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Über dieses Buch

Das Lehrbuch bildet das Modul Standortmanagement ab und bietet fundiertes und nachhaltiges Wissen zu den Wechselwirkungen zwischen Standortgegebenheiten und Wirtschaftsentwicklung. Dabei werden die unterschiedlichen Perspektiven von Standortmanagement beleuchtet und in Beziehung zueinander gebracht. Die Autoren vermitteln die Fertigkeiten zur Analyse von Wirtschaftsräumen durch die Vorstellung zahlreicher darauf abstellender Instrumente. Ebenso werden Standortfaktoren, Flächen- und Immobilienmanagement vorgestellt und in Beziehung zur tagtäglichen Arbeit von Wirtschaftsfördererinnen und Wirtschaftsförderern gesetzt. Den Abschluss eines Themenbereichs bilden jeweils Kontrollfragen, die den Leser beim Erarbeiten des Lernstoffes unterstützen und den Lernerfolg zu überprüfen helfen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Der aus dem englischen Sprachraum stammende Begriff „Management“ lässt sich mit einer Handhabung von Aufgaben und Abläufen umschreiben. Oftmals wird der Begriff in Beziehung zu Großunternehmen gebracht, deren Leiter, oder Manager, die jeweiligen Unternehmen steuern. Daneben wird das Managen aber auch in Beziehung zu (Wirtschafts-)Räumen, wie beispielsweise City oder Region gesetzt. Eine weitere räumliche Ausrichtung erfährt der Begriff mit dem Standortmanagement.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

2. Standortmanagement und Standortentwicklung

Zusammenfassung
Die Notwendigkeit zum Managen und zum Entwickeln von Standorten ergibt sich insbesondere aus dem Wettbewerb der Standorte untereinander. Es gilt durch intelligentes Agieren zusätzliche Wettbewerbsvorteile für den jeweiligen Standort zu generieren. Das Standortmanagement umfasst die Standortanalyse und das Controlling der bisherigen Maßnahmen, die Standortvision, die Strategie- und Standortentwicklung sowie die Standortmaßnahmen und Leistungsangebote. Zu den Analyseinstrumenten gehören die Sozialstrukturanalyse, die Wirtschaftsstrukturanalyse, die SWOT-Analyse und die STEEP-Analyse. Die kommunale Wirtschaftsförderung ist ein zentraler Akteur für die erfolgreiche Umsetzung von Standortmanagement und Standortentwicklung.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

3. Standortfaktoren für Unternehmen

Zusammenfassung
Die Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Standort ist eine unternehmerische Grundsatzentscheidung, die sich meist nur mit einem erheblichen Kosten- und Zeitaufwand wieder revidieren lässt. Jeder Standort weist eine Vielzahl spezifischer positiver und negativer Standortfaktoren auf, die in ihrer Gesamtheit einem erfolgreichen Geschäftsmodell zu- oder abträglich sein können. Zuweilen entscheiden am ausgewählten Standort nur wenige Meter darüber, ob beispielsweise ein stationäres Handelsunternehmen eine genügend große Zahl potenzieller Käufer tatsächlich erreicht und damit erfolgreich am Markt agieren kann oder aber am Markt nicht zu bestehen vermag.
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit den Fragen des Standorts hat eine lange Tradition. Dabei lassen sich neo-klassische, behavioristische und institutionalistische Standorttheorien unterscheiden. Unternehmen sollten die Standortwahl möglichst systematisch angehen. Dazu stehen ihnen zahlreiche Instrumente wie Checklisten und digitale Standortfinder zur Verfügung. Der Wert der spezifischen Standortfaktoren für die jeweiligen Unternehmen ist zuweilen einem dynamischen Wandel unterworfen. Eine umfassende Analyse und Dokumentation der des jeweiligen Standortprofile gehört zu den Grundaufgaben einer jeden Wirtschaftsförderungseinrichtung.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

4. Infrastrukturmanagement

Zusammenfassung
Der Begriff „Infrastruktur“ hat seinen Ursprung in der lateinischen Sprache. Er weist vielfältige Varianten und Unterpunkte auf. So ist beispielsweise eine Differenzierung zwischen materieller und immaterieller Infrastruktur ebenso möglich, wie zwischen staatlicher und privater Infrastruktur. Die jeweilige Infrastruktur hat beträchtlichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit eines Standortes. Der Prozess des Managens oder auch nur der Beeinflussung der Infrastruktur ist komplex und langwierig. Ebenso sind eine Vielzahl von unterschiedlichen Akteuren und zumeist auch Interessen darin involviert. Im Idealfall vermag die (kommunale bzw. regionale) Wirtschaftsförderung verschiedene Teile der Infrastruktur positiv beeinflussen. Zumindest kann sie als Ideengeber und Unterstützer darauf ausgerichteter Prozesse in Erscheinung treten.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

5. Flächen- und Immobilienmanagement

Zusammenfassung
Ein hinreichend großes Angebot an für Unternehmen nutzbaren Flächen und Immobilien ist existenziell für die Weiterentwicklung einer Wirtschaftsregion. Dazu ist insbesondere die Implementierung eines leistungsstarken Flächeninformationssystems und Flächenmanagements notwendig. Zentrale Aufgabe der Wirtschaftsförderungseinrichtungen ist es, u. a. die sich abzeichnenden Flächenangebote mit den nachgefragten Flächen in Beziehung zu bringen, und bei sich abzeichnenden Knappheiten konstruktive Lösungen zu entwickeln. Dazu gehört auch eine professionelle Flächenentwicklung, beispielsweise durch die Ausweisung neuer Flächen oder aber durch eine Nachverdichtung und Umnutzung. Die Vermarktung der Flächen erfolgt oftmals durch das Zusammenspiel zahlreicher Akteure wie Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, politischen Gremien und Akteuren sowie der kommunalen Wirtschaftsförderung. Fächen- und Immobilienmanagment bedürfen zu ihrer erfolgreichen Umsetzung möglichst exakter Kenntnisse über die derzeitige und zukünftige Nachfragen und Angebot an Flächen und Immobilien.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

6. Gesamtresümee und Abschlusskontrolle

Zusammenfassung
Kernaufgabe aller kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderungseinrichtungen ist es, die regionale Wirtschaft in Bezug auf positive Entwicklung zu unterstützen. Die globale Aussage konkretisiert sich auf viele Felder der Betätigung von Wirtschaftsförderungseinrichtungen: One-Stop-Agency, Ansprechpartner für alle ansässigen Unternehmen in allen Fragen zum Wirtschaftsstandort, Ansprechpartner für externe Unternehmen.
Philip Pongratz, Matthias Vogelgesang

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