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Über dieses Buch

Der Band führt in die sozialwissenschaftlichen Grundlagen des berufspraktischen Handelns ein und ist relevant für Studierende aller Fachrichtungen, die sich neben dem Erwerb von Fachkompetenz auch über die Grundlagen für die Weiterentwicklung von Sozialkompetenz für einen erfolgreichen beruflichen Einstieg informieren wollen. Gleichzeitig gibt das Buch Hilfestellung für bereits im Beruf Tätige, die Erklärungen für bestimmtes Verhalten finden und den Umgang mit Menschen am Arbeitsplatz positiv und damit zielorientiert gestalten wollen. Für die benannten Zielgruppen werden zunächst allgemeine Regeln der Kommunikation als Basis für jedes berufliche Verhalten sowie die Grundlagen erfolgreicher Gespräche dargestellt. Immer wenn Menschen zusammenarbeiten, finden Gruppenprozesse statt, die es zu gestalten gilt. Hierfür ist es notwendig, über Grundkenntnisse aus den Bereichen Führung und Motivation sowie Persönlichkeit und Konfliktbewältigung zu verfügen. Zahlreiche Beispiele aus verschiedenen Arbeitsbereichen veranschaulichen die theoretischen Ansätze unmittelbar und dokumentieren die Praxisrelevanz.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Kommunikation in der Verwaltung

Der Erfolg jeder Organisation hängt davon ab, wie darin kommuniziert wird. Das gilt auch und gerade für die öffentliche Verwaltung im 21. Jahrhundert. Das Bild des Beamten, der allein in seinem Amtszimmer sitzt und sich still mit seinen Akten beschäftigt, gehört der Vergangenheit an. Heute wollen die Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Verwaltung einfach, schnell und sicher kommunizieren. Damit verändern sich grundsätzlich auch die Anforderungen an die Menschen, die für den Staat arbeiten, kommunikative Kompetenz ist zwingende Voraussetzung für eine starke und handlungsfähige öffentliche Verwaltung.
Isabell Halla-Heißen

Kapitel 2. Soziale Wahrnehmung

Bei der Zusammenarbeit in der Verwaltung treffen viele verschiedene Menschen aufeinander: Kollegen treffen auf Kollegen, aber auch auf Vorgesetzte und Bürger. Hierbei spielt nicht nur die Kommunikation (vgl. Kap. 1) eine wichtige Rolle, sondern auch die Wahrnehmung der anderen Personen und der Signale, die diese aussenden.
Stefanie Saremba

Kapitel 3. Einstellungen in der Verwaltung

Die Beschäftigten innerhalb einer Verwaltung bilden ihre Einstellungen hinsichtlich ganz unterschiedlicher Objekte heraus. Darunter fallen Einstellungen zur Arbeitsaufgabe, zur Verwaltung als solcher, zur Führungskraft, zu den Kollegen oder zu den Bürgern, die mit der Verwaltung zu tun haben. Die soziale Wahrnehmung und besonders der erste Eindruck (vgl. Abschn. 2.2.1) spielen bei der Entstehung dieser Einstellungen eine wichtige Rolle. Zudem werden jedoch auch noch weitere Mechanismen wirksam, die die individuellen Einstellungen bei der Arbeit prägen und darüber das Verhalten der Beschäftigten beeinflussen. Als eine besonders brisante Form von Einstellungen gegenüber Personen und Gruppen ist für die Arbeit in der Verwaltung das Verständnis von der Entstehung und Wirkung von Vorurteilen und Stereotypen entscheidend. Nur wenn die Mechanismen derartiger Einstellungen nachvollzogen werden, kann ihnen am Arbeitsplatz konstruktiv begegnet werden.
Stefanie Saremba

