Digital Business
Analysen und Handlungsfelder in der Praxis
- Open Access
- 2021
- Open Access
- Buch
- Herausgegeben von
- Prof. Dr. Jochen Schellinger
- Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski
- Prof. Dr. Ingrid Kissling-Näf
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Dieses Open-Access-Fachbuch beleuchtet empirische und theoretische Aspekte der Digitalisierung der Wirtschaft aus der Perspektive verschiedener Managementbereiche. Der Megatrend Digitalisierung ist zu einem dominierenden Einflussfaktor für die Entwicklung der Unternehmen geworden. In zunehmendem Maße werden nicht nur die Strategien der Unternehmen digitaler, sondern sämtliche Führungs- und Handlungsfelder im Digital Business. Das Buch behandelt vor diesem Hintergrund aktuelle, praxisrelevante Fragestellungen zu allgemeinen Rahmensetzungen und Technologien des Digital Business, zum Finanzmanagement, Human Resource Management, Produktionsmanagement und zum Marketing. Alle Beiträge wurden durch bewährte Autorenteams erarbeitet. Diese setzen sich in der Regel aus Lehrenden und Forschenden der Berner Fachhochschule und Vertreterinnen und Vertretern der Unternehmenspraxis mit akademischem Background zusammen. Die Beiträge basieren auf empirischen Analysen, die zumeist ihren Schwerpunkt auf Gestaltungsprobleme aus der Unternehmenspraxis legen. Hieraus ergibt sich ein breites Spektrum an konkreten Fallbeispielen.
Inhaltsverzeichnis
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1. Digital Business in der Praxis
Modell, Analyse und Handlungsfelder- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel behandelt die digitale Transformation von Unternehmen und stellt ein Modell vor, das die Maturitätsstufen der Transformation abbildet. Es wird diskutiert, wie Unternehmen auf Transformationsauslöser reagieren und welche Prozesse und Technologien dabei eine Rolle spielen. Anhand von Fallstudien wird gezeigt, wie verschiedene Branchen die digitale Transformation umsetzen und welche Herausforderungen dabei auftreten. Das Modell dient als Grundlage für eine umfassende Analyse und Einordnung der Praxisbeispiele.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer Beitrag beschäftigt sich mit der digitalen Transformation von Organisationen. Er zeigt auf der Basis der Beiträge dieses Sammelbands und der angeführten Ergebnisse eigener empirischer Studien, welche Veränderungsprozesse in welcher Tiefe und in welchem Feld beobachtet werden können. Anhand eines maturitätsorientierten Analysemodells zum digitalen Business werden die Transformationsprozesse in den einzelnen Fallstudien zuordenbar. Die Beiträge dieses Sammelbandes reflektieren die Annahme, dass sich die digitale Transformation in ihren unterschiedlichen Ausprägungen grundsätzlich intensiviert. Besonders deutlich wird dies für Prozesse der Automatisierung in der Industrie und auch für den Begleitprozess im Bereich Human Resources, die den Change strategisch begleiten und in einer neuen Art unterstützen. -
2. Die Haltung der Politik zu Digitalthemen mit Wirtschaftsbezug
Ergebnisse einer Befragung von Kandidierenden anlässlich der Schweizer Wahlen 2019- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die Haltung der Politik zu Digitalthemen mit Wirtschaftsbezug, basierend auf einer Befragung von Kandidierenden bei den Schweizer Wahlen 2019. Es zeigt, dass die Digitalisierung im politischen Klima der Schweiz eine zentrale Rolle spielt und die Haltung der Politiker maßgeblich die Rahmenbedingungen für die digitale Transformation der Wirtschaft beeinflusst. Die Umfrage ergab, dass die meisten Kandidierenden die Digitalisierung positiv bewerten, obwohl es zwischen den Parteien Unterschiede in der Wahrnehmung und den erwarteten Auswirkungen gibt. Besonders interessant sind die Ergebnisse zu Themen wie Arbeitsrecht, Steuerpolitik und künstliche Intelligenz, die aufzeigen, dass trotz parteipolitischer Differenzen ein breiter Konsens bei bestimmten Maßnahmen zur digitalen Transformation besteht.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungDer Handlungsrahmen von Digital Business hängt wesentlich von den Haltungen der politischen Entscheidungsträger ab. Im Vorfeld der Schweizer Wahlen 2019 wurden sämtliche Kandidierende zu ihrer Einstellung gegenüber verschiedensten Aspekten der Digitalisierung befragt. Der Beitrag wertet gezielt digitalpolitische Fragen mit Wirtschaftsbezug aus. Auf diese Weise wird ein Bild des in der Schweizer Politik vorherrschenden Bewusstseins und der Einstellungen gegenüber den Herausforderungen der Digitalisierung in der Wirtschaft gezeichnet. Es wird aufgezeigt, dass bei Themen wie der Verstärkung von Umschulungsangeboten oder der Verankerung internationaler Leitlinien für den Einsatz von künstlicher Intelligenz unter den Parteien breiter Konsens besteht. Hingegen herrschen bei Fragen des Arbeitnehmerschutzes oder bei sozialpolitischen Forderungen wie derjenigen eines bedingungslosen Grundeinkommens Konfliktmuster vor, die aus der Alltagspolitik bekannt sind. Für eine politisch erfolgreiche Bewältigung der digitalen Transformation wird es letztlich entscheidend sein, dass die Sensibilisierung für das Thema in Politik und Öffentlichkeit weiter vorangetrieben wird. -
