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2019 | OriginalPaper | Buchkapitel

7. V7 Lichtmikroskopie von Werkstoffgefügen

verfasst von: Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. E.h. Eckard Macherauch, Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch

Erschienen in: Praktikum in Werkstoffkunde

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der lichtmikroskopisch erkenn‑ und bewertbare Aufbau metallischer Werkstoffe wird als Gefüge bezeichnet. Lichtmikroskopische Untersuchungen werden an geschliffenen, polierten und geätzten Proben des Werkstoffes durchgeführt. Man unterscheidet dabei zwischen homogenen und heterogenen Werkstoffen, je nachdem, ob ein‑ oder mehrphasige Zustände vorliegen. Für die Beurteilung des Gefüges sind Zahl und Anteil der Phasen sowie Größe, Form und Verteilung der den einzelnen Phasen zuzuordnenden Körner von zentraler Bedeutung.
Die zur lichtmikroskopischen Gefügeanalyse erforderlichen Präparationsschritte umfassen die Probenentnahme sowie das Schleifen, Polieren und Ätzen der Proben. Um irreparable Schäden an der Probe und dem Gefüge zu vermeiden, muss dem Trennvorgang eine besondere Bedeutung beigemessen werden. Die Probe sollte möglichst ohne Wärmebeeinflussung, Verformung oder Werkstoffstörungen wie Ausbrüche oder Risse getrennt werden. Durch das Einbetten der metallographischen Proben in Warm‑ oder Kalteinbettmittel (z. B. Bakelite, Epoxidharz) wird in erster Linie eine bessere Handhabung für die anschließende Präparation und Auswertung erreicht. Außerdem können unterschiedlich dimensionierte Proben in Formen gleichen Durchmessers gebracht werden, um diese in geeigneten Probenhaltern halbautomatisch präparieren zu können. Sehr kleine und unhandliche Proben können durch das Einbetten überhaupt erst bearbeitet werden.
Literatur
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Zurück zum Zitat Buehler: Die Summe unserer Erfahrungen, Ein Leitfaden zur Präparation von Werkstoffen und deren Auswertung, 2. Aufl. Buehler GmbH, Düsseldorf (2010) Buehler: Die Summe unserer Erfahrungen, Ein Leitfaden zur Präparation von Werkstoffen und deren Auswertung, 2. Aufl. Buehler GmbH, Düsseldorf (2010)
Metadaten
Titel
V7 Lichtmikroskopie von Werkstoffgefügen
verfasst von
Prof. Dr. rer.nat. Dr.-Ing. E.h. Eckard Macherauch
Prof. Dr.-Ing. Hans-Werner Zoch
Copyright-Jahr
2019
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-25374-5_7

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