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2020 | OriginalPaper | Buchkapitel

22. Standpunkt: Mit Haltung Unternehmen aktiv und zukunftsfähig entwickeln und gestalten

verfasst von : Remo Rusca, Sabrina Huber

Erschienen in: Zukunft der Arbeit – Perspektive Mensch

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

„Lassen wir das!“, schrieb Wolf Lotter und fügte hinzu: „Wer sich selbst nicht ernst nimmt und mit sich nichts anzufangen weiß und stattdessen die Firma liebt, der hat sich in den Falschen verknallt – und so etwas hat bekanntlich immer Folgen“ (Lotter 2017). Das neue SMART trägt der Beziehungsarbeit Rechnung, welches in der heutigen VUCA-Welt von größter Bedeutung ist. Das „S“ steht für „Sustainability“: Vertrauen ist das Grundfundament für Beziehungen. Was im Privaten gilt, ist auch für das geschäftliche Umfeld zentral. Vertrauen hat – auch wenn es paradox klingt – mit Loslassen, nicht mit Planen und Kontrollieren zu tun. Vertrauen ist das Resultat von Arbeit an sich selber und an menschlichen Beziehungen. Das „M“ steht für „Mindful“: die achtsame Verbundenheit mit sich selbst und mit der eigenen Tätigkeit. Die Fragen dazu lauten: Wer bin ich? Wie bin ich? Wofür stehe ich? Was bewegt mich? Welche Spur will ich hinterlassen? Die persönliche Vision steht im Zentrum. Sie ist das Fundament, auch in stürmischen Zeiten bei sich selber zu bleiben. Das Resultat ist eine inspirierende Persönlichkeit, die durchaus Ecken und Kanten haben darf. Das „A“ steht für „Authentic“; die persönliche Haltung beeinflusst den eigenen Auftritt. Authentizität ist Selbstwert. Echtheit ist gegeben, wenn das persönliche „Warum“ mit dem „Warum“ des Unternehmens übereinstimmt. Je bedeutender und öffentlicher die eingenommenen Rollen in einer Organisation, je wichtiger ist diese Kongruenz. Das „R“ steht für „Reliable“: Kommunikation, Auftritt und Verhalten müssen konsistent sein – „walk the talk“. So wirkt es glaubwürdig. Auch sollte weder intensiver Sonnenschein noch stürmisches Regenwetter die eigene Identität oder die persönliche Botschaft beeinflussen. Nur wer es schafft, mit einer glaubwürdigen Botschaft auf verschiedenen Ebenen zu inspirieren, wird wahrgenommen. Je bedeutender und öffentlicher die eingenommenen Rollen in einer Organisation, je wichtiger ist diese Kongruenz. Das „T“ steht für „Transformation“. Mit Kommunikation, Verhalten und Auftritt tragen die Mitarbeitenden das Innen nach Außen und somit prägen sie die Reputation des Unternehmens. Besonders erfolgreich sind Unternehmen, bei welchen das „Warum“ der Menschen und das „Warum“ des Unternehmens kongruent sind.
Literatur
Zurück zum Zitat Brettschneider, F., & Vollbracht, M. (2011). Personalization of corporate coverage. In S. Helm, K. Liehr-Gobbers, & C. Storck (Hrsg.), Reputation management (S. 267–289). Heidelberg: Springer. CrossRef Brettschneider, F., & Vollbracht, M. (2011). Personalization of corporate coverage. In S. Helm, K. Liehr-Gobbers, & C. Storck (Hrsg.), Reputation management (S. 267–289). Heidelberg: Springer. CrossRef
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Zurück zum Zitat Esch, T., & von Hirschhausen, E. (2017). Der Selbstheilungscode. Die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit (3. Aufl.). Weinheim: Beltz. Esch, T., & von Hirschhausen, E. (2017). Der Selbstheilungscode. Die Neurobiologie von Gesundheit und Zufriedenheit (3. Aufl.). Weinheim: Beltz.
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Zurück zum Zitat Mourier, M. (2012). Neue Führungskompetenz. Selbstwertbasiertes Führen in Unternehmen. Windberg: Mathias Voelchert GmbH Verlag & edition + plus (aus dem Dänischen). Mourier, M. (2012). Neue Führungskompetenz. Selbstwertbasiertes Führen in Unternehmen. Windberg: Mathias Voelchert GmbH Verlag & edition + plus (aus dem Dänischen).
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Zurück zum Zitat Rusca, R. (2017). Die neue SMARTe Haltung, Arbeitspapier. Rusca, R. (2017). Die neue SMARTe Haltung, Arbeitspapier.
Zurück zum Zitat Senge, P. M., & Klostermann, M. (2011). Die fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation (11. völlig überarb. u. aktual. Aufl.). Stuttgart: Schäffer-Poeschel. Senge, P. M., & Klostermann, M. (2011). Die fünfte Disziplin. Kunst und Praxis der lernenden Organisation (11. völlig überarb. u. aktual. Aufl.). Stuttgart: Schäffer-Poeschel.
Zurück zum Zitat Siegrist, J. (2015). Arbeitswelt und stressbedingte Erkrankungen. Forschungsevidenz und präventive Massnahmen. München: Elsevier, Urban & Fischer. Siegrist, J. (2015). Arbeitswelt und stressbedingte Erkrankungen. Forschungsevidenz und präventive Massnahmen. München: Elsevier, Urban & Fischer.
Metadaten
Titel
Standpunkt: Mit Haltung Unternehmen aktiv und zukunftsfähig entwickeln und gestalten
verfasst von
Remo Rusca
Sabrina Huber
Copyright-Jahr
2020
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-26796-4_22

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