3. Distributed Ledgers in der Energieversorgung
Technologien und Geschäftsmodelle- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDer Fachbeitrag untersucht die Anwendung von Distributed Ledger Technology (DLT) und Blockchain in der Energieversorgung. Mit der zunehmenden Dezentralisierung der Energieproduktion und der Liberalisierung des Strommarktes in der Schweiz bieten DLT und Blockchain vielversprechende Lösungen für verschiedene Geschäftsmodelle und Anwendungsfälle. Der Beitrag analysiert die technischen und regulatorischen Rahmenbedingungen und stellt einen möglichen Anwendungsfall für Verteilnetzbetreiber (VNB) vor. Dabei wird untersucht, welche Mehrwerte und Risiken die Blockchain für VNB bietet und welche neuen Geschäftsmodelle sich daraus ergeben könnten. Besonderes Augenmerk liegt auf der Netznutzungstarife und der Förderung von netzdienlichem Verhalten. Der Beitrag zeigt auf, wie Blockchain-Technologien zur Optimierung von Prozessen im Netznutzungsmodell beitragen können und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind. Die detaillierte Betrachtung der technologischen, regulatorischen und wirtschaftlichen Aspekte macht den Beitrag zu einer wertvollen Lektüre für Fachleute in der Energiebranche.KI-Generiert
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ZusammenfassungDistributed Ledgers werden seit ihrer Entstehung 2009 von vielen Seiten als Mittel zur grundlegenden Umgestaltung ganzer Branchen angepriesen. Während die Technologie sicherlich Potenzial bietet, diverse Steuerungs- und Abwicklungsprozesse zu revolutionieren, bedingt eine solche Umstellung einerseits fundiertes Wissen hinsichtlich der Rollen und Prozesse im entsprechenden Wirtschaftsumfeld sowie der technologischen Grundlagen von Distributed Ledgers, um dauerhaft Mehrwert zu schaffen. Dieses Buchkapitel zeigt am Beispiel der Energieversorgung auf, welche Faktoren für eine mehrwertgenerierende, sichere Implementierung der Ledger-Technologie berücksichtigt werden müssen: von technologischen Fragen bis zur Frage nach neuen Geschäftsmodellen und den damit verbundenen Risiken. -
4. Grundlagen der Robotic Process Automation
Stand der Forschung und Diskussion in der Praxis- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Grundlagen der Robotic Process Automation' beleuchtet den aktuellen Stand der Forschung und Praxisanwendungen von RPA im Jahr 2019. Es beginnt mit einer theoretischen Einführung in die Grundlagen der RPA und deren Unterscheidung von anderen Automatisierungstechnologien. Die Analyse umfasst auch die digitalen Transformationen und deren Auswirkungen auf Prozessdigitalisierung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Funktionsweise von RPA, die durch Softwareroboter erfolgt, die manuelle Tätigkeiten automatisieren. Die Studie nutzt Literaturrecherche und Interviews mit Experten aus sieben Großunternehmen und zwei Beratungsunternehmen, um praxisnahe Erkenntnisse zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass RPA in verschiedenen Branchen wie Finanzdienstleistungen, Telekommunikation und Versicherungen erfolgreich eingesetzt wird. Zudem werden Herausforderungen und Chancen der Technologie diskutiert, einschließlich der potenziellen Einsparungen und der Notwendigkeit, die Mitarbeitenden auf die Veränderungen vorzubereiten. Das Kapitel schließt mit Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Implementierung von RPA und einem Ausblick auf zukünftige Entwicklungen in der Automatisierungstechnologie.KI-Generiert
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ZusammenfassungGroße Teile der Arbeitswelt stecken aktuell in der Transformation zur Industrie 4.0. Ziel dieser vierten industriellen Revolution ist eine wirtschaftliche Produktion durch dezentral gesteuerte, autonome Prozesse, unterstützt durch Digitalisierung und Automatisierung sowie durch die Vernetzung von Maschinen, Robotern, Werkstücken und Mitarbeitenden. Die Auswirkungen dieser Entwicklung auf die Arbeitswelt werden kontrovers diskutiert; Szenarien von der Vernichtung von Millionen von Arbeitsplätzen in den nächsten fünf Jahren bis hin zur Schaffung praktisch ebenso vieler neuer Beschäftigungsmöglichkeiten mit veränderten Qualifikationsanforderungen über alle Branchen hinweg stehen in Literatur und Praxis einander gegenüber. Robotic Process Automation stellt in dieser Entwicklung einen ersten Schritt auf dem Weg zu einer intelligenten Prozessautomation dar und bietet Unternehmen den Einstieg in die Digitalisierung und Automatisierung von Prozessen sowie in die Kollaboration von Menschen und Softwarerobotern. -
5. Anwendung von Robotic Process Automation
