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Einführung in das Thema Schlüsselkompetenzen

  • 2021
  • Buch

Über dieses Buch

Schlüsselkompetenzen spielen immer mehr eine entscheidende Rolle. In diesem essential werden ausgehend von dem allgemeinen Kompetenzbegriff Schlüsselkompetenzen definiert. Es wird die Einteilung der Schlüsselkompetenzen aufgezeigt. Der Kanon der Schlüsselkompetenzen, definiert durch EU und OECD, wird dargelegt. Die Bestimmung der persönlichen Ausprägung und die Prüfungsmethode von Schlüsselkompetenzen werden aufgezeigt. Ein Ausblick auf künftige Erweiterungen des Spektrums der Schlüsselkompetenzen wird diskutiert.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Kapitel 1. Einleitung

    Eckehard Müller
    Der Beitrag untersucht die Notwendigkeit von Schlüsselkompetenzen in einer sich rasch verändernden Welt, geprägt von Innovationen wie Industrie 4.0 und Big Data. Diese Kompetenzen sind entscheidend, um in der modernen Arbeitswelt erfolgreich zu sein und den Anschluss nicht zu verlieren. Der Text betont die Bedeutung von Flexibilität und der Fähigkeit, sich in neuen Umgebungen zurechtzufinden. Anhand von Beispielen wie dem Bezahlen mit dem Handy und der Entwicklung von Gesundheits-Apps wird gezeigt, wie diese Kompetenzen das Leben verbessern können. Besonders hervorgehoben werden auch Highlights im Lebenslauf, wie ehrenamtliche Arbeit oder interkulturelle Erfahrungen, die als wertvolle Qualifikationen gelten. Der Text regt dazu an, die eigenen Fähigkeiten zu reflektieren und gezielt zu fördern, um in der dynamischen Arbeitswelt erfolgreich zu bleiben.
  3. Kapitel 2. Was sind Kompetenzen?

    Eckehard Müller
    Der Fachtext beleuchtet die Begriffe Kompetenz, Qualifikation, Wissen, Fertigkeit und Fähigkeit und deren Unterschiede. Es wird erläutert, wie Wissen informell und formal erworben werden kann und wie Fertigkeiten und Fähigkeiten in den Kontext der Kompetenz eingebettet sind. Die OECD-Definition von Kompetenz als die Fähigkeit, komplexe Anforderungen zu meistern, wird hervorgehoben. Praxisbeispiele, wie das Schreiben von Briefen in einem störanfälligen Umfeld oder die Ausbildung zum Feuerwehrmann, veranschaulichen die Anwendung von Kompetenzen in komplexen Handlungszusammenhängen. Der Text betont die Notwendigkeit der kontinuierlichen Weiterentwicklung von Kompetenzen im Kontext des lebenslangen Lernens.
  4. Kapitel 3. Was sind Schlüsselkompetenzen?

    Eckehard Müller
    Der Fachbeitrag untersucht die Entwicklung und Einteilung von Schlüsselkompetenzen, beginnend mit den ersten Definitionen in den 1970er Jahren. Er analysiert die Definitionen von Mertens und Stössel und zeigt die zunehmende Bedeutung von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Weiterhin werden die Modelle von Richter und Erpenbeck vorgestellt, die sich in den letzten Jahrzehnten etabliert haben. Besondere Aufmerksamkeit wird den Publikationen der EU und OECD geschenkt, die umfassende Portfolios von Schlüsselkompetenzen beschreiben. Der Beitrag schließt mit einer Diskussion über zukünftige Kompetenzen und deren Bedeutung für das lebenslange Lernen und die berufliche Entwicklung.
  5. Kapitel 4. Tests für Schlüsselkompetenzen

    Eckehard Müller
    Der Fachbeitrag beschäftigt sich mit der Bedeutung von Tests für Schlüsselkompetenzen in der Bildung und Personalentwicklung. Ein zentrales Thema ist die Notwendigkeit, einzelne (Sub-)Kompetenzen bei der Auswertung unterscheiden zu können. Zwei etablierte Tests werden vorgestellt: der Lernpass der Hochschule Bochum und das KODE®X-System. Der Lernpass, entwickelt von der psychologischen Fakultät der Ruhr-Universität, umfasst 19 Kompetenzen und soll Studierenden ein realistisches Bild ihrer Fähigkeiten vermitteln. Das KODE®X-System hingegen basiert auf vier Kompetenzfeldern und wird insbesondere in der Unternehmensentwicklung eingesetzt. Beide Tests zielen darauf ab, individuelle Kompetenzen zu erfassen und deren Entwicklung zu unterstützen. Die Übertragbarkeit dieser Konzepte auf andere Gruppen, wie Schüler, wird ebenfalls diskutiert.
  6. Kapitel 5. Prüfung von Schlüsselkompetenzen

