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2014 | OriginalPaper | Buchkapitel

27. Die Chancen neuer und etablierter Anbieter im Smart Market

verfasst von : Helmut Edelmann

Erschienen in: Smart Market

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Etablierte EVU und Stadtwerke machen einen Kulturwandel durch und müssen eine ausgeprägte Innovationskultur entwickeln, um aus ihrer guten Ausgangsposition im Smart Market heraus erfolgreich Geschäftsmodelle entwickeln zu können. Ansonsten besteht für sie die Gefahr – ähnlich wie im Bereich der dezentralen Erzeugung –, die intelligenten Märkte an neue Anbieter zu verlieren. Für neue und für etablierte Anbieter gilt gleichermaßen, enger und fokussierter bei der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zusammenzuarbeiten. In einem Umfeld, in dem der Spielraum für Innovationen durch permanente Eingriffe in die Gesetzgebung und Regulierung limitiert werden, besteht für alle Marktteilnehmer nur die Chance, über konzertierte Aktionen gemeinsam neue Märkte und damit neue erfolgreiche Geschäftsmodelle zu entwickeln. Konzertierte Aktionen unter Einbindung und Bündelung vielfältiger Interessen aus verschiedenen Branchen – auch zwischen Wettbewerbern (Coopetition) –, in denen die Beteiligten vermeintliche kurzfristige Nachteile zurückstellen müssen. Denn diesen vermeintlichen Nachteilen stehen langfristig größere Vorteile entgegen – nämlich die Entwicklung neuer, in der Energiewirtschaft dringend benötigter Wachstumsmöglichkeiten, die der Smart Market zweifelsohne bietet.

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Fußnoten
1
Vgl. Bundesnetzagentur (2011, S. 6).
 
2
Bundesnetzagentur (2011, S. 12).
 
3
Bundesnetzagentur (2011, S. 6).
 
4
ZVEI/BDEW (2012, S. 6).
 
5
Vgl. Edelmann (2013, S. 11 ff.).
 
6
Vgl. Memoori Research (2012).
 
7
Vgl. BDEW (2013).
 
8
Vgl. BDEW (2013).
 
9
Bundesministerium der Justiz 2013, § 25a Abs. 2 ARegV.
 
10
Vgl. Stronzik (2011, S. 1).
 
11
Bundesministerium der Justiz 2012, § 21d EnWG.
 
12
Vgl. dazu BSI-CC-PP-0073 sowie BSI TR-03109.
 
13
Messsystemverordnung 2013, § 3 Abs. 1d MsysV-E.
 
14
Vgl. VDE (2013).
 
15
Vgl. hierzu und im Folgenden: Ernst & Young (2013, S. 132 ff.).
 
16
Vgl. Strese et al. (2010).
 
17
Vgl. DESTATIS (2010).
 
18
Vgl. RWE (2013).
 
19
Vgl. BITKOM (2008).
 
20
Vgl. Strese et al. (2010).
 
21
Vgl. Becks et al. (2010, S. 7 ff.).
 
22
Vgl. DESTATIS (2011, S. 8).
 
23
Vgl. dazu DKE im VDE/DIN (2012).
 
24
Vgl. Ernst & Young (2011).
 
25
Bei diesem Kapitel handelt es sich um eine Zusammenfassung der Ergebnisse einer globalen Studie von Ernst & Young. Im Rahmen der Studie wurden in insgesamt 12 Ländern (Australien, Canada, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Norwegen, Schweden, Spanien, USA) Gruppendiskussionen mit privaten Endverbrauchern sowie Interviews mit Entscheidungsträgern führender Energieversorgungsunternehmen (EVU) durchgeführt; vgl. Edelmann 2011.
 
