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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch führt systematisch in das breite Spektrum von Geschichte, Strukturen, Problemlagen, Lösungswegen und die europäischen sowie die darüber hinausgehenden internationalen Zusammenhänge von Sozialpolitik in Deutschland sowie in die Theorie des Sozialstaates ein. Die Autoren liefern einen umfassenden Überblick über die Ausgestaltung von und die Handlungsanforderungen an Sozialpolitik in Deutschland. Ausgehend von einer theoretischen wie historischen Ableitung von Sozialstaatlichkeit werden gegensätzliche sozialpolitische Standpunkte und Konzepte anhand aktueller sozialer Problemlagen und sozialpolitischer Instrumente diskutiert. Die vierte Auflage wurde grundlegend überarbeitet und aktualisiert.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Legitimation und Infragestellungen des Sozialstaats in der aktuellen politischen Kontroverse
Warum beschäftigen wir uns überhaupt mit Sozialpolitik? Warum wird das Soziale (verstanden als das die Gesellschaft Betreffende) nicht einfach innerhalb der Gesellschaft und damit zwischen den einzelnen Gesellschaftsmitgliedern verhandelt? Wie kommt es zu einer Übertragung von Teilbereichen des Sozialen an den Staat?
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

Chapter 2. Historische Phasen der Sozialpolitik in Deutschland

In der Sozialpolitik entscheidet der Staat über Zielkonflikte bei der Bewältigung sozialer Problemlagen. Inhaltlich geht es um soziale Auseinandersetzungen darüber, wie die vorhandenen materiellen und immateriellen Ressourcen in einem Gemeinwesen verteilt werden sollen. Dem liegen Vorstellungen von Gerechtigkeit zu Grunde, deren Werte und Normen geschichtlich entstehen, verändert oder auch aufgegeben werden.
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

Chapter 3. Sozialpolitische Strukturen und Prozesse

Der geschichtliche Abriss hat deutlich gemacht, wie über soziale Konfliklagen widerstreitende Vorstellungen von Gerechtigkeit entstehen, gleichzeitig, wie sich diese, getragen von unterschiedlich starken sozialen Interessen, auch verändert haben. Es geht um Verteilung vorhandener materieller Ressourcen und um Teilhabe am gesellschaftlichen Leben mit seinen breiten Facetten auch immaterieller Chancen wie Risiken. Allen Ankündigungen und Versuchen einer Vereinheitlichung zum Trotz hat sich in Deutschland ein insgesamt sehr zersplittertes System der sozialen Sicherung herausgebildet.
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

Chapter 4. Soziale Probleme, Lebenslagen und Sicherungssysteme

Sozialpolitik stellt den Versuch dar, vorfindliche Problemlagen zu erkennen und zu definieren, um dann zu entscheiden, ob und wie auf diese reagiert werden kann bzw. soll. Sie ist das Substrat für politische und gesellschaftliche Reaktionen auf soziale Probleme. Gleichzeitig kann sie aber auch deren Ursache sein.
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

Chapter 5. Zentrale sozialpolitische Herausforderungen

Sozialpolitik und die ihr zugrunde liegenden Leitbilder stoßen, wie schon der historische Rückblick gezeigt hat, stets auf neue Heraus- und Anforderungen sowie auf neue Interessenkonstellationen. Diese betrifft sowohl die Werte und Normen, also wie das Soziale gestaltet werden soll, als auch die Instrumente und Strukturen, mit denen man dieses erreichen will, und schließlich den politischen Prozess, mittels dessen dieses umgesetzt werden soll. Sozialpolitik ist also nicht beliebig – sie ist gebunden an historisch gewachsene gesellschaftliche Strukturen und daran, wie diese mit neuen Fragestellungen umgehen können.
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte

Chapter 6. Sozialpolitik im Sozialstaat

Zum theoretischen Zusammenhang zwischen Staatlichkeit und sozialpolitischer Intervention
Kennt Sozialpolitik Grenzen bzw. was setzt Sozialpolitik Grenzen? Sozialpolitik ist, so konnte im historischen Teil gezeigt werden, auch in nichtdemokratischen Staaten möglich, aber Demokratie ist nicht ohne Sozialpolitik denkbar. Denn Demokratie als Herrschaft des Volkes zielt auf Rahmensetzung für gesellschaftliche Prozesse und Strukturen und immer mehr auch auf die konkrete Gestaltung von einzelnen sozialen Bereichen und Beziehungen. Sozialpolitik stellt eine zentrale Interventionsform der demokratischen Politik in die Gesellschaft dar, wie sie umgekehrt durch gesellschaftliche Herausforderungen geprägt wird.
Jürgen Boeckh, Ernst-Ulrich Huster, Benjamin Benz, Johannes D. Schütte
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