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2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Stationen der Migration

Aufbruch, Unterwegssein, Ankunft und Rückkehr im türkischen Yeşilçamkino bis zum subversiven Migrationskino der Jahrtausendwende

verfasst von: Tunçay Kulaoğlu, Martina Priessner

Erschienen in: Deutsch-Türkische Filmkultur im Migrationskontext

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Die deutsch-türkische Arbeitsmigration spiegelte sich bereits seit den 1970er-Jahren in der Kinokunst beider Länder wider. Von Ausnahmen abgesehen wurden Geschichten erzählt, die in Deutschland das Bild von Ausländer_innen und in der Türkei das Klischee des Almancı (Deutschländer_innen) reproduzierten. Seit Anfang der neunziger Jahre nehmen junge deutsch-türkische Filmemacher_innen eine andere Perspektive ein. Ihre Distanz gibt ihnen die Freiheit, neue Bildersprachen zu erfinden. Sie bringen in ihren Erzählungen die Stereotypen zum Tanzen und entwerfen Bilder für Migration abseits vom Opferdasein, die fast ohne Worte auskommen und von eindringlicher Symbolik zeugen. Der Text zeichnet die verschiedenen Facetten dieser Entwicklung nach und analysiert die Motive von Aufbruch, Unterwegssein, Ankommen und Rückkehr anhand zahlreicher Filmbilder.

Metadaten
Titel
Stationen der Migration
verfasst von
Tunçay Kulaoğlu
Martina Priessner
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-15352-6_2