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Über dieses Buch

Sprachdialogsysteme im Automobil bieten die sprachliche Kontrolle über Telefon, Navigationssystem, Medienspieler und andere Geräte im Automobil. Dieses Buch gibt Aufschluss über die Funktionsweise entsprechender Systeme, zeigt die Technologie dahinter sowie neue Ansätze.

Zur Modellierung von Sprachdialogen werden Methoden sehr unterschiedlicher Disziplinen wie der Ingenieurswissenschaften, Informatik, Linguistik und Psychologie benötigt. Dem Autor gelingt es, für die Modellierung von Sprachdialogen einen Bogen über diese Disziplinen zu spannen; er vereinigt die wichtigsten Erkenntnisse der jeweiligen Gebiete in einer Entwicklungsumgebung. Das Buch vermittelt die Grundlagen und hebt nicht auf Spezialfälle ab. Einzig die Implementierung beruht auf gründlich eingeführten proprietären Technologien.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die natürlichsprachliche dialogische Kommunikation mit Maschinen ist bereits seit langer Zeit ein Traum der Menschheit. Nie mehr müssten Gebrauchsanleitungen gelesen werden; Videorekorder, Waschmaschinen und andere nützliche Helfer würden ganz einfach auf die per Sprache vorgetragenen Wünsche ihrer Benutzer reagieren und gegebenenfalls nachfragen, wenn sie etwas nicht verstanden haben. Im Idealfall sollte dann auch irgendwann die Kommunikation mit dem eigenen PC so einfach sein, wie die mit dem legendären Bordcomputer auf dem Raumschiff Enterprise.

Stefan W. Hamerich

2. Grundlagen der Dialogtheorie

In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen dieses Werkes gelegt.Dabei werden die grundlegenden Begriffe der Dialogtheorie, wie sie in diesem Buch Verwendung finden, definiert. Diese Definitionen dienen den nachfolgenden Kapiteln als Basis.

Stefan W. Hamerich

3. Sprachdialogsysteme im Automobil

Dieses Werk beschäftigt sich mit Sprachdialogsystemen im Automobil, die (wie bereits in Abschnitt 2.4.5 erwäahnt wurde) eine absolute Sonderform unter den Sprachdialogsystemen darstellen. Da Dialogsysteme im Kfz zudem in der Lehre und Literatur kaum betrachtet werden, wird in diesem Kapitel der Stand der Technik von Dialogsystemen im Automobil beschrieben. Damit schafft dieses Kapitel die technischen Grundlagen dieses Werkes.

Stefan W. Hamerich

4. Benutzerfreundliche Sprachdialoge im Automobil

Nachdem nun die theoretischen Grundlagen für Sprachdialoge dargestellt sind und auch die technischen Rahmenbedingungen für serverbasierte und eingebettete Dialogsysteme eingeführt wurden, geht es in diesem Kapitel um die Benutzung dieser Systeme. Da Dialogsysteme als Mensch-Maschine-Schnittstelle gedacht sind, müssen sie auch von Menschen bedient werden können. Es sollte also das Ziel sein, eine möglichst gut benutzbare Schnittstelle für den Menschen zu schaffen, also eine hohe

Benutzerfreundlichkeit

zu erreichen. Da dieser Begriff allerdings sehr allgemein erscheint, wird in diesem Abschnitt zuerst eine genaue Definition des Begriffs für die weitere Verwendung in diesem Buch vorgenommen. Anschließend werden verschiedene Ansätze für benutzerfreundliche Dialoge diskutiert und deren Einsatzmöglichkeit im Feld der Sprachbedienung erürtert. Abschließend werden verschiedene Maximen für benutzerfreundliche Dialoge im Automobil definiert.

Stefan W. Hamerich

5. Beschreibung von Sprachdialogen

Wie bereits in Abschnitt 2.4 erwähnt, wird der Ablauf eines Sprachdialogs in einem Dialogmodell festgehalten. Um aber Sprachdialoge mit einem Dialogsystem ablaufen zu lassen, muss dieses Dialogmodell in maschinenlesbarer Form vorliegen. Üblicherweise wird daher das Dialogmodell mittels einer Programmiersprache erstellt und dann von einem Interpreter oder Compiler interpretiert bzw. ausgeführt. Ursprünglich wurden fär Sprachdialoge normale, bereits vorhandene Sprachen verwendet, bevor auch hier eine Spezialisierung einsetzte und spezielle Dialogbeschreibungssprachen entwickelt wurden.

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Stefan W. Hamerich

6. Teilautomatisierte Modellierung von Dialogen

Wie bereits in der Einleitung dargestellt wurde, ist es das Ziel dieses Werkes, die Methoden der verschiedenen in den vorangegangenen Kapiteln beschriebenen Ebenen des Schichtenmodells in ein Werkzeug zu vereinen. Auch die Vereinigung von Dialogsicht (Dialogmodell) und Erkennungssicht (Grammatik) ist dabei angestrebt. In diesem Abschnitt soll der Bedarf für ein solches neues Werkzeug aufgezeigt werden.

Stefan W. Hamerich

7. Das Entwicklungswerkzeug DiaGen

Wie bereits im vorherigen Kapitel festgestellt wurde, gibt es kein Werkzeug, welches alle Ebenen des Schichtenmodells in sich vereint. Daher wurde im Rahmen des vorliegenden Werkes ein eigenes Werkzeug konzipiert und entwickelt, welches nicht nur eine einfachere und schnellere Codierung erlaubt, sondern auch durch die Vermeidung von grundsätzlichen Designfehlern auf der kommunikativen und sprachlichen Ebene eine Hilfestellung für den Entwicklerist.

Stefan W. Hamerich

8. Proaktiver TMC-Dialog

In diesem Kapitel wird der mit Hilfe desWerkzeugs DiaGen erstellte proaktive TMC-Dialog vorgestellt. Da diese Art von Dialogen bisher nicht im Produkt zu finden ist, wird nach der Erklärung der technischen Grundlagen der Stand der Technik aus aktuellen Kraftfahrzeugen behandelt. Anschließend werden die grundlegenden Ideen für den neuen Dialogansatz vorgestellt. Danach werden die für die Erstellung und Simulation notwendigen zusätzlichen Komponenten illustriert. Dann wird die Vorgehensweise zur Erstellung des Dialogs mittels DiaGen behandelt. Im Anschluss wird die Grundlage für die Evaluation dieser Dialoge gelegt, um danach die durchgeführte Evaluation mit ihren Ergebnissen zu beschreiben.

Stefan W. Hamerich

9. Zusammenfassung und Ausblick

Im vorliegenden Werk wurde nachgewiesen, dass die verschiedenen Methoden der im Schichtenmodell aus Abschnitt 1.3 enthaltenen Disziplinen in einem Entwicklungswerkzeug vereinigt werden können. Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse dieses Werkes erfolgt im nachfolgenden Abschnitt. Anschließend wird ein Ausblick auf zukünftig zu kläarende Fragen sowie neue Entwicklungen gegeben.

Stefan W. Hamerich

Backmatter

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