Implementierung von Software-Robotern am Beispiel des Finanzbereichs der BKW AG- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDer Fachtext behandelt die Anwendung von Robotic Process Automation (RPA) und deren Implementierung am Beispiel des Finanzbereichs der BKW AG. RPA ermöglicht die Automatisierung von manuellen, regelbasierten und wiederkehrenden Prozessen, was zur Effizienzsteigerung und Kosteneinsparung führt. Der Beitrag untersucht die Vorteile und Herausforderungen der RPA-Implementierung und stellt Best Practices und Lessons Learned vor. Besonders hervorhebenswert ist die detaillierte Darstellung der Implementierungsstrategie und die Einbeziehung von empirischen Daten aus einer Fallstudie, die konkrete Einblicke in die praktische Anwendung von RPA bieten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Forschungsarbeit beleuchtet die Technologie Robotic Process Automation (RPA) im Umfeld der Finanzfunktionen und umfasst sowohl die Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstands als auch eine primäre Datenerhebung, die sich in zwei Teile gliedert: Einerseits wurden Best Practices in Unternehmen erhoben, welche bereits Erfahrung mit RPA haben. Andererseits erfolgte in Kooperation mit der BKW AG die Erarbeitung einer Fallstudie. Im Vordergrund standen das Nutzenpotenzial und die Anwendungsfälle in Finanzfunktionen sowie generelle Lessons Learned. Die Ergebnisse zeigen auf, dass das in der Theorie attestierte Nutzenpotenzial in der Praxis auftritt, wobei dessen Ausmaß von der Selektion geeigneter Prozesse abhängig ist. Hier haben sich finanzielle Transaktionsprozesse, charakterisiert durch wiederkehrend, gleichartig sowie eine kurze Einarbeitungszeit, als geeignet herauskristallisiert. Für die Implementierung von RPA ist ein Start mit einem motivierten Team sinnvoll, das erste Prozesse in einem Piloten automatisiert. Für die Verankerung im Unternehmen ist ein aktives Changemanagement sowie die frühzeitige Ausgestaltung des Operating Models empfohlen. Die Praxis zeigte zudem, dass einige Stolpersteine gezielt zu adressieren sind. Der Einsatz von RPA ist auch kein Selbstzweck, sondern bedarf einer sachlichen Grenznutzenabwägung. -
6. Open Banking und standardisierte Schnittstellen auf dem Finanzplatz Schweiz
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die Einführung von Open Banking in der Schweiz und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen für den Bankensektor. Es untersucht die digitale Transformation und die Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Kundeninteraktionen. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Open-Banking-API als Enabler für neue Geschäftsmodelle und die Notwendigkeit für Banken, sich auf die veränderten Rahmenbedingungen einzustellen. Die Analyse basiert auf einer SWOT-Analyse und Experteninterviews, die die aktuelle Situation und zukünftige Entwicklungen im Schweizer Finanzsektor beleuchten. Die Studie zeigt auf, wie Open Banking die Bankenindustrie transformieren kann und welche strategischen Handlungsoptionen für Banken bestehen, um im Wettbewerb zu bestehen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Studie untersucht die Auswirkungen von Open Banking und standardisierten Schnittstellen auf die Schweizer Bankenindustrie. Ziel war es, den Stand von Open Banking in der Schweiz, die Chancen und Risiken des Ansatzes sowie den Einfluss auf die Geschäftsmodelle zu untersuchen und daraus Handlungsempfehlungen für die Praxis abzuleiten. Es wurde aufgezeigt, dass Open Banking in der Schweiz noch in den Anfängen steckt und gegenüber den Vorreitern aus Großbritannien und der Europäischen Union Nachholbedarf besteht. Open Banking bietet die Chance, mit innovativen Services das bestehende Angebot zu erweitern und so die Customer Experience auf ein neues Level zu heben. Weitere Chancen sind Partnerschaften mit FinTechs und der Aufbau von Ökosystemen. Die etablierten, geschlossenen Geschäftsmodelle müssen hierzu aufgebrochen werden und der Trend deutet auf digitale Ökosysteme mit klarem Kundenfokus hin. -
7. Integration von Kryptowährungen in das Angebot von Regionalbanken
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel befasst sich mit der Integration von Kryptowährungen in das Angebot von Regionalbanken. Es untersucht die Auswirkungen der Blockchain-Technologie auf verschiedene Bankbereiche und diskutiert notwendige Anpassungen. Besondere Aufmerksamkeit wird den technischen und rechtlichen Herausforderungen gewidmet, wie der Abbildung von Kryptowährungen in bestehenden Systemen und der Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Praktische Umsetzungsszenarien und mögliche Dienstleistungsangebote werden detailliert erläutert, wobei auch die Perspektiven von Kunden und Mitarbeitern berücksichtigt werden. Der Beitrag schließt mit einer kritischen Würdigung und Empfehlungen für die zukünftige Entwicklung in diesem Bereich.