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Über dieses Buch

Dieses Fachbuch fokussiert auf das sport- und gesundheitstouristische Nachfrageverhalten der "Generation plus". Einer Konsumentengruppe in ihrer zweiten Lebenshälfte, die mit einer großen Neugier in Bezug auf sich selbst und die Welt und einem Plus an Interessen, Anspruch und Kaufkraft ausgestattet ist.
Durch die sich wandelnden soziodemographischen, ökonomischen und klimatischen Rahmenbedingungen ergeben sich auch im Bereich der Freizeit- und Tourismusbranche signifikante Änderungen zu den bisherigen Nachfrage- und Angebotsstrukturen. Destinationen, die sich bereits jetzt mit der wachsenden Zahl reifer Touristen beschäftigen, stellen ihre Weichen in Richtung Zukunft.
Das Buch greift vor dem Hintergrund des demographischen Wandels aktuelle touristische Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen auf, denen sich Destinationen und Anbieter im Sinne der Wettbewerbsfähigkeit stellen müssen. Das Buch richtet sich durch die Symbiose aus Theorie und Praxis im Sinne eines Handlungsleitfadens u.a. an Entscheider und Produktentwickler im touristischen Destinations- und Eventkontext, an Lehrende und Studierende sowie an alle, die eine anregende Lektüre suchen.





Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Grundlagen

Frontmatter

Kapitel 1. Wirtschaftsfaktor Generation plus: veränderte Konsummuster und ökonomische Potenziale

Die Zukunft gehört der Generation plus in Deutschland!
Auf der Grundlage dieser provokanten These wird im folgenden Artikel das Bild einer sich verändernden, einer „neuen“ Altengeneration skizziert, die auf der Grundlage von Bildung, Sozialisation und ihrer ökonomischen Potenz und Ausgabebereitschaft eine gleichermaßen interessante wie herausfordernde Konsumenten- und Touristengruppe darstellt. Neben der quantitativen Einordnung vor dem Hintergrund soziodemographischer Veränderungen in Deutschland wird das Selbst- und Konsumverständnis der zukünftigen älteren Generation beleuchtet. Zudem wird anhand von Beispielen dargestellt, wie und warum sich Einstellungsmuster und Verhaltensweisen der kommenden Altengeneration von denen gegenwärtiger Senioren unterscheiden werden. Zukünftig werden Ältere verstärkt vor dem Hintergrund eines konsumfreudigen Hedonismus als vor einem pathogenetisch-defizitorientierten Hintergrund wahrgenommen und gesellschaftlich wie auch ökonomisch neu einzuordnen sein.
Pamela Heise

Kapitel 2. Regeneration und Erholung im Alter

Effekte von Urlaub auf die Gesundheit
Regeneration und Erholung sind grundlegende Bedürfnisse des Menschen und fundamental, um den Organismus langfristig leistungsfähig und funktionstüchtig zu erhalten. Dabei sind Urlaube und vor allem aktive Urlaube wichtig, um sich für den Alltag zu erholen und neue Energie zu tanken. In diesem Kapitel werden die Effekte von Urlaub auf den Körper, Geist und die soziale Gesundheit näher betrachtet. Für die Regeneration im Alltag ist jedoch mehr nötig als regelmäßige Urlaube. Sport und Bewegung müssen fester Bestandteil des Alltags werden, um dauerhaft positive Effekte auf die Gesundheit zu erzielen. Ein versäumtes Bewegungsprogramm im Alltag kann durch einen aktiven Urlaub jedoch nicht kompensiert werden.
Ingo Froböse, Nadja Tabari

Kapitel 3. Demographie und Epidemiologie als Determinanten des Gesundheitstourismus 2030

Aktuelle demographische und epidemiologische Entwicklungen sind zentrale Determinanten des zukünftigen Gesundheitstourismus. Konkret sind dies Änderungen in der gesellschaftlichen Alterszusammensetzung und damit auch in der Krankheitslast der Bevölkerungsgesundheit. Die Gruppe der älteren chronisch erkrankten Personen wird wachsen, und daraus sind Potenziale für den Gesundheitstourismus ableitbar. Jedoch werden sowohl Reisefähigkeit als auch – motivation im Zuge des Alterungsprozesses beeinflusst, und zu optimistische Prognosen sind daher kritisch zu hinterfragen. Jüngere Ältere werden gesundheitstouristische Angebote vermehrt präventiv nutzen, und somit stellt sich die Frage, ob nicht die heute 35 bis 50jährigen Personen die zentralen Zielgruppen des Gesundheitstourismus 2030 sein werden. Letztlich werden aber nicht nur demographischer und epidemiologischer Wandel, sondern aktuelle gesellschaftliche Prozesse, wie die zunehmende gesellschaftliche Diversität und Bedürfnisse unterschiedlicher Zielgruppen, den Gesundheitsreisemarkt ebenso prägen, wie die Themen Umwelt und Nachhaltigkeit.
Eva Adamer-König, Kai Illing, Frank M. Amort