26
Vgl. hierzu und den folgenden Ausführungen: Ernst & Young (2010).
 
27
Natürlich unter Beachtung der einschlägigen Unbundlingvorschriften.
 
28
Faure (2006).
 
29
So befindet sich kein Energieversorgungsunternehmen unter den Top-100-Marken weltweit. Vgl. dazu Interbrand 2013.
 
30
Vgl. dazu Edelmann (2011).
 
31
Basierend auf den Empfehlungen zu einem Rollout in der KNA von Ernst & Young.
 
32
Momentan werden rund 97 % aller Zählpunkte vom Verteilnetzbetreiber als Messstellenbetreiber betreut.
 
33
ServiceBarometer (2013).
 
34
Vgl. dazu Edelmann (2011).
 
35
Vgl. hierzu und im Folgenden Edelmann (2013).
 
Literatur
Zurück zum Zitat BDEW: BDEW-Roadmap – Realistische Schritte zur Umsetzung von Smart Grids in Deutschland, Berlin (Februar 2013) BDEW: BDEW-Roadmap – Realistische Schritte zur Umsetzung von Smart Grids in Deutschland, Berlin (Februar 2013)
Zurück zum Zitat Becks, T., et al.: Intelligente Heimvernetzung. Komfort – Sicherheit – Energieeffizienz – Selbstbestimmung, VDE-Positionspapier, Frankfurt a. M. (Januar 2010) Becks, T., et al.: Intelligente Heimvernetzung. Komfort – Sicherheit – Energieeffizienz – Selbstbestimmung, VDE-Positionspapier, Frankfurt a. M. (Januar 2010)
Zurück zum Zitat BITKOM: Studienreihe zur Heimvernetzung (2008) BITKOM: Studienreihe zur Heimvernetzung (2008)
Zurück zum Zitat Bundesministerium der Justiz: Anreizregulierungsverordnung vom 29. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2529), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 14. August 2013 (BGBl. I S. 3250) geändert worden ist. Bonn (2013) Bundesministerium der Justiz: Anreizregulierungsverordnung vom 29. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2529), die zuletzt durch Artikel 4 der Verordnung vom 14. August 2013 (BGBl. I S. 3250) geändert worden ist. Bonn (2013)
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Zurück zum Zitat Bundesnetzagentur: „Smart Grid“ und „Smart Market“. Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur zu den Aspekten des sich verändernden Energieversorgungssystems, Bonn (Dezember 2011) Bundesnetzagentur: „Smart Grid“ und „Smart Market“. Eckpunktepapier der Bundesnetzagentur zu den Aspekten des sich verändernden Energieversorgungssystems, Bonn (Dezember 2011)
Zurück zum Zitat DESTATIS: Demografischer Wandel in Deutschland (2011) DESTATIS: Demografischer Wandel in Deutschland (2011)
Zurück zum Zitat DESTATIS: Durchschnittliche Energiekostenverteilung im Haushalt (2010) DESTATIS: Durchschnittliche Energiekostenverteilung im Haushalt (2010)
Zurück zum Zitat Deutsche, Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE im VDE/DIN): Die deutsche Normungs-Roadmap AAL (= Ambient Assisted Living), Januar 2012 Deutsche, Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE im VDE/DIN): Die deutsche Normungs-Roadmap AAL (= Ambient Assisted Living), Januar 2012
Zurück zum Zitat Edelmann, H.: Stadtwerkestudie 3.0 2013 – Coopetition: Neue Geschäftsfelder in der Energiewende erfolgreich erschließen. Ernst & Young, Düsseldorf (2013) Edelmann, H.: Stadtwerkestudie 3.0 2013 – Coopetition: Neue Geschäftsfelder in der Energiewende erfolgreich erschließen. Ernst & Young, Düsseldorf (2013)
Zurück zum Zitat Edelmann, H.: Smart – Was Kunden wollen. Düsseldorf (2011) Edelmann, H.: Smart – Was Kunden wollen. Düsseldorf (2011)
Zurück zum Zitat Ernst & Young: Kosten-Nutzen-Analyse für einen flächendeckenden Einsatz von intelligenten Zählern. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (2013) Ernst & Young: Kosten-Nutzen-Analyse für einen flächendeckenden Einsatz von intelligenten Zählern. Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (2013)
Zurück zum Zitat Ernst & Young: The Rise of Smart Customers. How Consumer Power Will Change The Global Power and Utilities Business (2011) Ernst & Young: The Rise of Smart Customers. How Consumer Power Will Change The Global Power and Utilities Business (2011)
Zurück zum Zitat Ernst & Young: Seeing Energy Differently (2010) Ernst & Young: Seeing Energy Differently (2010)
Zurück zum Zitat Faure, S.C.: Was macht Innovation erfolgreich? (2006) Faure, S.C.: Was macht Innovation erfolgreich? (2006)
Zurück zum Zitat Interbrand: Best Global Brands (2013) Interbrand: Best Global Brands (2013)
Zurück zum Zitat Strese, H., et al.: Smart Home in Deutschland – Untersuchung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zum Programm Next Generation Media (NGM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT. (Mai 2010) Strese, H., et al.: Smart Home in Deutschland – Untersuchung im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung zum Programm Next Generation Media (NGM) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie, Institut für Innovation und Technik (iit) in der VDI/VDE-IT. (Mai 2010)
Zurück zum Zitat Stronzik, M.: Zusammenhang zwischen Anreizregulierung und Eigenkapitalverzinsung – IRIN Working Paper im Rahmen des Arbeitspakets: Smart Grid-gerechte Weiterentwicklung der Anreizregulierung. WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH, Bad Honnef (Juli 2011) Stronzik, M.: Zusammenhang zwischen Anreizregulierung und Eigenkapitalverzinsung – IRIN Working Paper im Rahmen des Arbeitspakets: Smart Grid-gerechte Weiterentwicklung der Anreizregulierung. WIK Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH, Bad Honnef (Juli 2011)
Zurück zum Zitat ZVEI/BDEW: Smart Grids in Deutschland – Handlungsfelder für Verteilnetzbetreiber auf dem Weg zu intelligenten Netzen. Berlin (März 2012) ZVEI/BDEW: Smart Grids in Deutschland – Handlungsfelder für Verteilnetzbetreiber auf dem Weg zu intelligenten Netzen. Berlin (März 2012)
Metadaten
Titel
Die Chancen neuer und etablierter Anbieter im Smart Market
verfasst von
Helmut Edelmann
Copyright-Jahr
2014
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-02778-0_27