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer vorliegende Beitrag untersucht die Einführung von Kryptowährungen bei Regionalbanken. Im Fokus liegt die Einführung der Kryptowährungen, wobei mit der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie weitere Anwendungsmöglichkeiten denkbar sind, welche hier nicht berücksichtigt werden. Die folgenden Dienstleistungen wurden identifiziert, welche auf Basis von Kryptowährungen angeboten werden können: (1) Kryptowährung als Asset: Die verschiedenen Kryptowährungen können zur Wertanlage dienen; (2) Kryptowährung als Zahlungsmittel: Der originäre Zweck der Kryptowährung, digitaler Austausch zum Bezug von Waren und Dienstleistungen; (3) Begleitung von Initial Coin Offering (ICO): Kapitalbeschaffung für kleine und mittelgroße Unternehmen; (4) Kredite in Kryptowährungen: Finanzierungen in digitalen Währungen für Kunden mit Erträgen in Kryptowährungen. Bis auf die Begleitung von ICO bedingen sämtliche Umsetzungen technische Anpassungen an der aktuell eingesetzten Software unserer Modellbank. Neben den Anpassungen der Modellbank bietet sich bei allen möglichen Dienstleistungsangeboten eine Zusammenarbeit mit auf Kryptowährungen spezialisierten Unternehmen an. Neben der schnelleren Implementierung aufgrund eines Einkaufs in bestehende Lösungen kann so auch das Entwicklungsrisiko reduziert werden und es muss intern weniger Know-how aufgebaut werden. -
8. Digital Human Resource Management
Herausforderungen des Personalmanagements in der digitalen Transformation- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Digital Human Resource Management' untersucht die Herausforderungen des Personalmanagements in der digitalen Transformation. Es wird die Bedeutung der Digitalisierung für HR-Prozesse hervorgehoben und wie diese Prozesse zunehmend virtualisiert und durch künstliche Intelligenz unterstützt werden. Die digitale Transformation im HRM führt zu neuen personalen Anforderungen und erhöhter Mitarbeitendenmobilität. Obwohl viele Unternehmen bereits digitalisieren, hinkt das HRM im Vergleich zu anderen Bereichen hinterher. Die Studie diskutiert die Chancen und Risiken der Digitalisierung und betont die Rolle des HRM als Innovationstreiber. Sieben zentrale Handlungsfelder der digitalen Transformation werden detailliert analysiert, darunter Customer Centricity, Digital Business Development und Process Engineering. Die Bedeutung von Big Data und Cloud-Technologien sowie die Notwendigkeit einer kulturellen Transformation im HRM werden hervorgehoben. Abschließend werden praktische Empfehlungen für eine erfolgreiche digitale Transformation im HRM gegeben, die das HRM in eine strategischere Rolle im Unternehmen bringen sollen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDigitale Transformation im Human Resource Management (HRM) bedeutet zunehmende Virtualisierung der Arbeit und Zusammenarbeit mit künstlicher Intelligenz, neuen personalen Anforderungen sowie erhöhter Mitarbeitendenmobilität. Resultate einer Mixed-Methods-Studie in einer von klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU)s und öffentlichen Verwaltungen geprägten Region der Schweiz zeigen, dass trotz hoher Relevanz der digitalen Transformation in den befragten Betrieben die Qualifikation der Mitarbeitenden als noch nicht ausreichend betrachtet wird. Neben fachlichen Schulungen ausgewählter Skills werden persönlichkeitsbezogene Fähigkeiten (beispielsweise Offenheit und Flexibilität) und ein damit verbundenes Mindset bzw. eine entsprechende Organisationskultur als zentral erkannt. HRM ist allerdings noch stark mit der Digitalisierung der eigenen Prozesse beschäftigt und läuft damit Gefahr, die Chance zu verpassen, als strategischer Partner die Entwicklungen im Unternehmen hin zu neuen digitalen und flexiblen Organisationskulturen mitzugestalten. -
9. Employability 4.0
Arbeitsmarktfähigkeit in einer sich wandelnden Arbeitswelt- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDer Beitrag untersucht die Auswirkungen von Megatrends wie Digitalisierung, Globalisierung, Demografischer Wandel und Wertewandel auf die Arbeitsmarktfähigkeit und die Rolle des Human Resource Managements in Unternehmen. Diese Megatrends führen zu tiefgreifenden Umbrüchen in der Arbeitswelt, die neue Anforderungen an die Mitarbeitenden stellen. Die Digitalisierung automatisiert zunehmend Arbeitsprozesse und erhöht die Bedeutung von Wissen und Kompetenzen. Der demografische Wandel führt zu einem Rückgang der Arbeitskräfte und einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Die Globalisierung verschärft den Wettbewerb um Arbeitsplätze und verlangt nach mehr Flexibilität und Innovation. Der Wertewandel betont die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben und die Suche nach Sinn und Anerkennung im Arbeitsleben. Der Beitrag analysiert, wie Unternehmen die Arbeitsmarktfähigkeit ihrer Mitarbeitenden in dieser sich wandelnden Arbeitswelt sicherstellen können. Dazu wurden Experteninterviews und eine qualitative Analyse durchgeführt, die konkrete Handlungsempfehlungen für das Human Resource Management ableiten. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen durch kontinuierliche Weiterbildung, eine Kultur des lebenslangen Lernens und eine strategische Ausrichtung auf die Förderung der Arbeitsmarktfähigkeit ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten können.KI-Generiert