Kapitel 4. Reisen 2030: Virtual Reality oder Back to the Roots? – Trends und Prognosen für die nahe Zukunft

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Parametern, die Gesellschaft und Lebenswirklichkeit als Umfeld für den Tourismus in 15 bis 20 Jahren prägen werden. Es werden die wichtigsten Trends in der Demographie, Medizin und Technik sowie in Bezug auf den fortschreitenden Klimawandel skizziert. In einer anschließenden Synthese wird eine vorsichtige Prognose unternommen, was die zuvor skizzierten Entwicklungen und Trends für den (Gesundheits- und Sport-)Tourismus in Deutschland zur Mitte des Jahrhunderts bedeuten könnten.
Martina Leicher

Kapitel 5. Regionalbahnen: Grundlage einer generationengerechten Mobilität im ländlichen Raum?

Die Bereitstellung und Finanzierung öffentlicher Verkehrsangebote im ländlichen Raum ist in den letzten Jahren zu einem zunehmend bedeutsamen Thema geworden, das auch die Aufmerksamkeit der Regionalpolitik wieder verstärkt zu finden scheint. Die Folgen des demographischen Wandels mit der sogenannten Überalterung der Bevölkerung dürfte es besonders im ländlichen Raum notwendig machen, über Mobilitätskonzepte nachzudenken, welche auch benachteiligten Bevölkerungsgruppen verbesserte Mobilitätschancen bieten können. Als eine besonders stark umstrittene Strategie sind derzeit Forderungen und Aktionen zur Reaktivierung von stillgelegten Bahnstrecken zu sehen. Am Beispiel der im Jahr 2016 nach langen politischen Konflikten für einen Probebetrieb reaktivierten ostbayerischen Regionalbahnstrecke GotteszellViechtach werden exemplarisch einige Perspektiven und Grenzen von Reaktivierungen aufgezeigt, auch im Hinblick auf Konsequenzen solcher Entwicklungen speziell für eine ‚Generation plus‘.
Martina Hekler

Abenteuer? Aber sicher! Erlebnisorientierung der Generation plus

Frontmatter

Kapitel 6. Erlebnisorientierung einer Urlaubsreise

Unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Generation 60 plus
Dieser Beitrag beschäftigt sich mit dem Erlebnis einer Urlaubsreise unter Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Generation 60 plus. Hierfür wird der Erlebnisbegriff und deren Bedeutung für eine Urlaubsreise beleuchtet sowie ein Modell zur Messung von Erlebnisqualität entwickelt und angewendet. Schließlich geht der Beitrag auf die Besonderheiten der Generation 60 plus hinsichtlich ihrer Bedeutung für die Reisebranche und ihrer Urlaubsbedürfnisse, der Einflussfaktoren auf die Erlebnisqualität einer Urlaubsreise sowie hinsichtlich der daraus abgeleiteten Implikationen zur zukünftigen Gestaltung des Urlaubserlebnisses ein. Der Beitrag untersucht damit das Erlebnis einer Urlaubsreise im Allgemeinen und für die Generation 60 plus im Besonderen sowohl aus theoretischer als auch aus empirischer Perspektive.
Linda Schnorbus

Kapitel 7. Mit allen Sinnen – Gesundheitstourismus mit Erlebnischarakter

In gesättigten Märkten werden Produkte und Dienstleistungen immer austauschbarer; zugleich stellen wir einen Wertewandel mit einem Trend zur Individualisierung und einem wachsenden Interesse an Gesundheitsthemen sowie einer zunehmenden Freizeit- und Erlebnisorientierung fest. Hierin liegt die Grundlage für den Ansatz, Gesundheitstourismus mit Erlebnissen zu verbinden. Das bedeutet, dass der Aufenthalt in einer touristischen Gesundheitseinrichtung, wie zum Beispiel einem Wellness-Hotel, für die Gäste zu einem eindrucksvollen und langen nachwirkenden Erlebnis gestaltet wird. Das lokale touristische Profil und die therapeutischen oder medizinischen Kompetenzen des Anbieters sind die Basis für das gesundheitstouristische Profil. Das Erleben der Destination, der sie umgebenden Natur und die therapeutischen Maßnahmen können sich zu einem besonderen Erlebnis verdichten. Durch die multisensuale Ansprache, das Erlebnis mit allen Sinnen und durch die Interaktion in der Gemeinschaft wird der Aufenthalt zu einer unvergesslichen Erfahrung. Dazu gehört die Inszenierung der Räume genauso wie das, auf den einzelnen Gast abgestimmte Programm mit gesundheitsorientierten und erlebnisorientierten Bausteinen. Die Bedeutung von Erlebnissen im Gesundheitstourismus wird aus dem theoretischen Blickwinkel, aber auch exemplarisch anhand empirischer Beispiele dargestellt.
Ricarda Merkwitz

