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12.05.2020 | Sportwagen | Nachricht | Onlineartikel

McLaren treibt Elektrifizierung mittels Leichtbau voran

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

McLaren setzt auf Leichtbau, um Effizienz und Leistung seiner Sportwagen weiter zu steigern. So könnten Sportwagen mit Hybridtechnik entwickelt werden. Reine Elektroautos oder ein SUV soll es vorerst nicht geben.

Um die Hybridisierung oder Elektrifizierung des Sportwagen-Antriebsstrangs umsetzen zu können, ist laut McLaren eine weitere Reduzierung des Fahrzeuggewichts nötig. Der Sportwagen-Hersteller wolle das "weight race" gewinnen, so Mike Flewitt, Chief Executive Officer von McLaren Automotive. "Wir sind bereits heute führend in unserer Klasse und setzen uns dafür ein, das Gewicht weiter zu verringern, um die Effizienz und Leistung der Hybridmodelle, die bis 2025 eingeführt werden sollen, bestmöglich zu maximieren" führt Flewitt weiter aus. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch zukünftig Karbonfaser-Karosseriestrukturen sowie -komponenten.

Einen rein elektrisch angetriebenen Sportwagen plant McLaren aufgrund des hohen Gewichts derzeit nicht. Laut McLaren würde das Gewicht eines elektrischen Senna um 700 Kilogramm auf zwei Tonnen steigen. "Damit ließe sich die Brems- und Kurvenperformance eines Senna nicht realisieren", erklärt McLaren-COO Jens Ludmann der Zeitschrift "Auto Motor und Sport". Auch der Produktion eines SUV wurde eine Absage erteilt. "Mit einer Jahresproduktion zwischen 4000 und 6000 Fahrzeugen können wir exklusiv bleiben. Dabei fokussieren wir uns auf Sportwagen mit unterschiedlichen Charakteren", so Ludmann.

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