Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Vorwort

Zusammenfassung
Das rege Interesse der Chemiestudenten an der Toxikologie hat uns ermutigt, unsere zweistundige Vorlesung über ausgewählte Kapitel der Speziellen Toxikologie, die nunmehr 20 Jahre am Fachbereich Chemie der Philipps-Universität Marburg gehalten wird, in schriftlicher Form festzuhalten. Damit soll auch die Einführung in die Theoretische Toxikologie (Allgemeine Toxikologie für Chemiker, G. F. Fuhrmann, Teubner-Verlag) eine Ergänzung im Bereich der speziellen Toxikologie anhand einer Auswahl toxischer Substanzgruppen erfahren.
Rainer Braun, Günter Fred Fuhrmann, Wolfgang Legrum, Christian Steffen

1. Toxikologie der Metalle und Metalloide

Zusammenfassung
Durch das natürliche Vorkommen von Schwermetallen in der Erdkruste und im Wasser sind Lebewesen diesen Metallen immer ausgesetzt gewesen. So führten wahrscheinlich hohe lokale Konzentrationen in bestimmten geographischen Arealen mit der Wasser- und Nahrungsaufnahme zu den ersten Vergiftungsfallen. Die Freisetzung von Schwermetallen aus Küchengebrauchsgegenständen und Zivihsationseinrichtungen wie Bleirohren für die Wasserleitung erhöhten dabei das natürliche Risiko einer Vergiftung.
Rainer Braun, Günter Fred Fuhrmann, Wolfgang Legrum, Christian Steffen

2. Toxikologie organischer Substanzen

Zusammenfassung
Organische Lösungsmittel sind von der Chemie her eine sehr heterogene Gruppe von Substanzen. Meist steht ihre technische Anwendung im Vordergrund. Ihre Verwendung ist an ihr hohes Fettlösungsvermögen und an das schnelle Abdampfen gebunden. So werden sie zum Reinigen von Metallen, Textilien und Oberflächen eingesetzt. In der Farb- und Druckindustrie spielen Lösungsmittel und Lösungsmittelgemische eine besondere Rolle. Bei der Lackherstellung allein werden etwa vierzig verschiedene Lösungsmittel verwendet. Die Lösungsmittel werden weiter dazu benutzt, um Fette, Wachse, Harze, Gummi und Klebstoffe zu lösen und zu extrahieren. Zum Auflösen von Acetylcellulose, finden sie Anwendung in der Kunstseide-, Film-, Schuh- und Hutindustrie. Weiterhin werden Lösungsmittel in der Erdölraffinerie, der Polymerchemie, bei der Holzverarbeitung und in der Pharmaindustrie intensiv eingesetzt. Diese Aufzählungen sind keineswegs vollständig, sie sollen nur dem Leser die umfangreiche industrielle Nutzung zeigen. Schließlich kann auch ein Lösungsmittel in der chemischen Synthese die Rolle eines aktiven Reaktionspartners besitzen. Diese letztere Eigenschaft ist ebenfalls in lebenden Organismen anzutreffen, wobei dann nicht nur die Ausgangssubstanzen selbst, sondern zusätzlich noch die entstehenden Metaboliten das toxische Potential bestimmen können.
Rainer Braun, Günter Fred Fuhrmann, Wolfgang Legrum, Christian Steffen

3. Karzinogenese

Zusammenfassung
Krebs zählt zu den am meisten gefürchteten Krankheiten. Dies beruht zum einen darauf, daß nur ein Teil der Erkrankungen geheilt werden kann, und zum anderen auf dem hohen Leidensdruck, verbunden mit dem Gefühl, einem unwiderruflichen Schicksal ausgeliefert zu sein. In den westlichen Industrieländern erkrankt etwa jeder vierte an Krebs, und beinahe jeder fünfte stirbt daran (Tab. 11).
Rainer Braun, Günter Fred Fuhrmann, Wolfgang Legrum, Christian Steffen

4. Glossar

Ohne Zusammenfassung
Rainer Braun, Günter Fred Fuhrmann, Wolfgang Legrum, Christian Steffen

Backmatter

Weitere Informationen