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ZusammenfassungMegatrends führen zu einem fundamentalen Wandel in der Arbeitswelt und stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Arbeitsmarktfähigkeit von Mitarbeitenden kann dabei zum wichtigen Erfolgsfaktor für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit werden. Gleichzeitig führen die Arbeitsweltveränderungen auch zu neuen Anforderungen an die individuelle Arbeitsmarktfähigkeit der Mitarbeitenden. Anhand eines qualitativen Forschungsdesigns wurde für Schweizer Tochterunternehmen eines Industriekonzerns untersucht, welche Entwicklungen in der Schweizer Arbeitswelt zu erwarten sind, wie sich diese auf die Arbeitsmarktfähigkeit von Mitarbeitenden auswirken und wie das Human Resource Management (HRM) zur Arbeitsmarktfähigkeit der Mitarbeitenden beitragen kann. Die Ergebnisse zeigen, dass die Digitalisierung als relevantester Megatrend in der Arbeitswelt wahrgenommen wird und dass Anpassungsfähigkeit sowie lebenslanges Lernen der Mitarbeitenden essenziell für die Erhaltung und Förderung ihrer Arbeitsmarktfähigkeit sind. -
10. Human Resource Management im Wandel der Digitalisierung
Perspektiven cloudbasierter Human Resource Shared Services für kleine und mittlere Unternehmen- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Human Resource Management im Wandel der Digitalisierung' untersucht die Auswirkungen der Digitalisierung auf das Human Resource Management (HRM) und die Möglichkeiten cloudbasierter HR Shared Services für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Es wird festgestellt, dass die Digitalisierung nicht nur technologische Veränderungen, sondern auch grundlegende Umbrüche in den HR-Prozessen mit sich bringt. KMU stehen vor der Herausforderung, mit der Digitalisierung Schritt zu halten und die damit verbundenen Chancen zu nutzen. Ein zentraler Fokus liegt auf der Entwicklung eines gestaltungsorientierten Modells für cloudbasierte HR Shared Services, das durch empirische Untersuchungen validiert und optimiert wird. Das Modell zielt darauf ab, KMU dabei zu unterstützen, ihre HR-Prozesse effizienter zu gestalten und gleichzeitig die Kosten zu senken. Dabei werden sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die praktischen Anwendungsmöglichkeiten umfassend beleuchtet.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn Zeiten der Digitalisierung sind die Unternehmen gezwungen, sich mit der Thematik übergreifend und funktionsbezogen auseinanderzusetzen. Große Unternehmen gelten durch ihre starke Ressourcenbasis als Vorreiter der Digitalisierung, während KMU hier tendenziell einen weniger weiten Entwicklungsstand haben. Auch das Human Resource Management (HRM) wird stark durch die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen digitalen Transformation geprägt und muss seine Rolle im Unternehmen neu definieren. Die administrativen HR-Prozesse, die heute häufig noch von HR-Mitarbeitenden durchgeführt werden, werden zukünftig voraussichtlich durch die Mitarbeitenden selber oder durch voll automatisierte intelligenzbasierte und vernetzte HR-Systeme und Roboter abgewickelt. Auf Grundlage einer theoretischen Analyse wird ein für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einsetzbares mehrwertgenerierendes Modell für cloudbasierte HR Shared Services entwickelt, das im Rahmen einer qualitativen empirischen Untersuchung bei 13 Schweizer KMU und Großunternehmen gestaltungsbezogen validiert und optimiert wird. -
11. Big Data: Konsequenzen für das Human Resource Management Schweizer Unternehmen
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Auswirkungen und Anwendungen von Big Data im Human Resource Management Schweizer Unternehmen. Es beginnt mit einer Einführung in die Digitalisierung und die Rolle von Big Data in der Unternehmenswelt. Besonderes Augenmerk wird auf die konservative Haltung des Arbeitnehmerschutzes in der Schweiz gelegt, die das Thema Big Data im HR-Bereich bisher eher zurückhaltend angegangen hat. Das Kapitel analysiert die theoretischen Konzepte von Big Data und die technologischen Trends, die mit der Digitalisierung einhergehen, wie Industrie 4.0, Internet of Things, Cloud Computing, künstliche Intelligenz und Big Data. Es wird untersucht, wie diese Technologien das Personalwesen beeinflussen und welche Chancen und Risiken sie mit sich bringen. Eine qualitative Untersuchung mittels Interviews mit Experten aus verschiedenen Unternehmen und Organisationen liefert Einblicke in die aktuelle Praxis und die Herausforderungen bei der Nutzung von Big Data im HR-Bereich. Die Ergebnisse zeigen, dass Unternehmen zwar das Potenzial von Big Data erkennen, aber rechtliche und ethische Bedenken sowie technische Herausforderungen die Umsetzung erschweren. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über die zukünftige Entwicklung und die Notwendigkeit, Big Data verantwortungsvoll und transparent zu nutzen, um die Vorteile für Unternehmen und Mitarbeitende zu maximieren.