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01.06.2014 | Ausgabe 2/2014

Zeitschrift für Energiewirtschaft 2/2014

Status und Herausforderungen der Energieversorgung der EU-28

Zeitschrift:
Zeitschrift für Energiewirtschaft > Ausgabe 2/2014
Autoren:
Dr. Hans-Wilhelm Schiffer, Studentin der Volkswirtschaftslehre (M.Sc.) Swetlana Vrublevska

Zusammenfassung

Das Thema der Energieversorgung rückt durch die aktuelle Krise in der Ukraine sowie durch die Förderung erneuerbarer Energien und durch den Klimawandel in den medialen Vordergrund. Bei der Gestaltung der europäischen Energieversorgung gilt es, die drei energiepolitischen Ziele Wettbewerbsfähigkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit zu verfolgen. Die Europäische Union hatte Ende des vergangenen Jahrzehnts die so genannten 20-20-20-Ziele beschlossen, die bis zum Jahr 2020 erreicht werden sollen. Das erste festgelegte Ziel beinhaltet die Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 20 % im Vergleich zum Jahr 1990, das zweite den Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energi­en am Endenergieverbrauch auf 20 % und das dritte Ziel steht für die Verbesserung der Energieeffizienz um 20 % bis zum Jahr 2020. Die Erreichung der Ziele ist eingebettet in die höchst unterschiedliche Situation in den Mitgliedstaaten. So sind die Ressourcenvorkommen und dadurch beeinflusst der Energiemix, die wirtschaftliche Entwicklung in den Staaten sowie auch die energiepolitische Ausrichtung der einzelnen Regierungen sehr verschieden. Die Höhe des Energieverbrauchs in den einzelnen 28 Staaten der EU zeigt starke Abweichungen in Abhängigkeit von der Größe des jeweiligen Landes, der Bevölkerungsdichte, der Wirtschaftsleistung und der Industriestruktur sowie den klimatischen Bedingungen. Aber auch der Energiemix und die Importabhängigkeit, insbesondere die in der aktuellen Situation in der Diskussion stehende Abhängigkeit vom russischen Erdgas, differieren in den einzelnen Ländern der EU-28 erheblich. Die EU steht vor der besonderen Herausforderung, den länderspezifischen Gegebenheiten Rechnung zu tragen, die Auswirkungen des Klimawandels, die wachsende Importabhängigkeit und die weltweit steigende Energienachfrage sowie die damit einhergehende steigende Konkurrenz auf den Rohstoffmärkten zu bewältigen. Dabei müssen alle Energie- und Technologieoptionen berücksichtigt und die Schaffung eines gemeinsamen EU-Energieraums angestrebt werden.

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