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Über dieses Buch

Im Sinne von kollektiver Führung für Nachhaltigkeit bietet das vorliegende Buch einen konzeptionellen Rahmen, einen methodischen Ansatz und viele Fallbeispiele, die verdeutlichen, was möglich ist, wenn Personen unterschiedlichen Hintergrunds zusammenkommen, um gemeinsam ein Nachhaltigkeitsinteresse voranzubringen. Wie viele dieser Dialogprozesse ist auch dieses Buch nicht im Alleingang entstanden; vielmehr beruht es auf einem mehrjährigen Prozess von Austausch, Lernen und gemeinsamer Reflektion sowie der Tatkraft vieler Mitwirkender, aus den Erfahrungen Erkenntnisse zu gewinnen und sie systematische zu bündeln und zu Papier zu bringen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung – Wie dieses Buch zu benutzen ist

Zusammenfassung
Stakeholder Dialoge erfordern eine sehr bewusste und kollektive Führung. Es gilt, die vielfältigen Interessen und Ziele unterschiedlicher Akteursgruppen in konstruktive Bahnen zu lenken. Ebenso wird Kompetenz im Prozessmanagement benötigt, um einen anfänglichen Mangel an Vertrauen zwischen Menschen verschiedener Stakeholder-Gruppen zu überwinden, besonders wenn einige von ihnen stärkeren Einfluss besitzen als andere. Erfolgreiche Stakeholder Dialoge setzen daher eine Kompetenzentwicklung auf mehreren Ebenen voraus.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

2. Stakeholder Dialoge – ein zentraler Ansatz zur Umsetzung nachhaltiger Entwicklung

Zusammenfassung
Stakeholder Dialoge werden zunehmend als Instrument für nachhaltige Entwicklung genutzt, beispielsweise wenn es um Anpassungen an den Klimawandel, den Ausbau erneuerbarer Energien, nachhaltige Beschaffung, Ressourcenmanagement, die Verbesserung des Gesundheitswesen, die Entwicklung von nachhaltigen Wertschöpfungsketten, nachhaltige Stadtentwicklung, ein verbessertes Bildungswesen oder um die Durchsetzung von sozialen und ökologischen Standards geht. Verstärkt werden sie auch in der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung eingesetzt und in der Interaktion zwischen Unternehmen und ihren Interessengruppen. Initiiert werden sie von Akteuren aus dem öffentlichen Sektor, dem Privatsektor und aus der Zivilgesellschaft.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

3. Potenzialanalyse Für Die Anwendung Von Stakeholder Dialogen

Zusammenfassung
Stakeholder Dialoge erfordern ein gewisses Maß an Offenheit und Toleranz aller Beteiligten gegenüber anderen Meinungen und Sichtweisen sowie die Fähigkeit, Befürchtungen zu äußern und auf Interessen und Vorschläge anderer einzugehen. Ebenso setzen sie die Bereitschaft voraus, eventuelle Vorbehalte gegenüber anderen Interessengruppen zu überdenken, um eine konstruktive Kooperation zu ermöglichen.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

4. Formen von Stakeholder Dialogen und die Möglichkeiten ihrer Umsetzung

Zusammenfassung
Der dialogische Ansatz ist nicht starr und folgt keiner festgelegten Vorgehensweise. Eine ergebnisorientierte und erfolgversprechende Umsetzung von Stakeholder Dialogen erfordert vielmehr eine bedarfsorientierte Anpassung an die Bedürfnisse des jeweiligen Anliegens. Das grundsätzliche Ziel bleibt in allen Anwendungsformen der konstruktive Austausch zwischen verschiedenen Akteuren im Kontext einer bestehenden Herausforderung. Dies können Konsultationen über politische Entwicklungen, eine gemeinsame Entscheidungsfindung oder die Umsetzung praktischer Lösungen sein.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

5. Die Durchführung von Stakeholder Dialogen

Zusammenfassung
Der Erfolg von Stakeholder Dialogen hängt grundlegend davon ab, wie die komplexe Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure im Dialogprozess gestaltet wird. Stakeholder Dialoge durchlaufen, je nach verfolgtem Anliegen und Ziel, verschiedene Phasen. Für eine ergebnisorientierte Umsetzung ist es wichtig, die Kernelemente der einzelnen Phasen von Dialog- und Kooperationsprozessen zu kennen und diese bei der Planung und Umsetzung des jeweiligen Veränderungsvorhabens zu berücksichtigen.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

