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Erschienen in: Schmalenbachs Zeitschrift für betriebswirtschaftliche Forschung 3/2018

17.11.2017 | Originalartikel

Finanzwissen und Vorsorgesparverhalten

verfasst von: Christina E. Bannier, Dennis Sinzig

Erschienen in: Schmalenbach Journal of Business Research | Ausgabe 3/2018

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Zusammenfassung

Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen der Finanzbildung und der kurz- und langfristigen Vorsorgeersparnis deutscher Haushalte. Wir unterscheiden dabei zwei Dimensionen der Finanzbildung: die objektiv-gemessene und die subjektiv-empfundene. In einer kontrollierten Analyse zeigen wir, dass das objektive Finanzwissen einen signifikant positiven Zusammenhang mit der kurz- und langfristigen Ersparnishöhe aufweist. Die subjektive Finanzbildung spielt dagegen nur für die kurzfristige Ersparnis von Männern eine individuelle Rolle. Betrachten wir die gemeinsame Wirkung der beiden Bildungs-Dimensionen, so zeigt sich ein sich gegenseitig unterstützender Effekt, der vor allem für die langfristige Ersparnisbildung von Frauen stark ausgeprägt ist. Einklang von hohem objektivem und subjektivem Finanzwissen führt somit zu substantiellen Vorsorgesteigerungen, insbesondere in der Altersvorsorge von Frauen.
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Fußnoten
1
Deaux und Farris (1977) belegen, dass sich Männer in männlich-geprägten Aufgabengebieten häufiger überschätzen als Frauen. Lenney (1977) zeigt, dass die Selbsteinschätzung von Frauen stark vom nachfolgenden Feedback abhängt. Bannier und Neubert (2016) stellen fest, dass Männer, die ihr tatsächliches Finanzwissen überschätzen, aktiver an Finanzmärkten agieren und mehr Vermögen anhäufen als Frauen. Stenman und Nordbolm (2010) können dagegen in einem allgemeinen Überblick keine geschlechterspezifischen Unterschiede feststellen.
 
2
Allgood und Walstad (2016) testen die Kombination der beiden Wissens-Dimensionen im Hinblick auf verschiedene finanzielle Entscheidungen wie Investitions- oder Kreditentscheidungen. Anhand der Umfragedaten der US National Financial Capability Studie aus dem Jahr 2009 können sie zeigen, dass die Selbsteinschätzung für eine Reihe von finanziellen Entscheidungen tatsächlich eine größere Rolle spielt als das tatsächliche Finanzwissen.
 
3
Für Frauen ist der Effekt des objektiven Finanzwissens dabei besonders stark ausgeprägt im Hinblick auf die kurzfristige Ersparnis, für Männer dagegen auf die langfristige Ersparnis.
 
4
Nach Deaton (1997) sind OLS-Schätzer ohne Gewichtung zu bevorzugen, da sie laut Gauß-Markov-Theorem effizienter sind als gewichtete Schätzer.
 
5
Zu der Anlage in Aktien(fonds) und Immobilienfonds zählen die Anlage in Aktienanleihen, börsennotierte Fonds, gemischte Fonds und ähnlich Anlagen. Zu den sonstigen Wertpapieren zählen beispielsweise Discountzertifikate, Hedgefonds, Filmfonds, Windenergiefonds und Geldmarktfonds.
 
6
Es ist dabei zu beachten, dass das hier erfasste Bruttogesamtvermögen Kategorien wie beispielsweise den Besitz von Kfz oder Möbeln oder gesetzliche Rentenansprüche nicht beinhaltet. Die hier ausgewiesenen Werte liegen daher deutlich unter den Zahlen, die sich aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung für einen durchschnittlichen Privathaushalt ergeben.
 
7
Informationen zur langfristigen Vorsorgeersparnis finden sich in Tab. 3.
 
8
Unsere Ergebnisse ändern sich nicht, wenn anstelle des Populationsdurchschnitts die geschlechtsspezifischen Mittelwerte von tatsächlichem Finanzwissen und Selbsteinschätzung verwendet werden, um die Dummy-Variablen zu bilden.
 
