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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Allgemeines

Zusammenfassung
Stahlbeton ist ein Baustoff, der aus dem Verbund von Stahl und Beton entsteht. Das Anwendungsgebiet für Stahlbeton ist vielfältig. Bei fast allen Bauwerken kommt Stahlbeton zum Einsatz. Bei diesem Verbundbaustoff werden dem Beton und dem Stahl unterschiedliche Aufgaben zugewiesen. Da Beton eine hohe Druckfestigkeit besitzt und seine Zugfestigkeit gering ist, übernimmt der Beton im Wesentlichen die Druckbeanspruchungen: Hingegen ist die Zugfestigkeit des Stahls sehr hoch. Daher wird der Stahl bei Zugbeanspruchungen wirksam.
Gottfried C. O. Lohmeyer

2. Beton

Zusammenfassung
Um geeignete Festlegungen für Tragwerke aus Beton und Stahlbeton treffen zu können, werden in diesem Abschnitt einige Bereiche des Baustoffs Beton näher erläutert. Da im Allgemeinen für diese Festlegungen der Objektplaner (Architekt) zuständig ist, der diese Aufgabe dem Tragwerksplaner (Statiker) überträgt, erfolgt die Erläuterung nur soweit, wie dies für das Verständnis nötig ist. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, die für solche Festlegungen sowohl in statischen Berechnungen als auch in Leistungsbeschreibungen erforderlich sind. Die Angaben des ausführenden Unternehmens zu der von ihm vorgesehenen Betonzusammensetzung bei bestimmten Beanspruchungen und Umgebungsbedingungen müssen beurteilt werden können, damit eine Zustimmung erfolgen kann.
Gottfried C. O. Lohmeyer

3. Betonstahl

Zusammenfassung
In Bauteilen aus Stahlbeton übertragen Stahleinlagen diejenigen Einwirkungen, die der Beton nicht aufnehmen kann. Für diese Stahleinlagen werden spezielle Betonstähle als Betonstabstahl oder als Betonstahlmatten verwendet. Für Betonstähle gelten DIN 1045-1 im Lieferzustand nach DIN 488 bzw. allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen. Betonstahl kann auch in Ringen hergestellt werden. Hierfür gelten die Anforderungen für den Zustand nach dem Richten.
Gottfried C. O. Lohmeyer

4. Bewehren von Stahlbetonbauteilen

Zusammenfassung
Die Stahleinlagen im Beton haben bestimmte Aufgaben zu erfiüllen. Mit dem Bewehren von Betonbauteilen soll Folgendes erreicht werden:
  • In biegebeanspruchten Tragwerken (z.B. Balken, Decken) und in Zuggliedern soll die Bewehrung die Zugkräfte übertragen, die in diesen Tragwerken durch äußere Einwirkungen entstehen. Damit dienen die Bewehrungen der Tragfähigkeit und der Standsicherheit von Bauwerken.
  • In druckbeanspruchten Tragwerken (z.B. Stützen, Wände) und in Bauteilen, die durch Biegung hochbeansprucht werden (z.B. Balken), soll die Bewehrung die Tragfähigkeit auf Druck erhöhen und schlanke Bauteile gegen Knicken sichern. Außerdem vermindern Druckbewehrungen die Auswirkungen von Kriechen und Schwinden des Betons. Sie wirken damit großen Verformungen entgegen.
  • Die Bewehrung soll Tragwerke für rechnerische nicht erfasste Einflüsse ertüchtigen, z.B. unbeabsichtigte Biegemomente, Setzungen, Brand, Erdbeben und andere Katastrophen.
  • Die Bewehrung verleiht den Tragwerten durch den Verbund mit dem Betons eine gewisse Zähigkeit, wodurch die Tragwerke robuster werden und Kräfteumlagerungen möglich sind.
  • Die Bewehrung kann zwar das Entstehen von Rissen im Konstruktionsbeton nicht verhindern, sie kann aber eine Verteilung von Rissen bewirken. Damit bleiben Risse, die unter Gebrauchslasten und/oder behinderten Zwangverformungen entstehen, genügend fein, so dass die Gebrauchsfähigkeit nicht beeinträchtigt wird, z.B. bei wasserundurchlässigen Bauteilen.
Gottfried C. O. Lohmeyer