Kapitel 8. Tourist auf Lebenszeit – Rente und Pflege im Ausland als neuer Trend

Dieser Beitrag befasst sich mit dem stetig wachsenden Trend, spätestens mit dem Renteneintritt Deutschland den Rücken zu kehren und auszuwandern oder alternativ partiell längere Zeit im Ausland zu verbringen. Berücksichtigt und beleuchtet werden Faktoren wie das Einleben in fremde Kulturen, unterschiedliche Wohnbeispiele, die Besonderheiten im außereuropäischen Ausland sowie die relevanten Themen Krankenversicherung, Rentenauszahlung, Steuern und Erbrecht. Wichtige Aspekte und Beweggründe wie Gesundheit, finanzielle Absicherung, Altersarmut und das in Deutschland stark umstrittene Angebot „Pflege im Ausland“ stehen ebenfalls im Fokus. Im Ausblick geht die Autorin auf die Besonderheiten der geburtenstarken Jahrgänge, sich verändernde Wohnformen, lebenslanges Arbeiten sowie zukünftig flexibler gestaltete Lebensmodelle ein.
Petra Lupp

Kapitel 9. Abenteuer plus

Wie die Generation 50+ den Outdoorsport- und Abenteuertourismusmarkt für sich entdeckt
Der Nischenmarkt des Abenteuertourismus erfreut sich zunehmender Beliebtheit.. Dabei geht der Trend immer mehr zu soften Abenteuern, ohne extremes Risiko. Die Generation 50plus wird in Zukunft einen großen Anteil des Deutschen Reisemarktes ausmachen. Auch sie hat diese Form des Tourismus für sich entdeckt und fragt Gruppen- und Individualreisen mit einer Herausforderung und einem emotionalen Erlebnis nach. Dabei wollen sie sich nicht nur jung fühlen, sondern auch eine Abwechslung vom monotonen Alltag erleben. Die Motive sind vielfältig und umfassen auch gesundheitliche Aspekte die durch abenteuertouristische Angebote positiv beeinflusst werden. Um die Zielgruppe im Marketing richtig anzusprechen bedarf es eine authentische, emotionale und informative Ansprache. Hauser Exkursionen oder der Baumwipfelpfad im bayerischen Wald sind gute Praxisbeispiele für erfolgreiche Abenteuertouristische Angebote in Deutschland. Die Nachfrage nach Abenteuertourismus wird weiter zunehmen und wird gerade bei der Generation 50 plus immer mehr an Bedeutung gewinnen. Dies sollte als große Chance durch die deutsche Tourismusindustrie gesehen werden.
Manuel Sand

Gesundheits- und Sporttourismusangebote für die konsumfreudige ältere Generation

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Kapitel 10. Aktiv- und Gesundheitstourismus: Begriffe – Motivlagen – Ausprägungen

Dieser Beitrag bietet einen Überblick über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft für den Tourismus sowie die möglichen Schnittstellen zum Aktivtourismus. Es werden historische sowie aktuelle Entwicklungen der Gesundheitswirtschaft aufgezeigt und die Verflechtung mit dem demografischen Wandel, welcher mit einem Wertewandel einhergeht, dargestellt. Um ein Verständnis für die unterschiedlichen Ausprägungen des Gesundheits- und Aktivtourismus zu schaffen, werden diese nachfolgend vorgestellt und anhand der aktuellen Marktzahlen quantifiziert. Um zu verdeutlichen, welche Angebotsformen für die Generation 50 + am bedeutsamsten sind, werden die Motivlagen in beiden Bereichen analysiert und abschließend erläutert, wie zielgruppenspezifische Aktivangebote mit gesundheitlichem Mehrwert geschaffen werden können.
Heinz-Dieter Quack, Felix Wölfle