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft hat zur Folge, dass aufgrund der fast unbegrenzten Kommunikations- und ökonomischen Transaktionsmöglichkeiten mit einer Vielzahl technischer Zugangsmöglichkeiten rund um die Uhr in- und außerhalb von Unternehmen kontinuierlich Daten generiert werden. Die hinter diesen Daten stehenden Informationen können für Unternehmen sehr wertvoll werden, sei es als Grundlage neuer Geschäftsmodelle, bei der Weiterentwicklung ihrer Produkte oder zur Optimierung interner Prozesse. Die riesige Datenmenge und zugehörige neue Analysetechniken können unter dem Oberbegriff „Big Data“ zusammengefasst werden. Der Beitrag untersucht den Einfluss von Big Data auf das Human Resource Management Schweizer Unternehmen. Im Rahmen einer qualitativen Untersuchung wurden thesenbasierte Interviews mit Expertinnen und Experten von Unternehmen und Institutionen geführt, die für die Zukunft einen zunehmenden Einsatz von Big-Data-Analysen auch im Human Resource Management vermuten lassen, auch wenn derzeitige Anwendungen noch eher rudimentär erfolgen. -
12. Selbstorganisation als Enabler der Digitalisierung
Eine Untersuchung am Paraplegiker Zentrum Nottwil- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel beleuchtet die Rolle der Selbstorganisation als Treiber der Digitalisierung im Gesundheitswesen, speziell am Beispiel des Paraplegiker Zentrums Nottwil. Es beginnt mit einer Einführung in die Ausgangslage und Problemstellung, wobei die zunehmende Digitalisierung und Globalisierung als Treiber für Veränderungen im Gesundheitswesen identifiziert werden. Die fortschreitende Digitalisierung führt zu einer erhöhten Komplexität und einem steigenden Druck auf die Akteure im Gesundheitswesen. Konventionelle Management- und Steuerungsmethoden stoßen dabei oft an ihre Grenzen. Das Kapitel untersucht, wie agile Organisationsformen und Selbstorganisation als Lösung für diese Herausforderungen dienen können. Es werden verschiedene agile Methoden und Modelle, wie die Soziokratie und Holacracy, vorgestellt und deren Anwendung im Gesundheitswesen diskutiert. Besonders hervorgehoben wird das Beispiel des niederländischen Pflegedienstes Buurtzorg, das als erfolgreiches Praxisbeispiel für selbstorganisierte Teams im Gesundheitswesen dient. Das Kapitel schließt mit Handlungsempfehlungen für die Einführung von Selbstorganisation in Spitälern und anderen Gesundheitsorganisationen, basierend auf den Ergebnissen von Experteninterviews und Literaturrecherche.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Arbeitswelt verändert sich. Unternehmen werden komplexer und neue Generationen von Arbeitnehmenden fordern neue Formen der Zusammenarbeit. Von dieser Entwicklung ist auch das Gesundheitswesen der Schweiz betroffen. Historisch gewachsene Hierarchien, wachsender Kosten- und Leistungsdruck sowie Fachkräftemangel zeigen dringenden Handlungsbedarf. Mittels Experteninterviews aus verschiedenen Branchen soll die grundsätzliche Eignung von Selbstorganisation untersucht werden und Handlungsempfehlungen für das Gesundheitswesen und das Schweizer Paraplegiker Zentrum abgeleitet werden. Selbstorganisation wird als Lösung vieler Führungsprobleme in Organisationen gesehen. Steigende Mitarbeiterzufriedenheit, höhere Produktivität und bessere Qualität durch kurze Entscheidungswege sowie geteilte Verantwortung sind nur einige davon. Grundsätzlich eignet sich Selbstorganisation für alle Organisationen, zentral ist jedoch die Schaffung eines gemeinsamen Verständnisses, Kulturwandel und ein neues Führungsverständnis. -
13. Edge Computing und Industrie 4.0
Anwendungsbereiche in der Schweizer Fertigungsindustrie- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Anwendung von Edge Computing in der Schweizer Fertigungsindustrie und dessen Bedeutung im Kontext der Industrie 4.0. Es wird dargelegt, wie Edge Computing zur effizienten Datenverarbeitung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit beiträgt. Die Einführung klassischer IT-Architekturmodelle wird kritisch hinterfragt und neue, innovative Konzepte wie Edge Computing vorgestellt. Besonders hervorgehoben werden die Designansätze Fog Computing, Cloudlet Computing und Mobile Edge Computing. Durch die Integration von Experteninterviews und praktischen Anwendungsbeispielen wird die Relevanz und die Herausforderungen von Edge Computing in der Schweizer Fertigungsindustrie detailliert analysiert. Die Studie zeigt auf, wie Edge Computing zur Optimierung von Produktionsprozessen und zur Reduzierung von Ausschuss und Wartungskosten beitragen kann. Zudem werden potenzielle Geschäftsmodelle und Anwendungsszenarien aufgezeigt, die durch Edge Computing ermöglicht werden. Die Studie schließt mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und die Notwendigkeit weiterer Forschung in diesem Bereich.KI-Generiert