5. Einwirkungen und Schnittgrößen bei Stahlbetonbauteilen

Zusammenfassung
Die Grundanforderungen an Bauwerke sind in DIN 1055-100 genannt. Danach muss ein Bauwerk derart entworfen und ausgeführt werden, dass die möglichen Einwirkungen keinen Einsturz des gesamten Bauwerks oder eines Teils zur Folge haben. Dies ist in angemessener Zuverlässigkeit sowohl während der Errichtung als auch während der Nutzung des Bauwerks erforderlich. Ein Tragwerk muss demnach so bemessen werden, dass seine Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit und Dauerhaftigkeit während der vorgesehenen Nutzungsdauer erhalten bleiben.
Gottfried C. O. Lohmeyer

6. Bemessungsgrundlagen

Zusammenfassung
Die Bauteile von Bauwerken haben verschiedene Aufgaben zu erfüllen. Daher werden folgende Anforderungen gestellt, die bei der Bemessung der Bauteile zu Grunde zu legen sind:
  • Tragfähigkeit (z.B. Standsicherheit)
  • Gebrauchstauglichkeit (z.B. Nutzungsfähigkeit)
  • Dauerhaftigkeit (z.B. Lebensdauer des Bauwerks)
Andererseits sollen Bauwerke wirtschaftlich erstellt werden. Bauwerke dürfen durch zu hohe Sicherheitsanforderungen nicht zu teuer werden. Da sich Sicherheit und Wirtschaftlichkeit auf die Bauteilabmessungen gegenläufig auswirken können, sind die Anforderungen gegeneinander abzuwägen. Anforderungen an die Sicherheit müssen umso höher sein, je größer die Gefahren für Personen- und Sachschäden sind.
Gottfried C. O. Lohmeyer

7. Biegebeanspruchte Bauteile

Zusammenfassung
Als „Bemessen“ von Stahlbetonbauteilen wird die Führung des Nachweises verstanden, dass das jeweilige Bauteil die einwirkenden Beanspruchungen sicher aufnehmen kann. Darüber hinaus müssen die Bauteile auf Dauer gebrauchstauglich sein. Insgesamt sind folgende Nachweise erforderlich:
  • Tragfähigkeit (Abschn. 6.1.1 und 6.2)
  • Gebrauchstauglichkeit (Abschn. 6.1.2 und 6.3 bis 6.5)
  • Dauerhaftigkeit (Abschn. 6.1.3)
Gottfried C. O. Lohmeyer

8. Stahlbetonplatten

Zusammenfassung
Als Platten bezeichnet man ebene Flächentragwerke, die senkrecht zu ihrer Ebene belastet werden. In der Regel sind dieses horizontal liegende Decken. Platten sind meistens linienförmig auf Balken oder Wänden gelagert (Bild 8.1).
Gottfried C. O. Lohmeyer

9. Stahlbetonbalken und Plattenbalken

Zusammenfassung
Balken sind stabförmige Träger mit einem beliebigen Querschnitt, die überwiegend auf Biegung beansprucht werden. Sie haben meistens einen rechteckigen Querschnitt mit der Breite b und der Höhe h (Bild 9.1).
Gottfried C. O. Lohmeyer

10. Stahlbeton-Rippendecken

Zusammenfassung
Stahlbeton-Rippendecken sind alte Deckensysteme.
Gottfried C. O. Lohmeyer

11. Druckbeanspruchte Bauteile

Zusammenfassung
Beton ist imstande, hohe Druckbeanspruchungen aufzunehmen. Gedrungene Bauteile können auch ohne Bewehrung hohe Lasten tragen. Sehr konzentriert wirkende Lasten können im Bereich der Lasteinwirkung zu einem Queraufreißen des Betons führen. Bei schlanken druckbeanspruchten Bauteilen besteht die Gefahr des Ausknickens.
Gottfried C. O. Lohmeyer

