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Über dieses Buch

Anhand eines fiktiven Forschungs- und Entwicklungsprojekts (FuE) untersucht Saskia Bardens die finanzielle Vorteilhaftigkeit von einer input- und output-orientierten steuerlichen Förderung und simuliert deren Verlauf mithilfe der Monte-Carlo-Methode. Die Analyse der Simulationsergebnisse umfasst die absolute und relative Vorteilhaftigkeit der Förderinstrumente für risikoaverse, -neutrale und risikofreudige Entscheider. Abschließend stellt sie die Frage, ob es einen Fördersatz gibt, der in den analysierten Ausgestaltungen dazu führt, dass alle Fördermodelle die gleiche Wirkung erzielen. Aufgrund seiner forschungsstarken und innovativen Industrie befindet sich Deutschland unter den führenden Staaten im internationalen Wettbewerb. Die Einführung einer steuerlichen Förderung von FuE kann einen Beitrag dazu leisten, auch in Zukunft zu den „Top-FuE-Nationen“ zu gehören.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Förderung von Forschung und Entwicklung iminternationalen Steuerwettbewerb

Zusammenfassung
Eine Vielzahl von Staaten fördert FuE mithilfe steuerlicher Fördermodelle wie bspw. dem erhöhten Betriebsausgabenabzug, Steuergutschriften oder Patent Boxen, da sie erkannt haben, dass FuE zum gesamtwirtschaftlichen Wohlstand beiträgt. Die Unternehmen sehen die eigene FuE-Tätigkeit als wichtigsten Treiber für ihre Innovationskraft. Infolge von sog. spill-over Effekten profitieren nicht nur die forschenden Unternehmen selbst, sondern auch andere Unternehmen.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 2. Steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung

Zusammenfassung
Im nachfolgenden Kapitel erfolgt eine Betrachtung der Grundlagen und der möglichen Ausgestaltungsalternativen von steuerlichen FuE-Fördermodellen. Als Basis dienen die in diversen Ländern bereits implementierten Förderinstrumente.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 3. Modellkonzeption

Zusammenfassung
Die Analyse der Vorteilhaftigkeit von steuerlichen FuE-Fördermaßnahmen erfolgt anhand eines fiktiven FuE-Projekts einer Kapitalgesellschaft mithilfe der Monte-Carlo-Simulation. Das FuE-Projekt setzt sich aus einer Forschungs- und Nutzungsphase zusammen, in denen FuE-Aufwendungen bzw. FuE-Erträge anfallen. Daneben werden weitere Inputfaktoren berücksichtigt, die Einfluss auf den Erfolg eines FuE-Projekts haben.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 4. Analyse der Simulationsergebnisse unter Annahme derGewinnsituation auf Unternehmensebene

Zusammenfassung
Im Ausgangsfall erfolgt eine Simulation auf Basis der in 3.2. definierten Faktoren. Die Standardabweichungen liegen bei allen Alternativen – mit Ausnahme der PBoG – relativ dicht zusammen. Die PBoG weist ggü. der PBmG eine deutlich höhere Standardabweichung aufgrund des höheren Erwartungswerts und gleichzeitig identischen 5%-Quantilen auf.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 5. Analyse der Simulationsergebnisse unter Annahme derVerlustsituation auf Unternehmensebene

Zusammenfassung
Im Ausgangsfall der Verlustsituation stimmt die Datenbasis mit dem Ausgangsfall der Gewinnsituation überein. In der Situation ohne Förderung fallen während der Forschungsphase keine Steuern an, weswegen die Einkünfte nach Steuern geringer sind als in der Gewinnsituation. Es baut sich bis zum fünften Jahr (maximale Forschungsdauer) ein Verlustvortrag auf.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 6. Möglichkeit zur Findung eines vorteilsgleichen Fördersatzes

Zusammenfassung
Neben den zuvor durchgeführten Analysen wird zusätzlich untersucht, ob es möglich ist, Fördersätze in den einzelnen Modellen zu finden, die im Ausgangsfall und bei den Modifikationen zu gleichen Fördereffekten führen.
Saskia Vanessa Bardens

Chapter 7. Erkenntnisse aus den Simulationsergebnissen

Zusammenfassung
Die Analyse der Simulationsergebnisse zeigt, dass die individuell vorteilhafteste Fördervariante primär von der Risikoneigung des Entscheiders, dem Zielerreichungsrisiko, der Gewinn- bzw. Verlustsituation im Gesamtunternehmen sowie von der Länge der Forschungsphase und Nutzungsdauer abhängt.
Saskia Vanessa Bardens

Backmatter

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