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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Umfeld und Strategie

Frontmatter

1. Speed durch Umfeld-Monitoring

Zusammenfassung
Im Wettbewerb um das schnellste Tempo kann man sich einen Startvorteil verschaffen: indem man einfach früher als andere erkennt, daß etwas Neues getan werden muß — und dann auch früher beginnt zu handeln. Wer schon losläuft, bevor die anderen merken, daß ein Rennen begonnen hat, ist naturgemäß schwer einzuholen. Und in der heutigen Zeit ist es von größter Wichtigkeit, früh zu erkennen, wann und wo wieder ein neues Rennen losgeht. Denn Veränderungen sind keine Einzelfälle mehr. Wandel ist zum Alltag geworden. Und wer ihn zuerst für sich nutzt, kann auch etablierte und größere Wettbewerber plötzlich hinter sich lassen. Die Schnellen fressen — wie oft gesagt wird — die Langsamen. Aber eine auf Speed getrimmte Organisation nutzt wenig, wenn man gar nicht erkennt, was schneller entwickelt, im Markt eingeführt oder sonst verändert werden muß.
Matthias zur Bonsen

2. Mit Geschwindigkeit im dynamischen Markt reüssieren

Zusammenfassung
Geschwindigkeit ist nichts Neues! Klar, wie eh und je kann der Schnellere meist Vorteile für sich buchen. Doch heute scheint dieser Aspekt des Wettbewerbs mehr Geltung zu erlangen.
Matthias Hirzel

3. Differenzierte Zeitstrategien entwickeln

Zusammenfassung
Vor dem Hintergrund schrumpfender Innovationszyklen bei gleichzeitig steigendem F&E-Aufwand und zunehmendem Konkurrenzdruck wird die Beschleunigung von Innovationsvorhaben nach der Strategie des „schnellstens und stärkstens“ als Garantie für den Markterfolg eines Entwicklungsprojektes gewertet.
Felix Rhumbler

4. Neue Bundesländer: Wettlauf bei der Unternehmensgründung

Zusammenfassung
Zentrales Thema der Wirtschaftspolitik für die neuen Bundesländer ist der Aufbau eines leistungsfähigen Mittelstandes. Der Aufbau junger Unternehmen ist gefragt. Für den einzelnen Unternehmensgründer in den neuen Bundesländern bedeutet dies, mit einer Reihe besonderer Schwierigkeiten fertig zu werden. Der gesellschaftliche und wirtschaftliche Umbruch läßt ihm dafür nicht viel Zeit. Chancen müssen schnell erkannt und ergriffen werden.
Gerold Rüdrich, Klaus-P. Schulze

Produkt und Vermarktung

Frontmatter

1. Wie die Innovationsgeschwindigkeit forciert wird

Zusammenfassung
Wenn früher der Marktführer den Takt angab und im Gefolge die kreativen Nachahmer sich einrichteten, wenn die Märkte kaskadenförmig vom nationalen zum internationalen Geschäft entwickelt wurden, so ist dies aus heutiger Sicht eine Idylle. Die Zeiten haben sich geändert. Die Globalisierung führt zu verschärftem Wettbewerb und größerer Arbeitsteilung. Das stille Einverständnis über Spielregeln im Markt gilt nicht mehr. Geschwindigkeit beherrscht das Denken. Und dies alles bei wachsender Komplexität: Was einst Module und Komponenten waren mit sauberen Schnittflächen und kaum übergreifenden Funktionen sind heute Systeme, eng verbundene Gebilde. Das Auto z. B. wird immer feiner in all seinen Komponenten abgestimmt. Der Integration kommt eine größere Bedeutung zu. Die „stand-alone“ Textverarbeitung geht allmählich in ein zusammenspielendes Kommunikationssystem über. Oder das Arzneimittel: Es ist heute in der Konzeption und Entwicklung ein umfassendes Produkt mit weltweiter Vertriebsstrecke, Logistikproblemen usw.
Matthias Hirzel

2. „Design to time“ mit Projektmanagement

Zusammenfassung
Durch die Anwendung von Projektmanagement sollen kürzere Laufzeiten von Projekten realisiert werden. Dabei wird Projektmanagement in den meisten Unternehmen aus verschiedenen Gründen praktiziert, es genügt nur selten den steigenden Anforderungen an die Beschleunigung von Innovationen. Es gilt daher, das Projektmanagement zu vitalisieren, um es auf die Aufgabe Geschwindigkeit, d.h. „design to time“, auszurichten. Dazu gehört die richtige Auswahl und Dosierung der Methoden und Werkzeuge des Projektmanagements. Im folgenden wird auf die einzelnen Aspekte des Projektmanagement-Methodenkompasses (siehe Abb. 1) detailliert eingegangen.
Felix Rhumbler