12. Stützen

Zusammenfassung
Bei druckbeanspruchten Bauteilen wird zwischen stabförmigen Stützen und scheibenartigen Wänden unterschieden. Stützen können quadratisch, rechteckig oder auch mit kreis- oder polygonartigen Querschnitten ausgeführt werden. Rechteckige Stützen mit einem Seitenverhältnis von b/h >4 sollten wie Wände behandelt werden (siehe Abschnitt 13: Wände).
Gottfried C. O. Lohmeyer

13. Wände

Zusammenfassung
Wände sind scheibenartige Flächenbauteile, die überwiegend durch Druck in ihrer Ebene beansprucht werden. Für Wände mit überwiegender Biegung senkrecht zu ihrer Ebene gelten die Regeln für Platten (Abschnitt 8).
Gottfried C. O. Lohmeyer

14. Rahmen und Konsolen

Zusammenfassung
Bauwerke des allgemeinen Hochbaus bestehen meistens aus Tragkonstruktionen, bei denen Deckenplatten auf Wänden oder Balken aufliegen. Über Stützen werden die Lasten aus den Balken in die Fundamente weitergeleitet.
Gottfried C. O. Lohmeyer

15. Torsionsbeanspruchte Bauteile

Zusammenfassung
Stahlbeton-Bauteile können durch Torsion beansprucht werden. Torsion ist Verdrehung. Torsionsbeanspruchte Bauteile werden längs ihrer Stabachse verdreht. Eine Torsionsbeanspruchung kann durch Zwang oder durch Last erfolgen.
Gottfried C. O. Lohmeyer

16. Beispiel zur Berechnung eines Geschäftsgebäudes

Zusammenfassung
Anhand eines Geschäftsgebäudes werden die erforderlichen Nachweisverfahren der neuen DIN 1045-1 detailliert dargestellt. Die ausgesuchten Bauteile kommen häufig in der Praxis vor.
Gottfried C. O. Lohmeyer

17. Schalung — Ausführung und Bemessung

Zusammenfassung
Beton ist im frischen Zustand ein nahezu beliebig formbarer Baustoff. Der Beton erhält die gewünschte Form, indem er in eine entsprechend ausgebildete Schalung eingebracht wird. Der Beton erhärtet in dieser Schalung, danach wird die Schalung entfernt. Die entstehende Betonfläche ist das Spiegelbild der Schalung.
Gottfried C. O. Lohmeyer

18. Fertigteile — Herstellung und Montage

Zusammenfassung
Stahlbetonkonstruktionen können aus Fertigteilen hergestellt werden (Bild 18.1). Betonfertigteile werden werkmäßig in einem Fertigteilwerk oder an anderer Stelle hergestellt (z.B. in einer Feldfabrik auf der Baustelle) und im erhärteten Zustand zur Einbaustelle gebracht. Somit bilden Betonfertigteile den Gegensatz zum Ortbeton, der als Frischbeton an der endgültigen Stelle im Bauwerk eingebaut wird und vor Ort erhärtet.
Gottfried C. O. Lohmeyer

19. Fugen — Anordnung und Konstruktion

Zusammenfassung
Bei allen Bauwerken sind in irgendeiner Form bestimmte Fugen erforderlich; auch bei Bauwerken aus Beton und Stahlbeton. Ausführungsart und Abstände der Fugen müssen schon bei der Planung durchdacht werden, damit nicht während der Ausführung durch „Improvisieren“ ungünstige Lösungen entstehen.
Gottfried C. O. Lohmeyer

20. Formelzeichen und ihre Bedeutung

Zusammenfassung
Die im Folgenden angegebenen Bezeichnungen und Erklärungen beziehen sich auf die allgemeine Verwendung der Formelzeichen in DIN 1045.
Gottfried C. O. Lohmeyer

21. Formelsammlung

Ohne Zusammenfassung
Gottfried C. O. Lohmeyer

22. Verzeichnis der Tafeln

Ohne Zusammenfassung
Gottfried C. O. Lohmeyer

23. Schrifttum

Ohne Zusammenfassung
Gottfried C. O. Lohmeyer

24. Vorschriften zum Stahlbetonbau

Ohne Zusammenfassung
Gottfried C. O. Lohmeyer

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