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2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

4. Der Interim Manager in Familienunternehmen

Ein Erfolgsmodell für den unternehmerischen Wandel? – Ein Praxisbericht

verfasst von: Thorsten Grobler

Erschienen in: Chefsache Interim Management

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Rahmenbedingungen für Familienunternehmen ändern sich dramatisch und schnell. Wertewandel, Globalisierung, Demografie oder Digitalisierung sind nur einige Faktoren, die den Veränderungsdruck für Unternehmer immer weiter erhöhen. Selbst die sogenannten Hidden Champions stellen sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit ihres Geschäftsmodells. Fakt ist: Familienunternehmen, die auch in der nächsten Generation noch erfolgreich sein möchten, müssen sich auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen. Nur der erfolgreiche unternehmerische Wandel sichert die Zukunft von Familienunternehmen. Transformation, Nachfolge, Krise und Wachstum stellen für Unternehmer komplexe Veränderungssituationen dar, die ohne externe Unterstützung oftmals nicht gemeistert werden können. Deshalb nutzen Familienunternehmer immer öfter das Instrument Interim Management. Der Einsatz eines professionellen Interim Managers gilt inzwischen als Erfolgsmodell für den unternehmerischen Wandel von Familienunternehmen.
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Fußnoten
1
In diesem Zusammenhang wird häufig der Begriff VUCA verwendet. Dieser steht für Volatility, Uncertainty, Complexity und Ambiguity. „Der Begriff VUCA fasst die Herausforderungen zusammen, denen sich Unternehmen in einer zunehmend digitalisierten Welt stellen müssen.“ (Quelle: www. http://​www.​business-wissen.​de/​artikel/​digitalisierung-was-bedeutet-vuca/​ abgerufen am 18.03.2017).
 
2
Agilität wird definiert als „… die Fähigkeit einer Organisation, flexibel, aktiv, anpassungsfähig und mit Initiative in Zeiten des Wandels und Unsicherheit zu agieren.“ (Quelle: http://​www.​onpulson.​de/​lexikon/​agilitaet, abgerufen am 22.02.2017).
 
3
Mit dem Begriff ‚Mergers and Acquisitions (M&A)‘ wird i. d. R. eine Fusion oder eine Verschmelzung zweier Unternehmen zu einer rechtlichen und wirtschaftlichen Einheit (Merger) bzw. der Erwerb von Unternehmenseinheiten oder eines ganzen Unternehmens (Acquisition) bezeichnet“ (Quelle: http://​wirtschaftslexik​on.​gabler.​de/​Definition/​mergers-acquisitions.​html, abgerufen am 18.03.2017).
 
4
Finanzierung mit Hybridkapital. Sie bezieht ihre Position zwischen dem stimmberechtigten Eigenkapital und dem erstrangigen Fremdkapital. Eine Mezzanine‐Finanzierung enthält sowohl Eigenschaften der Eigen‑ wie auch der Fremdkapitalfinanzierung“ (Quelle: http://​wirtschaftslexik​on.​gabler.​de/​Definition/​mezzanine-finanzierung.​html, abgerufen am 17.03.2017).
 
5
Dies ist eine oftmals verwendete Bezeichnung für einen Sanierungsgeschäftsführer und ist die Abkürzung für Chief Restructuring Officer.
 
6
Durch das ESUG werden dem Schuldner weitere Möglichkeiten eröffnet, die Vorbereitung und Durchführung des Insolvenzverfahrens eigenverantwortlich auszugestalten. ESUG‐Verfahren nennt man die Einleitung eines Sonder‐Insolvenzverfahren mit dem Ziel, das Unternehmen unter einem Schutzschirm nach § 270b InsO oder im Rahmen einer Eigenverwaltung nach § 270a InsO über einen Insolvenzplan zu sanieren und das Verfahren von Anfang an gemeinsam mit den wichtigsten Gläubigern im Rahmen eines sog. vorläufigen Gläubigerausschusses nach §§ 21, 22a InsO zu gestalten und mitzubestimmen. Dazu gehört insbesondere das Recht zum Vorschlag eines bestimmten Insolvenzverwalters gem. § 56a InsO.“ (Quelle: Bundesverband ESUG e. V. http://​www.​bv-esug.​de/​service/​faqs-esug /abgerufen am 19.03.2017).
 
Literatur
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Metadaten
Titel
Der Interim Manager in Familienunternehmen
verfasst von
Thorsten Grobler
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-18051-5_4

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