesenarbeit, das mir meine Tätigkeit beim Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) in Essen ermöglicht hat.

Oliver Fehren

Soziale Arbeit und Stadtentwicklung aus reflexiv räumlicher Perspektive

Die Frage nach der Rolle der Sozialen Arbeit im Rahmen gesellschaftlicher Transformationsprozesse wird im Kontext unterschiedlicher sozialräumlicher Ansätze kontrovers diskutiert.

Caroline Fritsche, Annegret Wigger

Soziale Arbeit und Stadtentwicklung aus einer planungsbezogenen Perspektive

Die Geschichte der Sozialen Arbeit ist eng mit dem Wachsen der Stadt und den dabei entstehenden sozialen Risiken verknüpft. Gerade im wirtschaftlich aufstrebenden Europa und Nordamerika des späten 19. Jahrhunderts gedieh jene wirtschaftsliberale Grundhaltung, die gesellschaftlichen Fortschritt allein als Folge eigennützigen Handelns interpretierte und auf die „unsichtbare Hand“ des Marktes setzte.

Matthias Drilling, Patrick Oehler

Handlungsfelder

Frontmatter

Quartiersmanagement Stadtwerk Lehen (Salzburg)

Beispiel für (sozial) nachhaltigen Stadtumbau

Im dicht besiedelten Salzburger Stadtteil Lehen entsteht auf dem ehemaligen Betriebsgelände der Stadtwerke bis 2014 auf 4,2 ha ein neues Stück Stadt. Zusätzlich zu 287 (geförderten) Wohnungen im nördlichen Teil des Areals wird in einem ambitionierten Programm eine wohnergänzende Infrastruktur mit Kindergarten, Studentenheim und Nachbarschaftstreffs geschaffen. Die „urbane Sockelzone“ bietet Sozial- und Kultureinrichtungen Platz und ist ein wichtiger urbaner Impuls.

Raimund Gutmann, Sarah Untner

Die Rolle der Sozialen Arbeit bei der Stadterweiterung

Das Beispiel Freiburg-Rieselfeld

Freiburg liegt in einem der bevorzugten dienstleistungsorientierten Zuzugsräumen Süddeutschlands. Das reizarme Sozialklima wird je nach Befindlichkeit mal als willkommene Hängematte, mal als tückische Behaglichkeitsfalle erlebt. Auch deshalb zählt Freiburg zu den wenigen deutschen Großstädten, die noch deutliche Bevölkerungsgewinne verzeichnen (180.500 Einwohner/innen im Dezember 1987, 224.200 im Dezember 2011).

Clemens Back

Wohnraumversorgung in einem Quartier und die Rolle der Sozialen Arbeit

Eine soziale Stadtentwicklung setzt auf ein gedeihliches Zusammenleben unterschiedlicher Gruppen. Das gemeinsame Interesse aller ist, dass jeder sich nach Maßgabe seiner Möglichkeiten entfalten kann und dazu die geeigneten sozialräumlichen Bedingungen vorfindet. Das geht nur mit der Beteiligung dieser unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen an den Prozessen der Stadtentwicklung. Das Ergebnis ist das eines Aushandlungsprozesses, in dessen Verlauf alle ihre Interessen artikulieren und ihre Bedürfnisse einbringen können.

Detlef Baum

Partizipation und Sozialraumanalyse bei der Gestaltung des öffentlichen Raums

Erfahrungen aus der Wiener Stadtteilentwicklung

Die Stadt Wien ist einerseits geprägt von einer traditionell starken zentralen Verwaltung, andererseits sollen partizipative Ansätze zukünftig gestärkt werden. Dies drückt sich in der Anwendung des Instruments der Sozialraumanalyse als vorgelagertes Planungsinstrument aus, aber auch darin, dass „BürgerInnenbeteiligung“ bei der Gestaltung des öffentlichen Raums verstärkt zum Einsatz kommt.

Katharina Kirsch-Soriano da Silva, Christoph Stoik

Recht auf Beteiligung. Kommunale Planung und Gemeinwesenarbeit unter Genderaspekten

Für kommunale Planungsprozesse ist gesetzlich die Beteiligung der Wohnbevölkerung vorgesehen – aber bisher noch wenig umgesetzt. Frauen und Männer, MigrantInnen und Alteingesessene, ärmere und wohlhabendere Bevölkerungsgruppen erleben ihre Wohn- und Lebensquartiere unterschiedlich und haben andere Bedürfnisse für die Gemeinwesenentwicklung. Wie dies in Planungen berücksichtigt werden kann, wie Benachteiligte an Planungen beteiligt werden können und welche Rolle geschlechtersensible Vorgehensweisen dabei spielen können, soll im nachstehenden Beitrag angesprochen werden.

