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Über dieses Buch

In diesem Lehr- und Grundlagenbuch erhalten angehende Architekten, Stadt- und Landschaftsplaner Hilfestellung bei der Bearbeitung von städtebaulichen Projekten und Entwürfen Diese Auflage wurde erweitert um zwei Kapitel über informellen Städtebau und regionalen Städtebau. Die dargestellten Inhalte und deren Aufbereitung orientieren sich an dem Entwurfsprozess in der Praxis und betten diesen in ein theoretisches Gerüst aus notwendigem Hintergrundwissen ein. Als Einstieg wird ein Überblick über das Verständnis von Stadt, von städtischen Strukturen und den hierin herrschenden Gesetzmäßigkeiten gegeben. Um das vielschichtige Gebilde der Stadt verständlicher zu machen, wird dieses in unterschiedliche Layer und Bausteine zerlegt. Die Vorgehensweise beim Städtebaulichen Entwerfen wird anhand der „Schichten-Methode“ in Form von aufeinander folgenden Phasen beschrieben. Beispiele von städtebaulichen Projekten und Wettbewerben illustrieren die einzelnen Entwurfsschritte.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. EINFÜHRUNG

Städte und städtebauliches Entwerfen stehen heute, im ersten „urbanen Jahrhundert“ der Geschichte, vor einer Vielzahl neuer Herausforderungen. Dies bedeutet nicht, dass die Grundsätze und Prinzipien des Städtebaus nun ganz andere sein werden als noch im 19. oder 20. Jahrhundert.
Christa Reicher

Chapter 2. ZUM VERSTÄNDNIS DER GRUNDBEGRIFFE

Unter dem Begriff der Nachhaltigkeit wird ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den drei Grundfaktoren Ökologie, Ökonomie und Soziales verstanden.
Christa Reicher

Chapter 3. EIN STREIFZUG: VON DER GESCHICHTE ZUR THEORIE

Städtebauliches Entwerfen setzt Wissen um die historischen Entstehungsprozesse von Stadt voraus: Städte und Stadtgrundrisse sind Lesebücher der Geschichte und beinhalten wichtiges Erfahrungswissen um Merkmale und Gesetzmäßigkeiten von Stadt. Dieses Wissen ist unverzichtbar, denn viele aktuelle städtebaulichen Aufgaben lassen sich nur in Kenntnis der Historie einer Stadt und der Ideengeschichte des Städtebaus adäquat bearbeiten.
Christa Reicher

Chapter 4. DIE „GRAMMATIK“ DER STADT

Ein Ort kann nur verstanden werden, wenn nicht nur die gegenwärtigen Rahmenbedingungen analysiert, sondern auch die historischen Veränderungen nachvollzogen werden. Am Beispiel des Museumsquartiers in Wien lässt sich der Transformationsprozess eines Ortes bis zur heutigen Situation systematisch darstellen.
Christa Reicher

Chapter 5. BAUSTEINE DER STADT

Viele Städte sind mittlerweile zu einer ausgedehnten Stadtlandschaft angewachsen. Die Auflösung der Grenzen zwischen Stadt und Land hat zu einem patchworkartigen Bild von Gebautem einerseits und Landschaft andererseits geführt. Dabei ist Landschaft nicht zu verwechseln mit Natur.
Christa Reicher

Chapter 6. DAS LESEN DER STADT

Das Wahrnehmen von Gesetzmäßigkeiten und Eigenarten eines Ortes sind die Grundbedingung für die einzelnen Schritte im Entwurfsprozess. Die Äußerung von Wolfgang Goethe „Man sieht nur, was man weiß.“ hat auch ihre Relevanz für die Wahrnehmung der gebauten Stadt.
Christa Reicher

Chapter 7. STÄDTEBAULICHES ENTWERFEN

An dem von Jane Jacobs beschriebenen komplexen Verständnis städtischen Lebens knüpft die Schichten- Methode als systematische Vorgehensweise für das städtebauliche Entwerfen an. Die städtische Struktur wird als vielschichtiges Gewebe verstanden, das sich aus identifizierbaren Bestandteilen, Elementen und Schichten zusammensetzt.
Christa Reicher

Chapter 8. STADTGESTALTUNG UND HALTUNG

Die Stadtgestalt ist ein wesentliches Thema des Städtebaus. Sie umschließt sowohl die materielle, physische Gestalt als auch immaterielle Faktoren wie Atmosphäre oder Vielfalt
Christa Reicher

Chapter 9. STÄDTEBAU ALS PROZESS

Städtebauliches Entwerfen bedeutet in Zeiten von immer komplexer werdenden Transformationsprozessen von Stadt und Quartier, dass neben der Auseinandersetzung mit dem Raum als Produkt auch der Raum als Prozess eine zunehmend große Rolle spielt.
Christa Reicher

Chapter 10. INFORMELLER STÄDTEBAU

Noch vor einigen Jahren hätte man beim Begriff des Informellen Städtebaus wohl vor allem an die sogenannten „informellen Instrumente“ der Stadtplanung gedacht, an die nicht vollständig durch Gesetze geregelten Stadtentwicklungskonzepte und Rahmenpläne, die die Stadtverwaltungen hinsichtlich ihres Aufstellungsverfahrens und der Planinhalte nach eigenem Bedarf ausgestalten können (vgl. S. 184).
Christa Reicher

Chapter 11. REGIONALER STÄDTEBAU

Wenn vom 21. Jahrhundert als dem urbanen Zeitalter die Rede ist – dem Jahrhundert, in dem erstmals die Mehrzahl der Menschheit in Städten lebt – fällt der Blick zumeist auf die schnell wachsenden Mega-Metropolen: Mumbai, Kairo, Sao Paulo, Shanghai, Istanbul, oder auch die traditionellen Global Cities wie New York, London, Tokio, Moskau.
Christa Reicher

Chapter 12. AUSGEWÄHLTE AUFGABENFELDER

Experten sagen für die nächsten 100 Jahre eine weitere Erwärmung um 1,4–5,8 Grad Celsius voraus, in Abhängigkeit von Bevölkerungswachstum und Energieverbrauch. Selbst bei einem angenommenen mäßigen Temperaturanstieg von 2 Grad Celsius in den nächsten Jahrzehnten muss in Europa aufgrund der zu erwartenden steigenden Temperaturen mit zunehmenden Hitzewellen, längeren Trockenperioden sowie extremen Niederschlägen, saisonalen Stürmen und Hochwasser gerechnet werden.
Christa Reicher

Backmatter

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