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10.10.2019 | Stadtplanung | Im Fokus | Onlineartikel

Schadstoffmessung in Städten

Autor:
Christoph Berger

Wissenschaftler der Technischen Universität Braunschweig arbeiten zusammen mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig (PTB), dem Umweltbundesamt und weiteren Partnern an einem neuen Messsystem zur Erfassung von Emissionen.

Basis des Forschungsprojekts "MesSBAR" sind mit miniaturisierter Sensorik für Feinstaub, Ruß, Stickstoffoxide und Ozon ausgestattete Drohnen, die neben den stationären Messtationen Zusatzinformationen zur Verteilung von Partikeln und Luftschadstoffen in der Höhe liefern können. So sollen die Flugsysteme – koordiniert wird das Projekt vom Institut für Flugführung (IFF) der TU Braunschweig – die Schadstoffbelastungen im Umfeld von Städten und Ballungsräumen bin in eine Höhe von einem Kilometer messen. Vorhersagen würden so optimiert und Maßnahmen zur Schadstoffreduzierung könnten überprüft werden – immerhin sind die Reinhaltung der Luft und die Begrenzung der Schadstoffbelastungen von immenser Bedeutung für die Lebensqualität.

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Auch der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) hat der "Urbanen Gesundheit" ein eigenes Kapitel gewidmet, wie Wolfgang Schlicht im Kapitel "Public Health – Urban Health" des Springer-Fachbuchs "Urban Health" ausführt. Demnach sollen Städte nicht nur ihren strukturellen Gesundheitsvorteil (Verfügbarkeit von Gesundheitseinrichtungen, soziale Netzwerke, Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten etc.) nutzen, sondern: "… Ressourcen und Potentiale für ein gesundes Aufwachsen und Leben stärken und gleichzeitig Belastungen und Hindernisse minimieren".

Emissionen und Immissionen werden über die Luft verbreitet

Im Kapitel "Stadtgestalt und Gesundheit – ausgewählte Fakten" führt Schlicht zudem aus, dass motorisierter Stadtverkehr Schwefeldioxid (SO2), Kohlenmonoxid (CO), Stickoxide (NO und NO2), Ozon (O3) und Feinstaub verschiedener Partikelgröße (PM10, PM2,5, PM1) erzeugt. Auch Industrieanlagen, Holzöfen und die Landwirtschaft (Feinstaub und Ammoniak) würden Schadstoffe in die Luft tragen.

Und auch Regine Grafe schreibt im Kapitel "Stoffdatenerfassung" des Springer-Fachbuchs "Umweltwissenschaften für Umweltinformatiker, Umweltingenieure und Stadtplaner", dass sich Emissionen und Immissionen über die Transportvorgänge in der Luft weit verbreiten. Detailliert geht sie zudem darauf ein, wie die Daten erhoben werden.

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