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ZusammenfassungDurch die industrielle, digitale Transformation, insbesondere durch die Vernetzung von Fertigungsanlagen, wird zusehends eine sehr große Datenmenge in der Schweizer Fertigungsindustrie generiert. Viele Daten bleiben dabei lokal (oft) ungenutzt oder werden über weite Transportwege an zentrale Rechenzentren zur Analyse gesendet. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Daten so genutzt werden können, dass lange Transportwege entfallen und zeitgleich, durch die Verarbeitung dieser Daten, Wissen generiert werden kann. Dieser Beitrag liefert erste Antworten auf der Basis von empirischen Erkenntnissen, welche durch Befragungen von Anbietern, Beratungsunternehmen und Fertigungsunternehmen im Bereich Edge Computing durchgeführt wurden. Dabei liefert die vorliegende Studie Erkenntnisse in den Bereichen technisches Verständnis, Geschäftsmodelle und Anwendungsszenarien sowie praktische Umsetzungen im Sinne von Pilotierungen und Rollouts als Proof of Concept. -
14. Schlüsselfaktoren im Marketingkonzept von Schweizer Gig-Workern
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel untersucht die Schlüsselfaktoren im Marketingkonzept von Schweizer Gig-Workern. Es beginnt mit einer Einführung in die Digitalisierung und die Arbeit 4.0, die massive Veränderungen in der Geschäfts- und Arbeitswelt mit sich bringt. Gig-Worker, die ihre Dienstleistungen über Plattformen anbieten, stehen vor spezifischen Herausforderungen wie dem digitalen Marketing und Branding. Das Kapitel analysiert verschiedene Plattformmodelle und deren Geschäftsmodelle, um die Mehrwerte für Gig-Worker zu verdeutlichen. Es wird auch auf die Notwendigkeit eines unternehmerischen Denkens und Handelns bei Gig-Workern eingegangen und wie sie ihre Arbeitszeit und Einkommen selbst bestimmen können. Praktische Lösungsansätze und Empfehlungen für ein erfolgreiches Marketingkonzept werden basierend auf Fallstudien und Expertenworkshops vorgestellt. Die Untersuchung zeigt, dass ein gut durchdachtes Marketingkonzept entscheidend für den Erfolg eines Gig-Workers ist und dass Plattformen eine zentrale Rolle bei der Vermittlung und Unterstützung spielen.KI-Generiert
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ZusammenfassungGig-Worker sind Arbeitskräfte, die ihre Dienstleistungen auf Internetplattformen anbieten und dadurch für verschiedene Aufraggeber tätig sein können. Jeder Auftrag wird als „Gig“ bezeichnet. Diese wachsende Form der Beschäftigungsart hat dazu geführt, dass Gig-Worker ähnlich einem Einzelunternehmen selbstständig agieren. Dementsprechend ist auch unternehmerisches Denken und Handeln erforderlich. Marketingaktivitäten, wie z. B. die Erstellung und Ausführung eines Marketingkonzeptes, sind ein wichtiger Bestandteil davon. Dieses Kapitel soll Gig-Workern nützliches Grundwissen anbieten und gleichzeitig eine Vorlage für zukünftige Marketingkonzepte sein. Zu Beginn werden das Thema „Gig-Work“, dessen wachsende Verbreitung und die Problemstellung dieser Arbeit vorgestellt. Später werden klassische und aktuelle Theorien zum Marketing und dessen Konzepte erklärt und anschließend der Bezug zu Gig-Workern in der Schweiz hergestellt. -
15. Social Influencer
Eine Analyse erfolgreicher Instagram Influencer- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDer Beitrag analysiert das Verhalten und den Zustand erfolgreicher deutscher Social Influencer auf Instagram. Es werden theoretische Grundlagen wie die Rolle von Authentizität, Reichweite und Interaktionsrate beleuchtet. Eine detaillierte empirische Analyse mithilfe von Power BI untersucht das Posting-Verhalten, die Nutzung von Hashtags und die Interaktionsraten der Influencer. Besonders interessant sind die Erkenntnisse über die beste Posting-Zeit, die Rolle freizügiger Beiträge und die Unterschiede zwischen Macro Influencern und der Power Middle Class. Die Analyse liefert wertvolle Einblicke in die Strategien und Erfolgsfaktoren von Social Influencern und bietet wertvolle Erkenntnisse für Marketing- und Social-Media-Experten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie vorliegende Analyse erfolgreicher Social Influencer auf Instagram zeigt, dass die Glaubwürdigkeit/Authentizität das „höchste Gut“ der Social Influencer ist und die persönliche Beziehung sowie die Interaktion mit der Community weitere wichtige Aspekte darstellen. Die Social Influencer posten meistens Beiträge zu den Zeiten, in denen sie durchschnittlich am meisten Likes und Kommentare generieren können, sie verwenden viele Bildunterschriften, jedoch wenige Hashtags, die Interaktionsrate hängt stark davon ab, wie lukrativ ihre Beiträge für ihre Community sind. Beiträge mit freizügigen sowie nichtkinderfreundlichen Inhalten generieren durchschnittlich am meisten Likes und Kommentare. Die Analysen zeigen, dass Bilder der Social Influencer selbst oder Beiträge mit speziellen Ereignissen aus ihrem Leben tendenziell am meisten Likes von den Usern erhalten. Zudem posten die Social Influencer fast keine Beiträge, die gewalttätige, betrügerische oder medizinische Inhalte aufweisen. -