Kapitel 4. Gruppenprozesse in der Verwaltung

Der Arbeitsalltag in Verwaltungen ist heutzutage geprägt von der Zusammenarbeit in Gruppen und Teams – seien es Projektgruppen, Arbeitsgruppen, Sachgebiete, Ämter, in denen Menschen zusammenarbeiten. Aufgrund des Stellenwertes, den die Zusammenarbeit in Gruppen einnimmt, soll in diesem Kapitel auf die Besonderheiten eingegangen werden, die diese Zusammenarbeit mit sich bringen kann. Zunächst werden die Begriffe der Gruppe und des Teams sowie die Entwicklung derartiger Gruppen erläutert.
Stefanie Saremba

Kapitel 5. Motivation in der Verwaltung

Nicht nur in Wirtschaftsunternehmen, sondern gerade auch in der öffentlichen Verwaltung spielt die Motivation der Beschäftigten eine große Rolle, und es stellt sich die Frage, wie diese Motivation erhöht werden kann. Verschiedene Faktoren beeinflussen die Motivation der Beamten und Tarifbeschäftigten innerhalb von Verwaltungen. Spezielle Leistungsbezahlungen, das Beurteilungssystem und das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit stellen eine besondere Situation dar, die nicht immer mit der Wirtschaft vergleichbar ist. Daher werden in diesem Kapitel neben den klassischen psychologischen Erkenntnissen zur Motivation besonders die Umstände und Besonderheiten der öffentlichen Verwaltung dargestellt.
Stefanie Saremba

Kapitel 6. Führung in der Verwaltung

Eine Position mit Führungsverantwortung zu übernehmen, stellt auch in der öffentlichen Verwaltung eine große Herausforderung dar. Gerade in einer großen Behörde, die sehr hierarchisch organisiert ist, ergeben sich von vielen Seiten Erwartungen, die an eine Führungskraft herangetragen werden. Diese sind nicht immer leicht zu erfüllen und stehen auch manchmal miteinander im Konflikt. Dieses Kapitel soll daher grundlegende Theorien der Führung darstellen, einen Bezug zur Arbeitspraxis in der öffentlichen Verwaltung herstellen und auch neuartige Entwicklungen, wie beispielsweise die Ausübung der Führungsaufgabe über eine räumliche Distanz hinweg beleuchten, um es den (zukünftigen) Führungskräften in der Verwaltung zu erleichtern, allen Anforderungen gerecht zu werden.
Stefanie Saremba

Kapitel 7. Persönlichkeit in der Verwaltung

Das Interesse an dem Thema der Persönlichkeit wächst im Arbeitskontext immer stärker. Die Passung zwischen den einzelnen Mitgliedern innerhalb eines Teams oder auch zwischen der Führungskraft und ihren Mitarbeitern wird als immer wichtiger angesehen. Von dieser Passung der einzelnen Persönlichkeiten – auch „Person-Job-Fit“-Konzept genannt – soll der Erfolg, die Motivation und die Zufriedenheit im Beruf abhängig sein. Auch für die Verwaltungen können daher Kenntnisse über die Persönlichkeit im Allgemeinen interessant sein. Zudem kann ein derartiges Wissen auch für die einzelnen Beschäftigten wertvoll sein, besonders im Hinblick auf die eigene Persönlichkeit und deren Passung zum eigenen Arbeitsplatz, zur weiteren Orientierung innerhalb der Verwaltung, aber auch zur Einschätzung von Kollegen und Führungskräften im Sinne von sich daraus ergebenden Verhaltensvorhersagen.
Stefanie Saremba

Kapitel 8. Konflikt und Konfliktmanagement

Konflikte sind in unserem dienstlichen und privaten Leben allgegenwärtig und bestimmen unsere alltägliche Zusammenarbeit und unser Zusammenleben. Obwohl Konflikte somit zu unserem Alltag gehören, gibt es gegenüber Konflikten sehr unterschiedliche Einstellungen, je nachdem, wie in der aktuellen Situation, aber auch in der jeweiligen Sozialisation einer Person mit Konflikten umgegangen wurde.
Heike Bühring

Backmatter

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