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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

1. Stand der immobilienwirtschaftlichen Forschung

verfasst von : Christian Kraft, Constantin Kempf

Erschienen in: Nachhaltige Wohnungswirtschaft in der Schweiz

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die Immobilienwirtschaft und ihre Gebäude verursachen laut IEA (2019) rund die Hälfte des weltweiten Verbrauchs natürlicher Ressourcen, 40 % der CO2-Emissionen und ca. ein Drittel des Endenergieverbrauchs (CS, 2020). Damit spielt die Immobilienbranche eine Schlüsselrolle in Bezug auf eine nachhaltige und ressourcenschonende globale Wirtschaftsentwicklung. Dieses Kapitel zeichnet einleitend eine kurze Geschichte der Nachhaltigkeit und zeigt inwiefern der Immobilienwirtschaft und deren Nachhaltigkeitsstandards hierbei eine wichtige Rolle zukommt. Anschliessend skizziert dieses Kapitel die Forschungslandschaft zu immobilienwirtschaftlichen Nachhaltigkeitsthemen und unterteilt diese grob in die Felder Rendite, Risiko, Nutzer, Raum und Produktivität. Hierbei wird eine Auswahl an nationalen und internationalen Forschungsbeiträgen zusammengefasst und systematisiert dargestellt. Das Kapitel schliesst mit einem Ausblick in zukünftige Forschungsthemen.
Fußnoten
2
Die 2000-W-Gesellschaft definiert den Energieverbrauch pro Kopf, der jedem Menschen zustehen muss, um seine Bedürfnisse zu befriedigen und seine wirtschaftliche Entwicklung nicht zu behindern (Lenel, 2012). Die 2000-W-Gesellschaft versteht sich als holistischer Ansatz, der zum Ziel hat den Energieverbrauch auf ein nachhaltiges Niveau zu reduzieren durch entsprechend nachhaltige Bauten, Mobilität, Raumplanung, Konsum etc. (Schelling, 2013).
 
3
Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB).
 
4
Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein (SIA).
 
5
Weitere Quellen: Informationen von den jeweiligen Webseiten der Standards vom 11.02.2021 und BFS (2021), GBIG (2021), USGBC (2021), Gries und Tezcan (2021), Breitkopf (2020), Staub et al. (2014), Center for Sustainable Systems, University of Michigan, (2020), Statista (2020), Ministry of Housing, Communities & Local Government (2019), RICS (2017).
 
6
Sol, Matériaux, Énergie, Eau (SméO, 2021).
 
7
Vergleiche Universität Leipzig (2020) https://​home.​uni-leipzig.​de/​methodenportal/​qualivsquanti/​, abgerufen am 22.07.2020.
 
8
[Miller et al. (2008), Wegner et al. (2010), Galuppo und Tu (2010), Kats et al. (2003), Rottke (o. J.), Shrestha und Pushpala (2012), Zhang et al. (2011), Langdon (2007), (Kats, 2006), Kim et al. (2014), NAHB (2009), Steven Winter Associates (2004), Xenergy and Sera Architects (2000), Mapp et al. (2011), Kats (2013), Houghton et al. (2009), Packard Foundation (2002), Sweett (2005), Miller et al. (2008)].
 
9
[Hydes und Creech (2010), Steven Winter Associates (2004), Xenergy and Sera Architects (2000)].
 
10
[Matthiessen und Morris (2004, 2007), Rehm und Ade (2013), Houghton et al. (2009), Kats (2013), Steven Winter Associates (2004), Sweett (2005), Xenergy and Sera Architects (2000)].
 
11
Z. B.: Hitze in Städten – Grundlage für eine klimaangepasste Siedlungsentwicklung (BAFU, 2018); Programm Klimaanpassung – Fachplanung Hitzeminderung (Stadt Zürich, 2020), Bereit für den Klimawandel? Handlungsempfehlungen für Bauherrschaften und Planende (Hochschule Luzern, 2020); Hitzeinseln –(k)ein Thema für kleinere und mittlere Gemeinden? (IRAP, 2021); Dense and Green Cities – Emerging Models of Integrated Urban Development (Singapore-ETH Centre, 2021); Klimaanpassungsstrategie der Stadt Luzern (Stadt Luzern, 2020).
 
Metadaten
Titel
Stand der immobilienwirtschaftlichen Forschung
verfasst von
Christian Kraft
Constantin Kempf
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-34808-3_1

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