Kapitel 11. Bergwandern für die Generation plus

Schätzungen zufolge gibt es weltweit ca. 100 Mio. Bergtouristen, von denen ungefähr 15 % älter als 60 Jahre sind. Vor allem dem Wandern im hügeligen Gelände und dem klassischen Bergwandern werden die besten gesundheitlichen Wirkungen zugesprochen: Puls- und Blutdruckreduktion, Tonisierung des Nervensystems, Optimierung der Vitalkapazität. Andererseits drohen kardiale Gefahren durch die Kombination von Höhenexposition und körperlicher Anstrengung. So sollten sich (ältere/ungeübte) Senioren ganzjährig mit Wandern/Nordic Walking im Flachland und/oder Mittelgebirge auf das Bergwandern vorbereiten und zudem eine Anpassungszeit von bis zu 3 Tagen im Gebirge einhalten (hierbei: langsames Tempo, Höhendifferenzen max. 100–300 m, „Eingehtour“). Die adäquate Ausrüstung ist essentiell (u. a. verstellbare Wanderstöcke, ggf. Sporthandschuhe, Funktionskleidung, Bergschuhe, Sonnenschutz, Wanderrucksack mit benötigten Medikamenten und Verbandsmaterial, Wechselbekleidung, Regenzeug, Mobiltelefon etc.).
Christoph Raschka, Rüdiger Preiß

Good-Practice-Beispiele: Hotels und Destinationen adaptieren ihre Angebote

Frontmatter

Kapitel 12. Gesundheitstourismus im Zeitalter von Digitalisierung und demographischem Wandel – Ein- und Ausblicke aus Sicht der Praxis

Die nachfolgenden Kapitel befassen sich mit Gesundheitstourismus im Kontinuum von Alltag und auf Reisen. Bedürfnisse und Motivlagen von gesundheitsorientierten Menschen werden dargelegt und es wird aufgezeigt, welche Herausforderungen und Potenziale die Kombination von Gesundheit und Tourismus mit sich bringen. Genauer wird zudem darauf eingegangen, wie sich der Gesundheitstourismus in den letzten zehn Jahren in der Praxis verändert hat und welche Fragestellungen damit einhergehen. Darüber hinaus werden Entwicklungen und Dimensionen der Digitalisierung im Tourismus vertieft betrachtet, Chancen und Risiken vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung näher beleuchtet und die Herausforderungen für das Marketing gesundheitstouristischer Angebote und Produkte beschrieben. Abschließend werden Szenarien für den Gesundheitstourismus von morgen dargestellt.
Nicolaus Prinz

Kapitel 13. Kleingedrucktes ganz groß geschrieben

Was die Hotellerie wissen muss, um für die Kundengruppe 50 + attraktiv zu sein, kann man in der Praxis ganz einfach anwenden. Erfahrungen aus dem täglichen Geschäft und Umfragen geben den Gastgebern eine Vorstellung davon, wie man im idealen Fall mit dieser Zielgruppe umgehen sollte, damit diese als zufriedene Gäste gerne wiederkommen. Dieser Aufwand lohnt sich, denn er kann für den Hotelier einen neuen Kundenkreis langfristig erobern, ohne gleich große Investitionen tätigen zu müssen. Service, Achtsamkeit und Freundlichkeit stehen für die Best-Ager-Reisenden an erster Stelle. Denkanstöße und ein Leitfaden für die Praxis an der Gästefront.
Carsten Huth

Kapitel 14. Urlaub für Allergiker – wie sich touristische Destinationen auf diese wachsende Zielgruppe einstellen können

Das Thema „Urlaub für Allergiker“ hat für die Tourismusbranche besondere Relevanz, da im Jahr 2030 jeder zweite Gast ein Allergiker sein wird und immer häufiger auch ältere Menschen unter teilweise schweren allergischen Erkrankungen leiden. Daneben sind auch Geschäftsreisende mit Allergien auf der Suche nach geeigneten Unterkünften im meist städtischen Umfeld. Aufgrund des klimatischen Wandels lässt sich schon jetzt, zunehmend stärker jedoch in den nächsten Jahrzehnten, eine zeitliche Ausdehnung der Pollensaison sowie eine Zunahme der Pollenkonzentration feststellen. Im häuslichen Umfeld haben sich viele Betroffene mit ihrer Allergie arrangiert. Sie sind aber im Urlaub darauf angewiesen, dass der Gastgeber ihnen den Aufenthalt so angenehm und allergiearm wie möglich machen kann. Inzwischen zertifizieren mehrere unabhängige Institutionen allergikergerechte Unterkünfte und Regionen. Durch eine entsprechende Zertifizierung können sich für allergikergerechte Destinationen Wettbewerbsvorteile ergeben.
Michaela Axt-Gadermann