Maria Bitzan

Praxisbeispiele

Frontmatter

Handlungsansätze zwischen Kinderpartizipation, Planungsberatung und Öffentlichkeitsarbeit

Aus der Perspektive von Kindern sind die Auswirkungen der Stadt- und Quartierentwicklung vor allem an der Qualität, der Anzahl und der Erreichbarkeit von sicheren Spiel- und Freiräumen ablesbar. Das Kinderbüro Basel hat in seinem Leitbild den Erhalt, die Aufwertung und die Schaffung solcher Lebensräume für Kinder als Schwerpunkt seiner Arbeit gesetzt. Daraus entwickelten sich in der Praxis Handlungsansätze, die wirkungsvoll zur Erreichung dieser Zielsetzung eingesetzt wurden. Darin spielen die Einforderung der Kinderrechte genauso eine Rolle wie ökonomische Aspekte.

Zeno Steuri

Stadtentwicklung aus der Praxis der Mobilen Jugendarbeit Basel/Riehen

Formen der Gestaltung, Erschließung und Erhaltung von jugendlichen Lebensräumen in der Stadt

Die Mobile Jugendarbeit Basel ist seit mehr als zehn Jahren in verschiedenen Quartieren in der Stadt Basel und seit 2007 in der Gemeinde Riehen aktiv. Begonnen hat die Tätigkeit der Mobilen Jugendarbeit Basel mit einem Pilotprojekt im Unteren Kleinbasel im Jahr 2000. Während des Projektzeitraums etablierte sich der Verein als eigenständige Arbeitsform der Jugendhilfe im Kanton Basel- Stadt. Eine Evaluation der Fachhochschule für Soziale Arbeit Basel bestätigte das Projekt drei Jahre später als orts- und zeitkonformes Handlungsfeld im Kanton Basel-Stadt. Seit 2003 existiert zwischen dem Verein und dem Kanton Basel- Stadt und seit 2007 mit der Gemeinde Riehen ein Leistungsauftrag für mobile Jugendarbeit in der Stadt Basel und der Gemeinde Riehen.

Manuel Fuchs

Stadtteilsekretariate Kleinbasel und Basel-West

Die Stadtteilsekretariate Kleinbasel und Basel-West vermitteln als Bindeglied zwischen Anliegen des Stadtteils bzw. des Quartiers und der Verwaltung. Sie betreiben eine Plattform zur Informationsvermittlung, bearbeiten aktuelle Schwerpunktthemen und dienen als Ansprechstellen zur Mitwirkung der Quartierbevölkerung. Die Stadtteilsekretariate vermitteln Kontakte zwischen Quartierbewohnern, Behörden, Politikern, Fachstellen, Vereinen und Interessenvertretern und koordinieren Projekte im Stadtteil. Um die Informations-, Vernetzungsund Koordinationsaufgaben möglichst gut zu erfüllen, findet eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Verantwortlichen in Verwaltung und Politik, mit der Christoph Merian Stiftung, der Gesellschaft für das Gute und Gemeinnützige, verschiedenen Quartierorganisationen in Großbasel-West, dem Stadtteilsekretariat Kleinbasel, der Quartierkoordination Gundeldingen, dem Stadtvorstand sowie mit der Novartis und schulischen Institutionen statt.

Peter Jossi

Stadtteilsekretariat Kleinbasel

Das Stadtteilsekretariat Kleinbasel (STS KB) hat sich in seiner zehnjährigen Geschichte zu der Anlaufstelle und Austauschplattform im Kleinbasel entwickelt, in der die Quartierbevölkerung Unterstützung in Alltagsfragen findet und in der konstruktiv breit abgestützte Lösungen für das Kleinbasel erarbeitet und umgesetzt werden. Als Vermittlerin zwischen Bevölkerung, Gewerbe und Verwaltung kanalisiert es die positiven Kräfte zum Wohle aller acht Kleinbasler Wohnquartiere.

