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Über dieses Buch

Das Buch befasst sich umfassend mit dem Thema Stadtplanung unter den Rahmenbedingungen der Wissensgesellschaft. In 11 Kapiteln werden alle wichtigen Aspekte der Stadtplanung thematisiert. Städtebauliche Planungstheorie, institutionelle Grundlagen und Methoden werden ebenso behandelt wie die Planung von Stadtstrukturen, die Gestaltung von Städten oder das städtebauliche Planungsrecht. Vertiefende Kapitel sind Stadterneuerung, Stadtentwicklung sowie den internationalen Beziehungsgeflechten der Stadtplanung gewidmet; den Abschluss macht ein Kapitel über utopisches Denken in der Stadtplanung. Der Textteil des Buches wird durch digitale Medien - DVD und Internetauftritt - ergänzt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Zusammenfassung
Ganz allgemein können wir Stadtplanung als eine Handlungsdomäne bezeichnen, in der Aktivitäten von Menschen das Ziel haben, alle Arten von Geschehnissen in einer Stadt zu beeinflussen.
Bernd Streich

2. Begriffe und Systematik der Stadtplanung

Zusammenfassung
Dieses Einführungskapitel liefert einen Überblick über die wichtigsten Begriffe der Stadtplanung, des Städtebaus und der räumlichen Planung. Darin eingeschlossen sind die verschiedenen Arten von Planung. Da Stadtplanung eine von Menschen unterschiedlicher Couleur ausgeübte Tätigkeit ist, die in bestimmte Zeitepochen mit verschiedenen gesellschaftlichen Voraussetzungen eingebettet ist, richtet sich der Blick auch auf die Person des Planers bzw. der Planerin, um den Versuch einer Typisierung vorzunehmen und anschließend auch die in der Stadtplanung handelnden Akteure sowie die davon betroffenen Menschen und Personengruppen zu charakterisieren.
Bernd Streich

3. Städtebauliche Planungstheorie

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wichtigsten Teilbereiche einer städtebaulichen Planungstheorie dargestellt. Zwar mag es dem eher praktisch orientierten Stadtplaner vielleicht als Zumutung erscheinen, wenn er sich neben dem täglichen Geschäft von städtebaulicher Problemerfassung, Konzeptentwicklung und Planumsetzung auch noch mit theoretischen Grundlagen der Stadtplanung beschäftigen soll. Doch schon ein erster Blick auf die vielen sich durchdringenden Prozesse, die durch das Planungsrecht, die Arbeitsorganisation in Planungsinstitutionen oder die wechselseitige Verzahnung von Politik, Verwaltung und bürgerschaftlichen Interessen vorgegeben sind, dürfte auch den bodenständigsten Praktiker davon überzeugen, dass ein Mindestmaß an planungstheoretischen Kenntnissen unerlässlich ist.
Bernd Streich

4. Institutionelle Grundlagen der Stadtplanung

Zusammenfassung
Die institutionellen Grundlagen der Stadtplanung umfassen im Wesentlichen alle organisatorischen und rechtlichen Aspekte der Stadtplanung. Der begriffliche Rahmen orientiert sich an der in Kapitel 1 behandelten institutionellen Infrastruktur, die aus den Normen, Organisationen und Verfahrensweisen einer Gesellschaft besteht. Es geht also um die Frage, wie Stadtplanung organisiert ist und welche rechtlichen Grundlagen dem Handeln auf den verschiedenen Maßstabsebenen der Planung zu Grunde liegen. Da diese Organisationsstrukturen in den letzten zwei Jahrzehnten durch den Einsatz der Informationstechniken starken Veränderungen ausgesetzt waren, ist auch dieser Aspekt zu berücksichtigen.
Bernd Streich

5. Methoden der Stadtplanung

Zusammenfassung
Das Methodenrepertoire in der Stadtplanung, im Städtebau und in der räumlichen Planung insgesamt ist außerordentlich breit, facettenreich und heterogen. Der Grund dafür liegt im Querschnittscharakter dieser Disziplin. Die schiere Grenzenlosigkeit des Methodenrepertoires zwingt deshalb zu einer Auswahl und Beschränkung. Schon die in Kapitel 1 gegebene Definition von Planung als eine mit „allem verfügbaren einschlägigen Wissen“ operierende Disziplin, die dieses Wissen unter räumlich, zeitlich und sachlich sich ständig verändernden Umständen handzuhaben hat, deutet auf einen nicht begrenzbaren Methodenpluralismus hin.
Bernd Streich

6. Städtebauliche Strukturplanung

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird mit der städtebaulichen Strukturplanung eines der zentralen Themen der Stadtplanung und des Städtebaus aufgegriffen. Im Wesentlichen geht es um die Aufgabe, Städten und Orten ein sinnvoll geordnetes Gefüge zu verleihen. Dabei steht nun die Frage im Vordergrund, aus welchen Einzelelementen ein solches Strukturgefüge besteht, welche Größenausdehnung diese Elemente haben sollen und wie diese im Falle des Entwurfs von städtebaulichen Strukturkonzepten miteinander verknüpft werden können.
Bernd Streich