16. Datenbasierte Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses in der Möbelbranche
- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDas Kapitel 'Datenbasierte Weiterentwicklung des Kundenerlebnisses in der Möbelbranche' untersucht die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Möbelbranche und die damit verbundenen Herausforderungen und Chancen. Es wird erläutert, wie die zunehmende Nutzung des Internets das Kaufverhalten der Kunden verändert und welche Strategien Möbelhändler anwenden können, um den Übergang vom stationären Handel zum Online-Handel zu meistern. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Thema der Bereitstellung kaufrelevanter Informationen geschenkt, wobei sowohl die Inspiration der Kunden als auch die Herausforderungen und Lösungen im Kaufprozess detailliert beleuchtet werden. Die Studie zeigt, dass die digitale Transformation neue Verhaltensmuster und Erwartungen der Kunden schafft, die es für Möbelhändler notwendig machen, ihre Strategien anzupassen. Dabei werden innovative Ansätze wie Storytelling und personalisierte Produktempfehlungen als zukunftsweisende Maßnahmen hervorgehoben, um ein nahtloses und kundenzentriertes Einkaufserlebnis zu schaffen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDas Konsumentenverhalten beim Kauf von Möbeln ist komplex. Konsequente Kundenorientierung entlang des Kaufentscheidungsprozesses findet nur statt, wenn kaufrelevante Informationen kundenzentriert bereitgestellt werden. Die vorliegende Studie untersucht entsprechende Erfolgsfaktoren im Schweizer Möbelhandel. Im Kaufprozess lag der Fokus auf den Schritten Informationssuche und Bewertung von Alternativen. Mit qualitativen Interviews wurde untersucht, wie Kunden vorgehen, welche Kanäle sie dabei nutzen und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen (Customer Journey). Der 1. Schritt ist oft, dass sich Kunden zuerst online zu einem Möbelstück informieren, danach jedoch aufgrund fehlender, kaufrelevanter Information den stationären Handel besuchen. Es gilt ein Fällen des Kaufentscheides online zu erleichtern, Kanalwechsel motivierender zu gestalten und den Anschluss an Onlinerecherchen nahtlos zu gewährleisten. Im Zuge der voranschreitenden Digitalisierung, vor allem in den Bereichen Virtual Reality und Maschinenlernen, wird die Bedeutung dieser Faktoren weiter zunehmen. -
17. Mit Nudging zu mehr Spenden auf Webseiten anregen
Können Soziale-Norm-Nudges die Bereitschaft für Onlinespenden auf Schweizer Webseiten von Nonprofitorganisationen erhöhen?- Open Access
PDF-Version jetzt herunterladenDer Beitrag untersucht die Wirkung von Nudges auf das Spendenverhalten auf Webseiten von Nonprofitorganisationen. Es wird erforscht, ob Soziale-Norm-Nudges die Bereitschaft für Onlinespenden erhöhen können. Dazu werden verschiedene Studien und Theorien der Verhaltensökonomie herangezogen, um die Mechanismen hinter dem Spendenverhalten zu verstehen. Besonders interessant ist die Anwendung von Nudges in der Praxis und die daraus resultierenden Erkenntnisse für das Fundraising. Die Ergebnisse des Experiments zeigen, dass Nudges potenziell das Spendenverhalten beeinflussen können, auch wenn die statistische Signifikanz in diesem speziellen Fall nicht erreicht wurde. Die Studie bietet wertvolle Einblicke für Nonprofitorganisationen, die ihre Fundraising-Strategien optimieren möchten, und zeigt, dass weitergehende Forschung in diesem Bereich notwendig ist.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn der Schweiz wurden im Jahr 2017 rund 1,85 Mrd. CHF an Nonprofitorganisationen (NPO) gespendet. Der Spendenmarkt ist gesättigt und durch die wachsende Anzahl an Stiftungen und Vereinen wächst der Wettbewerb weiter. Die NPOs müssen innovativ bleiben und das Fundraising weiterentwickeln, um langfristig überleben zu können. Eine Möglichkeit sind Onlinespenden, um Kosten zu sparen und eine größere Reichweite gegenüber herkömmlichen Medien zu erzielen. Um das Potenzial von Onlinespenden zu nutzen, werden in dieser Studie Soziale-Norm-Nudges zur Erhöhung der Spendenbereitschaft und Konversion auf Webseiten von NPO untersucht. Eine User-Gruppe bekam einen Nudge eingeblendet, eine Kontrollgruppe nicht. Anhand von Messwebapplikationen wie Google Analytics und Hotjar wurde das unterschiedliche Verhalten der beiden Gruppen aufgezeichnet. Statistisch wurde kein Einfluss der Nudges auf die Spendenbereitschaft oder Konversion festgestellt. Jedoch zeigten Heatmaps, wie das Klickverhalten und die Mausbewegungen der Webseitenbesucher waren. Daraus lässt sich ableiten, dass es durchaus Potenzial für Weiterentwicklungen gibt.
- Titel
- Digital Business
- Herausgegeben von
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Prof. Dr. Jochen Schellinger
Prof. Dr. Kim Oliver Tokarski
Prof. Dr. Ingrid Kissling-Näf
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-32323-3
- Print ISBN
- 978-3-658-32322-6
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-32323-3
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