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Über dieses Buch

In den Wirtschaftsnachrichten häufen sich die Skandale: von Abzockern, Missmanagement und einem Verlust an Menschlichkeit ist die Rede. Zugleich wachsen mit dem Ruf nach besserer Führung die Herausforderungen an das Management: Schnelligkeit, Ideenreichtum und Leidenschaft – all dies und vieles mehr wird zunehmend gefordert. Lässt sich das eine vermeiden und das andere stärken? „Spitzenleistung durch Leadership“ hat alle Aspekte der Führung im Fokus und beschreibt eine Führungsphilosophie, die den Menschen, das Team und die Organisation in den Vordergrund rückt. Die Autoren stellen das Thema Leadership als ganzheitlichen Ansatz dar und identifizieren vier Felder, in denen Leadership wirksam wird: Führungskräfte, Mitarbeiter, Prozesse sowie Markt und Kunden. Anhand vieler praktischer Beispiele wird deutlich, wie es gelingt, Unternehmenserfolg und Menschenentwicklung gleichermaßen in den Mittelpunkt zu stellen und Wertsteigerung durch Wertschätzung zu erreichen. Ein Grundlagenwerk und Arbeitsbuch für Führungskräfte aller Branchen und Hierarchie-Ebenen, die Leadership-Qualitäten aufbauen wollen – mit zahlreichen Umsetzungstipps.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Leadership geht jeden etwas an: Bausteine wertschätzender Führung

Zusammenfassung
Leadership war bis in die 1980er Jahre des vergangenen Jahrhunderts ein wenig beachtetes Thema. Alle wichtigen wissenschaftlichen Untersuchungen kamen zu dem Schluss, dass der Erfolg eines Unternehmens nur zu einem geringen Teil von Führungskräften bestimmt wird. Stattdessen war man sich sicher, dass Branche und Geschichte eines Unternehmens die maßgeblichen Faktoren für das langfristige Überleben einer Firma darstellen.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

2. Die Kompetenzen und die Persönlichkeit des Leaders

Zusammenfassung
Es ist nützlich, sich als Leader Gedanken zu machen über die Rollen, die Sie als Führungskraft einnehmen. In der Regel sind es mehrere und teilweise durchaus widersprüchliche Erwartungen, die mit diesen Rollen verknüpft sind. Das klassische Beispiel: gestern noch gehörten Sie als Mitarbeiter zu den Leistungsträgern in Ihrer Organisation – heute sollen Sie nach der Ernennung zur Führungskraft plötzlich zukünftige Leistungsträger anleiten.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

3. Die Führungspersönlichkeit und ihre Mitarbeiter: Wie Leader Mitarbeiterpotenziale wecken und Stärken entwickeln

Zusammenfassung
„Man kann nicht nicht kommunizieren“, lautet das erste Axiom des Kommunikationswissenschaftlers Watzlawick (Anleitung zum Unglücklich sein, Aulf. 9, 2010). Es ist mittlerweile Allgemeingut geworden. Der Satz sagt jedoch noch nichts aus über die Qualität der Verständigung untereinander. Mit einer wirksamen Art zu kommunizieren können Sie als Führungspersönlichkeit die Zusammenarbeit mit Ihren Mitarbeitern substantiell fördern. Sie können aber auch mit wenigen Worten oder Sätzen Türen zuschlagen.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

4. Teamführung – das Team leistet mehr als die Summe der einzelnen Teammitglieder

Zusammenfassung
Das ist unsere Arbeitswelt heute: immer schneller und komplexer, viel mehr Möglichkeiten und überall mehr Konkurrenz. Wir könnten diese Liste beliebig verlängern. Keine Frage: Im Alleingang ist eine solche Dynamik längst nicht mehr zu bewältigen. Teamarbeit über Abteilungsgrenzen und sogar Zeitgrenzen hinweg ist die Antwort. Noch fällt es vielen schwer, sich vom Mythos des genialen Einzelgängers zu verabschieden, doch selbst Nobelpreisträger bekennen heute, dass sie ihre Forschungsergebnisse nur mit Hilfe weltweit agierender Teams erzielen konnten.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

