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2018 | OriginalPaper | Buchkapitel

5. Die Digitalisierungsnotwendigkeit – „Systems Engineering“

verfasst von: Raimund Schlotmann

Erschienen in: Digitalisierung auf mittelständisch

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Zusammenfassung

Im Kap. 5 steigt das Buch in den zweiten Teil und damit in konkrete Handlungsempfehlungen ein. Damit ein Unternehmen seine Produkte in digitalisierte Produkte wandeln kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Eine dieser Voraussetzungen ist die Methode Systems Engineering. Systems Engineering ist nicht neu. Es bekommt aber in Zeiten der Digitalisierung eine neue Relevanz und mehr Praxisbezug. Die heute noch oft als Inseln agierenden Bereiche Mechanik, Elektrik, Elektronik und Informatik müssen in Zukunft wesentlich stärker und vor allem strukturierter zusammenarbeiten. Denn was geschieht, wenn sich Produktzyklen verkürzen? Wenn mehr und mehr Produktanteile in Software wandern und dort viel schneller angepasst werden können? Wenn wesentliche und differenzierende Produkteigenschaften immer stärker aus einem Mix von Mechanik, Elektrik, Elektronik und Software oder sogar Services entstehen? Die Komplexität steigt! Wir dürfen Systems Engineering aber nicht als etwas Großes, Neues und Overhead verstehen, sondern als eine Änderung der Arbeitsweise. Systems Engineering muss im Kontext Digitalisierung nicht technisch strukturgebend verwendet werden, sondern führend über die für das Geschäftsmodell wesentlichen Abhängigkeiten der Disziplinen Mechanik, Elektrik, Elektronik und Software. Diese Abhängigkeiten sind wiederum bestimmt durch die vorher definierte Ziel-Value-Proposition. So wird Systems Engineering zu Collaborative Systems Engineering.
Metadaten
Titel
Die Digitalisierungsnotwendigkeit – „Systems Engineering“
verfasst von
Raimund Schlotmann
Copyright-Jahr
2018
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-55737-2_5

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