7. Städtebauliche Gestaltungsplanung

Zusammenfassung
Gegenstand der städtebaulichen Gestaltungsplanung ist das baulich-räumliche Gefüge und die gestalterisch-ästhetische Ausprägung von Städten. Es geht dabei um die dreidimensionalen, räumlichen Formen von städtebaulichen Situationen mit den Wirkungen, die diese Gestaltungsmuster auf Wahrnehmungsorgane und subjektive Empfindungen des Menschen ausüben.
Bernd Streich

8. Bauleitplanung

Zusammenfassung
Im vorliegenden Kapitel findet eine vertiefende Darstellung der bereits in Kapitel 3 kurz angesprochenen Bauleitplanung statt. Damit wird das wichtigste instrumentelle Repertoire thematisiert, das der Stadtplanung aus den institutionellen Vorgaben des deutschen Planungsrechts zur Verfügung steht. Angesichts der Tatsache, dass es gerade für diesen zentralen Bereich der städtebaulichen Planung eine schier unüberschaubare Menge an Publikationen gibt, mag die Frage berechtigt sein, in welcher Weise dem noch etwas hinzuzufügen wäre. Im Gegensatz aber zu den größtenteils aus dem Umfeld des Rechtswesens und der praktischen Anwendung des Planungsrechts kommenden Darlegungen wird in den nachfolgenden Erläuterungen der Einsatz von digitalen Informationsverarbeitungssystemen stärker akzentuiert. Dazu bedarf es zunächst einer kurzen Darstellung der Systematik der Bauleitplanung, an die sich dann die Frage anknüpfen kann, welche Möglichkeiten der Computereinsatz in der Bauleitplanung eröffnet. Anschließend werden, stets in Bezug gesetzt mit dem Computereinsatz, alle wichtigen Aspekte der Bauleitplanung behandelt.
Bernd Streich

9. Stadterneuerung

Zusammenfassung
Stadterneuerung ist eine der ganz wichtigen Planungsaufgaben der Zukunft. Aufgrund der Tatsache, dass in Nord- und Mitteleuropa die Städte des Jahres 2030 schon heute zu 85% gebaut sind [Sieverts 1998], werden sich die Hauptanwendungsfelder und das wissenschaftliche Interesse der Stadtplanung verlagern. Die Neuplanung von Städten oder klassische Stadterweiterungsplanungen, wie sie noch vor wenigen Jahrzehnten im großen Stil praktiziert wurden, dürfte immer seltener werden. Vor dem Hintergrund der demographischen Veränderungen, der ökologischen Probleme in ausufernden urbanen Agglomerationen sowie der wachsenden Wertschätzung des baulich-kulturellen Erbes gilt das Interesse zunehmend der Aufgabe, Städte und Dörfer mit ihren Bauten und städtebaulichen Gestaltungsmustern dauerhaft zu bewahren, sie zugleich aber auch für die gegenwärtigen und zukünftigen Erfordernisse eines funktionierenden städtebaulichen Gefüges zu rüsten. Das zentrale Thema der praktischen Stadtplanung wird zweifelsohne die Stadterneuerung sein.
Bernd Streich

10. Stadtentwicklung

Zusammenfassung
Die Stadtentwicklung stellt eine weitere herausragende Teildomäne der Stadtplanung dar. Es geht dabei um das System Stadt in seiner Gesamtkomplexität und Dynamik, d.h. um die Fragestellung, auf welche Weise sich die fortschreitende, prozessuale Entfaltung von bestimmten strukturellen, räumlichen, ökonomischen oder gesellschaftlich-sozialen Gegebenheiten in urbanen Systemen niederschlägt.
Bernd Streich

11. Internationale Bezüge der Stadtplanung

Zusammenfassung
Das Zusammenwachsen Europas und die vielfältigen internationalen Austauschbeziehungen in einer durch die Ökonomie der Wissensgesellschaft geprägten Welt verstärken das Interesse an städtebaulicher Planung jenseits der nationalen Grenzen.
Bernd Streich

12. Utopisches Denken in der Stadtplanung

Zusammenfassung
Utopische Vorstellungen waren seit jeher eine treibende Kraft bei der Realisierung von Städten. Zu allen Zeiten haben sich Stadtplaner an utopischen Konzepten orientiert oder sind selbst als Verfasser von utopischen Konzepten in Erscheinung getreten. Den meisten Autoren von Utopien ging es zwar in erster Linie um das Herbeiführen einer besseren Gesellschaftsform auf der Grundlage einer neuen politischen Idee oder einer Staatsutopie, doch spielten Städte und die baulichen bzw. städtebaulichen Formen zur Manifestation solcher Utopien eine zentrale Rolle.
Bernd Streich

Backmatter

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