3. Schnelligkeit ohne Grenzen

Zusammenfassung
Höhere Schnelligkeit heißt vergleichbares Ergebnis in kürzerer Zeit. Schnelligkeit für die Gestaltung von Unternehmungen, Projekten und Routinen zu handhaben und zu beherrschen, ist die Aufgabe von Speed-Management.
Frank Kühn

4. Durch Standardisierung Innovationsprojekte beschleunigen

Zusammenfassung
Produkt- und Verfahrensinnovation stellen sich jedesmal einzig dar, haben aber, was die Planung und Durchführung betrifft, meist viele Gemeinsamkeiten. Das Prozedere der Entwicklung, Serienreifmachung und Markteinführung einer neuen Kühlschrank-Generation unterscheidet sich zum Beispiel nur wenig von dem des Vorgängers. Hier setzt die Standardisierung an. Sie will Innovationen mit Wiederhol-Charakter identifizieren, die Parallelen herausarbeiten und Organisationshilfen für eine schnelle Handhabung anbieten. Man möge sich folgende Situation vorstellen: In einer Elektrofirma werden Diktiersysteme erstellt, und es sei wieder eine neue Generation von Geräten zu entwickeln. Die Geschäftsleitung hat sich zu dieser Entscheidung durchgerungen, und man fragt sich, wer für die Umsetzung verantwortlich zeichnen könnte. Namen werden gehandelt, bis sich schließlich ein Favorit herausstellt. Diesen ruft man herbei und eröffnet ihm seine verantwortungsvolle Aufgabe: „Und wissen Sie, das ist genauso wie bei der letzten Neuentwicklung, allerdings etwas anders ...“. Der so gekürte Projektleiter verläßt, mit einem aufmunterndem Schlag auf die Schulter, die Geschäftsleitungsetage und macht sich auf den Weg.
Matthias Hirzel

5. Zeit als strategischer Erfolgsfaktor im Marketing

Speed-Management durch und im Marketing
Zusammenfassung
„Alter Wein in neuen Schläuchen“, „Eine neue Moderichtung in der Marketingliteratur“, mit solchen und ähnlichen Schlagworten wird bisweilen die „Wiederentdeckung“ der Zeit als strategischer Erfolgsfaktor im Marketing bedacht. Ist es nun „alter Wein“, oder werden die bisherigen Eckpfeiler der Unternehmensführung wie z. B. Produktivität, Qualität, Kapitalbindung und Innovation tatsächlich um einen substantiell neuen und vor allem stabilen Baustein erweitert? Diese Fragestellung soll im folgenden detailliert untersucht werden.
Hans H. Bauer

6. Turbo-Marketing

Zusammenfassung
Geschwindigkeit ist nicht nur in der Entwicklung, der Produktion oder in den Managementprozessen gefordert. Aus Marketing muß Turbo-Marketing werden, um von Kosten und Wettbewerb nicht überrollt zu werden. Viele Unternehmen, die als erste das Produkt auf dem Markt hatten, erreichen nicht die notwendige Geschwindigkeit in der Marktpenetration. Sie werden von den Nachfolgern überholt.
Andreas Schneider

Vision und Organisation

Frontmatter

1. Mehr Tempo durch Vision

Wie Unternehmen durch die Mobilisierung ihrer menschlichen Energien schneller werden
Zusammenfassung
Sie sind im Speed-Management bereits mit allen Wassern gewaschen. Die Zeit der Produktentwicklung haben Sie mit Simultanarbeit und Projektmanagement halbiert. In der Produktion sind Wege, Rüst- und Durchlaufzeiten auf ein Minimum eingedämpft. Die Auftragsabwicklung ist durch Datentransport per Satellit nur noch eine Sache von Stunden. Sie sind Ihrer Branche die berühmte Nasenlänge voraus. Eigentlich könnten Sie sich bequem zurücklehnen. Und doch sind Sie unruhig. Denn Sie wissen, Ihr Wettbewerb kennt Speed-Management auch. Und vor allem ein Wettbewerber holt auf, sehr schnell sogar. Er scheint bei der Einführung und Verfeinerung des Speed-Managements mit mehr Speed vorzugehen — „Meta-Speed“ sozusagen.
Matthias Zur Bonsen

2. Die Organisationsdynamik durch Geschäftsprozesse steigern

Zusammenfassung
Das Unternehmen fühlt sich fit für die 90er Jahre. Gerade hat man sich einer durchgreifenden Analyse und Reorganisation unterzogen. Es wurde abgespeckt, und zwar nicht nach Schema F (also x-Prozent per Rasenmäher), sondern auf der Basis der Wertschöpfungskette. Jedes Glied der Veredelungsstufen, ob nun Projektierung, Produktion, Distribution oder andere, mußte sich mit seiner Leistung einem vergleichenden Marktpreis stellen, wurde straffer organisiert oder gar durch Leistung Dritter substituiert. Man will sich auf das konzentrieren, was man gut bzw. besser kann, nicht aber auf das, was man auch kann.
Matthias Hirzel

