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Über dieses Buch

In seinem Buch zeigt Günter Pilarsky, ein global aktiver Insider und einer der wenigen großen deutschen Minenbetreiber, worum es bei dem Thema Rohstoffsicherung wirklich geht, wie erfolgversprechende Vorgehensweisen aussehen und welche Forderungen an Politik, Interessenverbände und die gesamte Gesellschaft zu stellen sind. Dabei verzichtet er bewusst auf die Betrachtung der fossilen Energieträger, da diese nicht zu seinem Geschäftsfeld gehören und über deren Zukunft schon viele Bücher geschrieben wurden. Auch spezielle Wege der Rohstoffgewinnung, wie die Erschließung von Rohstoffquellen in der Tiefsee oder in den polaren Regionen, die in noch ferner Zukunft liegen, werden in diesem Buch am Rande allenfalls erwähnt. Ergänzt werden die Ausführungen von Statements und Kurzinterviews ausgewählter Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft, welche die einzelnen Kapitel fachlich und sachlich vertiefen. Dazu dienen auch Fotos und Informationsgrafiken, die den Text ergänzen. Günter Pilarsky meint: Wir haben keine Wahl, sondern müssen uns jetzt dem Kampf um Rohstoffe stellen, wenn wir in Zukunft nicht zu den Verlierern gehören wollen.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Was rare Rohstoffe mit unserem Wohlstand zu tun haben

Zusammenfassung
Wenn wir von Wohlstand sprechen, denken wir sicherlich zunächst an unsere ganz persönlichen Lebensbedingungen. Ob wir das Gefühl haben, selbst im Wohlstand zu leben oder Teil einer Wohlstandsgesellschaft zu sein, ist höchst subjektiv. Unser eigener Maßstab für Wohlstand sind in der Regel die anderen, also Freunde, Verwandte, Nachbarn und Arbeitskollegen. Aber je älter wir werden, desto häufiger spielt auch die zeitliche Dimension eine Rolle: Was wurde in den Fünfziger- und Sechzigerjahren als Wohlstand empfunden und was heute?
Günter Pilarsky

2. Wie Rohstoffe über unsere Zukunft entscheiden

Zusammenfassung
Wenn von Rohstoffen, die über unsere Zukunft entscheiden, gesprochen wird, dann denken die meisten Menschen an Öl und Erdgas oder vielleicht auch an Wasser. Die Verknappung der Ölreserven, die Preissteigerungen für Benzin, Heizöl und Flüssiggas sind schon seit Jahrzehnten Themen der öffentlichen Debatte. Diese hat auch durch die Nutzung von Kernenergie als Alternative zu fossilen Brennstoffen und durch die von der Regierung verkündete Energiewende immer wieder neuen Zündstoff erhalten.
Günter Pilarsky

3. Wie stark Deutschland am Rohstofftropf hängt

Zusammenfassung
Deutschland verfügt zwar über ein beachtliches Potenzial an heimischen Rohstoffen, vor allem bei Steinen und Erden, Kali- und Steinsalz sowie Braunkohle, ist bei den primären, mineralischen Rohstoffen aber praktisch zu 100 % auf Importe angewiesen – oder auf den Einsatz von Recyclingrohstoffen. Denn in Deutschland werden keine Erze mehr gefördert, aus denen man Stahl oder Metalle produziert. Von den durch die Europäische Union als kritisch definierten Rohstoffen werden lediglich Fluorit und neuerdings auch wieder Graphit in Deutschland gewonnen. Seit 2005, als die Firma Kropfmühl ihre Produktion eingestellt hatte, wurde in Deutschland kein Graphit mehr hergestellt; erst 2012 wurde das Werk wiedereröffnet.
Günter Pilarsky

4. Woher die Rohstoffe der Zukunft kommen

Zusammenfassung
Wie wir im vorangegangenen Kapitel gesehen haben, steht es nicht gut um die Versorgung Deutschlands mit metallischen Primärrohstoffen. Wir sind heute abhängig von Importen, was vor allem im Bereich der kritischen Rohstoffe hohe Versorgungsrisiken mit sich bringt.
Günter Pilarsky

5. Was getan werden muss

Zusammenfassung
Am 28. Mai 2013 legte der Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung dem Deutschen Bundestag mit der Drucksache 17/13673 den Bericht über Die Versorgung der deutschen Wirtschaft mit Roh- und Werkstoffen für Hochtechnologien. Präzisierung und Weiterentwicklung der deutschen Rohstoffstrategie vor. Dieser Bericht war im Auftrag des Ausschusses vom Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB) im Rahmen der wissenschaftlichen Politikberatung erstellt worden, um die verschiedenen Interessen und Handlungsansätze aller an der Rohstoffpolitik beteiligten Institutionen und Interessengruppen nachvollziehbar zu beschreiben und zu analysieren. Weiter ging es um die Bewertung der Kritikalität von Rohstoffen. Zu diesem Zweck wurden verschiedene Studien hinsichtlich ihrer Grundlagen durchleuchtet und ihre Ergebnisse verglichen. In diesem Zusammenhang wurden auch zwei Fallstudien zu den beiden von der Europäischen Union als kritisch eingestuften Rohstoffen Wolfram und Neodym erstellt.
Günter Pilarsky

Backmatter

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