Theres Wernli

Quartierkoordination im Geiste der Pionierin Jane Addams

Die Gemeinwesenarbeit der Sozialen Dienste der Stadt Zürich ist als intermediäre Instanz zwischen Verwaltungsabteilungen, Bevölkerung und weiteren Stakeholdern im Quartier positioniert. Als Quartierkoordination ist sie vermittelnde Instanz zwischen Quartier und Verwaltung. Als Fachbereich der Stadtverwaltung orientiert sie sich an den vom Stadtrat formulierten Legislaturschwerpunkten.

Ursula Rütimann

Stadtentwicklung für und mit Menschen, die auf der Straße leben

Aus der Praxis von Gassenarbeit / Streetwork / aufsuchender Sozialer Arbeit

Der Schwarze Peter – Verein für Gassenarbeit wurde 1983 gegründet, nachdem bereits 1981 die Gassenarbeit auf Projektbasis begonnen hatte. Hauptaufgabe ist aufsuchende Soziale Arbeit im (halb-)öffentlichen Raum. Dies beinhaltet nicht nur das Knüpfen und Pflegen von Kontakten mit Menschen, die aus verschiedensten Gründen den öffentlichen Raum zu ihrer Stube gemacht haben, sondern auch ein bewusst so genanntes seismografisches Unterwegssein.

Michel Steiner

Stadtentwicklung aus der Verwaltungsperspektive

Das Beispiel Basel Nord

Aufgrund diverser struktureller Gemeinsamkeiten können die Quartiere im Norden Basels zum Perimeter Basel Nord zusammengefasst werden: Das St. Johann und die nördlichen Quartiere Kleinbasels weisen viele Kleinwohnungen, eine hohe Wohndichte, wenig Grün- und Freiflächen und eine hohe Verkehrsbelastung auf. Diese exemplarischen urbanen Strukturmerkmale können als Gründe für den hohen Anteil an einkommensschwachen Haushalten, für vielfältige Integrationsaufgaben und für die teils negative Wahrnehmung von Sicherheit und Sauberkeit aufgeführt werden. Neben diesen strukturellen Herausforderungen sind die Nordquartiere Basels aber auch durch ihre Potenziale verbunden. Die Nordtangente verbindet die Quartiere nicht nur räumlich und verkehrstechnisch, sondern auch als Entwicklungsachse.

Stefan Dössegger

Stadtentwicklung Basel Nord – „Near the Campus“

Das Quartier St. Johann ist ein Hotspot der Basler Stadtentwicklung geworden. Der Abschluss der Nordtangentenbaustelle und die Impulse der Novartis wurden zum Anlass genommen, tiefgreifende Umgestaltungen im Quartier vorzunehmen. Gleichzeitig findet sich im Quartier auch Widerstand gegen solche Entwicklungen.

Dominique Haab, Matthias Luterbach, Hans-Georg Heimann

Herausforderungen

Frontmatter

Recht auf Stadt. Über die Position Sozialer Arbeit im Konfliktfeld Stadtentwicklung

Maßnahmen der Stadtentwicklung und die Umsetzung von Großprojekten werden zunehmend von Protesten begleitet, Ordnungen des Städtischen erscheinen als Kristallisationspunkt für Auseinandersetzungen. Auf das Konfliktfeld Stadt bezogene Mobilisierungen üben eine starke Integrationskraft aus, die sich in breiten Netzwerken und Bündnissen ausdrückt.

Florian Hohenstatt

Das Ende der „Bürgerkommune“ oder ein Recht auf Stadt

Für die letzten beiden Jahrzehnte ist eine verstärkte Umstrukturierung globaler, nationaler und regionaler Wirtschaftsgefüge feststellbar. Im Zuge der Lockerung von Handelsschranken konnten weltweite Produkt-, Dienstleistungs-, Finanzund Unternehmensmärkte entstehen. Diese ermöglichten Verlagerungen von Produktionsstätten sowie die Zentralisierung von Unternehmensfunktionen; sie förderten eine internationale oder globale Arbeitsteilung und führten zu einem verschärften globalen Wettbewerb zwischen Nationalstaaten, Regionen und Kommunen. Diese Umstrukturierungen sind für manche Regionen mit dem Risiko des Verlusts von Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen sowie hohen Kosten für Umwelt, Boden, Arbeit und soziale Sicherung verbunden.

