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Über dieses Buch

Auf der Basis relevanter Theorien und Strategien für Unternehmenszusammenschlüsse präsentiert Stephan A. Jansen in einer fundierten, übersichtlichen und leicht verständlichen Darstellung die wesentlichen Prozesse der Unternehmensakquisition und -kooperation aus strategischer, kapitalmarkttheoretischer, organisatorischer und rechtlicher Perspektive.
Für die 6. Auflage wurden alle Kapitel aktualisiert. Ergänzt wurden insbesondere aktuelle Studien sowie Trends im Zuge der Digitalisierung von Geschäftsmodellen und die Auswirkungen der Finanzmarktkrise.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Ausgangssituation

Zusammenfassung
Ziel des ersten einführenden Kapitels ist es, die Kontexte des Marktes für Unternehmenskontrolle der letzten zwanzig Jahre zumindest in groben Zügen mit Blick auf zentrale Veränderungen nachzuzeichnen:
  • Umweltveränderungen im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung und den damit häufig eng verbundenen wettbewerblichen, technologischen und politischen Veränderungen.
  • Systemveränderungen, also die industrie‐ und unternehmensbezogenen Aspekte, wie sich verändernde Unternehmensstrukturen, komplexere Wertschöpfungsketten sowie die veränderten Eigentumsverhältnisse mit ihren Auswirkungen auf die Unternehmensfinanzierung und Rentabilität der einzelnen Geschäftsbereiche.
  • Kapitalmarktveränderungen und die Entwicklung der spezifischen Akteure auf dem „Markt für Unternehmenskontrolle“ (kurz: M&A‐Markt genannt) insbesondere mit Blick auf die in den vergangenen zwanzig Jahren deutlich veränderte Einflussstruktur von außerbörslichen Investoren (z. B. Private Equity‐ und Hedge Fonds‐Gesellschaften oder auch Staatsfonds).
  • Veränderungen des Marktes für Unternehmenskontrolle selbst anhand der verfügbaren, wenngleich nicht immer konsistenten Zahlen und Fakten der Entwicklung auf dem deutschen und dem internationalen Markt hinsichtlich Anzahl, Volumina der Transaktionen, Diversifikationsstrategie, Branchenverteilung und Entwicklungen zu grenzüberschreitenden Transaktionen.
Stephan A. Jansen

2. Begriffe, Formen, Regulierungen

Zusammenfassung
In den letzten Jahrzehnten haben wohl immer wieder bestimmte Begriffe, Entwicklungen und Moden eine überragende Prominenz in der internationalen Wirtschaftswelt erlangt. Einer der schillerndsten Begriffe ist sicherlich der der Mergers & Acquisitions – oder eben kurz: M&A. Wie häufig bei solchen Phänomenen ist darin nicht etwa eine inhaltliche und konzeptionelle Innovation unserer Zeit zu vermuten, sondern – nicht zuletzt aufgrund der Wachstumsraten – eine Prominenzverleihung in den Medien zu suchen. Das folgende Kapitel dient der Einführung in die Begriffe und Formen des Mergers & Acquisitions. Dabei wird neben den einzelnen Erscheinungsformen der Kooperation und Akquisition auf die Finanzierungsformen und ebenso auf zyklisch auftretenden feindlichen Übernahmen sowie auf deren Abwehrmöglichkeiten eingegangen.
Stephan A. Jansen

3. Theorien zu Unternehmensübernahmen

Abstract
In diesem Abschnitt stehen die ökonomischen und betriebswirtschaftlichen Theorien sowie (angelsächsische) „Managementphilosophien“ mit ihren Beiträgen zur Strategiediskussion im Hinblick auf Kooperationen und Akquisitionen im Mittelpunkt. Diese Diskussion verfolgt seit Ende des letzten Jahrhunderts unterschiedliche Schwerpunkte, die aber immer direkte Auswirkungen auf die Unternehmensverfassung bzw. auf die Organisation hinsichtlich der Diversifikation und Konzentration hatten. Damit stehen auch immer Entscheidungen über den Umfang, über die Dimensionierung des Geschäftes und seine Diversifikation selbst im Zentrum der strategischen Analyse.
Stephan A. Jansen

4. Unternehmenskooperationen

Abstract
Unternehmensakquisitionen und ‐kooperationen sind zwei Grundformen der interorganisationalen Zusammenarbeit. Trotz einer sehr schwachen Datenbasis für Unternehmenskooperationen allgemein wird einhellig davon ausgegangen, dass ein deutlich steigender Anteil der Umsätze direkt auf Unternehmenskooperationen zurückzuführen ist. Grund genug, in diesem Kapitel zunächst die verschiedenen Kooperationsformen von Unternehmen vorzustellen und dann die bestehenden Daten genauer zu prüfen – immer in Bezug zu den Unterschieden zu den Akquisitionen.
In diesem Abschnitt werden die empirisch häufigsten Formen der Unternehmenskooperation in einer praxisorientierten Weise behandelt werden: Joint Ventures und Strategische Allianzen. Damit sind aber auch für viele der genannten Formen der Unternehmenskooperationen anhand der einzelnen Phasen der Kooperation wichtige Aspekte angesprochen. Bei der Betrachtung dieser zwei Formen wird zunächst die Notwendigkeit der genauen analytischen Trennung zwischen Joint Ventures und der Strategischen Allianz deutlich.
Stephan A. Jansen

5. Unternehmensakquisition

Abstract
Im folgenden Kapitel wird das Management von Unternehmenskäufen in einem idealtypischen Phasen‐Prozess beschrieben. Von (1) der Strategiephase mit der Entwicklung einer eigenen Akquisitionsstrategie über (2) die Transaktionsphase mit Verhandlungsformen, einem umfänglichen Überblick über Unternehmensbewertungsverfahren und die vertraglichen Themen bis hin zur (3) Integrations‐ bzw. Vernetzungsphase im sogenannten Post Merger‐Management werden Instrumente und Studien vorgestellt und bewertet. Bei der Beschreibung und Diskussion der Unternehmensübernahme wird regelmäßig aus der Perspektive des Käufers argumentiert. Verkaufsspezifische Phänomene werden dabei gesondert markiert.
Stephan A. Jansen

6. Anhang

Zusammenfassung
I. Produktprogramm/Forschung und Entwicklung/Vertrieb
1.
Welche Produktgruppen innerhalb des Produktbereichs lassen sich unterscheiden?
 
2.
Welche Prozentsätze der Produktbereiche zu Gesamtumsatz in welchen Produktaltersgruppen?
 
3.
Bestehen Substitutionsmöglichkeiten und wie sehen die Weiterentwicklungschancen aus?
 
4.
Wie ist die Verteilung der Entwicklungskosten der vergangenen Geschäftsjahre?
 
5.
Welche Innovationen stehen vor der Marktfähigkeit und welche mittelfristigen Umsatzziele haben sie?
 
6.
Bestehen FuE‐Kooperationen mit anderen Unternehmen und Universitäten?
 
7.
Wie ist der Aufbau der Vertriebsorganisation und welche Vertriebskanäle werden genutzt?
 
8.
Welche Instrumente des Marketing‐Mixes werden verwendet und welche von Wettbewerbern?
 
9.
Wie ist die Schnittstelle von Produktentwicklung, Service, Marketing und Vertrieb organisiert?
 
Stephan A. Jansen

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