6. Stakeholder Dialoge als Veränderungsmanagement

Zusammenfassung
Stakeholder Dialoge stellen eine Methodologie zur Veränderung durch Dialog und Kooperation dar. Deshalb müssen sie mit Unterschiedlichkeit nicht nur konstruktiv umgehen, sondern das Potenzial von Verschiedenheit nutzen. Denn die Erfolge in Stakeholder Dialogen können nur Menschen erzielen.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

7. Kommunikation in Stakeholder Dialogen

Zusammenfassung
Kommunikation verbindet von der Initiierung bis zur Umsetzung eines Stakeholder Dialogs die beteiligten Akteure miteinander. Wenn Menschen über ihre organisationalen und kulturellen Grenzen hinweg kommunizieren und einen Veränderungsprozess gestalten, benötigen sie Rahmenbedingungen, die ihnen eine kooperative Zusammenarbeit an einem gemeinsamen Ziel ermöglichen und einen konstruktiven Umgang mit Konflikten und Spannungen unterstützen. Vertrauen, Respekt, Transparenz und Offenheit gegenüber anderen Sichtweisen und Standpunkten sind hier unerlässlich.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

8. Dialog als Grundprinzip von Konsultation und Kooperation

Zusammenfassung
Ein Dialog geht über das bloße Aneinanderreihen oder Gegenüberstellen von Gesprächsbeiträgen hinaus. Er fördert einen strukturierten Austausch von Sichtweisen, Expertisen und Interessen, sodass ein gemeinsamer Denk- und Arbeitsprozess entsteht, der vorher nicht bedachte Möglichkeiten oder Lösungswege hervorbringen kann.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

9. Erfolgsfaktoren für Stakeholder Dialoge

Zusammenfassung
Eine Reihe von Faktoren wirkt sich entscheidend auf die Qualität der Ergebnisse eines Stakeholder Dialogs aus. Diese Schlüsselfaktoren entfalten sich nicht losgelöst voneinander, vielmehr beeinflussen sie sich gegenseitig. Sie besitzen dabei eine Hebelwirkung und können das Prozessdesign und demzufolge den Stakeholder Dialog insgesamt verbessern. Der Kerngruppe helfen diese Schlüsselfaktoren, den Dialog erfolgreich umzusetzen. Die Schlüsselfaktoren können nicht nur der allgemeinen Orientierung, sondern auch als Grundlage für ein Prozessmonitoring dienen. Im Folgenden werden die Schlüsselfaktoren für die erfolgreiche Umsetzung von Stakeholder Dialogen erläutert.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

10. Prozessmonitoring in Stakeholder Dialogen

Zusammenfassung
Stakeholder Dialoge benötigen wie andere Veränderungsprozesse auch Monitoringinstrumente, um die Umsetzung von Aktivitäten zu verfolgen und die Wirkung der erreichten Ergebnisse zu messen. Da der Erfolg von Stakeholder Dialogen wesentlich von der Qualität des Prozessmanagements abhängt, ist auch eine regelmäßige Anpassung des Prozessdesigns entscheidend. Strukturierte Reflektion ebnet hier den Weg. An dieser sollten mindestens die Schlüsselakteure, im besten Fall jedoch möglichst viele involvierte Akteure beteiligt sein.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

11. Praxistools

Zusammenfassung
Die folgenden Praxistools helfen Stakeholder Dialog-Initiatoren bei der systematischen Planung und ergebnisorientierten Umsetzung von Dialog- und Kooperationsprozessen. Sie dienen als Leitfäden und unterstützende „Gerüste“ für die Planung von Dialogprozessen oder zum besseren Verständnis von Kommunikationsmustern. Sie sollen Komplexität verringern, sodass in dem zumeist kontroversen und vielschichtigen Umfeld eines Stakeholder Dialogs pragmatisch und sicher agiert werden kann. Die Praxistools unterstützen somit die Planung von Aktivitäten, können als Inspiration für gemeinsame Reflektion genutzt werden und dienen als Frühwarnsystem, das auf Missstände und Schieflagen hinweist. Sie schärfen das Bewusstsein für Details, die in Stakeholder Dialogen oftmals viel Aufmerksamkeit benötigen.
Petra Künkel, Silvine Gerlach, Vera Frieg

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