Kapitel 15. SalzburgerLand wirkt – Eine Urlaubsdestination geht neue Wege im Gesundheitstourismus

Das SalzburgerLand ist für viele der Inbegriff von natürlicher Schönheit, Erholung und Genuss, Auszeit und aktive Entspannung sowie gelebter Traditionen. „Hier kommt zusammen, was zusammen gehört: Eine atemberaubend schöne Landschaft mit unendlich vielen Möglichkeiten trifft auf aktive Menschen, die etwas für ihr Wohlbefinden und ihre Gesundheit tun wollen“ (Stein, Natürlich gesund und munter – Reisen, Fink, 2016, S. 6). Seit Herbst 2013 geht die Landestourismusorganisation mit dem Leuchtturmprojekt „Alpine Gesundheitsdestination SalzburgerLand“ neu Wege im Gesundheitstourismus. Als Kernaufgabe wird hierbei die Vermarktung bestehender Produkte hinsichtlich eines geschäftsfeldübergreifenden, gesundheitsnutzenorientierten Produktmarketings verstanden. Als Produktfokus gelten klar medizinisch-orientierte Präventions- bzw. therapeutische Angebote, gepaart mit klassischen Wellness- und Thermen-Angeboten. Darauf aufbauend soll das SalzburgerLand in Zukunft als DIE „Alpine Gesundheitsregion“ etabliert werden.
Anita Bott

Kapitel 16. Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030

Dieser Beitrag beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Klimawandels auf den Österreichischen Tourismus, die in der Studie „Klimawandel und Tourismus in Österreich 2030“ fokussiert wurden. Darin sind die Chancen und Risiken für den Sommer- und Wintertourismus sowie für die einzelnen Nachfragesegmente (z. B. Alpin-/Bergtourismus, Städtetourismus, Gesundheitstourismus) detailliert dargestellt. Den touristischen Partnern und Leistungsträgern in Österreich – von der betrieblichen, regionalen bis zur nationalen Ebene – wurde damit eine fundierte bzw. praxisnahe zukunftsgerichtete Unterlage zur Verfügung gestellt. In diesem Beitrag werden die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Studie aufbereitet, wobei ergänzende Informationen bezüglich der „Generation plus“ zu dieser Thematik einfließen.
Volker Fleischhacker

Kapitel 17. Bad Kissingen zwischen Tradition und Innovation – Deutschlands bekanntester Kurort auf dem Weg zu einer Destinationsmarke?

Der vorliegende Beitrag befasst sich mit der Positionierung des bayerischen Staatsbades Bad Kissingen im Hinblick auf die sich künftig verändernden Ansprüche der Generation plus und der Frage, ob der traditionelle Kurort es schaffen kann, mithilfe innovativer Marketingideen in den Köpfen der Zielgruppe zur Marke zu werden. Hierbei wird herausgearbeitet, dass dazu ein umfängliches Gesamtmarketingkonzept notwendig ist, in welches eine klar differenzierbare Positionierung in einem der wichtigsten Angebotssegmente, dem Medizin- und Gesundheitstourismus, eingebettet sein muss. An Beispielen wird gezeigt, wie mit innovativen Marketingideen, z. B. mit touristischer Inszenierung, im Wettbewerb der Destinationen Markenkontaktpunkte genutzt werden, um die relevante Zielgruppe der Generation plus zu erreichen. Zum Schluss werden die notwendigen Voraussetzungen erläutert, die zur langfristig erfolgreichen Markenführung erforderlich sind, um die Kurstadt für die Zukunft im Jahr 2030 wettbewerbsfähig zu machen.
Frank Oette

Kapitel 18. Das Urlaubsmotiv Gesundheit als Weichensteller für Destinationsmanager

Der Beitrag befasst sich mit den strategischen Maßnahmen, die Destinationsmanager im Hinblick auf den demographischen Wandel hin zu einer immer älteren, aber auch immer mobileren Gesellschaft ergreifen müssen. Bereits heute gehört der weit gefasste Reiseanlass „etwas für die Gesundheit tun“ zu den wichtigsten Entscheidungskriterien für oder gegen eine Destination. Produktseitig müssen Destinationsmanager daher Anpassungen an das Angebot vornehmen, um die Erwartungen der Nachfrager heute und vor allem in der Zukunft zu treffen oder besser zu überbieten. Die Region Bayreuth hat dafür bereits vor einigen Jahren die Weichen hin zur Gesundheitsregion Bayreuth gestellt.
Manuel Becher

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