3. Als Organisation schneller lernen

Zusammenfassung
Will ein Unternehmen schneller werden, dann muß es die Fähigkeit und Bereitschaft zum Lernen besitzen oder entwickeln. Ein Unternehmen lernt dann, wenn es als lebendiger sozialer Organismus seine Handlungen laufend auf ihre Zweckmäßigkeit hin überprüft und optimiert. Dabei geht es nicht um Veränderungen zum Selbstzweck. Die Hauptfunktion des Lernens besteht in der Anpassung des Handelns der Organisation an sich verändernde Umstände. Solche Faktoren treten innerhalb des Unternehmens beispielsweise als Wandlung der Werte der Mitarbeiter (und auch der Führungskräfte) hervor. Die veränderten Bedingungen des Marktes, die heute nicht nur stabile Qualität und niedrige Kosten, sondern Innovationen und zielgruppenspezifische Leistungspakete abverlangen, sind solche Herausforderungen an das Lernvermögen eines Unternehmens. Lernen und Entlernen sind demnach existenziell bedeutsam.
Wolfgang Barth, Ronald Luckmann

4. Das Programm Speed-Management

Zusammenfassung
Einen Geschwindigkeitsvorteil im Unternehmen aufzubauen bedeutet, ständiges Verbessern und Verändern zum Arbeitsstil zu machen. Speed-Management ist nicht durch die einzelne Maßnahme realisierbar. Ein Unternehmen zu verändern heißt, dafür zu sorgen, daß es sich von innen verändert, daß ein Prozeß entsteht, mit dem die Veränderungskräfte wirken können. Die Aufgabe des Managements, die Richtung dieser Veränderung zu bestimmen und ihren Weg zu steuern, hat zwei Teile. Der eine ist es, neue Entwürfe für die Organisation und die Arbeitsweise im Unternehmen zu finden und als nachvollziehbare Zielsetzung zu beschreiben. Der zweite Teil der Aufgabe ist genauso bedeutend, wird aber oft übersehen: die Suche nach dem Prozeß, mit dem diese Konzepte im Unternehmen eingeführt werden können.
Thomas Leder

Management im Wandel

Frontmatter

1. Mehr Speed durch mehr Qualität

Zusammenfassung
In diesem Artikel wird die These vertreten, daß sich die Geschwindigkeit unternehmerischer Leistungsprozesse über die Qualität der Managementprozesse steigern läßt. Das Phänomen Management wird in vier Dimensionen betrachtet:
  • in der strategischen Weichenstellung für das gesamte Unternehmen,
  • in der Formulierung und Umsetzung von Standardabläufen für Routinevorgänge,
  • in der Gestaltung der Struktur von Verantwortlichkeiten (Aufbauorganisation) und
  • in der Entscheidungsfindung und -umsetzung bei der Einführung von Produktinnovationen.
Frank Mattes

2. Führung in Veränderungsprozessen

Zusammenfassung
Wer zu spät kommt, den bestraft nach Gorbatschow das Leben. Das bedeutet im Unternehmen: ständig für Änderungen bereit sein. Der Innovationssog besteht, denn neue Technologien, neue Werte bei Kunden und Mitarbeitern fordern heraus, und die Konkurrenz ist nicht mehr Fernost, sondern es sind die von fernöstlichem Management geführten Betriebe in Europa.
Jürgen Schreiber

3. Geschwindigkeit durch Kooperation

Zusammenfassung
In einer Welt des rapiden Wandels und grenzüberschreitender Märkte wird Geschwindigkeit zum Wettbewerbsfaktor und Beweglichkeit zur Strategie. Die Fähigkeit und die Bereitschaft der Unternehmen, auf Veränderungen schnell zu reagieren, sind in allen Branchen die Bedingung fürs Überleben. Es ist angesagt, nach Organisationsmustern zu suchen, die eine höchstmögliche Flexibilität gewährleisten.
Werner Jung

4. Sich Zeit nehmen,dem Körper Zeit geben

Zusammenfassung
Auf der Suche nach dem Wettbewerbsvorteil ist die Zeit als letzte Ressource für Rationalisierungen entdeckt. Wirtschaftlich effizientes und flexibles Handeln soll den Vorsprung vor den Konkurrenten sichern. Ein erheblicher Beschleunigungssog ergibt sich aus der permanenten Innovation, zu der die Unternehmen gezwungen sind, wollen sie nicht heute schon ihren zukünftigen Markteinfluß verspielen.
Jürgen Schreiber

5. Prinzipien zur Steigerung der Geschwindigkeit

Zusammenfassung
Geschwindigkeit ist ein Stück Weltanschauung: für den einen die Perversion des Seins, für den anderen Lebensintensität, bei der sich Ziel und Weg vereinen. Wer also an den Start geht und sich der Geschwindigkeit verschreibt oder sich zumindest zeitweise in diese Situation versetzt, sollte einige Prinzipien beherzigen:
Matthias Hirzel

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