5. Mit Leadership, Unternehmenskultur und gelebten Werten zu echter Identifikation

Zusammenfassung
Unternehmenskultur ist in aller Munde. Eine Firma ohne Unternehmenskultur – undenkbar. Doch wenn wir nachfragen, was genau mit dem Begriff gemeint ist, erhalten wir zumeist unbefriedigende und vor allem wenig konkrete Antworten. Ein Leader sollte sich verdeutlichen, was „Kultur“ überhaupt bedeutet und was sie mit Leadership zu tun hat.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

6. Change-Management: Der Leader als Veränderungs-Manager

Zusammenfassung
„Den sicheren Arbeitsplatz, die Lebensstelle gibt es nicht mehr“, sagen international tätige Headhunter. Dies trifft auch für Führungskräfte zu. Die durchschnittliche Verweildauer in der Unternehmensleitung hat sich allein im letzten Jahrzehnt drastisch reduziert. Dass sich die Veränderungsgeschwindigkeit generell potenziert hat, ist eine unvermeidliche Nebenwirkung unseres Informationszeitalters.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

7. Mit Innovations-Management und Kreativität Unternehmensprozesse organisieren

Zusammenfassung
Schon frühzeitig haben kluge Köpfe erkannt, dass die Fähigkeit zur Innovation über Erfolg und Misserfolg eines Unternehmens entscheidet. Joseph Schumpeter hat in seiner Theory of Economic Development (1911) als einer der ersten die Bedeutung der Innovation für die Weiterentwicklung der Wirtschaft beschrieben. Nach Schumpeter wird ein innovativer Unternehmer, der sein Produkt oder seine Dienstleistung als Erster auf den Markt bringt, den größten Erfolg haben. Er wird durch sein neues Produkt oder seine neue Dienstleistung zumindest kurzfristig Monopolist am Markt sein und kann dadurch höhere Gewinne einfahren als die Nachahmer. Innovation wird somit zur Grundlage wirtschaftlichen Erfolges. Auch wenn die Sichtweise, dass nur der erste auf dem Markt erfolgreich sein wird, nicht immer zutrifft, dürfte die Bedeutung von Innovation für die Volkswirtschaft und für das einzelne Unternehmen unumstritten sein.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

8. Prozesse gestalten und verbessern: Der Leader und das Verbesserungs-Management

Zusammenfassung
In Prozessen statt in Abteilungen denken zu lernen, war einer der wichtigsten Paradigmenwechsel der letzten Jahrzehnte. Doch trotz umfangreicher Qualitätssysteme und permanenter Audits ist das Umdenken noch nicht überall angekommen. Symptomatisch dafür sind die immer noch zahlreichen Scharmützel an den Schnittstellen zwischen Bereichen, Abteilungen oder sogar Teams. Leadership setzt genau hier an. Es geht darum, ein größeres Bild vor Augen zu haben, das Ganze zu sehen – und nicht nur viele Einzelteile.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

9. Gesundheitsorientierte Führung: Mit Leadership gegen Burnout und Depression

Zusammenfassung
Bei der Analyse von Krankheitszahlen ist ein erstaunliches Phänomen zu beobachten: Unterschiedliche Berufsgruppen werden unterschiedlich oft krank – und auch bezüglich der geographischen Region gibt es erhebliche Unterschiede. Angeführt werden die Statistiken immer noch von Fabrikarbeitern in nördlicheren und städtischen Regionen. Der Süden und der Südwesten verzeichnen traditionell die geringsten Zahlen. Büroarbeit führt wesentlich seltener zu Krankheit, Fehlzeiten und Abwesenheit. Selbstständige und Unternehmer scheinen kaum zu erkranken. Halten Arbeitsethik und Verantwortung gesund? Gehen diese Menschen trotz Krankheit nicht zum Arzt? Sagt Abwesenheit überhaupt etwas über den Gesundheitszustand eines Menschen aus? Unstrittig ist, dass es einen deutlichen Zusammenhang zwischen einem zufriedenstellenden Arbeitsumfeld und Gesundheit gibt.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

10. Als Führungspersönlichkeit Business, Kunden und den Markt entwickeln

Zusammenfassung
Echte Leadership ist immer konsequent auf den Markt und das Business und vor allem den Kunden ausgerichtet. Als Führungspersönlichkeit müssen Sie in der Lage sein, quasi eine Helikopterperspektive einzunehmen und den ganzen Markt, in dem Ihr Unternehmen tätig ist, zu betrachten. Und Sie müssen fähig sein, das unternehmerische Denken bei allen Mitarbeitern zu wecken und zu fördern.
Christoph Lindinger, Nora Zeisel

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