Martin Becker

Herausforderungen

Frontmatter

Chancen und Grenzen von Kooperationen zwischen Hochschule und Stadtbezirk

Hochschulen sind für Städte oder Stadtbezirke potenzielle Ressourcen: Sie produzieren Wissen in einer globalisierten Gesellschaft, in der Wissen als Basis und als strategische Variable von Wettbewerbsfähigkeit gilt (vgl. etwa Matthiesen 2004; 2011). Sie schaffen Arbeitsplätze, beschäftigen oder unterrichten potenzielle Konsument/innen und ggf. auch Mieter/innen. Sie repräsentieren – zumindest symbolisch – Bildungschancen und informieren – zumindest implizit – über Bildungszugänge und -möglichkeiten.

Bettina Völter, Elke Herden, Heiko Tille

„Sozial schwach“ oder sozial verantwortlich?

Investoren und ihre Immobilieninvestments

Institutionelle Investoren und finanzkräftige Immobilienfirmen interessieren sich vor allem für Entwicklungsvorhaben (und den Erwerb von Bestandsimmobilien) an attraktiven, meist innerstädtischen oder innenstadtnahen Standorten. Mehr als die Hälfte aller globalen kommerziellen Immobilieninvestitionen fließt heute in nicht mehr als 30 Städte; im deutschsprachigen Raum finden sich darunter lediglich Frankfurt, Berlin, Hamburg und München (Jones Lang LaSalle 2012). Eine Investition in zentrale Lagen erfüllt in vielen Fällen zwei wichtige Voraussetzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung: Statt einer weiteren Ausdehnung der Siedlungsfläche werden bereits voll erschlossene oder brachliegende Flächen in Anspruch genommen und Grund und Boden wird effizient genutzt (hohe Dichte).

Ulrich Kriese

Förderung des Lern- und Lebensraumpotenzials im Quartier durch Netzwerkstrukturen

Das Beispiel Netzwerk 4057 (Basel)

Die Bildung entwickelte sich in den letzten Jahrzehnten rasant weiter – immer mehr Aufgaben werden ihr zugeschrieben. Die zunehmende Vielfalt von Herausforderungen sprengt den Bildungsraum Schule. Es sind vermehrt Ressourcen gefragt, die im Sozialraum Gemeinde, Quartier oder Stadtteil reichhaltig aktivierbar sind. Der Frage,

wie

das Potenzial einer Gemeinde, eines Quartiers oder eines Stadtteils als Lern- und Lebensraum für Kinder und Jugendliche besser ausgeschöpft werden kann, wird im folgenden Beitrag nachgegangen.

Ueli Keller, Benjamin van Vulpen

Herausforderungen

Frontmatter

Sozial nachhaltig Bauen

Gesellschaftspolitische Utopie und ein neues Handlungsfeld der Sozialen Arbeit

Soziale Nachhaltigkeit – eine der drei proklamierten Dimensionen von Nachhaltigkeit – nimmt bei der Umsetzung von Bauprojekten im Siedlungs- und Städtebau eine nach wie vor untergeordnete Rolle ein. Auch wenn in der Vielzahl von neuen Bewertungssystemen Indikatoren für soziale Nachhaltigkeit geprüft und erarbeitet worden sind, wird nachhaltiges Bauen immer noch primär mit einer ökologischen (energieeffizienten) und allenfalls ökonomischen (kosteneffizienten) Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht.

Stephanie Weiss, Daniel Blumer

Siedlung Murifeld in Bern – Erfahrungen mit nachhaltiger Siedlungserneuerung

Es freut uns sehr, Ihnen die Siedlung Murifeld vorstellen zu können und dabei die Frage zu klären, ob der 1999 verliehene Preis des Schweizerischen Ingenieurund Architektenvereins SIA für nachhaltiges Bauen auch zwölf Jahre später noch seine Berechtigung hat.

Edi Martin, Bettina Brönnimann, Stefan Wyss, Marlen Gübeli, Claude P Morand

Sozialmonitoring von Neubaugebieten in Agglomerationsgemeinden

Ausgangspunkt des noch laufenden Forschungsprojekts „Sozialmonitoring von Neubaugebieten in Agglomerationsgemeinden (SO.NEU.Adliswil)“ ist die Frage, wie es zentrumsnahen Agglomerationsgemeinden mit einem starken und schnellen Zuwachs an Bewohnerinnen und Bewohnern – vor allem aus dem mittleren und höheren Einkommens- und Bildungssegment, insbesondere auch gut qualifizierten Ausländerinnen und Ausländern – gelingen kann, eine sozial nachhaltige Integration der neuen Bewohnerschaft zu erreichen.

Hanspeter Hongler, Sylvie Kobi

Backmatter

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