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06.08.2020 | Schwerpunkt Open Access

Im Spannungsfeld zwischen Sicherheit und Freiheit

Eine Analyse zur Akzeptanz der Corona-Warn-App

Zeitschrift:
HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik
Autor:
Wassili Lasarov

Zusammenfassung

Um Infektionsketten in der Corona-Pandemie effektiv nachzuverfolgen und zu unterbrechen, wurde die Corona-Warn-App in Deutschland eingeführt. Diese sogenannte Tracing-App verfolgt Begegnungen zwischen den Anwendern der App und warnt sie, falls sie mit Infizierten in Kontakt getreten sind. In der Öffentlichkeit entbrannte im Zuge der Einführung der Corona-Warn-App eine intensive Diskussion über den Umgang mit persönlichen Daten bei der Verwendung der App (z. B. durch die vermeintliche Erfassung der Standortdaten) sowie über die Wirksamkeit der App (z. B. durch mangelnde Teilnahme, insbesondere von älteren Menschen). Die vorliegende Studie untersucht, welche Einflussfaktoren die Akzeptanz der Corona-Warn-App erhöhen oder mindern können. Es werden hierfür relevante Einflussfaktoren aus der bisherigen Literatur ermittelt und auf den Anwendungsfall der Corona-Warn-App übertragen. Mit diesen Faktoren wurde ein Kategorienschema entwickelt, auf dessen Basis in einer qualitativen Studie 967 Leserkommentare mittels Inhaltsanalyse untersucht wurden. Die Ergebnisse bestätigen, dass besonders drei Kategorien relevant in diesem Zusammenhang sind: Der Nutzen der Corona-Warn-App (37 % der Nennungen), Datenschutz, Privatsphäre, Transparenz und Vertrauen (26 %) sowie der Einfluss der sozialen Umwelt (8 %). Zum Schluss werden Implikationen für zukünftige Forschung kurz vorgestellt.

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