9
Kap. 5 analysiert im Rahmen eines Robustheitstests eine erweiterte langfristige Vorsorgeersparnis als Bruttogesamtvermögen abzüglich der spekulativen Anlagen. In dieser erweiterten Ersparnisform wird somit sowohl der Immobilienbesitz als auch die nicht-spekulativen Anlagen in Wertpapiere und Fonds mit berücksichtigt. Es zeigen sich kaum signifikante Änderungen zu den Ergebnissen der in Kap. 4 verwendeten und hier dargestellten Definition der langfristigen Vorsorgeersparnis.
 
10
Nutzt man anstelle binärer erklärender Variablen („über-“ bzw. „unterdurchschnittliches“ Finanzwissen oder Selbsteinschätzung) eine Zerlegung der Variablen anhand von, beispielsweise, Terzilen, so bleiben die Ergebnisse qualitativ gleich: Die stärksten Effekte werden von der höchsten Ausprägung der jeweiligen Variablen ausgelöst. Entsprechende Resultate stehen zur Verfügung und werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
 
11
Da als Referenzkategorie das höchste Altersquartil gewählt wurde, sind die negativen Vorzeichen der Koeffizienten zu interpretieren als eine geringere kurzfristige Ersparnis in den jüngeren Altersquartilen im Vergleich zu den ältesten Befragten. Die im Absolutwert geringer werdenden Regressionskoeffizienten implizieren dabei einen Anstieg der Notfallersparnis über die Altersquartile hinweg, der jedoch über das dritte Altersquartil deutlich abnimmt.
 
12
Da das vierte Einkommensquartil als Referenzkategorie verwendet wird, sind die Ergebnisse der übrigen Quartile in Bezug auf die Personen mit dem höchsten Einkommen zu interpretieren. Es zeigt sich somit eine über die Einkommensquartile hinweg ansteigende Notfallersparnis.
 
13
Der Test eines simplen Interaktionsterms aus „überdurchschnittlichem Finanzwissen“ und „überdurchschnittlicher Selbsteinschätzung“ hätte demgegenüber den Nachteil, dass die Referenzkategorie, in deren Abgrenzung die Ergebnisse zu interpretieren wären, weniger klar zugeschnitten ist: Dies könnten sowohl Personen sein, bei denen lediglich das Finanzwissen unterdurchschnittlich ausgeprägt ist oder lediglich die Selbsteinschätzung unterdurchschnittlich ausgeprägt ist oder beides. Die Verwendung der 3 kombinierten Dummys, die in dieser Analyse präferiert wird, lässt demgegenüber eine detailliertere Interpretation der Resultate zu, da die Referenzkategorie ausschließlich aus Personen gebildet wird mit unterdurchschnittlichem Finanzwissen und unterdurchschnittlicher Selbsteinschätzung.
 
14
Insbesondere Vorzeichen und Signifikanzen ändern sich nicht. Die entsprechenden Ergebnisse werden auf Wunsch zur Verfügung gestellt.
 
15
Die leicht variierenden Beobachtungszahlen in den einzelnen Quartilen sind auf die Alterssstruktur und die angegebenen Einkommenshöhen der Befragten zurückzuführen. So liegt beispielsweise die Grenze zwischen dem ersten und zweiten Altersquartil bei 44 Jahren. Allerdings sind 26,37 % der Antwortenden bis zu 44 Jahre alt, so dass mehr als 25 % der Beobachtungen dem ersten Quartil zugewiesen werden. Ähnliches ergibt sich in Bezug auf die Einkommensquartile, da eine Vielzahl an Befragten offensichtlich gerundete Netto-Jahreseinkommen wie beispielsweise 24.000 € oder 36.000 € angibt.
 
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Metadaten
Titel
Finanzwissen und Vorsorgesparverhalten
verfasst von
Christina E. Bannier
Dennis Sinzig
Publikationsdatum
17.11.2017
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
Schmalenbach Journal of Business Research / Ausgabe 3/2018
Print ISSN: 0341-2687
Elektronische ISSN: 2366-6153
DOI
https://doi.org/10.1007/s41471-017-0044-y

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