    Eckehard Müller
    Der Beitrag beschäftigt sich mit der Prüfung von Schlüsselkompetenzen und hebt hervor, dass die Anwendung in komplexen Handlungszusammenhängen entscheidend ist. Es werden verschiedene Performanz-Prüfungen vorgestellt, die realitätsnahe Situationen simulieren oder in der Realität stattfinden. Ein Beispiel ist ein Vorstellungsgespräch, bei dem Studierende als historische Persönlichkeiten auftreten und so Selbstmarketing, Präsentationstechnik und Teamentwicklung üben. Weitere Methoden wie die Postkorb-Übung und Mind-Mapping zeigen, wie unter Zeitdruck Prioritäten gesetzt und Aufgaben bewältigt werden können. Diese Prüfungen sind allgemeingültig und vielfältig anwendbar, was sie besonders wertvoll für die Überprüfung von Schlüsselkompetenzen macht.
  7. Kapitel 6. Aktuelle Entwicklungen zur Erweiterung des Schlüsselkompetenz-Portfolio

    Eckehard Müller
    Der Fachbeitrag untersucht aktuelle Entwicklungen zur Erweiterung des Schlüsselkompetenz-Portfolios, ausgehend vom Humboldtschen Bildungsbegriff. Hannelore Küpers und Jasmin Mahadevan haben Programme entwickelt, die interkulturelle Kompetenzen und ICT-Fähigkeiten in den Fokus rücken. Die OECD und die EU betonen die Bedeutung von ICT-Kompetenzen für die Gesellschaft, während die UNESCO die Lehrerausbildung in den Mittelpunkt stellt. Nachhaltigkeit wird als zentrale Schlüsselkompetenz der Zukunft hervorgehoben. Der Beitrag diskutiert auch die Balance zwischen Operational Excellence und Nachhaltigkeit, wobei innovative Ansätze wie GREEN OPEX vorgeschlagen werden. Diese Themen werden anhand praktischer Beispiele und theoretischer Grundlagen umfassend beleuchtet, um ein tieferes Verständnis für die Notwendigkeit und Umsetzung dieser Kompetenzen zu vermitteln.
  8. Kapitel 7. Zusammenfassung

    Eckehard Müller
    Das Kapitel untersucht die Bedeutung von Schlüsselkompetenzen in einer sich schnell verändernden Gesellschaft und Arbeitswelt. Es wird dargelegt, wie diese Kompetenzen als notwendige Investition in die Zukunft jeder Person betrachtet werden sollten. Besonders interessant ist die historische Entwicklung von Schlüsselkompetenzen, die bereits in den 90er Jahren begonnen hat und sich bis heute fortsetzt. Der Text beleuchtet, wie diese Kompetenzen in komplexen Zusammenhängen erfolgreich angewendet werden können und warum sie entscheidend für den beruflichen und gesellschaftlichen Erfolg sind.
  9. Kapitel 8. Anhang

    Eckehard Müller
    Das Kapitel bietet eine detaillierte Übersicht über die Definitionen von Schlüsselkompetenzen im Kontext von lebenslangem Lernen (LLL) in der EU. Es werden die wesentlichen Fähigkeiten und Einstellungen für verschiedene Kompetenzbereiche wie muttersprachliche und fremdsprachliche Kompetenz, mathematische und naturwissenschaftlich-technische Kompetenz, Computerkompetenz, Lernkompetenz, soziale und bürgerliche Kompetenz, unternehmerische Kompetenz sowie kulturelle Ausdrucksfähigkeit beschrieben. Zudem werden methodische Kompetenzen wie Arbeitstechniken, Präsentationstechniken und Problemlösestrategien beleuchtet. Der Text hebt die Bedeutung dieser Kompetenzen für eine erfolgreiche Teilnahme am gesellschaftlichen und beruflichen Leben hervor und bietet einen umfassenden Einblick in die Anforderungen und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens.
  10. Backmatter

Titel
Einführung in das Thema Schlüsselkompetenzen
Verfasst von
Dr. Eckehard Müller
Copyright-Jahr
2021
Electronic ISBN
978-3-658-34565-5
Print ISBN
978-3-658-34564-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-34565-5

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