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Über dieses Buch

Julian Erd erhebt einen Status quo der City-Logistik, diskutiert Hintergründe für aufgetretene Problemstellungen und zeigt Perspektiven für die weitere Entwicklung auf. Bereits in den 1990er Jahren entstanden diverse Ansätze, wie zunehmend wachsende Ballungsräume einerseits effizient und effektiv, dabei flexibel, und andererseits menschen- und umweltverträglich mit Waren versorgt werden können. Der Autor zeigt, dass die City-Logistik sich derzeit in einer Übergangsphase befindet. Der Großteil der in den letzten 25 Jahren begonnenen Projekte konnte nicht in nachhaltige Strukturen und Prozesse transferiert werden. Aber die Erkenntnis, dass Änderungen im innerstädtischen Lieferverkehr nötig sind, verbreitet sich seit einigen Jahren wieder deutlich stärker.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Urbanisierung, Bevölkerungswachstum und steigendes Güterverkehrsaufkommen sind aktuelle Megatrends. Im Jahr 2011 lebten laut einer Studie der United Nations (UN) bereits 52% der Weltbevölkerung, von insgesamt 6,97 Mrd. Menschen, in Städten. Während in den entwickelten Regionen im Jahr 2011 bereits 78% der Bevölkerung in urbanen Räumen lebten, ist hier ein starkes Gefälle zu den weniger entwickelten Regionen zu verzeichnen, bei denen dieser Anteil erst 47% betrug. Vor diesem Hintergrund ist zu beachten, dass über 80% der Weltbevölkerung in weniger entwickelten Regionen leben und hier mit erheblich größeren Wachstumsraten für die Bevölkerung und das Fortschreiten der Urbanisierung zu rechnen ist.
Julian Erd

2. Untersuchungsgegenstand der City-Logistik – der städtische Güterverkehr

In diesem Abschnitt soll zunächst abgegrenzt werden, welche Verkehrsbewegungen innerhalb eines Stadtgebiets Gegenstand von Konzepten zur City-Logistik sind. Es sei darauf hingewiesen, dass eine allgemeingültige Abgrenzung des städtischen Güterverkehrs vom gesamten Verkehrsaufkommen innerhalb einer Stadt auf Grund unterschiedlicher Betrachtungsweisen nicht möglich ist. Verkehrssegmente werden in wissenschaftlichen Analysen und der Verkehrsplanung unterschiedlich gebildet. Strauß konstatiert, dass der Begriff „städtischer Güterverkehr“ keinesfalls eindeutig definiert ist und hinsichtlich des Inhalts, der im Zusammenhang verwendeten Begriffe und ihrer hierarchischen Strukturierung Uneinigkeit herrscht.
Julian Erd

3. City-Logistik

Die City, respektive Stadt, ist im Rahmen dieser Arbeit als ein geographisches Gebiet hoher industrieller Produktion und/oder Konsumtion von Gütern und Dienstleistungen zu verstehen.
Julian Erd

4. Betrachtung ausgewählter Projekte zur City-Logistik

Das City Cargo Projekt in Amsterdam (Niederlande) ist der Kategorie intermodaler städtischer Transportsysteme zuzuordnen. Das Konzept besteht darin, die Straßenbahninfrastruktur für die Auslieferung von Gütern im Stadtgebiet zu nutzen.
Julian Erd

5. Fazit

Die vorangegangenen Betrachtungen zu Stand und Entwicklungen im äußerst vielschichtigen Gebiet der City-Logistik liefern ein etwas ernüchternden Ergebnis: Es ist bisher nicht gelungen, umfassende Konzepte in einem großen Maßstab zu implementieren und wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben. Viele Vorhaben scheiterten an der Wirtschaftlichkeit oder am fehlenden Investitionskapital. Der Schlüssel für die Entwicklung neuer City-Logistik Konzepte scheint in der Zusammenarbeit zwischen privatem und öffentlichem Sektor zu liegen. Um ein Optimum hinsichtlich der mit der City-Logistik verknüpften, in vielfältigen Wechselbeziehungen stehenden Ziele zu erreichen, muss gemeinsam eine konzeptionelle Lösung zur City-Logistik erarbeitet werden. Die mit dem städtischen Güterverkehr verknüpften Probleme und unterschiedlichen Interessenlagen der Akteure wurden dazu in dieser Arbeit dargestellt. Diesbezüglich gilt es einen Konsens zu erzielen.
Julian Erd

Backmatter

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